AT526185A2 - Wanddurchführungseinheit und Wanddurchführungselement mit einer Adapterplatte - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Wanddurchführungseinheit (100) für einen Anschluss an ein Haustechnikgerät, die in eine Öffnung einer Gebäudewand einsetzbar ist, bestehend aus wenigstens: einem Wanddurchführungselement (110) mit einem Strömungskanal (120), zum Führen von Außen- oder Fortluft von einer Wärmepumpe, eines Lüftungskompaktgerätes oder Lüftungsgerätes, einem oder mehreren Außenwandgittern (310, 320), einer Schlauchaufnahme, mit einer ersten Kontur (130) zum Anschluss und der Befestigung eines Luftschlauches. Das Wanddurchführungselement (110) nimmt über die erste Kontur (130), zur Verlängerung einer Wanddurchführung in der Wandtiefe, wenigstens eine Adapterplatte (200) auf.
Description
Adapterplatte
Die Erfindung betrifft eine Wanddurchführungseinheit zum Anschluss eines
Haustechnikgeräts, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Haustechnikgeräte, insbesondere Wärmepumpen, Lüftungskompaktgeräte und Lüftungsgeräte, die innerhalb von Gebäuden aufgestellt werden, benötigen eine Durchführung von innen nach außen bzw. von außen nach innen durch die Wand, durch die die benötigte Zuluft zugeführt bzw. die Abluft abgeführt werden kann. Dazu wird ein Ende der Luftleitung an einer Wärmepumpe, Lüftungskompaktgeräte oder
einem Lüftungsgerät und das andere Ende an einer Wanddurchführung befestigt.
Aus der Schrift DE 102017002396 A1 ist eine in der Wandtiefe verstellbare Wanddurchführungseinheit bekannt. Dabei besteht die Wanddurchführung im Wesentlichen durch einen ersten und einen zweiten Fluidführungskörper, die im eingebauten Zustand überlappend ausgebildet sind. Diese Ausführung ist in einem bestimmten Bereich variabel an eine Wand anpassbar. Die Wanddurchführungseinheit wird, insbesondere bei Neubauten, wenn die endgültige Wandtiefe bekannt ist, in die Wand des Gebäudes eingesetzt. Häufig ist die endgültige Wandtiefe erst dann bekannt, wenn die Wärmedämmung der Fassade
und der abschließende Außenputz auf dem Rohbau aufgetragen sind.
Bei der Herstellung und dem Aufbau von Fertighäusern ist es wichtig, dass so viele Teile, wie es nur möglich ist, vorkonfektioniert und hergestellt werden. Sind viele Teile und Baugruppen in der Vorfertigung produziert worden, ist der Aufbau und die Montage des Fertighauses am Bestimmungsort deutlich einfacher und schneller und
somit auch kostengünstiger.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Wanddurchführung für den Anschluss eines Haustechnikgeräts vorzusehen, welche bei einer beliebigen Wandtiefe von Gebäudewänden verwendet werden kann und gleichzeitig in der
Vorfertigung von Fertighäusern eingebaut werden kann.
angegeben.
Bei in Gebäuden aufgestellten Haustechnikgeräten, wie Wärmepumpen, Lüftungskompaktgeräte oder Lüftungsgeräten, bedarf es einer Wanddurchführung durch die Gebäudewand. Für diese Haustechnikgeräte bedarf es Außenluft von außerhalb des Gebäudes oder Fortluft muss aus dem Gebäude herausbefördert werden. Für diesen Zweck werden Wanddurchführungseinheiten in Gebäudewände eingesetzt. An diesen Wanddurchführungseinheiten befinden sich im Wesentlichen auf der Gebäudeinnenseite ein Luftschlauch zur Verbindung zu einem Haustechnikgerät und auf der Gebäudeaußenseite Schutzgitter, zum Beispiel zum Schutz vor Kleintieren. Die Wanddurchführungseinheit wird üblicherweise in die
Gebäudewand eingesetzt und ringsherum abgedichtet.
Die erfindungsgemäße Wanddurchführungseinheit ist vorzugsweise als Block bzw. quaderförmig ausgebildet. Dabei besteht die Wanddurchführungseinheit aus einem Wanddurchführungselement, einen Halterahmen für Gitter und einem Außenwandgitter. Das Wanddurchführungselement besteht üblicherweise aus expandiertem Polystyrol (EPS). Besonders vorzugsweise wird ein EPS mit einer
Raumdichte von 50kg/m* verwendet.
Die Wanddurchführungseinheit ist für _Uunterschiedlichste Einbauvarianten vorgesehen, insbesondere aber als Erdgeschossvariante, Lichtschachtvariante
und/oder im Kellerbereich.
Innerhalb des Wanddurchführungselementes ist ein Sträömungskanal vorgesehen, dabei erstreckt sich der Strömungskanal nach außen hin über einen größeren Strömungsquerschnitt. Der Strömungskanal ist so konstruiert, dass die Strömungsführung der Luft optimiert und Druckverluste minimiert werden. Zur Optimierung der Luftströmung im Strömungskanals ist vorgesehen, dass der Strömungskanal mit einem runden, insbesondere einem ellipsoiden Querschnitt
stetig in den Strömungskanal mit dem rechteckigen oder polygonalen Querschnitt
Strömungsrichtung anstehen würden und Verwirbelungen erzeugen, vermieden.
An dem Wanddurchführungselement sind gebäudeaußenseitig Befestigungspunkte vorhanden, um ein Außenwandgitter und/oder einen Halterahmen für ein
Außenwandgitter aufzunehmen.
Im Wesentlichen sind zwischen zwei Außenwandgittern zu unterscheiden. Eines dieser Gitter ist ein Kleintierschutzgitter, welches ausschließlich bei einer Installation der Wanddurchführungseinheit im Keller in Kombination mit einem Lichtschacht eingesetzt wird. Dieses Gitter ist umlaufend größer als das Wanddurchführungselement ausgeführt, damit es als Anschlag für die Einschubtiefe in der Gebäudewand gilt. Diese Kombination des Kleintierschutzgitters mit dem Wanddurchführungselement kann auch beispielsweise im Massivbau oder bei einem
anderen Bauvorhaben mit Sonderfassaden im Keller eingesetzt werden.
Bei einem anderen Außenwandgitter handelt es sich um eine Kombination aus einem Halterahmen, einem Kleintierschutzgitter und einem Wetterschutzgitter. Diese Kombination wird üblicherweise bei einem Einsatz im Keller verwendet, wo die Außenwand des Kellers am Hang steht und aus dem Erdreich herausragt. Dazu ist an dem Halterahmen ein Kleintierschutzgitter vorgesehen und darauf wird ein
Wetterschutzgitter fixiert.
Auf der gebäudeinnenliegenden Seite des Wanddurchführungselementes, ist eine Schlauchaufnahme vorgesehen. An dieser Schlauchaufnahme, wird ein Luftschlauch angeschlossen, der bis zu einer Wärmepumpe, Lüftungskompaktgeräte oder einem Lüftungsgerät geht. Der Luftschlauch wird dabei über die Schlauchaufnahme aufgenommen und mit mindestens zwei, in der vorteilhaftesten Variante mit vier Verschraubungen an dem Wanddurchführungselement fixiert. Dazu werden in dem Wanddurchführungselement Dübel, um die Schlauchaufnahme herum, eingesetzt, welche zur Aufnahme von Schrauben vorgesehen sind. Die Dübel werden nach dem Einschäumen in den ausgehärteten EPS-Kunststoffschaum eingedreht oder direkt in das Wanddurchführungselement eingeschäumt. In den Dübeln werden dann
Stockschrauben eingeschraubt, worauf ein Luftschlauch inklusive einem
fixieren somit den Luftschlauch.
Die Montage der Wanddurchführung in eine Gebäudewand ist als besonders montagefreundlich anzusehen. Zur Montage wird die Wanddurchführungseinheit in eine vorgefertigte Aussparung in der Gebäudewand eingesetzt. Zur Erstmontage vorgesehene Krallen fixieren die Wanddurchführungseinheit formstabil an der Gebäudewand, solange, bis die aufgetragene Dichtungsmasse vollständig
getrocknet und belastbar ist.
Für unterschiedliche Wände und Wanddicken, sind verschiedene Wanddurchführungen notwendig. Dabei ist als Wanddicke bzw. Wandstärke das Maß der Wand definiert, das die Differenz der inneren und der äußeren
Abmessungen der Gebäudewand angibt.
Um verschiedene Wanddickenbereiche mit einer Variante einer Wanddurchführungseinheit abdecken zu können, wird die erfindungsgemäße Adapterplatte verwendet. Das Wanddurchführungselement ist so konstruiert, dass diese in Kombination mit einer Adapterplatte auch in dickere Wände eingesetzt werden kann. Dabei verlängert die Adapterplatte die Wanddurchführung in der Wandtiefe. Als Wandtiefe ist der Weg definiert, den die Wanddurchführung von innen
nach außen bzw. von außen nach innen durch die Gebäudewand zurücklegt.
Die Adapterplatte besteht aus einer dem MWanddurchführungselementes zugewandten Innenseite und aus einer dem Wanddurchführungselementes abgewandten Außenseite. Des Weiteren weist die Adapterplatte einen Ausschnitt auf. Dieser Ausschnitt dient als Strömungskanalverlängerung des Wanddurchführungselementes. Die Adapterplatte ist bevorzugt aus einem EPS mit
einer Raumdichte von 50kg/m® hergestellt.
Die Adapterplatte fügt sich an die gebäudeinnenliegende Seite des Wanddurchführungselementes. Anstelle des Luftschlauches an dem Wanddurchführungselement, kann die Adapterplatte zur Verlängerung der
Wanddurchführung in der Wandtiefe verwendet werden. Der Luftschlauch wird
4
Außenseite der Adapterplatte angefügt werden.
Die Montage der Adapterplatte auf das Wanddurchführungselement erfolgt über mindestens zwei, bevorzugt aber vier, Befestigungspunkten und einem Klebeverfahren. Dazu wird ein Kleber zwischen Wanddurchführungselement und Adapterplatte aufgetragen und entsprechend zusammengesetzt. Auf der Innenseite bzw. auf der Seite, welche an die Wanddurchführung gefügt wird, sind Rillen vorhanden, um den überschüssigen Klebstoff bei der Montage aufzufangen. Durch diese Rillen läuft kein Klebstoff heraus und die Adapterplatte liegt plan auf dem
Wanddurchführungselement.
Die Verschraubung der Adapterplatte an dem Wanddurchführungselement erfolgt wie die Verschraubung des Luftschlauches an dem Wanddurchführungselement. Dazu werden Stockschrauben in die Dübel des Wanddurchführungselementes eingeschraubt, anschließend wird die Adapterplatte aufgesetzt und angeklebt, abschließend wird der Luftschlauch auf den Stockschrauben und den Rändelmuttern
befestigt.
Die Verlängerung des Wanddurchführungselementes mit drei oder mehr
Adapterplatten ist vorgesehen.
In den besonders vorteilhaften Ausführungsformen, werden eine, zwei oder drei
Adapterplatten zur Verlängerung verwendet und ein Luftschlauch aufgenommen.
Zur Befestigung von mehreren Adapterplatten sind längere Stockschrauben nötig. Das Prinzip zur Verschraubung und Verklebung ist immer das gleiche, unabhängig
von der Anzahl der Adapterplatten.
Vorzugsweise verlängert eine Adapterplatte das Wanddurchführungselement
zwischen 50mm und 100mm, insbesondere aber 70mm.
Die Adapterplatte ist als eine fertige Einheit anzusehen. Die geometrischen
Außenmaße sind vorzugsweise identisch mit denen des
Wand eingesetzt, befestigt und abgedichtet.
Der große Vorteil der Wanddurchführungseinheit nach Anspruch 1 und des Wanddurchführungselementes mit Adapterplatte nach Anspruch 6, ist, dass die Wanddurchführungseinheit bereits bei der Vorfertigung der Gebäudewand durch den
Fertighaushersteller eingesetzt werden kann.
Das Wanddurchführungselement und die Adapterplatte können für den Einsatz in fertigen Gebäudeteilen auch als fertig montierte Einheit ausgeliefert werden, da in diesem Anwendungsfall keinerlei Anpassungsarbeiten am
Wanddurchführungselement notwendig sind.
Vorteile und Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 zeigt das Wanddurchführungselement mit Blick von der
Gebäudeaußenseite
Fig. 2 zeigt das Wanddurchführungselement mit Blick von der
Gebäudeinnenseite
Fig. 3 zeigt das Wanddurchführungselement mit einem
Kleintierschutzgitter
Fig. 4 zeigt das Wanddurchführungselement mit einem Wetterschutzgitter Fig. 5 zeigt die Adapterplatte mit der Wanddurchführungselement
abgewandten Außenseite
Fig. 6 zeigt die Adapterplatte mit der Wanddurchführungselement
zugewandten Innenseite
der seitlichen Schnittansicht
Fig. 8 zeigt das Wanddurchführungselement mit zwei Adapterplatten in
der seitlichen Schnittansicht
Die Figur 1 zeigt das Wanddurchführungselement 110 mit Blick von der Gebäudeaußenseite in das Wanddurchführungselement 110. Das Wanddurchführungselement 110 ist insbesondere aus EPS mit einer Raumdichte von 50kg/m* hergestellt, damit die Wärmeleitung von der Gebäudeaußenseite zur Gebäudeinnenseite unterbrochen wird. Im Inneren des Wanddurchführungselements 110 ist ein Strömungskanal 120 ausgebildet, der sich in einen StrömungskanalInnenabschnitt 121 mit rundem Querschnitt und einen StrömungskanalAußenabschnitt 122 mit rechteckigem Querschnitt unterteilt. Die Querschnitte 121, 122 gehen direkt ineinander über. In dem Strömungskanal-Außenabschnitt 122 ist an der Unterseite ein Absatz als Auffangfläche 123 ausgebildet, die oberhalb einer schräg nach außen abfallenden, unteren Strömungskanalfläche 125 angeordnet ist und der über diese hinaus nach außen übersteht. Die Auffangfläche 123 endet an
einer Abtropfkante 124 oberhalb der unteren Strömungskanalfläche 125.
In den Seitenflächen des Strömungskanal-Außenabschnitts 122 sind Nuten 111 ausgebildet, zur Aufnahme eines Halterahmens des Außenwandgitters. Der Halterahmen bzw. das Außenwandgitter wird an den Befestigungspunkten 112 mit
Schrauben befestigt. In 112 befinden sich Dübel zur Aufnahme von Schrauben.
In Figur 2 wird die Rückseite des Wanddurchführungselementes 110 bzw. der Blick von der XGebäudeinnenseite gezeigt. An dieser Seite wird bei Wanddurchführungseinheiten 100 der Luftschlauch zu einem Haustechnikgerät, insbesondere Wärmepumpe, Lüftungskompaktgeräte oder Lüftungsgerät, angeschlossen. Dabei wird das erste Ende über erste Kontur 130 aufgenommen und an den Befestigungspunkten 240 mit Schrauben verbunden und das zweite Ende führt zu einem Haustechnikgerät. In den Befestigungspunkten 240 sind Dübel zur
Aufnahme von Stockschrauben vorgesehen. Die Stockschrauben werden in die
und über Rändelmuttern abschließend fixiert.
Die Strömungsrichtung kann für die Zuluft von der Gebäudeaußenseite her zur Gebäudeinnenseite hin erfolgen. Für die Abluft ist die Strömungsrichtung umgekehrt. Eine nach der Erfindung ausgebildete Wanddurchführungseinheit 100 ist in
unveränderter Weise für beide Betriebsarten geeignet.
Die Figur 3 zeigt eine Wanddurchführungseinheit 100 bestehend aus einem Wanddurchführungselement 110, einem Wetterschutzgitter 310 und einer Adapterplatte 200 gemäß Erfindung. Das Wanddurchführungselement 110 wird hierbei durch eine Adapterplatte 200 in der Wandtiefe verlängert. Wobei als Wandtiefe der Weg bezeichnet wird, den die Wanddurchführung von innen nach außen bzw. von außen nach innen durch den Wanddickenbereich der Gebäudewand zurücklegt. Bei dem Wetterschutzgitter 310 handelt es sich üblicherweise um eine Kombination aus einem Halterahmen, einem innenliegenden und integriertem Kleintierschutzgitter und dem darauf fixierten Wetterschutzgitter 310. Diese Kombination wird üblicherweise bei einem Einsatz im Keller verwendet, wo die
Außenwand des Kellers am Hang steht und aus dem Erdreich herausragt.
Die Figur 4 zeigt eine Wanddurchführungseinheit 100 bestehend aus einem Wanddurchführungselement 110, einem Kleintierschutzgitter 320 und einer Adapterplatte 200 gemäß Erfindung. Das Wanddurchführungselement 110 wird hierbei durch eine Adapterplatte 200 in der Wandtiefe verlängert. Das Kleintierschutzgitter 320 wird bei einer Installation der Wanddurchführungseinheit 100 im Keller in Kombination mit einem Lichtschacht eingesetzt. Das Kleintierschutzgitter 320 ist umlaufend größer als das Wanddurchführungselement ausgeführt, damit es als Anschlag für die Einschubtiefe in der Gebäudewand gilt. Diese Kombination des Kleintierschutzgitters 320 mit dem Wanddurchführungselement 110 kann auch beispielsweise im Massivbau oder bei
einem anderen Bauvorhaben mit Sonderfassaden im Keller eingesetzt werden.
In Figur 5 wird die erfindungsgemäße Adapterplatte 200 mit der von der
Wanddurchführungselement 110 zugewandten Innenseite 210 dargestellt. Die
Wanddurchführungselement 110.
Die Figur 6 zeigt die erfindungsgemäße Adapterplatte 200 mit der von der Wanddurchführungselement 110 abgewandten Außenseite 220. Die Adapterplatte 200 besteht aus einer Strömungskanalverlängerung 250 zur Verlängerung des Strömungskanals des Wanddurchführungselementes 110. Die Innenseite 210 weist eine erste Kontur 130 auf. Die Kontur kann einen nach innen geformten oder einen nach außen geformten Absatz aufweisen. In der bevorzugten Ausführungsvariante ist die erste Kontur 130 nach innen geformt. Über die erste Kontur 130 kann die Adapterplatte eine weitere Adapterplatte aufnehmen oder einen Luftschlauch. Die erste Kontur 130 der Adapterplatte 200, hat die gleichen geometrischen Maße wie die erste Kontur 130 des Wanddurchführungselementes 110. Über die Befestigungspunkte 240 wird die Adapterplatte 200 über Stockschrauben und anschließend mit Rändelmuttern an die Wanddurchführungselement 110
verschraubt.
Die Verschraubung der Adapterplatte 200 an dem Wanddurchführungselement 110 erfolgt wie die Verschraubung des Luftschlauches an dem Wanddurchführungselement 110. Dazu werden Stockschrauben in die Dübel des Wanddurchführungselementes 110 eingeschraubt, anschließend wird die Adapterplatte 200 aufgesetzt und angeklebt, abschließend wird der Luftschlauch auf
den Stockschrauben und den Rändelmuttern befestigt.
Adapterplatten 200 ist vorgesehen.
In den besonders vorteilhaften Ausführungsformen, werden eine, zwei oder drei
Adapterplatten 200 verwendet und ein Luftschlauch aufgenommen.
Zur Befestigung von mehreren Adapterplatten sind längere Stockschrauben nötig. Zur Befestigung von zwei Adapterplatten 200 werden somit längere Stockschrauben als zur Befestigung von einer Adapterplatte 200 benötigt. Das Prinzip der Verschraubung und Verklebung ist immer das gleiche, unabhängig von der Anzahl der Adapterplatten 200.
Vorzugsweise verlängert eine Adapterplatte 200 das Wanddurchführungselement
110 zwischen 50mm und 100mm, insbesondere aber 70mm.
Figur 7 zeigt die erfindungsgemäße Ausgestaltung mit einer Adapterplatte 200. Die seitliche Schnittansicht zeigt, wie sich die Adapterplatte an das Wanddurchführungselement 110 fügt und die Wanddurchführung und den Strömungskanal 120 in der Wandtiefe verlängert. Die Adapterplatte 200, über die zweite Kontur 230, und das Wanddurchführungselement 110, über die erste Kontur 130, greifen formschlüssig ineinander und die Strömungskanalverlängerung 250 der Adapterplatte 200 verlängert den Strömungskanal 120 der Wanddurchführungseinheit 100 in der Wandtiefe. Die Konturen der Adapterplatte 200 sind so konstruiert wurden, dass die Adapterplatte 200 beliebig oft mit sich selbst gefügt werden kann. Der sich kleine ergebene Absatz zwischen dem Wanddurchführungselement 110 und der Adapterplatte 200 ist als Klebefuge 212 angebracht, um herausdrückenden Kleber Außen an der Wanddurchführung planar
abziehen zu können.
Figur 8 zeigt die erfindungsgemäße Ausgestaltung mit zwei Adapterplatten 200. Die erste Adapterplatte 200, über die zweite Kontur 230, und das Wanddurchführungselement 110, über die erste Kontur 130, greifen formschlüssig ineinander und die Strömungskanalverlängerung 250 der Adapterplatte 200 verlängert den Strömungskanal 120 der Wanddurchführungseinheit 100 in der
Wandtiefe. Die zweite Adapterplatte 200 über die zweite Kontur 230, und die erste
10
11
100 Wanddurchführungseinheit
110 Wanddurchführungselement 111 Nuten
112 Befestigungspunkte
120 Strömungskanal
121 Strömungskanal-Innenabschnitt 122 Strömungskanal-Außenabschnitt 123 Auffangfläche
124 Abtropfkante
125 Strömungskanalfläche
130 erste Kontur
200 Adapterplatte
210 Innenseite
211 Rillen
212 Klebefuge
220 Außenseite
230 zweite Kontur
240 Befestigungspunkte
250 Strömungskanalverlängerung 310 Wetterschutzgitter
320 Kleintierschutzgitter
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Claims (4)
1. Wanddurchführungseinheit (100) für einen Anschluss an ein Haustechnikgerät, wie Wärmepumpe, Lüftungskompaktgerät oder Lüftungsgerät, die
in eine Öffnung einer Gebäudewand einsetzbar ist, bestehend aus wenigstens:
- einem Wanddurchführungselement (110) mit einem Strömungskanal (120), zum Führen von Außenluft oder Fortluft,
- einem oder mehreren Außenwandgittern (310, 320) und
- einer Schlauchaufnahme, mit einer ersten Kontur (130), zum Anschluss eines
Luftschlauches, dadurch gekennzeichnet,
dass das Wanddurchführungselement (110) über die erste Kontur (130), zur Verlängerung einer Wanddurchführung in der Wandtiefe, wenigstens eine
Adapterplatte (200) aufnimmt.
2. Wanddurchführungseinheit (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Strömungskanal des Wanddurchführungselementes (110) durch die
wenigstens eine Adapterplatte (200) verlängert ist.
3. Wanddurchführungseinheit (100) nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Wandführungselement (110) mit der Adapterplatte (200) in einem
Klebeverfahren formfest miteinander verbunden sind.
4. Wanddurchführungseinheit (100) nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Adapterplatte (200) an dem Wanddurchführungselement (110) mit
mindestens zwei Befestigungspunkten (240) befestigt ist.
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Wanddurchführung in der Wandtiefe dient und wenigstens umfasst:
- eine der Wanddurchführungselementes (110) zugewandten Innenseite (210),
- eine der Wanddurchführungselementes (110) abgewandten Außenseite (220),
- eine Strömungskanalverlängerung (250) zum Führen von Außenluft oder Fortluft von einer Wärmepumpe, eines Lüftungskompaktgerätes oder Lüftungsgerätes,
- Befestigungspunkte (240) zur Befestigung der Adapterplatte (200) an einem Wanddurchführungselement (110),
- eine erste Kontur (130) auf der Außenseite (220) und
- eine zweite Kontur (230) auf der Innenseite (210).
6. Wanddurchführungselement (110) mit einer Adapterplatte (200) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Adapterplatte (200) über die zweite Kontur (230) und das Wanddurchführungselement (110) über die erste Kontur (130) formschlüssig ineinandergreifen und die Strömungskanalverlängerung (250) der Adapterplatte (200) den Strömungskanal (120) des Wanddurchführungselementes (110)
verlängert.
7. Wanddurchführungselement (110) mit einer Adapterplatte (200) nach Anspruch 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Adapterplatte über die Außenseite (220), insbesondere über die erste Kontur (130), einen Luftschlauch oder wenigstens eine weitere Adapterplatte
aufnimmt.
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dadurch gekennzeichnet,
dass die Adapterplatte (200), über die zweite Kontur (230), und eine weitere Adapterplatte, über die erste Kontur (130), formschlüssig ineinandergreifen und die Strömungskanalverlängerung (250) der weiteren Adapterplatte (200) die Strömungskanalverlängerung (250) der wenigstens einen vorangegangen Adapterplatte (200) und den Strömungskanal (120) des
Wanddurchführungselementes (110) verlängert.
9. Wanddurchführungselement (110) mit einer Adapterplatte (200) nach Anspruch 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Adapterplatte (200) über ein Klebeverfahren an das Wanddurchführungselement (110) oder an einer weiteren Adapterplatte (200) befestigt wird und dass auf der Innenseite (210) Rillen (211), zur Aufnahme von
überschüssigem Klebstoff, vorgesehen sind.
10. Wanddurchführungselement (110) mit einer Adapterplatte (200) nach Anspruch 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Adapterplatte (200) gleiche geometrischen Außenmaße wie das
Wanddurchführungselement (110) aufweist.
11. Wanddurchführungselement (110) mit einer Adapterplatte (200) nach Anspruch 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
15
wird.
12. Wanddurchführungselement (110) mit einer Adapterplatte (200) nach Anspruch 5 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Klebefugen (212) auf der Innenseite (210) der Adapterplatte vorgesehen sind, um überschüssigen Klebstoff auf der Außenseite des
Wanddurchführungselementes (110), insbesondere planar, abziehen zu können.
16
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