AT526253A4 - Verfahren und Vorrichtung zum Schließen einer Stoßstelle in Abstandhaltern - Google Patents
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Abstract
Beim Verbinden der Enden, die in einer Stoßstelle (7) eines einen Abstandhalter (1) für Isolierglas bildenden Stranges (3) übereinander liegen, werden von Rippen (17), die an der Wirkfläche (16) eines Druckstempels (13) vorgesehen sind, im Strang (3) seitliche Vertiefungen (9) gebildet. Durch die Vertiefungen (9) kann Luft im Bereich der Stoßstelle (7) entweichen, wenn ein den Abstandhalter (1) mit Vertiefungen (9) enthaltendes Paket aus Glasscheiben (2 und 23) und Abstandhalter (1) zu einem Isolierglas-Rohling verpresst wird. Diese Verfahrensweise und die dazu vorgesehene Vorrichtung wird insbesondere beim Herstellen von Isolierglasscheiben angewendet.
Description
Merkmalen des einleitenden Teils von Anspruch 11.
Aus WO 2015/113080 Al ist es bekannt, beim Herstellen von Isolierglas aus zwei Glasscheiben und einem zwischen diesen angeordneten Abstandhalter aus thermoplastischem Material Anfang und Ende des Abstandhalters mit Hilfe von an die Seitenflächen des Abstandhalters angelegten Backen zu verpressen. Im Bereich der so gebildeten Stoßstelle zwischen Anfang und Ende des Abstandhalters wird die Breite des Abstandhalters durch Erzeugen einer Vertiefung mit Hilfe eines Druckstempels mit konvex gekrümmter Wirkfläche verkleinert. Durch diese Vertiefung ergibt sich nach dem Zusammenbau eines Isolierglas-Rohlings durch Aufsetzen einer zweiten Glasscheibe auf die freien Ränder des Abstandhalters eine Öffnung, die einen Druckausgleich beim
nachfolgenden Verpressen von Isolierglas-Rohlingen erlaubt.
Aus WO 2020/114633 Al ist es bekannt, zum Verbinden der Enden eines Abstandhalters, der auf einer Glasscheibe appliziert ist, in den Freiraum zwischen den Enden des Abstandhalters einen erhärtenden Werkstoff einzuspritzen. Davor wird der Freiraum durch eine Schalung, umfassend zwei seitliche Abdeckplatten und
eine obere Abdeckplatte, umschlossen.
Aus WO 2016/062601 Al (EP 3 209 842 Bl) ist ein Verfahren zum Bilden eines geschlossenen, rahmenförmigen Abstandhalters für eine Isolierglasscheibe durch Auftragen eines pastösen und sich hernach verfestigenden Stranges bekannt. Dabei soll die Dicke des Stranges am Anfang zunehmen und am Ende des Stranges komplementär abnehmen. Vorgeschlagen wird in WO 2016/062601 Al, dass der plastische Strang, welcher den Abstandhalter bildet, nachbehandelt wird, indem eine Seitenfläche des Stranges mit mechanischen Schwingungen beaufschlagt wird. Durch diese
Schwingungen soll die Lage der Grenzfläche zwischen dem Anfang
auch zum Bruch der Glasscheiben der Isolierglasscheibe führen.
Aus DE 44 33 749 Al ist es bekannt, die Enden eines auf eine Glasscheibe applizierten Stranges aus verformbarem Werkstoff, der als Abstandhalter in Isolierglas dient, in der Stoßstelle gegengleich keilförmig auszubilden. Die keilförmigen Enden des den Abstandhalter bildenden Stranges überlappen einander in der Stoßstelle. Irgendwelche Verfahrensschritte, um Lufteinschlüsse, die im Bereich der Stoßstelle entstehen, zu vermeiden, lehrt
DE 44 33 749 Al nicht.
KR 20210085350 A und KR 20210085351 A zeigen Abstandhalter aus verformbarem Werkstoff, wobei die in der Stoßstelle gegengleich keilförmigen Enden des den Abstandhalter für Isolierglas bildenden Stranges im Bereich einer Ecke angeordnet sind. Besondere Maßnahmen, um im Bereich der Stoßstelle
Lufteinschlüsse zu vermeiden, sind nicht geoffenbart.
Bei den bekannten Verfahren zum Verbinden der Enden eines einen Abstandhalter in Isolierglas bildenden Stranges bleibt das Problem, dass sich im Bereich der Stoßstelle zwischen den Enden des den Abstandhalter bildenden Stranges Lufteinschlüsse, die zwischen dem Strang und der auf die freie Fläche des Stranges aufgesetzten Glasscheibe vorliegen, bilden können, ungelöst. Grund dafür ist, dass sich beim Verpressen der Enden des Stranges mit einem üblichen Druckstempel, der eine ebene, auf den Strang einwirkende, Wirkfläche hat, an den seitlichen Rändern des Stranges aus dem Werkstoff des Stranges bestehende Fransen (Fahnen) bilden. Die seitlichen Fransen verhindern, dass die zwischen ihnen befindliche Luft beim Verpressen des Paketes
aus zwei Glasscheiben und dem Abstandhalter auf das Sollmaß des
Glasscheibe und Abstandhalter verkleinert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, mit welchen Lufteinschlüsse im Bereich
der Stoßstelle eines Abstandhalters beseitigt werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Verfahren,
das die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
Insoweit die erfindungsgemäße Vorrichtung betroffen ist, wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe mit einer
Vorrichtung gelöst, die die Merkmale von Anspruch 11 aufweist.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Da einerseits bei dem erfindungsgemäßen Verfahren und anderseits mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Bereich freier Kanten des den Abstandhalterrahmen bildenden Stranges wenigstens eine Vertiefung erzeugt wird, kann durch diese Vertiefungen in dem Bereich der Stoßstelle keine Luft mehr eingeschlossen werden, wenn auf den Abstandhalter die zweite Glasscheibe
aufgesetzt und der so gebildete Isolierglas-Rohling verpresst
verpresst werden.
Die freien Kanten des Stranges, der den Abstandhalter bildet, sind die seitlichen Kanten der Fläche des Stranges, die von der Glasscheibe, auf der der Strang als Abstandhalter appliziert worden ist, abgewendet ist, also nicht abgedeckt ist, sondern
frei liegt.
Bevorzugt ist, wenn die erfindungsgemäß erzeugten Vertiefungen an beiden zur Ebene der Glasscheibe senkrecht stehenden Seitenflächen des den Abstandhalter bildenden Stranges vorgesehen werden, was einfach dadurch erfolgen kann, dass an einem Druckstempel, der zwischen an die Seitenflächen des Stranges angelegte Backen eingeführt werden kann, an seiner Wirkfläche seitlich zwei vorstehende, längslaufende Rippen
vorgesehen sind.
Das Entstehen von Lufteinschlüssen zwischen dem den Abstandhalter bildenden Strang und der auf die freie Fläche des Stranges aufgesetzten Glasscheibe wird besonders sicher verhindert, wenn gemäß einer bevorzugten Ausführungsform die freie Fläche des Stranges beim Verpressen der Stoßstelle so
verformt wird, dass sie konvex gewölbt ist. Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnungen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Glasscheibe mit darauf appliziertem
Abstandhalter,
Fig. 2b in Seitenansicht das erste Ende eines Abstandhalters,
Fig. 3 das zweite Ende des applizierten Abstandhalters,
Fig. 4 in Schrägansicht eine Vorrichtung an einer Ecke eines Abstandhalters,
Fig. 5 in Schrägansicht eine Vorrichtung in einem geraden
Abschnitt eines Abstandhalters,
Fig. 6 in Schrägansicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 7 im Schnitt die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Fig. 6,
Fig. 8 im Schnitt teilweise einen Druckstempel der
erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 9 bis 11 schematisch das Verfahren gemäß dem Stand der Technik und Fig. 12 bis 14 schematisch Schritte des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
Fig. 1 zeigt in Ansicht eine Glasscheibe 2, auf der ein Abstandhalter 1 mit Abstand vom äußeren Rand der Glasscheibe 2 appliziert worden ist. Der Abstandhalter 1 besteht aus einem Strang 3 aus verformbarem Werkstoff, insbesondere aus
thermoplastischem Kunststoff.
Fig. 2a zeigt den Beginn des Applizierens eines Abstandhalters 1 auf eine Glasscheibe 2, wobei der Strang 3, welcher den Abstandhalter 1 bildet, an einer Ecke beginnend, appliziert wird. Dabei wird, wie in Fig. 2b angedeutet, das erste Ende 4 des den Abstandhalter 1 bildenden Stranges sich keilförmig
verdickend ausgebildet.
Fig. 3 zeigt, dass das zweite Ende 5 des den Abstandhalter 1 bildenden Stranges 3 über das erste, sich keilförmig verdickende Ende 4 appliziert wird, wobei dieses Ende 5 sich - komplementär
zum Ende 4 - keilförmig verJ]jüngend ausgebildet ist.
Um die in der Stoßstelle 7 übereinanderliegenden Enden 4 und 5 des Stranges 3, welcher den Abstandhalter 1 bildet, zu schließen, ist eine Vorrichtung 10 vorgesehen, die im in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel eine gewinkelte, äußere Backe 11 und eine gewinkelte, innere Backe 12 aufweist. Zwischen den Backen 11 und 12 ist ein gewinkelter Druckstempel 13 vorgesehen und zwischen die Backen 11 und 12 einführbar, so dass der Druckstempel 13 an der freien Fläche 15 (die von der Glasscheibe 2 abgewendete Fläche) des Stranges 3 angelegt und mit seiner
Wirkfläche 16 auf den Strang 3 einwirken kann.
Fig. 4 zeigt, dass die gewinkelte, äußere Backe 11 an die zur Ebene der Glasscheibe 2 senkrecht stehende, äußere Seitenfläche l4a des Stranges 3 angelegt ist. Die gewinkelte, innere Backe 12 liegt an der zur Glasscheibe 2 senkrecht stehenden, inneren
Seitenfläche 14b des Stranges 3 an.
Der Druckstempel 13 der Vorrichtung 10 ist in Fig. 4 zwischen die Backen 11 und 12 eingeführt dargestellt und weist zwei Schenkel 21 und 22 auf, zwischen denen ein gekrümmter Bereich 18
vorliegt.
In dem in Fig. 5 gezeigten Anwendungsbeispiel ist die Stoßstelle 7 in einem geraden Bereich des Abstandhalters 1 vorgesehen. Auch hier liegen Backen von beiden Seiten her an den Seitenflächen
14a und 14b des den Abstandhalter 1 bildenden Stranges 3 an. Der zwischen die geraden Backen einführbare Druckstempel ist in Fig.
5 nicht dargestellt.
Stranges 3 angelegt werden.
Fig. 6 zeigt auch, dass zwischen den an dem Strang 3 anliegenden Flächen eine gekrümmte Übergangsfläche vorliegt, deren Krümmung der Krümmung des Stranges 3 im Eckbereich entsprechend gewählt ist. Die Übergangsfläche zwischen den an den Strang 3 anzulegenden Flächen des äußeren Körpers 19 (Backe 11) ist konkav gekrümmt, wogegen die Übergangsfläche zwischen den an den Strang 3 anzulegenden Flächen des inneren Körpers 20 (Backe 12)
konvex gekrümmt ist.
Fig. 6 zeigt auch, dass der Druckstempel 13, der zwei über einen gekrümmten Bereich 18 miteinander verbundene Schenkel 21, 22 aufweist, zwischen die Körper 19 und 20 eingeführt wird (Pfeil
25).
Fig. 6 zeigt die Situation beim Einführen des Druckstempels 13,
und dass der Druckstempel 13 an seiner Wirkfläche 16 (vgl. auch
Fig. 8) als Vorsprünge zwei vorstehende, längslaufende Rippen 17 trägt. Die Rippen 17 sind an den äußeren Längsrändern der
Wirkfläche 16 des Druckstempels 13 vorgesehen.
Fig. 8 zeigt, dass die zwischen den Rippen 17 liegende Wirkfläche 16 des Druckstempels 13 konkav gekrümmt ist. Durch die konkav gekrümmte Wirkfläche 16 wird die freie Fläche 15 des den Abstandhalter 1 bildenden Stranges 3 beim Verpressen der Enden 4 und 5 im Bereich der Stoßstelle 7 so verformt, dass sie
konvex gekrümmt ist (vgl. Fig. 12 und Fig. 13).
Der Druckstempel 13 oder wenigstens der die Wirkfläche 16
aufweisende Teil des Druckstempels 13 und die Rippen 17 des
besprühen.
Beim Einwirken der Wirkfläche 16 des Druckstempels 13 mit den Rippen 17 auf den Strang 3 werden, wie in Fig. 12 und in Fig. 13 gezeigt, im Bereich der freien Kanten 8 des Stranges 3 zwei Vertiefungen 9 gebildet. Die Vertiefungen 9 reichen bis in die Seitenflächen 14a und 14b des Stranges 3. Die Vertiefungen 9 sind auch zu der von der Glasscheibe 2 abgewendeten Fläche 15
des Stranges 3 hin offen.
Wenn - ausgehend von der Situation gemäß Fig. 9 - ein Druckstempel mit ebener Wirkfläche im Bereich der Stoßstelle 7, die im Bereich einer Ecke oder in einem geraden Bereich des Abstandhalters 1 liegen kann, auf den Strang 3 gedrückt wird, entstehen im Bereich der freien, an dem Rand der Fläche 15 liegenden, Kanten des Stranges 3 Fransen 25 (Fig. 10). Dies führt dazu, dass ein Lufteinschluss 24 entsteht (Fig. 11), wenn das Paket aus der Glasscheibe 2 und der zweiten Glasscheibe 23, die an den Abstandhalter 1 angelegt worden ist, und dem von dem Strang 3 gebildeten Abstandhalter auf das Sollmaß des Isolierglas-Rohlings gepresst wird. Dies, weil Luft, die zwischen den Fransen 25 vorliegt, wegen der Fransen 25 nicht
entweichen kann.
Beim Durchführen des Verfahrens der Erfindung - insbesondere, wenn mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gearbeitet wird entsteht im Bereich der Stoßstelle 7 kein Lufteinschluss 24.
Grund dafür ist, dass ausweislich Fig. 12 im Bereich der Kanten
Abstandhalter 1 einer Isolierglasscheibe vermieden.
Wenn eine zweite Glasscheibe 23 auf die freie Fläche 15 des
Stranges 3 aufgelegt worden ist und der so gebildete
Isolierglas-Rohling um die Strecke Ah auf das Sollmaß seiner Dicke - von ho auf hı - gepresst wird (vgl. Fig. 14), kann sich im Bereich der Stoßstelle 7 kein Lufteinschluss 24 bilden, da eben seitliche Fransen 25 nicht vorliegen (vgl. Fig. 13). So ergibt sich letztendlich eine Stoßstelle 7 ohne Lufteinschluss, auch wenn die Stoßstelle 7 - wie bevorzugt - im Bereich einer
Ecke des Abstandhalters 1 vorgesehen ist.
Die beschriebene Vorgangsweise des erfindungsgemäßen Verfahrens wird beispielsweise beim Herstellen von Isolierglasscheiben (Zwei-Scheiben- oder Mehr-Scheiben-Isolierglas) angewendet, wenn auf eine erste (oder eine weitere) Glasscheibe der herzustellenden Isolierglasscheibe ein Abstandhalter aus einem Strang aus verformbarem Werkstoff appliziert worden ist. Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Vorrichtung stellt sicher, dass im Bereich der Stoßstelle zwischen den Enden des den Abstandhalter 1 bildenden Stranges 3 nach dem Verpressen des Isolierglas-Rohlings auf sein Sollmaß keine Lufteinschlüsse vorliegen. Das, weil beim Verpressen des Isolierglas-Rohlings im Bereich der Stoßstelle 7 Luft über die erfindungsgemäß erzeugten Vertiefungen 9 entweichen kann. Ebenso kann die erfindungsgemäße Vorrichtung in
einer Anlage zum Herstellen von Isolierglas verwendet werden.
Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie
folgt beschrieben werden:
Beim Verbinden der Enden, die in einer Stoßstelle 7 eines einen Abstandhalter 1 für Isolierglas bildenden Stranges 3 übereinander liegen, werden von Rippen 17, die an der Wirkfläche 16 eines Druckstempels 13 vorgesehen sind, im Strang 3 seitliche Vertiefungen 9 gebildet. Durch die Vertiefungen 9 kann Luft im Bereich der Stoßstelle 7 entweichen, wenn ein den Abstandhalter 1l mit Vertiefungen 9 enthaltendes Paket aus Glasscheiben 2 und 23 und Abstandhalter 1 zu einem Isolierglas-Rohling verpresst wird. Diese Verfahrensweise und die dazu vorgesehene Vorrichtung wird insbesondere beim Herstellen von Isolierglasscheiben
angewendet.
Claims (1)
- Patentansprüche:Verfahren zum Verbinden der in einer Stoßstelle (7) vorliegenden Enden (4, 5) eines auf eine Glasscheibe (2) aufgebrachten Abstandhalters (1), der die Form eines Stranges (3) aus verformbarem Werkstoff, insbesondere thermoplastischem Werkstoff, hat, bei dem im Bereich der Stoßstelle (7) an die zu der Glasscheibe (2) im Wesentlichen senkrecht ausgerichteten Seitenflächen (14a, 14b) des Abstandhalters (1) Backen (11, 12) angelegt und zwischen den Backen (11, 12) ein Druckstempel (13), der auf die von der Glasscheibe (2) abgewendete Fläche (15) des Abstandhalters (1) einwirkt, eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Anlegen des Druckstempels (13) an den Strang (3) im Bereich freier Kanten (8) des den Abstandhalter (1) bildenden Stranges (3) wenigstens eineVertiefung (9) erzeugt wird.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (9) in einer Seitenfläche (14a, 14b) desden Abstandhalter (1) bildenden Stranges (3) erzeugt wird.Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (9) bis zu der von der Glasscheibe (2) angewendeten Fläche (15) des den Abstandhalter (1)bildenden Stranges (3) reichend erzeugt wird.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (9) erzeugt wird, indem mit Rippen (17), die an dem Druckstempel (13) vorgesehen sind, auf den den Abstandhalter (1) bildendenStrang (3) gedrückt wird.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurchgekennzeichnet, dass Vertiefungen (9) an beiden freien11.12.12Kanten (8) des den Abstandhalter (1) bildenden Stranges(3) erzeugt werden.Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei an den seitlichen Längsrändern des Druckstempels (13) vorgesehene Rippen (17) auf den den Abstandhalter (1) bildenden Strang (3) gedrückt werden.Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine über die Länge des Druckstempels (13) durchgehende Rippe (17) auf den den Abstandhalter (1) bildenden Strang (3) gedrückt wird.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Druckstempel (13) auf in der Stoßstelle (7) gegengleich keilförmig ausgebildete und einander überlappende Enden (4, 5) des den Abstandhalter(1) bildenden Stranges (3) gedrückt wird.Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der den Abstandhalter (1) bildende Strang (3) mit der Stoßstelle (7) in einem geraden Bereich des Abstandhalters(1) auf die Glasscheibe (2) aufgebracht wird.Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der den Abstandhalter (1) bildende Strang (3) mit der Stoßstelle (7) in einem Eckbereich des Abstandhalters (1)auf die Glasscheibe (2) aufgebracht wird.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den freien Kanten (8) liegende Fläche (15) des Stranges (3) zu einer Fläche mitkonvexer Wölbung verformt wird.Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass14.15.16.17.18.13die konvex gewölbte Fläche erzeugt wird, indem einDruckstempel(13),dessen zwischen den Rippen (17)liegende Wirkfläche (16) konkav gekrümmt ist, auf den denAbstandhalterVorrichtung ((1)bildenden Strang (3) gedrückt wird.10) zum Ausführen des Verfahrens nach einemder Ansprüche 1 bis 12, umfassend zwei an dieSeitenflächen(14a, 14b) des Stranges (3) anlegbare Backen(11, 12) und einen zwischen die Backen (11, 12)einführbaren Druckstempel (13), dadurch gekennzeichnet,dass an der an den den Abstandhalter (1) bildenden Strang(3) zwischen den Backen (11, 12) anzulegenden Wirkfläche(16) des Druckstempels (13) wenigstens ein Vorsprungvorgesehen ist.Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dassder Vorsprung eine an dem seitlichen Rand der Wirkfläche(16) des Druckstempels (13) angeordnete Rippe (17) ist.Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dassdie Rippe (17 Wirkfläche (1) inRichtung der Längserstreckung der6) ausgerichtet ist.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurchgekennzeichne DruckstempelsRippen (17),t, dass an der Wirkfläche (16) des(13)zwei Vorsprünge, insbesondere zweivorgesehen sind.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurchgekennzeichnet, dass die Backen und der Druckstempelgerade ausgebildet sind.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurchgekennzeichneDruckstempelt, dass die Backen (11 und 12) und der(13)unter Ausbilden von je zwei Schenkeln20.21.22.23.24.14(21, 22) gewinkelt ausgebildet sind.Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (11 und 12) und der Druckstempel (13) in dem zwischen den Schenkeln (21, 22) liegenden Bereich imWesentlichen viertelkreisförmig gekrümmt sind.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (11 und 12) als Körper (19 und 20) mit zwei zueinander im Winkel stehenden Flächen, die an den den Abstandhalter (1) bildenden Strang (3) im Bereich einer Ecke des Abstandhalters (1) anzulegen sind,ausgebildet ist.Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangsfläche zwischen den Flächen der Körper (19, 20) eine gekrümmte Fläche ist, wobei die Übergangsfläche des von außen an den Abstandhalter (1) anzulegenden Körpers (19) konkav und die Übergangsfläche des von innen an den Abstandhalter (1) anzulegenden Körpers (20) konvexist.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Rippen (17) angeordnete Wirkfläche (16) des Druckstempels (13) konkavgekrümmt ist.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Wirkfläche (16) und ggf. die Innenflächen der Rippen (17) bezüglich desWerkstoffes des den Abstandhalter (1) bildenden Stranges(3) Anti-Haft-Eigenschaften aufweisen.Anwenden des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12beim Herstellen von Isolierglasscheiben, mit der Maßgabe,15dass die Schritte des Verfahrens nach dem Applizieren eines als Abstandhalter (1) dienenden Stranges (3) auf eine Glasscheibe (2) und vor dem Verpressen einesIsolierglas-Rohlings auf Sollmaß angewendet werden.Verwendung der Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13 bis 23 in einer Anlage zum Herstellen von Isolierglas, mit der Maßgabe, dass die Vorrichtung in der Anlage zum Herstellen von Isolierglasscheiben nach einer Einrichtung zum Applizieren eines einen Abstandhalter (1) bildenden Stranges (3) und vor einer Presse zum Verpressen von Isolierglas-Rohlingen auf Sollmaß vorgesehen, insbesonderein die Anlage integriert, ist.
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| ATA50139/2023A AT526253B1 (de) | 2023-02-27 | 2023-02-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Schließen einer Stoßstelle in Abstandhaltern |
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2023
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2024
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