AT528028B1 - Verfahren und Vorrichtung zum Glätten pastöser Massen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Glätten pastöser MassenInfo
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Abstract
Zum Glätten von pastös-klebrigen Massen wird mit einem rotierenden Stab (8) eines Werkzeuges (7) auf die Außenfläche der Masse eingewirkt. Dabei wird das Werkzeug (7) entlang der pastösen Masse bewegt. Die Drehzahl beim Drehen (Pfeil 11) des Stabes (8) wird so gewählt, dass sich der an der pastös- klebrigen Masse angreifende Bereich des Stabes (8) in Richtung der Bewegung (Pfeil 12) des Werkzeuges (7) mit einer Geschwindigkeit bewegt, die größer ist als die Geschwindigkeit, mit der das Werkzeug (7) vorwärts (Pfeil 12) bewegt wird. Bevorzugtes Einsatzgebiet ist das Glätten von in die Randfuge (3) eines Isolierglas-Rohlings (1) eingebrachter Versiegelungsmasse (4).
Description
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Glätten pastöser (plastischer) Massen.
[0002] Das Glätten pastöser Massen, insbesondere wenn die pastösen Massen klebrig sind, ist ein Problem, für dessen Lösung es mehrere Vorschläge gibt.
[0003] Das Problem stellt sich insbesondere beim Versiegeln von Isolierglas-Rohlingen, die aus wenigstens zwei Glasscheiben und zwischen den Glasscheiben angeordneten Abstandhaltern bestehen, wobei mit Hilfe einer Versiegelungsdüse pastöse, klebrige Masse (meistens eine aushärtende Masse auf Polysulfid-Basis als Versiegelungsmasse) in die Randfuge eingespritzt wird. Insbesondere im Bereich von Ecken von Isolierglas-Rohlingen tritt das Problem auf, dass die Versiegelungsmasse über den Außenumfang des Isolierglas-Rohlings übersteht und geglättet werden muss.
[0004] Aus DE 34 08 688 A ist es bekannt, Deck- und Abstreifplättchen zu verwenden, die nach dem Füllen der jeweiligen Randfuge (nach dem Versiegeln) aus einer die Stirnkanten der Glasscheiben überdeckenden Lage quer zur Flächenerstreckung des Isolierglas-Elementes abgezogen werden.
[0005] Zum Glätten von in eine Randfuge von Isolierglas-Rohlingen eingebrachter Versiegelungsmasse wurde es auch vorgeschlagen (AT 395 710 B1), Glättwalzen zu verwenden, die nach dem Füllen der Randfuge mit Versiegelungsmasse um die Ecke des Isolierglas-Rohlings herumbewegt werden, um über den Rand des Isolierglas-Rohlings überstehende Versiegelungsmasse zu glätten. Diese Glättwalzen können auch mit Flüssigkeit benetzt werden, um das Anhaften von Versiegelungsmasse zu unterbinden.
[0006] Aus AT 514 796 B1 ist es bekannt, beim Bearbeiten von klebrigen Massen, insbesondere von verformbaren klebrigen Massen (beispielsweise Versiegelungsmassen), ein Werkzeug zu verwenden, das wenigstens an Wirkflächen, die an dem zu bearbeitenden Material angreifen, aus einem Werkstoff besteht, der unter den beim Bearbeiten herrschenden Bedingungen schmilzt, sodass sich an dem Werkzeug ein das Ankleben von pastöser Masse verhindernder Flüssigkeitsfilm bildet.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und ein Werkzeug vorzuschlagen, mit dem die bekannten Probleme beim Glätten pastöser, insbesondere klebriger, Masse nicht mehr auftreten.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Verfahren, das die Merkmale von Anspruch 1 aufweist, einerseits, und einer Anordnung, die die Merkmale des auf die Anordnung gerichteten Anspruches aufweist, anderseits.
[0009] Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass das Anhaften von Masse durch Bewegen des an der pastösen, gegebenenfalls auch klebrigen, Masse angreifenden Bereichs des Werkzeuges in der Bewegungsrichtung des Werkzeuges entlang der zu glättenden Masse verhindert wird.
[0010] Beispielsweise wird ein stabförmiges Werkzeug um seine Achse so gedreht, dass sich der an der zu glättenden Masse anliegende Bereich in eine Richtung bewegt, die der Richtung, in der das Werkzeug entlang der zu glättenden Masse (z.B. Versiegelungsmasse in einer Randfuge eines Isolierglas-Rohlings) weiterbewegt wird, gleich ist.
[0011] Das Glätten gelingt besonders gut, wenn die Geschwindigkeit, mit welcher sich der an der pastösen Masse angreifende Bereich (Fläche) des Werkzeuges bewegt, größer ist als die Geschwindigkeit, mit welcher das Werkzeug entlang der zu glättenden Masse bewegt wird.
[0012] Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, als Werkzeug einen rotationssymmetrischen, in Drehung versetzten, Körper (Stab) zu verwenden, der unter ständigem Drehen entlang der pastösen Masse bewegt wird.
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[0013] Beispielsweise wird das Werkzeug, während dessen rotationssymmetrischer Körper (Stab) gedreht wird, entlang der Randfuge eines Isolierglas-Rohlings, die mit Versiegelungsmasse gefüllt worden ist, bewegt.
[0014] Insbesondere wenn das Werkzeug ein rotationssymmetrischer Körper (Stab) ist, kann dieser mit einer Drehzahl von bis zu 10000 oder 12000 Umdrehungen/Minute gedreht werden.
[0015] Als Werkstoff für das Werkzeug hat sich beispielsweise Stahl, insbesondere rostfreier Stahl, bewährt.
[0016] Das Werkzeug kann an einem Versiegelungskopf mit (wenigstens) einer Düse, aus der Versiegelungsmasse in die Randfuge eines Isolierglas-Rohlings eingebracht wird, angeordnet sein. Dabei ist bevorzugt, dass das Werkzeug - bezogen auf die Bewegungsrichtung des Versiegelungskopfes und damit der wenigstens einen Düse entlang des Umfanges eines IsolierglasRohlings - der Düse nachlaufend angeordnet ist.
[0017] Die Außenform des Stabes des erfindungsgemäßen Werkzeuges kann entsprechend der gewünschten Form der Außenfläche der pastösen Masse (Versiegelungsmasse) gewählt werden.
[0018] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigt:
[0019] Fig. 1 einen Versiegelungskopf mit einem erfindungsgemäßen Werkzeug beim Bearbeiten von Isolierglas,
[0020] Fig. 2 schematisch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeuges, und
[0021] Fig. 3 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeuges.
[0022] Isolierglas-Rohlinge 1 umfassen wenigstens zwei Glasscheiben 2, zwischen denen ein Abstandhalter so angeordnet ist, dass sich eine ringsum laufende Randfuge 3 ergibt. Im Zuge der Herstellung von Isolierglas werden die Randfugen 3 von Isolierglas-Rohlingen 1 mit Versiegelungsmasse 4 gefüllt. Versiegelungsmasse 4 ist eine pastös-klebrige Masse, die härtet, beispielsweise eine Masse auf Polysulfid-Basis.
[0023] Im in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der Isolierglas-Rohling 1 drei Glasscheiben 2 und somit zwei ringsum laufende Randfugen 3.
[0024] Zum Füllen der Randfugen 3 mit Versiegelungsmasse 4 (Versiegeln) wird eine Düse 5, die an einem Versiegelungskopf 6 angeordnet ist, entlang der Randfuge 3 bewegt, wobei der Versiegelungskopf 6 und damit die Düse 5 im Bereich der Ecken des Isolierglas-Rohlings 1 schwenkt, um den jeweils nächsten Abschnitt der Randfuge 3 mit Versiegelungsmasse 4 zu füllen.
[0025] Dem Versiegelungskopf 6 ist ein Antrieb zugeordnet, mit dem - gegebenenfalls in Kombination mit (Linear-)Bewegungen des Isolierglas-Rohlings 1 - erreicht wird, dass die Düse 5 entlang des gesamten Umfanges des Isolierglas-Rohlings 1 bewegt wird, um die Randfuge 3 - oder im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Randfugen 3 und eine Doppeldüse 5 - mit Versiegelungsmasse zu füllen.
[0026] Im in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist an dem Versiegelungskopf 6 ein Werkzeug 7 angeordnet. Das Werkzeug 7 weist im einfachsten Fall einen (vgl. Fig. 2) rotationssymmetrischen Stab 8 mit einer zylindermantelförmigen Umfangsfläche 9 auf.
[0027] Der Stab 8 des Werkzeuges 7 wird von einem Antrieb 10 in Drehung (Pfeil 11) versetzt. Die Drehzahl, mit welcher der Stab 8 des Werkzeuges 7 gedreht wird, kann bis zu 10000 - 15000 Umdrehungen/Minute betragen, wenn der Stab 9 des Werkzeuges 7 einen Durchmesser in der Größenordnung von 10 mm hat.
[0028] Die Drehrichtung des Stabes 8 des Werkzeuges 7 (Pfeil 11) ist so gewählt, dass sich der an der in die Randfuge 3 eingefüllten Versiegelungsmasse 4 anliegende Bereich des Stabes 8
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des Werkzeuges 7 in der Bewegungsrichtung (Pfeil 12) des Versiegelungskopfes 6 und damit der Düse 5 entlang der Randfuge 3 bewegt (Pfeil 11). Die Drehrichtung des Stabes 8 ist also der Drehrichtung eines an dem Isolierglas-Rohling 1 abrollenden Körpers entgegengesetzt.
[0029] Durch das Bewegen des Werkzeuges 7 entlang der Versiegelungsmasse 4 in der Randfuge 3 und durch das Drehen des Stabes 8 des Werkzeuges 7 um seine Achse 13 baut sich vor dem Werkzeug 7 Versiegelungsmasse 4 auf (vgl. Fig. 1), sodass die Versiegelungsmasse 4 in der Randfuge 3 glattgestrichen wird. Dadurch wird auch der Effekt erzielt, dass durch das Werkzeug 7 Versiegelungsmasse 4 in der Randfuge 3 verteilt wird, sodass eine gleichmäßig gefüllte Randfuge 3 mit geglätteter Außenfläche erreicht wird.
[0030] Wenn gewünscht wird, dass die Außenfläche der Versiegelungsmasse 4 in der Randfuge 3 des Isolierglas-Rohlings 1 konkav gekrümmt und nach Art einer Hohlkehle ausgebildet ist, kann ein Werkzeug 7 verwendet werden, dessen Stab 8 eine Form hat, die schematisch in Fig. 3 gezeigt ist. Der Stab 8 dieses Werkzeuges 7 besitzt in einer zylindermantelförmigen Umfangsfläche 9 einen balligen Bereich 14. So wird beim Einwirken des Werkzeuges 7 in die Versiegelungsmasse 4 in der Randfuge 3 des Isolierglas-Rohlings 1 eine Hohlkehle - eine konkav gekrümmte Außenfläche der Versiegelungsmasse 4 - erzeugt.
[0031] Das erfindungsgemäße Verfahren und das dazu verwendete Werkzeug 7 haben den Vorteil, dass durch das schnelle Rotieren des Stabes 8 bewirkt wird, dass das Anhaften pastösklebriger Versiegelungsmasse 4 an dem Werkzeug 7 vermieden wird.
[0032] Weiters wird durch die (kontinuierliche) Vorwärtsbewegung (Pfeil 12) des rotierenden Werkzeuges 7 überschüssige pastöse Masse in die Randfuge 3 gedrückt, sodass eine saubere Kante erhalten wird.
[0033] Wenn sich das erfindungsgemäße Werkzeug 7 beim Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens einer Ecke des Isolierglas-Rohlings 1 nähert, ergibt sich der vorteilhafte Effekt, dass ein allenfalls gebildeter Wulst aus Versiegelungsmasse 4 durch den rotierenden Stab 8 des Werkzeuges 7 in die Randfuge 3 gedrückt wird. Dies verhindert, dass die Randfuge 3 im Bereich von Ecken des Isolierglas-Rohlings 1 unzureichend mit Versiegelungsmasse gefüllt ist.
[0034] Im Ergebnis wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und bei Verwendung des erfindungsgemäßen Werkzeuges 7 eine glatte Versiegelung erreicht. Das Werkzeug 7 (genaugenommen der rotierende Stab 8) bleibt sauber, weil an ihm keine Versiegelungsmasse 4 haftet.
[0035] Es ist darauf hinzuweisen, dass das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung (Werkzeug 7) nicht nur zum Glätten von Versiegelungsmasse 4 in der Randfuge 3 eines Isolierglas-Rohlings 1 geeignet ist, sondern ganz allgemein zum Glätten pastösklebriger Massen verwendet werden kann, wenn ein erfolgreiches Glätten angestrebt ist und wenn gewünscht wird, dass an dem Werkzeug 7 keine pastös-klebrige Masse haften bleibt.
[0036] Der als erfindungsgemäßes Werkzeug 7 eingesetzte rotationssymmetrische Stab 8 kann an sich aus beliebigem Werkstoff bestehen. Bevorzugt ist als Werkstoff (rostfreier) Stahl, dessen Außenumfangsfläche poliert ist.
[0037] Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Werkzeuges 7 im Zuge des Herstellens von Isolierglas ist angestrebt, dass der rotierende Stab 8 an den Rändern der Glasscheiben 2 des Isolierglas-Rohlings 1 nicht oder ohne Druck anliegt. So wird verhindert, dass in den Rändern der Glasscheiben 2 Ausbrüche auftreten.
[0038] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden:
[0039] Zum Glätten von pastös-klebrigen Massen wird mit einem rotierenden Stab 8 eines Werkzeuges 7 auf die Außenfläche der Masse eingewirkt. Dabei wird das Werkzeug 7 entlang der pastösen Masse bewegt. Die Drehzahl beim Drehen (Pfeil 11) des Stabes 8 wird so gewählt, dass sich der an der pastös-klebrigen Masse angreifende Bereich des Stabes 8 in Richtung der Bewegung (Pfeil 12) des Werkzeuges 7 mit einer Geschwindigkeit bewegt, die größer ist als die Geschwindigkeit, mit der das Werkzeug 7 vorwärts (Pfeil 12) bewegt wird. Bevorzugtes Einsatzge-
biet ist das Glätten von in die Randfuge 3 eines Isolierglas-Rohlings 1 eingebrachter Versiegelungsmasse 4.
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Claims (15)
1. Verfahren zum Glätten von pastöser, insbesondere pastös-klebriger, Masse, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Werkzeug (7) auf die zu glättende Fläche der Masse eingewirkt wird, dass das Werkzeug (7) entlang der zu glättenden Masse bewegt wird (Pfeil 12) und dass die an der zu glättenden Masse anliegende Fläche des Werkzeuges (7) in Richtung der Bewegung (Pfeil 12) des Werkzeuges (7) entlang der zu glättenden Masse bewegt wird (Pfeil 11).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an der zu glättenden Masse anliegende Bereich des Werkzeuges (7) in Richtung der Bewegung (Pfeil 12) des Werkzeuges (7) entlang der pastösen Masse mit einer Geschwindigkeit bewegt wird (Pfeil 11), die höher ist als die Geschwindigkeit, mit welcher das Werkzeug (7) entlang der pastösen Masse bewegt wird (Pfeil 12).
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Werkzeug (7) ein rotationssymmetrischer Stab (8) verwendet wird und dass der Stab (8) um seine Achse (13) in Drehung (Pfeil 11) versetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (8) mit einer Drehzahl von bis zu 12000 Umdrehungen/Minute in Drehung (Pfeil 11) versetzt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (7) einer Düse (5), aus der Versiegelungsmasse (4) in die Randfuge (3) eines Isolierglas-Rohlings (1) eingebracht wird, nachlaufend entlang der Randfuge (3) des IsolierglasRohlings (1) bewegt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (8) des Werkzeuges (7) beim Bewegen entlang der Randfuge (3) an den Außenrändern der Glasscheiben (2) des Isolierglas-Rohlings (1) anliegend bewegt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stab (8) des Werkzeuges (7) verwendet wird, der eine zylindermantelförmige Umfangsfläche (9) aufweist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzeugen einer konkaven Fläche der pastösen Masse ein Werkzeug (7) verwendet wird, dessen Stab (8) in seiner Umfangsfläche (9) einen balligen Bereich (14) aufweist.
9. Vorrichtung zum Glätten pastöser, insbesondere pastös-klebriger Massen, insbesondere zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein Werkzeug (1), das mit Hilfe eines ersten Antriebes entlang der zu glättenden Masse bewegt wird (Pfeil 12), und das mit Hilfe eines zweiten Antriebes (10) in eine Bewegung (Pfeil 11) versetzt wird, wobei die Richtung der Bewegung (Pfeil 11) des Werkzeuges (7) und die Richtung der Bewegung (Pfeil 12) des an der zu glättenden Masse anliegenden Bereichs des Werkzeuges (7) entlang der zu glättenden Masse gleichgerichtet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (7) einen rotationssymmetrischen Stab (8) aufweist, dem ein Drehantrieb (10) zugeordnet ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (8) eine zylindermantelförmige Umfangsfläche (9) aufweist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (8) in seiner zylindermantelförmigen Umfangsfläche (9) wenigstens einen balligen Bereich (14) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (7) an einem Versiegelungskopf (6) mit einer Düse (5) zum Einbringen von Versiegelungsmasse in die Randfuge (3) eines Isolierglas-Rohlings (1) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (7), bezogen auf die Bewegungsrichtung (Pfeil 12) des Versiegelungskopfes (6), entlang der Randfuge (3) des Isolierglas-Rohlings (1) der Düse (5) nachlaufend angeordnet ist.
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15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (8) des Werkzeuges (7) mit einer Geschwindigkeit angetrieben ist, bei der sich der an der zu glättenden Masse anliegende Bereich des Stabes (8) rascher bewegt als das Werkzeug (7) entlang der zu glättenden Masse.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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