AT526468B1 - Vollhydraulischer - Abstell Teleskop - Frontlader für Traktoren - Google Patents

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AT526468B1
AT526468B1 ATA154/2022A AT1542022A AT526468B1 AT 526468 B1 AT526468 B1 AT 526468B1 AT 1542022 A AT1542022 A AT 1542022A AT 526468 B1 AT526468 B1 AT 526468B1
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Abstract

Die Erfindung eines hydraulischen Abstellteleskopfrontladers für Traktoren. Hier sind Frontladerarm (A) und Teleskopausschub (B) zwei Geräte in einem vereint.

Description

Beschreibung
VOLLHYDRAULISCHER - ABSTELL - TELESKOPFRONTLADER FÜR TRAKTOREN
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Diese Erfindung vereint zwei Geräte in einem. Dadurch werden Anschaffungs - Erhaltungs und Betriebskosten halbiert. Traktoren mit Frontlader gehören zum Alltag auf landwirtschaftlichen Betrieben. In Zeiten wie diesen, wo Schaffung von Bergeraum in der Landwirtschaft wegen Baukosten und Flächenfraß sich immer mehr in die Höhe strecken, die Beschickung von herkömmlichen Frontladern nicht mehr möglich ist und somit ein Zweitgerät in Form von Teleskopladern erforderlich machen.
[0002] An dieser Stelle trifft meine Erfindung voll ins schwarze, Da es sich um einen Abstell Teleskopfrontlader handelt, kann die Zugmaschine in allen Belangen der Landwirtschaft ohne Behinderung weiter voll eingesetzt werden und ersetzt mit diesen kombinierten Abstell - Teleskopfrontlader eine zusätzlich teure Anschaffung eines Teleskopladers, deren Auslastung in den meisten Fällen nicht gegeben ist.
STAND DER TECHNIK
[0003] Mit dieser Neuentwicklung ist es erstmals möglich mit Frontladern des herkömmlichen Standes der Technik entsprechend, zusätzlich mit meiner Erfindung ausgestattet im Bedarfsfall die Agenden eines Teleskopladers zu übernehmen.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Dieser Erfindung unterscheidet sich von herkömmlichen Frontladern dadurch, das der Hauptarm im Bereich wo er abgewinkelt zur Lagerstelle führt, geradlinig weitergeht. Dieser Umstand ermöglicht es einen Teleskopausschub einzubauen. Ein weiterer Unterschied zu herkömmlichen dem Stand der Technik entsprechenden Frontlader ist der Aufbau der Druckmittelsteuerung. Bei diesen Teleskopfrontladers gibt es nur ein Hydrauliksteuerventil in der Kabine des Schleppers. Das von hier aus gesteuerte Druckmittel (18) gelangt über Schnellkuppler, Schleppkette (14) im Teleskopausschub B zur Eurogeräteaufnahme F wo elektr. Steuerreinrichtungen, die hydr. Wegventile sämtlicher Funktionsabläufe steuern.
[0005] Das gesteuerte Druckmittel und die elektr. Steuerleitung (18) werden jeweils in einem im inneren des Teleskoparmes Fig.4 geführten Schleppketten 14 (Längenausgleich) bis zur Fig.8 und 9. Eurogeräteaufnahme, in der die Wegeventile und die elektr. Steuerungen untergebracht sind. Die Bewegungsabläufe der Eurogeräteaufnahme F, die am Teleskopausschub B (5) gelagert ist, wird über Druckmittelzylinder (1) die an den Wangen (17) Punkt (4) befestigt, und deren Kolbenstangen (2) über drehbare Schwinge (6) und Paralelstangen (3) zur Eurogeräteaufnahme F fortgesetzt.
[0006] Die jeweils gewünschten Funktionen des Teleskopfrontladers können mittels Mikrotaster am Joystik des Steuerventilhebels ausgegeben und vollzogen werden. Die elektr. Steuerung verfügt im innern der Eurogeräteaufnahme auch über zwei von einander unabhängigen Sensoren für Niveauausgleich, einer ist auf Transportstellung der Ladegutschaufel ausgerichtet, der zweite ist in jeder beliebigen Stellung des Schwenkbereichs der Euroaufnahme (200°), arretrierbar, je nach vorgewählter Funktion wird während Auf und Abbewegungen des Teleskopfrontladers automatisch das gewählte Niveau geregelt.
[0007] Aus Sicherheitsgründen ist auch eine Sperre der Vorderachse Fig.11, ab einer 30%igen Ausschublänge des Teleskoparmes vorgesehen, die sich automatisch aktiviert.
WEG ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0008] In den Fig. 1 -11 ist die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes näher dargestellt. Die Beschreibung des Teleskopfrontladers erfolgt Figurbezogen von 1-11 unter Anlehnung an die Bezugsnummern A,B,C,D,E und F sowie von 1-29. Auf einem dem Stande der Technik entsprechenden Schlepper wird die Anbaukonsole Fig.2 angebaut, so das der abgewinkelte Teil des Frontladerarmes schräg nach außen führt, dadurch wird der Hauptarm mit dem integrierten Teleskopausschub soweit nach außen verlagert, das der hintere Teil des Teleskopfrontladers im hochgefahrenen Zustand seitlich an der Fahrerkabine des Schleppers platz findet.
[0009] Das Andocken des Teleskopfrontladers erfolgt von der Fahrerkabine des Schleppers mittels Druckmittel von einen Fremdanschluss mit Absperrvorrichtung aus. Die Verbindungen der elektr. und Druckmittelsteuerleitungen sind außen mittels Schnellkuppler herzustellen. Die Steuerung des Teleskopfrontladers erfolgt über ein in der Kabine installiertes hydr. Steuerventil mit Joystik für die elektr. Befehle.
[0010] In Fig. 1
ist die Erfindung in Draufsicht dargestellt. Es zeigt den Frontladerarm A mit integrierten Teleskopausschub B, sowie die Andockkonsole D mit der Lagerstelle des Armes 5, sowie mit den Andockpunkten 4 der Hubzylinder deren Aufnahmen der Kolbenstangen 5.
[0011] In Fig.2
sind Anbaukonsole C, Andockkonsole D in angedockter, sowie gelöster Position dargestellt. Die Anbaukonsole C1 ist auch von innen gesehen dargestellt, um die Funktion derer zu veranschaulichen.
[0012] In Fig.3
zeigt Andockkonsole D mit drehbarer Aufname 5 für Frontladerarm A und Kolbenstange 2 sowie Andockpunkt 4 für Druckmittelzylinder 1 am Arm A. Das Verhältnis der angeführten Punkte zueinander ermöglicht bei maximalen Hub des Hydraulikzylinders 1 (zeichnerisch nicht voll ausgefahren dargestellt) größte Hubhöhen des Teleskopfrontladers.
[0013] In Fig.4
ist Teleskopausschub B dargestellt, die Zeichnung B1 zeigt Teleskopausschub von innen gesehen, mit Druckmittelzylinder 1, Schleppkette 14 sowie elektrische und hydraulische Steuerleitungen 18.
[0014] In Fig.5
ist Frontladerarm A mit Teleskopausschub B in hochgefahrener Position, sowie die Eurogeräteaufnahme F mit Ladegutschaufel 16 in ausgekippter Stellung dargestellt, sowie deren Aktionsradius von 200°.
[0015] In Fig.6
zeigt Frontladerarm A mittels Abstützfuß E abgestellt. Teleskopausschub B ist eingezogen sowie Eurogeräteaufnahme F mit Ladegutschaufel 16 in eingezogener Stellung.
[0016] In Fig.7
zeigt Frontladerarm A mit eingezogenem Teleskopausschub B und deren Abstützfuß E, sowie dieser in ausgefahrener Stellung die Andockkonsole D anhebt und von Anbaukonsole C löst.
[0017] In Fig.8
zeigt Teleskopfrontlader A und B in abgestellter Stellung, sowie deren Abstützfuß E in ausgefahrener und eingezogener Stellung von innen gesehen.
[0018] In Fig.9
zeigt Vorderseite der Eurogeräteaufnahme F (50° geschwenkt) von unten gesehen am Teleskopfrontlader A / B angebaut, sowie Detailzeichnungen von Position 6 und 17.
[0019] In Fig.10
zeigt wiederum Eurogeräteaufnahme F (50° geschwenkt) jedoch die Rückseite von oben gesehen mit angebrachter Abdeckung 7 an deren Unterseite hydraulische und elektrische Steuerungen untergebracht sind.
[0020] In Fig. 11
zeigt Vorderachse G von Schlepper und deren Achsausgleichabsperrvorrichtung 22, die bei 30% igen Teleskopausschub wirksam wird.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0021] Auf folgenden Zeichnungen ist die Erfindung aus unterschiedlichen Gesichtspunkten sowie im Detail darstellt.
[0022] Fig. 1 Teleskop - Abstell - Teleskopfrontlader an und aufbau, draufsicht [0023] Fig.2
Anbaukonsole in homogener Verbindung mit Andockkonsole, dieselben voneinander gelöst, sowie Anbaukonsole C1 von innen gesehen, Seitenansicht
[0024] Fig.3
Teleskop - Abstell - Frontlader in hochgefahrener Stellung mit Andockkonsole, Seitenansicht
[0025] Fig.4 Teleskopausschub B, und Teleskopausschub B1 von innen gesehen, Seitenansicht [0026] Fig.5
Teleskop - Abstell - Frontlader hoch und ausgefahren, sowie Eurogeräteaufnahme und des angedeuteten Schwenkbereiches von 200°, Seitenansicht
[0027] Fig.6
Teleskop - Abstell - Frontlader mit Abstellfuß sowie Eurogeräteaufnahme eingezogen mit Ladegutschaufel, Seitenansicht
[0028] Fig.7
zeigt Vorgang zum Abstellen (lösen) des Teleskopfrontladers vom Schlepper, Seitenansicht
[0029] Fig.8 Teleskopabstützfuß in ein und ausgefahrener Stellung, Seitenansicht [0030] Fig.9
Eurogeräteaufnahme, Vorderansicht von oben gesehen in Verbindung mit Teleskopfrontlader, Draufsicht
[0031] Fig.10
Eurogeräteaufnahme, Rückseite von oben gesehen, in Verbindung mit Teleskopfrontlader, Draufsicht
[0032] Fig.11
Vorderachse von Schlepper, und deren Achsausgleich Absperrung, von vorne und Seitenansicht
LEGENDE BEZUGSNUMMERN TELESKOPFRONTLADER
A Teleskopfrontladerarm
B Teleskopausschub
C Anbaukonsole
D Andockkonsole
E Abstützfuß
F Eurogeräteaufnahme
G Vorderachse
1 = Druckmittelzylinder
2 = Kolbenstangen
3 = Parallelstangen
4 = Andockpunkte für Druckmittelzylinder
5 = Drehbare Aufnahmen für Anbau und Kolbenstangen 6 = Drehbar gelagerte Schwinge zur Weiterleitung und Umlenkung des Kraftflusses
7 = Hintere Abdeckung der Euroaufnahme auf deren Unterseite elektr. und hydr. Steuerventile angebracht sind
8 = Fest verbundene Achsen und Wellen
9 = Haken zum Andocken
10 = Fein Justierbare Exzenterwelle
11 = Schwinge zum Verriegeln beim Andocken
12 = Starre Verbindung der Frontladerarme
13 = Starr verbundenes Rohr mit den beiden Teleskopausschüben 14 = Schleppkette
15 = Euroaufnahme für Anbaugeräte
16 = Ladegutschaufel
17 = Wangen mit Arretierungsbolzen, die starr mit dem Verbindungsrohr der Teleskopausschübe verbunden sind
18 = Bewegliche und drehbare Verbindungen der elektr. und hydr. Leitungen die von der Andockkonsole über Frontladerarm und Teleskopausschub zur beweglichen Eurogeräteaufnahme führen.
19 = Grundlinie
20 = Vorderachse von Schlepper
21 = Verstrebungen von Achsaufnahme zur Andockkonsole 22 = Elektr. hydr. Abstperrventil
23 = Anschlag (Wegbegrenzer)
24 = Teleskopteil des ausgefahrenenn Stützfußes geht unter die Grundlinie, damit Andockkonsole zum Abstellen angehoben wird.
25 = Sensoren für Niveauausgleich 26 = Hydraulische Verriegelung der Anbaugeräte 27 = Durchführung für elektr. und Druckmittelleitungen
28 = Verankerung der Wangen des Teleskopausschubes in eingefahrener Stellung mit dem Frontladerarm A
29 = Achsträger

Claims (13)

Patentansprüche
1. Vollhydraulischer Abstell Teleskopfrontlader für Schlepper, dadurch gekennzeichnet, dass der Frontladerarm (B) im Bereich wo er abgewinkelt zur Lagerstelle verläuft, geradlinig (A) weitergeht, der abgewinkelte Teil des Frontladerarmes schräg nach innen zur Andockkonsole (D) verläuft.
2. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der geradliningen Weiterführung des Frontladerarms (A) ein hydraulischer Teleskopausschub (B) eingebaut ist.
3. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch Verändern der Positionen zueinander, der Punkt (5) bei Andockkonsole (D) und Punkt (4) und (5) am Frontladerarm A in Verbindung mit Hydraulikzylinder (1) größte Hubhöhen möglich sind.
4. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Teleskopausschubes (B) eine Schleppkette (14) geführt wird.
5. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im Teleskopausschub (B) befindliche Schleppkette (14) beim Ein- und Ausfahren des Teleskopausschubes (B) entstehende Längenunterschiede der elektr. und Druckmittelsteuerleitungen (18) ausgleicht.
6. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teleskopfrontlader über einen hydraulischen Teleskopabstellfuß (E) verfügt.
7. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teleskopfrontlader von der Fahrerkabine des Schleppers aus, mittels Anbaukonsole (C) angedockt werden kann.
8. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Druckmittelzylinder (1) des Teleskopfrontladers so angelenkt sind, das der gesamte Zylinderquerschnitt den kraftfordernden Bewegungsabläufen zur Verfügung steht, ( auch bei Ladegutaufnahme)
9. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein hydr. Steuerventil mit Joystik am Schlepper benötigt wird, die über elektr. und hydr. Steuerleitungen (18) übertragenen Aufgaben werden im Inneren der Euroaufnahme (F) von elektr. u. hydr. Wegventilen erfüllt.
10. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Eurogeräteaufnahme (F) zwei voneinander unabhängige Sensoren für Niveauausgleich (25) angebracht sind.
11. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass elektr. u. hydr. Steuerleitungen (18) beweglich und drehbar von der Andockkonsole über Teleskoparm (A), Schleppkette (14), Teleskopausschub (B) und Durchführungen (27) zur Eurokonsole (F) führen.
12. Teleskopfrontlader nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung von Anbaugeräten an der Eurogeräteaufnahme von der Schlepperkabine aus hydraulisch gesteuert erfolgt.
13. Teleskopfrontlader nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Teleskopabstellfuß (E) hydraulisch ein- und ausfahrbar ist und im vollausgefahrenem Zustand durch Anheben der Andockkonsole (D), Frontladerarm (A) mit Teleskopausschub (B) die Trennung vom Schlepper ermöglicht.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3135403A (en) * 1962-03-12 1964-06-02 Warner Swasey Co Material handling apparatus
DE2906951A1 (de) * 1978-03-01 1979-09-06 Northwest Eng Co Gestaengemechanismus fuer ein geraet, insbesondere an einem auslegerbagger
DE3200936A1 (de) * 1981-01-19 1982-08-19 The Warner & Swasey Co., 44106 Cleveland, Ohio Ladebaumzylinder

Patent Citations (3)

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DE3200936A1 (de) * 1981-01-19 1982-08-19 The Warner & Swasey Co., 44106 Cleveland, Ohio Ladebaumzylinder

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