AT526678A4 - Anordnung aus einem Behältnis und wenigstens einer Antriebseinheit - Google Patents
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Abstract
Anordnung aus einem Behältnis (1), insbesondere Schublade, und wenigstens einer Antriebseinheit (2) zur zumindest bereichsweise automatisierten Bewegung des Behältnisses (1) relativ zu einem feststehenden Möbelteil (3), insbesondere Möbelkorpus, umfassend einen, vorzugsweise mit 230 V versorgbaren, Elektromotor (4) und eine Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung (5) zur Ansteuerung des Elektromotors (4), wobei der Elektromotor (4), vorzugsweise die wenigstens eine Antriebseinheit (2), derart an dem Behältnis (1) und/oder einer Führungsvorrichtung (9) für das Behältnis (1) angeordnet ist, dass der Elektromotor (4) mit dem Behältnis (1) bewegungsgekoppelt ist und die wenigstens eine Antriebseinheit (2) eine Anbindungseinrichtung (14) für den Elektromotor (4) umfasst, über welche der Elektromotor (4) lösbar mit der wenigstens einen Antriebseinheit (2) koppelbar oder gekoppelt ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung aus einem Behältnis, insbesondere Schublade, und wenigstens einer Antriebseinheit zur zumindest bereichsweise automatisierten Bewegung des Behältnisses relativ zu einem feststehenden Möbelteil, insbesondere Möbelkorpus, umfassend einen, vorzugsweise mit 230 V versorgbaren, Elektromotor und eine Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung zur Ansteuerung des Elektromotors. Weiters betrifft die Erfindung ein Möbel mit einer solchen Anordnung. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage
einer solchen Anordnung.
Üblicherweise werden in der Möbelbranche Behältnisse manuell relative zu feststehenden Möbelteilen bewegt. Herkömmliche Antriebseinheiten für Behältnisse bedienen sich meist entweder einer lediglich temporären Kraftübertragung auf das Behältnis oder sind - insbesondere aufgrund der Problematik einer sicheren Stromverbindung bei bewegbaren Möbelteilen - stationär an einer Korpusschiene einer Führungsvorrichtung für das Behältnis angeordnet, um eine Ladenschiene der Führungsvorrichtung relativ
zu der Korpusschiene zu bewegen.
Eine solche Anordnung ist bereits aus der Schrift WO 2012/112998 Al bekannt, wobei ein hinter dem Behältnis am Führungssystem angeordneter Elektromotor zur Bewegung des
Behältnisses Kraft auf eine Zahnstange überträgt.
Nachteilig am Stand der Technik ist, dass ein hoher Montageaufwand erforderlich ist, um den Elektromotor an dem Führungssystem anzuordnen, wobei eine Stromversorgung über den Auszugsweg hinweg sichergestellt werden muss und die Stromversorgung zudem auf den Elektromotor limitiert ist. Eine
Wartung des Elektromotors ist nicht benutzerfreundlich möglich
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und ein Tausch des Elektromotors zur Anpassung an geänderte
Anforderung oder zur Nachrüstung ist nicht flexibel möglich.
Die objektive technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Anordnung sowie ein verbessertes Verfahren anzugeben, bei welchen die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise behoben sind, und welche sich insbesondere durch eine besonders komfortable Anbindung des Elektromotors sowie der Möglichkeit, die Stromversorgung des Elektromotors
vielseitig einzusetzen, auszeichnen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Es ist demnach erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Elektromotor, vorzugsweise die wenigstens eine Antriebseinheit, derart an dem Behältnis und/oder einer Führungsvorrichtung für das Behältnis angeordnet ist, dass der Elektromotor mit dem Behältnis bewegungsgekoppelt ist und die wenigstens eine Antriebseinheit eine Anbindungseinrichtung für den Elektromotor umfasst, über welche der Elektromotor lösbar mit der wenigstens
einen Antriebseinheit koppelbar oder gekoppelt ist.
Dadurch wird es erst ermöglicht, dass der Elektromotor modulartig als Add-On für das Behältnis an dem Behältnis unmittelbar oder mittelbar lösbar anordnenbar ist, wobei ein Strom zur Versorgung des Elektromotors mit Energie vielfältig genutzt werden kann und/oder der Elektromotor komfortabel gewechselt oder bei bestehenden Führungsvorrichtungen/Antriebseinheiten nachgerüstet werden kann. Die 1lösbare Koppelung kann als werkzeuglose Koppelung/Entkoppelung in der Anbindung zu dem Behältnis aufgefasst werden. In Ergänzung ist es denkbar, den Elektromotor
auch nicht 15ösbar mit der Antriebseinheit zu verbinden.
Beispielsweise kann die Anbindungseinrichtung - alternativ oder in Ergänzung zu dem Elektromotor - mit von dem Elektromotor gesonderten Technologien als Stromsenke versehen werden. Zum Beispiel kann an Stelle des Elektromotors eine Verriegelungsvorrichtung mit dem Behältnis gekoppelt werden oder ein Teil des über die Anbindungseinrichtung fließenden Stroms von einer weiteren Stromsenke - wie der Verriegelungsvorrichtung —- genutzt werden. Stromsenken abseits des Elektromotors können im Allgemeinen durch nicht über die Anbindungseinrichtung fließenden Strom versorgt werden. Im Allgemeinen kann die Anbindungseinrichtung ausschließlich zur Verbindung des Elektromotors mit der Antriebseinheit oder dem Behältnis genutzt
werden - ohne direkt Strom zu transferieren.
Hinzu kommt die positive Eigenschaft, dass das Behältnis rasch und einfach am Führungssystem angebunden oder eingehängt werden kann, ohne eine direkte Stromverbindung zum Behältnis herstellen zu müssen. Beispielsweise kann das Behältnis mit einer Aufsatzleiste versehen werden, welche Strom auch in und/oder an das Behältnis weiterleitet, vorzugsweise wobei die Aufsatzleiste in stromleitender Verbindung mit der Anbindungseinrichtung
steht.
Die Anzahl an Elektromotoren für die Antriebseinheit ist im Allgemeinen beliebig, wobei beispielsweise zwei Elektromotoren im Bereich von zwei Seitenwänden des Behältnisses angeordnet sein können. Bevorzugt ist genau ein Elektromotor im Bereich einer Seitenwand des Behältnisses vorgesehen, wobei der Bereich der zweiten Seitenwand für eine Stromsenke genutzt werden kann. Eine gleichmäßige Krafteinwirkung auf das Behältnis bei einseitig angeordnetem Elektromotor kann durch eine Synchronisationsstange - bevorzugt über zwei Zahnstangen oder
Zahnriemen - gewährleistet werden.
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Das Behältnis ist derart breit auszulegen, dass auch anderweitige bewegbare Möbelteile wie Tablare oder Trittflächen umfasst sind. Über die Anbindungseinrichtung kann der Elektromotor und/oder das Behältnis flexibel mit Strom aus der
Stromquelle versorgt werden.
Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für ein Möbel
mit zumindest einer solchen Anordnung.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass wenigstens eine Stromschnittstelle zur Versorgung wenigstens einer Stromsenke (wie den Elektromotor) mit Energie bewegungsgekoppelt mit dem Behältnis an der Führungsvorrichtung und/oder dem Behältnis angeordnet ist, wobei die wenigstens eine Stromschnittstelle in Gebrauchsstellung der Anordnung hinter der Behältnisrückwand
und/oder von Seitenwänden des Behältnisses angeordnet ist.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass
— zumindest eine Stromschnittstelle derart an der Führungsvorrichtung angeordnet ist, dass das Behältnis bei einer Montage oder Demontage des Behältnisses an der Führungsvorrichtung durch die Ausrichtung der wenigstens einen Stromschnittstelle automatisch stromleitend mit der wenigstens einen Stromschnittstelle koppelbar oder entkoppelbar ist und/oder
— zumindest eine Stromschnittstelle wenigstens einen Magneten oder Magnetkontakt umfasst, mit welcher wenigstens eine Stromsenke mit einer Stromquelle des feststehenden
Möbelteiles stromleitend verbindbar ist.
Dadurch wird ermöglicht, dass eine Montage der Anordnung -
insbesondere des Behältnisses und eines Elektromotors einer
Antriebseinheit - signifikant erleichtert wird, da ein Monteur der Anordnung komfortabel das Behältnis auf der Führungsvorrichtung platzieren und in Richtung der Stromschnittstelle bewegen kann, um automatisiert eine stromleitende Verbindung zwischen der Stromquelle und an dem Behältnis angeordneten Stromsenken zu generieren. Bevorzugt ist eine Fügerichtung des Behältnisses entlang der Führungsvorrichtung und parallel (entgegengesetzt gerichtet) zu einer Koppelrichtung der wenigstens einen Stromschnittstelle. In analoger Weise kann das Behältnis über einen einzigen Handgriff von der Führungsvorrichtung entfernt werden, wobei sich die stromleitende Verbindung über die wenigstens eine Stromschnittstelle automatisch - ohne das Erfordernis eines
Eingreifens eines Benutzers des Möbels - löst.
Hinzu kommt die positive Eigenschaft, dass eine benutzerfreundliche Anbindung des Behältnisses und/oder der Führungsvorrichtung an ein Stromnetz vor Ort effizient gewährleistet werden kann, wobei Strom aus einer Stromquelle (im Allgemeinen eines Stromnetzes) an unterschiedlichste Stromsenken —- wie am Behältnis angeordnete Stromsenken, ein Elektromotor einer Antriebseinheit, eine Verriegelungsvorrichtung für das Behältnis oder die Führungsvorrichtung - individuell und vielseitig oder modulartig über die wenigstens eine Stromschnittstelle weitergeleitet beziehungsweise verteilt
werden kann.
Beispielsweise kann eine mit einer über das feststehende Möbelteil oder die Führungsvorrichtung geführte Stromleitung über eine Kabelschleppe mittels einer magnetunterstützten Klickverbindung durch einen Magnetkontakt rückseitig des Behältnisses an einer Stromschnittstelle der Führungsvorrichtung angebunden werden, wobei Strom an eine wahlweise mit einem
Elektromotor oder einer Verriegelungsvorrichtung (als Stromsenke
der Führungsvorrichtung) bestückbaren Stromschnittstelle und/oder an eine automatisch mit dem Behältnis koppelbare Stromschnittstelle verteilt werden kann. Innerhalb des Behältnisses kann Strom weiter über Stromschnittstellen der Seitenwände oder der Behältnisrückwand an Stromsenken des
Behältnisses transportiert werden.
Zum Beispiel können drei Stromschnittstellen an einer Anbindungseinrichtung der Führungsvorrichtung vorgesehen sein, wobei an einer Stromschnittstelle ein Elektromotor anordenbar ist, über eine zweite Stromschnittstelle die Verbindung zur Stromquelle generiert wird und über die dritte Stromschnittstelle Stromsenken des Behältnisses mit Strom versorgt werden. Bevorzugt weisen zumindest zwei Stromschnittstellen eine unterschiedliche relative Orientierung zu der Führungsvorrichtung auf, wobei zum Beispiel eine Stromschnittstelle in Gebrauchsstellung der Anordnung nach oben weisen und eine weitere Stromschnittstelle orthogonal dazu zur Anbindung des Behältnisses ausgerichtet sein kann. Vorteilhaft ist, dass die stromleitende Anbindung des Elektromotors unabhängig von der stromleitenden Anbindung des Behältnisses (und vice versa) und/oder der Anbindung an die Stromquelle sein
kann.
Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für ein Verfahren zur Montage einer solchen Anordnung, wobei die folgenden Verfahrensschritte durchgeführt werden: — das Behältnis und die wenigstens eine Antriebseinheit werden bereitgestellt und — der Elektromotor wird derart lösbar an der Anbindungseinrichtung des Behältnisses angeordnet, insbesondere aufgesteckt oder über eine Magnetverbindung
verbunden, dass der Elektromotor mit dem Behältnis bei einer
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relativen Bewegung zwischen dem Behältnis und einem
feststehenden Möbelteil bewegungsgekoppelt ist.
Ein Möbel kann dadurch besonders effizient montiert werden, wobei beispielsweise der Elektromotor auf einer an der Führungsvorrichtung angeordneten Antriebseinheit für das Behältnis aufgesteckt oder über Magneten angebunden wird und das Behältnis auf der Führungsvorrichtung platziert wird, um eine kinematische Wechselwirkung mit der Antriebseinheit sicherzustellen. Eine Trennung oder Verbindung von
Stromleitungen ist hierfür nicht zwingend erforderlich.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den
abhängigen Ansprüchen definiert.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Elektromotor an einer Behältnisrückwand des Behältnisses und/oder in Gebrauchsstellung der Anordnung, vorzugsweise durch die Behältnisrückwand verdeckt, hinter der Behältnisrückwand angeordnet ist und/oder über die wenigstens eine Antriebseinheit Kraft von dem Elektromotor auf eine Ladenschiene einer an dem Behältnis angeordneten Führungsvorrichtung zur relativen Bewegung der Ladenschiene gegenüber einer Korpusschiene der Führungsvorrichtung
vermittelbar ist.
Der Elektromotor kann beispielsweise angrenzend an die Behältnisrückwand am Behältnis über die Antriebseinheit angebunden sein und über einen Antrieb einer Synchronisationsstange Kraft auf eine mit einer (am feststehenden Möbelteil fixierten) Korpusschiene verbundenen Zahnstange vermitteln, sodass eine Ladenschiene, auf welcher das Behältnis - insbesondere über eine Behältnisschiene - angeordnet
ist, relativ zu der Korpusschiene bewegt wird. Das Behältnis
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muss im Allgemeinen nicht in unmittelbarer oder direkter Verbindung mit dem Elektromotor oder der wenigstens einen Antriebseinheit stehen, wobei eine optimale Ausnutzung den baulichen Größen zur idealen Erhöhung von Stauraum des Behältnisses bei gegebenem feststehenden Möbelteil bevorzugt
ist.
Ist der Elektromotor mit dem Behältnis bewegungsgekoppelt und durch die Behältnisrückwand verdeckt, kann ein ästhetisch besonders ansprechendes Möbel bedingt werden, da der Stauraum des Behältnisses und der hinter dem Behältnis verbleibende Raum visuell nicht durch das Vorhandensein des Elektromotors
beeinträchtigt werden.
Die Behältnisrückwand kann im Allgemeinen durch eine Blende, welche den Stauraum des Behältnisses rückseitig definiert, gegeben sein, sodass die Behältnisrückwand nicht zwingend die
dem feststehenden Möbelteil nächste Rückwand darstellen muss.
Es ist alternativ oder in Ergänzung möglich, den Elektromotor zumindest bereichsweise unterhalb einer Bodenwand des Behältnisses anzuordnen, wodurch eine bauliche Größe des feststehenden Möbelteiles reduziert und/oder ein Stauraum des
Behältnisses erhöht werden kann.
Vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Antriebseinheit im Wesentlichen über einen Auszugsweg des Behältnisses oder zumindest über ein Drittel des Auszugsweges des Behältnisses hinweg in stetiger kraftvermittelbaren Verbindung mit dem Behältnis steht und/oder das Behältnis durch die wenigstens eine Antriebseinheit im Wesentlichen über einen Auszugsweg des Behältnisses oder zumindest über ein Drittel des Auszugsweges des Behältnisses hinweg mit Kraft von der
wenigstens einen Antriebseinheit beaufschlagbar ist.
Dadurch wird ermöglicht, dass das Behältnis durch die wenigstens eine Antriebseinheit - entgegen von bekannten Ausstoßeinrichtungen oder Einzugseinrichtungen - aus einer beliebigen Position entlang dem Auszugsweg beziehungsweise an der Führungsvorrichtung in Richtung einer Schließstellung oder einer Offenstellung mit Kraft beaufschlagt werden kann. Im Allgemeinen ist Jedoch nicht erforderlich, einen Antrieb über die wenigstens eine Antriebseinheit bis zu der Schließstellung oder der Offenstellung vorzusehen, wobei eine partielle Kraftvermittlung beispielsweise in Abhängigkeit einer Beladung des Behältnisses oder eines Gewichtes des Behältnisses oder Reibungsverhältnissen an der Führungsvorrichtung oder eine Kraftbeaufschlagung des Behältnisses durch einen Benutzer ausreichend sein kann, um das Behältnis mit verbleibendem
Schwung in eine Endlage zu bewegen.
Bevorzugt ist der wenigstens einen Antriebseinheit ein physikalisches Modell des Behältnisses und/oder der Führungsvorrichtung hinterlegt oder die wenigstens eine Antriebseinheit ermittelt ein solches physikalisches Modell in der Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung. Besonders bevorzugt umfasst die wenigstens eine Antriebseinheit wenigstens eine Sensorik zur Bestimmung einer Geschwindigkeit und/oder einer Position des Behältnisses entlang des Auszugsweg. Beispielsweise kann eine ausfallsichere Bestimmung der Position des Behältnisses relativ zu dem feststehenden Möbelteil über eine, vorzugsweise eindeutige, Ermittlung von relativen Drehwinkeln von zumindest zwei Zahnrädern und/oder Drehpotentiometern als Sensoren generiert werden. Der Einsatz
von Distanzsensoriken via Laser ist ebenfalls denkbar.
Als günstig hat sich erwiesen, dass zwei über eine
Synchronisationsstange verbindbare oder verbundene, vorzugsweise
parallel und/oder stationär relativ zu einer gegebenenfalls vorhandenen Korpusschiene angeordnete, Zahnstangen oder Zahnriemen zur Synchronisation und/oder Seitenstabilisierung einer Bewegung des Behältnisses relativ zu dem feststehenden Möbelteil vorgesehen sind, wobei die Synchronisationsstange durch den Elektromotor der wenigstens einen Antriebseinheit, vorzugsweise unmittelbar, antreibbar ist, sodass das Behältnis entlang der zwei Zahnstangen oder Zahnriemen bewegbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die wenigstens eine Antriebseinheit mittelbar über eine der beiden Zahnstangen oder Zahnriemen an einer Korpusschiene angeordnet ist und/oder die Synchronisationsstange ein mit einer der beiden Zahnstangen oder
Zahnriemen und/oder dem Elektromotor kämmendes Zahnrad umfasst.
Im Stand der Technik werden Synchronisationsstangen üblicherweise zur Stabilisierung beziehungsweise zur Prävention gegen Verkanten oder einseitiger Belastungen genutzt. Bei dieser Ausführungsform wird die Synchronisationsstange direkt zum Antrieb über die wenigstens eine Antriebsvorrichtung angetrieben durch den Elektromotor - genutzt. Es ist im Allgemeinen auch möglich, alternativ zu zwei Zahnstangen oder zwei Zahnriemen eine Zahnstange in Verbindung mit einem Zahnriemen vorzusehen. Besonders bevorzugt ist die Zahnstange flexibel und/oder elastisch ausgebildet, wodurch eine besonders sichere Kopplung und/oder eine besonders effektive
Geräuschreduktion erfolgen kann.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Anbindungseinrichtung wenigstens einen Magneten oder Magnetkontakt zur Sicherung des Elektromotors an
der wenigstens einen Antriebseinheit umfasst oder vice versa.
Mittels eines Magneten oder Magnetkontakt kann eine lagesichere
Verortung des Elektromotors an der Anbindungseinrichtung der
wenigstens einen Antriebseinheit gewährleistet werden. Der Magnet oder Magnetkontakt kann darüber hinaus in einer Doppelfunktion zur Weiterleitung von Strom an den Elektromotor oder anderweitige Stromsenken genutzt werden, sodass die Anbindungseinrichtung einerseits als Fixierung des Elektromotors agiert und andererseits als Versorgung (des Elektromotors oder
zusätzliche Stromsenken) mit Energie fungiert.
Eine vorteilhafte Variante der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass über die Anbindungseinrichtung, vorzugsweise über den wenigstens einen gegebenenfalls vorhandenen Magneten oder Magnetkontakt, dem Elektromotor Strom zuführbar ist und/oder wenigstens eine von dem Elektromotor gesonderte Stromsenke, vorzugsweise angeordnet an dem Behältnis, mit Strom versorgbar
ist.
Die Anbindungseinrichtung kann somit eine Doppelfunktion aufweisen, wobei diese Doppelfunktion oder lediglich die Stromversorgung auch für anderweitige Stromsenken genutzt werden
kann. Der Magnetkontakt kann eine Klickverbindung bilden.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Anbindungseinrichtung mit dem Behältnis bewegungsgekoppelt und/oder, vorzugsweise über eine Stromleitung oder Kabelschleppe, mit einer Stromquelle des feststehenden Möbelteiles, vorzugsweise automatisch, stromleitend gekoppelt ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das Behältnis, besonders bevorzugt durch Entkopplung oder Kopplung über die Anbindungseinrichtung von dem feststehenden Möbelteil demontierbar oder montierbar ist und/oder die Stromleitung, Kabelschleppe oder Stromquelle an einer Korpusschiene oder gegebenenfalls vorhandenen Zahnstange oder Zahnriemen geführt
ist.
Durch eine Kabelschleppe kann sichergestellt werden, dass ein hinreichender Stromleitungsabschnitt für die Stromversorgung in jeder Stellung entlang des Auszugsweges zur Verfügung steht und eine Abnützung der Stromleitung reduziert wird. Die Kabelschleppe kann mit einer Klickverbindung und/oder einem Magnetkontakt mit der Anbindungseinrichtung stromleitend
verbunden werden.
Die Stromquelle kann im Allgemeinen am feststehenden Möbelteil verortet sein oder auf der Korpusschiene oder einer Zahnstange
angeordnet sein.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass eine an dem feststehenden Möbelteil angeordnete Stromquelle, eine zumindest bereichsweise an dem Behältnis angeordnete Stromleitung und eine an dem Behältnis angeordnete Stromsenke vorgesehen sind, wobei die Stromleitung über eine an dem feststehenden Möbelteil angeordnete Korpusschiene geführt verläuft und/oder die Stromleitung, vorzugsweise direkt, zwischen zwei Korpusschienen und/oder Zahnstangen oder
Zahnriemen des feststehenden Möbelteiles verläuft.
Die Stromsenke kann im Allgemeinen alternativ oder in Ergänzung an der Führungsvorrichtung angeordnet sein, wobei beispielsweise ein an der Antriebseinheit angeordneten Beleuchtungsmittel ein in Gebrauchsstellung der Anordnung unterhalb des Behältnisses angeordnetes weiteres Behältnis ausleuchtet, sofern das weitere Behältnis aus der Schließstellung bewegt wird. Eine Erkennung einer Bewegung kann durch eine Wegmesseinrichtung generiert werden, wobei für die Sensorik und/oder das Beleuchtungsmittel besonders bevorzugt die Stromversorgung des Elektromotors
genutzt wird.
Eine Entkopplung des Behältnisses vom Führungssystem kann bevorzugt ohne Trennung einer Stromverbindung erfolgen. Eine Entkopplung des Elektromotors kann bevorzugt durch Lösen der Verbindung zur Anbindungseinrichtung (ohne Trennung einer Stromleitung) erfolgen. Eine Entkopplung der Führungsvorrichtung kann bevorzugt durch LöÖsen einer anlog zur Magnetverbindung der Anbindungseinrichtung ausgebildeten Verbindung oder einer
Steckverbindung zur Stromquelle erfolgen.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Stromsenke in Form — des Elektromotors für die wenigstens eine Antriebseinheit und/oder — einer Beleuchtungsvorrichtung, vorzugsweise Lampe und/oder LED-Leiste und/oder LED-Fläche, und/oder — einer Kamera und/oder — einer Steckdose und/oder — eines, vorzugsweise kabellosen, Ladegerätes, vorzugsweise Induktionsladegerätes, und/oder — einer Verriegelungsvorrichtung und/oder eines Deckels für das Behältnis und/oder — eines Sockeltrittes und/oder eines Tablars und/oder — eines Sensors und/oder eines Datentransfermoduls, vorzugsweise angeordnet an einer Seitenwand des Behältnisses, und/oder — einer Temperierungsvorrichtung und/oder einer Entkeimungseinrichtung für das Behältnis
vorliegt.
Die Steckdose und das Ladegerät können im Kontext der vorliegenden Erfindung als Stromsenke aufgefasst werden, ohne dass beispielsweise ein elektronisches Endgerät an der Steckdose
oder dem Ladegerät angebunden ist.
Mit einer Kamera kann beispielsweise ein Zustand von Lebensmitteln - insbesondere in einem vakuumierten und/oder temperierten und/oder entkeimten Behältnis - überprüft werden oder ein Inhalt eines Behältnisses remote erkenntlich gemacht werden. Die Stromsenke kann zum Beispiel auch in Form eines Trittschemels oder eines Deckels für ein Behältnis vorliegen, welcher via Strom in einer Bewegung relativ zu dem Behältnis oder der Führungsvorrichtung sperrbar oder im Wesentlichen
luftdicht verschließbar ist.
Mit einer - insbesondere in eine Bodenwand integrierten oder oberhalb einer Bodenwand angeordneten - Beleuchtungsvorrichtung kann ein Stauraum des Behältnisses ausgeleuchtet werden, wobei beispielsweise durch ein Separierungsmittel getrennte Bereiche
individuell belichtet werden können.
Als günstig hat sich erwiesen, dass die Stromsenke an einer Front und/oder einer Behältnisrückwand und/oder einer Seitenwand und/oder einer Bodenwand und/oder einer Deckwand des Behältnisses und/oder des feststehenden Möbelteiles angeordnet ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das bewegbare Möbelteil und/oder das Behältnis wenigstens ein Separierungsmittel zur Aufteilung eines Stauraumes umfasst, an
welchem die Stromsenke und/oder die Stromleitung angeordnet ist.
Die Positionierung der Stromsenke ist im Allgemeinen beliebig, wobei die Stromsenke besonders bevorzugt unmittelbar am Behältnis angeordnet ist. Die Stromversorgung kann beispielsweise über die Führungsvorrichtung, vorzugsweise Korpusschiene und/oder durch eine Kabelschleppe, geführt werden oder von der Anbindungseinrichtung verteilt werden. Eine gesonderte Stromquelle für die jeweilige Stromsenke - wie ein
Akku oder eine Batterie - ist im Allgemeinen nicht erforderlich,
wobei eine an die jeweilige Region übliche Spannung des
Stromnetztes - vorzugsweise 230 V - genutzt werden kann.
Weitere mögliche Anwendungsgebiete für die Stromversorgung sind beispielsweise ein Behältnissschloss für die Führungsvorrichtung oder das Behältnis an sich, ein Sockeltritt, ein
Frischhaltedeckel et cetera.
Bevorzugt wird die Stromversorgung über eine Seitenwand des Behältnisses geführt. Beispielsweise kann die Seitenwand eine Aufsatzleiste für die Seitenwand des Behältnisses umfassen, welcher Strom von einer Rückwand des Behältnisses in Richtung der Front des Behältnisses leitet. Die Aufsatzleiste kann hierbei selbst wenigstens eine Stromsenke - wie wenigstens ein Beleuchtungsmittel - umfassen und beispielsweise wenigstens einen Sensor und/oder wenigstens ein Datentransfermodul zur Kommunikation mit einem elektronischen Mittel umfassen, um zum Beispiel ein Warenmanagementsystem zu bilden. Die Aufsatzleiste kann über eine Klickverbindung und/oder einen Magnetkontakt mit dem Elektromotor und/oder der Anbindungseinrichtung stromleitend verbunden werden. Die Aufsatzleiste kann über eine Klickverbindung und/oder einen Magnetkontakt mit der
Behältnisrückwand verbunden werden.
In einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Stromleitung von dem feststehenden Möbelteil über die Anbindungseinrichtung für einen Elektromotor oder eine Verriegelungsvorrichtung und/oder über eine Seitenwand, vorzugsweise Aufsatzleiste, des Behältnisses an eine Front des Behältnisses, vorzugsweise an einer Oberseite der Seitenwand in Gebrauchsstellung des Behältnisses und/oder zumindest bereichsweise innerhalb der Seitenwand, geführt ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das Behältnis, besonders
bevorzugt die Seitenwand oder eine Bodenwand, eine Stromleitung
oder Kabelschleppe zur Bereitstellung eines Stromleitungsabschnittes während einer Bewegung des Behältnisses
umfasst.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Antriebseinheit eine Verriegelungsvorrichtung zur Hemmung einer Bewegung des Behältnisses relativ zu dem feststehenden Möbelteil umfasst, wobei die Verriegelungsvorrichtung an der Anbindungseinrichtung, vorzugsweise durch den Magneten oder Magnetkontakt der Anbindungseinrichtung, anordenbar ist oder einen Magneten oder Magnetkontakt zur Anordnung an der Anbindungseinrichtung
umfasst.
Die wenigstens eine alternativ oder in Ergänzung zu dem Elektromotor an der Anbindungseinrichtung anzubringende Verriegelungsvorrichtung kann verhindern, dass eine nicht befugte Person Zugang zu dem im Stauraum befindlichen Staugütern erhält. Eine Verriegelungsvorrichtung als Schloss kann eine Bewegung des Behältnisses unterbinden oder den Zugang zum Stauraum behindern. Eine Verriegelungsvorrichtung als Arretierung kann genutzt werden, um ein Tablar in der Offenstellung relativ zu dem feststehenden Möbelteil zu fixieren. Die Verriegelungsvorrichtung kann im Allgemeinen auch als Erschütterungs- und/oder Erdbebensicherung eingesetzt
werden.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Antriebseinheit eine Datenschnittstelle und/oder eine Speichereinheit und/oder eine Recheneinheit umfasst und/oder eine, vorzugsweise direkte, Stromverbindung zwischen zwei an dem
feststehenden Möbelteil angeordneten Korpusschienen besteht.
Über die Datenschnittstelle können Informationen zu
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Bewegungsabläufen des Behältnisses oder zu Staugütern in dem Behältnis oder Daten zu dem Elektromotor oder der
Verriegelungsvorrichtung entnommen werden.
Durch eine Stromverbindung zwischen den Korpusschienen (oder Zahnstangen oder Ladenschienen) kann auf eine beidseitig an der Führungsvorrichtung angebundene Stromquelle verzichtet werden, wobei Energie von einer Seite der Führungsvorrichtung direkt an die weitere Seite der Führungsvorrichtung weitergegeben werden
kann.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Behältnis durch die wenigstens eine Antriebseinheit aus einer Schließstellung, einer Offenstellung oder einer Stellung zwischen der Schließstellung und der Offenstellung vollständig oder nur bereichsweise in Richtung der Offenstellung oder der Schließstellung über den
Elektromotor angetrieben wird.
Durch die wenigstens eine Antriebseinheit sind variierende Bewegungstrajektorien des Behältnisses möglich, wobei beispielsweise ein Geschwindigkeitsprofil in Abhängigkeit einer Positionierung des Behältnisses an der Führungsvorrichtung und/oder einer Beschleunigung des Behältnisses durch einen
Bediener adjustiert werden kann.
Eine Aktivierung des Elektromotors kann durch Überdrückbewegung und/oder lediglich durch Berührung einer Front des Behältnisses initiiert werden. Besonders bevorzugt ist das Behältnis entlang des Auszugsweges in einem Freilaufbereich - ohne Kraftübermittlung von dem Elektromotor auf das Behältnis bewegbar. Beispielsweise kann hierfür eine Freilaufkupplung genutzt werden. Eine Überlastkupplung kann im Elektromotor
integriert sein, wobei diese nicht zwingend erforderlich ist.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Behältnis an dem feststehenden Möbelteil über eine Führungsvorrichtung eingehängt wird und/oder mit einer Stromquelle des feststehenden Möbelteiles, vorzugsweise automatisch, verbunden wird, wobei gegebenenfalls das Behältnis in einem nachgelagerten Verfahrensschritt in einem einzigen Demontageprozessschritt gleichzeitig von der Stromquelle und dem feststehenden Möbelteil
getrennt wird.
Durch die Anbindungseinrichtung kann sowohl eine Demontage als auch eine Montage des Behältnisses in einem einzigen Prozessschritt durchgeführt werden. Ein separates Verbinden eines Stromkabels mit dem Behältnis oder mit dem Elektromotor
ist nicht erforderlich.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im
Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. la, 1b eine Anordnung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, montiert an einem Möbelkorpus und isoliert von dem Möbelkorpus mit einem vergrößerten Detailausschnitt im Bereich einer Stromsenke, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2a-2g eine Anordnung gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel in perspektivischen Ansichten mit vergrößerten Detailausschnitten im Bereich der Anbindung des Elektromotors,
Fig. 3 eine Anordnung gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1b in perspektivischer Ansicht mit vergrößertem Detailausschnitt im Bereich einer weiteren Stromsenke,
Fig. 4a-4i Veranschaulichungen einer Anbindung einer
Antriebseinheit an einer Führungsvorrichtung mit
vergrößerten Detailausschnitten im Bereich einer Ladenschiene und einer Korpusschiene in
perspektivischen Darstellungen.
Fig. la zeigt ein Möbel mit Anordnungen aus einem Behältnis 1 in Form einer Schublade und einem feststehenden Möbelteil —-
ausgebildet als Möbelkorpus.
Das Behältnis 1 ist durch eine Antriebseinheit 2 aus einer Schließstellung 38, einer Offenstellung 39 oder einer Stellung zwischen der Schließstellung 38 und der Offenstellung 39 vollständig oder nur bereichsweise in Richtung der Offenstellung
39 oder der Schließstellung 38 antreibbar.
In Fig. 1b ist ersichtlich, dass das Behältnis 1 durch einen
Elektromotor 4 der Antriebseinheit 2 antreibbar ist.
Der Elektromotor 4 ist an einer Behältnisrückwand 6 des Behältnisses 1 und in Gebrauchsstellung 7 der Anordnung durch die Behältnisrückwand 6 verdeckt hinter der Behältnisrückwand 6 angeordnet, wobei der Elektromotor 4 geringfügig von der Behältnisrückwand 6 beabstandet sein kann. Über die Antriebseinheit 2 ist Kraft von dem Elektromotor 4 auf eine Ladenschiene 8 einer an dem Behältnis 1 angeordneten Führungsvorrichtung 9 zur relativen Bewegung der Ladenschiene 9 gegenüber einer Korpusschiene 10 der Führungsvorrichtung 9
vermittelbar.
Die Anordnung umfasst die Antriebseinheit 2, welche zur zumindest bereichsweise automatisierten Bewegung des Behältnisses 1 relativ zu dem feststehenden Möbelteil 3 ist, wobei der Elektromotor 4 der Antriebseinheit 2 mit 230 V
versorgbar ist und eine Steuerungs- und/oder
Regelungseinrichtung 5 zur Ansteuerung des Elektromotors 4
umfasst.
Der Elektromotor 4 und die Antriebseinheit 2 sind derart über eine Führungsvorrichtung 3 an dem Behältnis 1 angeordnet, dass der Elektromotor 4 mit dem Behältnis 1 bewegungsgekoppelt ist, wobei die Antriebseinheit 2 eine Anbindungseinrichtung 14 für den Elektromotor 4 umfasst, über welche der Elektromotor 4 lösbar mit der Antriebseinheit 2 koppelbar ist. Der Elektromotor 4 kann auf die Antriebseinheit 2 zur Fixierung aufgesteckt oder aufgesetzt werden und verbindet sich über einen Magnetkontakt 15
mit einer Stromversorgung über die Antriebseinheit 2.
Die Anbindungseinrichtung 14 umfasst einen Magneten im Magnetkontakt 15 zur Sicherung des Elektromotors 4 an der Antriebseinheit 2, wobei der Magnetkontakt 15 alternativ oder in
Ergänzung am Elektromotor 4 vorgesehen sein kann.
An einer Front 24 des Behältnisses ist eine Stromsenke 16 in Form einer Beleuchtungsvorrichtung 20 als Lampe angeordnet, welche mit Strom über eine an einer Oberseite 33 einer Seitenwand 25 des Behältnisses 1 angeordnete Aufsatzleiste 40 versorgt wird. Der Strom der Beleuchtungsvorrichtung 20 wird aus dem Stromnetz bezogen und über die Führungsvorrichtung 9
geführt.
Die Antriebseinheit 2 steht über einen gesamten Auszugsweg 11 des Behältnisses 1 hinweg in stetiger kraftvermittelbarer Verbindung mit dem Behältnis 1, wobei das Behältnis 1 durch den Elektromotor 4 der Antriebseinheit 2 über den Auszugsweg 11 des Behältnisses 1 hinweg mit Kraft von der Antriebseinheit 2
beaufschlagbar ist.
Drei exemplarische Positionen für Stromsenken 16 in Form von Kameras 21 sind schematisch am Behältnis 1 angedeutet. Das Behältnis 1 kann ein Separierungsmittel zur Aufteilung eines Stauraumes umfassen oder an dem Behältnis 1 kann ein gesondertes Separierungsmittel angeordnet sein, wobei an dem Separierungsmittel Stromsenken 16 angeordnet sein können, welche über eine Stromleitung 17 an die Seitenwand 25 oder die
Anbindungseinrichtung 14 stromleitend angebunden ist.
Das Gehäuse des Elektromotors 4 umfasst eine Datenschnittstelle 35, wobei die Datenschnittstelle 35 digitale Datensätze funksignalübertragend oder kabelgebunden an ein Endgerät (beispielsweise Smartphone) weiterleiten kann. Das Gehäuse des Elektromotors 4 umfasst eine Speichereinheit 36, und eine Recheneinheit 37. Die Speichereinheit 36, die Recheneinheit 37 oder die Datenschnittstelle 35 können im Allgemeinen an einer beliebigen Position der Antriebseinheit 2 oder beispielsweise an
der Seitenwand 25 angeordnet sein.
An der Seitenwand 25 des Behältnisses 1 ist eine Stromsenke 16 in Form eines Sensors 45 und eine Stromsenke 16 in Form eines Datentransfermoduls 46 angeordnet. Weitere Stromsenken 16 können beispielsweise als versperrbarer Deckel für das Behältnis, als Sockeltritt oder als Tablar vorgesehen sein. Beispielsweise kann über eine Stromsenke 16 in Form einer Temperierungsvorrichtung der Stauraum des Behältnisses gekühlt oder beheizt werden, wobei bei einer Stromsenke 16 als Entkeimungseinrichtung der Stauraum vor Verunreinigungen geschützt oder eine reine Atmosphäre für den Stauraum bereitgestellt werden kann. Zum Beispiel kann die Temperierungsvorrichtung (im Allgemeinen jede Stromsenke 16) den Stauraum bereichsweise oder individuell - beispielsweise in Abhängigkeit einer Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung
und/oder über ein Separierungsmittel - versorgen.
Die Stromsenken 16 in Form des Datentransfermoduls 46 und des Sensors sind unmittelbar an der Seitenwand 25 angeordnet. Die Stromsenke 16 in Form der Kamera 21 ist mittelbar über die Behältnisrückwand 6 stromleitend mit der Stromquelle verbunden. Die Stromsenke 16 in Form der Lampe 20 ist mittelbar über eine Stromleitung 17 stromleitend mit einer der beiden Seitenwände 25
und der Behältnisrückwand 6 verbunden.
Fig. 2a zeigt einen Bereich zwischen der Aufsatzleiste 40 (aufsetzbar oder aufsteckbar - gegebenenfalls von einer Oberseite 33 der Seitenwand 25 distanziert) und der Beleuchtungsvorrichtung 20, wobei eine Stromleitung 17 von der Aufsatzleiste 40 der Seitenwand 25 zu der Stromsenke 16 als Lampe in einer Front 24 des Behältnisses 24 geführt ist. Im Allgemeinen kann die Stromverbindung zur Lampe außerhalb der Front 24 erfolgt, wobei die Lampe in einer Höhe relativ zu einer Bodenwand 26 entlang der Front 24 einstellbar ist. Die Bodenwand 26 definiert für ein unterhalb des Behältnisses 1 angeordnetes weiteres Behältnis eine Deckwand 27, wobei die Deckwand 27 im Allgemeinen auch durch das feststehende Möbelteil 3 gebildet
sein kann.
Fig. 2b zeigt das Behältnis 1 umfassend die Antriebseinheit 2 mit dem Elektromotor 4, wobei der vergrößerte Detailausschnitt im Bereich der Anbindung des Elektromotors 4 an der Antriebseinheit 2 sowie der Weiterleitung von aus einer Stromquelle kommenden Strom dargestellt ist. Die Weiterleitung des Stroms kann über die Führungsvorrichtung 9 oder das Behältnis 1 (der Seitenwand 25 oder der Behältnisrückwand 6)
erfolgen.
Fig. 2c, 2d und 2e veranschlaulichen die Anbindungseinrichtung 14 mit Elektromotor 4, einer alternativ zu dem Elektromotor 4
angebundenen Verriegelungsvorrichtung 32 und vor einer
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Verbindung einer gewünschten Bewegungstechnologie für das Behältnis. Im Allgemeinen kann die Verriegelungsvorrichtung 32 auch in Kombination mit dem Elektromotor 4 oder an einer anderweitigen Position der Anordnung vorgesehen sein. Wird eine manuelle Betätigung des Behältnisses 1 gewünscht, kann alternativ zu dem Elektromotor 4 beispielsweise eine Verriegelungsvorrichtung 32 an der Anbindungseinrichtung
(stromleitend) angebunden werden.
Die Anbindungseinrichtung 14 und die Stromschnittstelle 41 sind geeignet, variierende Bewegungstechnologien oder Stromsenken 16 modulartig an dem Behältnis 1 anzubinden oder stromleitend mit
dem Behältnis 1 zu verbinden.
In Fig. 2c ist erkenntlich, dass er Elektromotor 4 die Seitenwand 25 im Bereich einer Aufsatzleiste 40 bereichsweise umgreift, wobei der Elektromotor mit einem Magnetkontakt 15 mit der Anbindungseinrichtung und mit einem Magnetkontakt 15 mit der Aufsatzleiste 40 der Seitenwand 25 stromleitend verbunden ist. Die Aufsatzleiste 40 ist mit einem Magnetkontakt 15 mit der Behältnisrückwand 6 stromleitend verbunden, wobei dies nicht zwingend erforderlich ist und auch eine Stromweiterleitung in die Seitenwand 25 entfallen kann. Die stromleitende Verbindung kann im Allgemeinen auch abseits einer Magnetverbindung
vorliegen.
In Fig. 2d ist ersichtlich, dass die Stromleitung 17 von dem feststehenden Möbelteil 3 über die Anbindungseinrichtung 14 für den Elektromotor 4 oder die Verriegelungsvorrichtung 32 zu der Verriegelungsvorrichtung 32 (oder einem an der Anbindungseinrichtung 14 angeordneten Elektromotor 4) geführt ist beziehungsweise mittels der Aufsatzleiste 40 über die Seitenwand 25 des Behältnisses 1 an die Front 24 des
Behältnisses 1 geleitet wird.
Der Strom wird an einer Oberseite 33 der Seitenwand 25 in Gebrauchsstellung 7 des Behältnisses 1 und zumindest bereichsweise innerhalb der Seitenwand 25 geführt, wobei eine Stromverbindung zwischen der Aufsatzleiste 40 der Seitenwand 25 und der Behältnisrückwand 6 besteht, welche als Steckverbindung ausgebildet ist. Wird die Aufsatzleiste 40 in Richtung des Stauraums des Behältnisses eingeschwenkt, so wird eine Stromverbindung über die Behältnisrückwand 6 zur zweiten Seitenwand 25 (der zweiten Aufsatzleiste 40) konstituiert. Der Verbindungsvorgang der Stromleitungen 17 ist im Allgemeinen
beliebig.
Die Verriegelungsvorrichtung 32 der Antriebseinheit 2 ist zur Hemmung einer Bewegung des Behältnisses 1 relativ zu dem
feststehenden Möbelteil 3 bestimmt.
Fig. 2e zeigt, dass die Anbindungseinrichtung 14 einen Magnetkontakt 15 umfasst, über welchen der Elektromotor 4 an der Antriebseinheit 2 anordenbar und mit Strom versorgbar ist. Der Magnetkontakt 15 oder ein Magnet kann alternativ oder in Ergänzung an der Verriegelungsvorrichtung 32 oder dem
Elektromotor 4 angeordnet sein.
Fig. 2f zeigt, dass eine Stromleitung 17 innerhalb einer Kabelschleppe 18 zur Bereitstellung eines Stromleitungsabschnittes während einer Bewegung des Behältnisses 1 mit der Seitenwand 25 verbunden und unterhalb der Bodenwand 26
angeordnet ist.
Die Anordnung umfassend die zwei Seitenwände 25 und die Behältnisrückwand 6 des Behältnisses 1 sowie die Führungsvorrichtung 9 ist derart konzipiert, dass an der
Führungsvorrichtung 9 an der Anbindungseinrichtung 14 eine
Stromschnittstelle 41 (zum Beispiel für den Elektromotor 4 oder die Verriegelungsvorrichtung 32) und an dem Behältnis 1 vier Stromschnittstellen 41 für die beiden Seitenwände 25 und die stromleitende Anbindung der zwischen den Seitenwänden 25 angeordneten Behältnisrückwand 6 vorgesehen ist, wobei im Allgemeinen die Anzahl an Stromschnittstellen 41 für das Behältnis 1 beliebig ist, wobei zum Beispiel lediglich Strom von der an der Anbindungseinrichtung 14 angeordneten Stromschnittstelle 41 an eine Seitenwand 25 transferiert werden kann. Auch ist denkbar, auf die Stromschnittstelle 41 der Anbindungseinrichtung 14 zu verzichten und Strom direkt an die
Seitenwand 25 oder die Behältnisrückwand 6 zu übertragen.
Die Stromschnittstellen 41 sind zur Versorgung von Stromsenken 16 mit Energie vorgesehen und sind mit dem Behältnis 1 bewegungsgekoppelt, wobei die Stromschnittstellen 41 in Gebrauchsstellung 7 der Anordnung hinter der Behältnisrückwand 6 angeordnet sind. Die beiden den Seitenwänden 25 zugehörigen Stromschnittstellen 41 sind stirnseitig hinter der jeweiligen Seitenwand 25 angeordnet, wobei die Stromschnittstellen 41 der Behältnisrückwand 6 an die Seitenwände 25 angrenzend angeordnet
sind.
Eine Stromschnittstelle 41 ist derart an der Führungsvorrichtung 9 angeordnet, dass das Behältnis 1 bei einer Montage oder Demontage des Behältnisses 1 an der Führungsvorrichtung 9 durch die Ausrichtung der Stromschnittstelle 41 automatisch
stromleitend mit der Stromschnittstelle 41 gekoppelt wird.
Die Stromschnittstellen 41 umfassen einen Magnetkontakt 15, mit
welchem Stromsenken 16 mit einer Stromquelle des feststehenden
Möbelteiles 3 stromleitend verbindbar sind.
Fig. 2g zeigt eine an der Behältnisrückwand 6 angeordnete Stromsenke 16 in Form einer Steckdose 22, welche durch die Behältnisrückwand 6 ragt. Der Strom für die Steckdose 22 kann im Allgemeinen von der Anbindungsstelle 14, über die Seitenwand 25 oder die Behältnisrückwand 6 oder von einer - gegebenenfalls geführt über eine an der Führungsvorrichtung 3 angeordneten Stromleitung 17 - Stromquelle bezogen werden. Von der Steckdose 22 können im Allgemeinen Stromleitungen 17 zur Weiterleitung an
anderweitige Stromsenken 16 wegführen.
In Fig. 3 ist schematisch ein kabelloses Ladegerät 23 in Form eines Induktionsladegerätes gezeigt. Beispielsweise kann der
Bereich jedoch auch genutzt werden, um über eine Stromsenke 16 in Form einer Led, einer LED-Leiste oder einer LED-Fläche den
Bereich des Behältnisses 1 auszuleuchten.
Fig. 4a zeigt die Führungsvorrichtung 9 mit daran angebundenen Seitenflächen 25 und Behältnisrückwand 6, wobei im vergrößerten Detailausschnitt eine von zwei Zahnstangen 13 ersichtlich ist,
welche beispielsweise auch als Zahnriemen ausgebildet sein kann.
Es ist bei diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass zwei über eine Synchronisationsstange 12 verbundene, parallel und stationär relativ zu den Korpusschienen 10 angeordnete Zahnstangen 13 zur Synchronisation und Seitenstabilisierung einer Bewegung des Behältnisses 1 relativ zu dem feststehenden
Möbelteil 3 über die Synchronisationsstange 12 vorgesehen sind.
Die Synchronisationsstange 12 wird direkt durch den Elektromotor 4 der Antriebseinheit 2 angetrieben, sodass das Behältnis 1 entlang der zwei Zahnstangen 13 bewegbar wird. Der (aus Übersichtlichkeitsgründen ausgeblendete) Elektromotor 4 der Antriebseinheit 2 ist mittelbar über eine der beiden Zahnstangen
13 an einer Korpusschiene 10 angeordnet.
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Fig. 4b zeigt den Bereich der Anbindungseinrichtung 14 vergrößert dargestellt, wobei bei einer Anbindung des Elektromotors 4 an der Antriebseinheit 2 über den Magnetkontakt 15 automatisch eine Stromverbindung zum Stromsystem hergestellt
wird.
Die Stromschnittstelle 41 der Anbindungseinrichtung 14 ist stromleitend mit der Stromschnittstelle 41 für die Seitenwand 25 verbunden, wobei Strom über die Seitenwand 25 an die Lampe 20 weitergeleitet werden kann. Eine Aufsatzleiste 40 der Seitenwand 25 ist hierfür vorgesehen, wobei dies nicht zwingend erforderlich ist. Die Seitenwand 25 weist an einer Seitenwandstirnseite 42 (hier eine Aufsatzleistenstirnseite) eine Seitenwandstromschnittstelle 44 korrespondierend zu der Stromschnittstelle 41 zur stromleitenden Anbindung der
Seitenwand 25 an der Anordnung auf.
Im Allgemeinen kann direkt Strom von der Stromquelle oder mittelbar über die Stromschnittstelle 41 der Anbindungseinrichtung 14 zu der Behältnisrückwand 6 geleitet werden. Gezeigt ist eine Ausführungsform, wobei die Stromschnittstelle 41 der Aufsatzleiste 40 (der Seitenwand 25) in stromleitender Verbindung mit der Stromschnittstelle 41 der Behältnisrückwand 6 steht. Die Behältnisrückwand 6 weist hierzu an beiden Behältnisrückwandstirnseiten 45 eine Behältnisrückwandstromschnittstelle korrespondierend zu der Seitenwandstromschnittstelle zur stromleitenden Anbindung der
Behältnisrückwand 6 an der Anordnung auf. Die Stromleitung 17 für die Stromsenke 16 wird durch die
Seitenwand 25 an die Front 24 des Behältnisses 1 und die am
Behältnis angeordneten Stromsenken 16 geführt. Über die
Behältnisrückwand 26 besteht in diesem Ausführungsbeispiel eine
direkte Stromverbindung zwischen den beiden Seitenwänden 25.
Sämtliche Stromschnittstellen 41 umfassen einen Magnetkontakt 15 zur lösbaren stromleitenden Kopplung der Stromsenken 16, wobei dies nicht zwingend erforderlich ist. Im Allgemeinen ist die
Stromquelle an dem feststehenden Möbelteil 3 angeordnet.
Die Stromschnittstellen 41 sind über eine Stromleitung 17 oder Kabelschleppe 18 über einen gesamten Auszugsweg 11 des Behältnisses 1 entlang der Führungsvorrichtung 9 stromleitend
mit der Stromquelle verbunden.
Die Stromschnittstelle 41 der Anbindungseinrichtung 14 ist zur Fixierung des Elektromotors 4 oder der Verriegelungsvorrichtung 32 über eine Magnetverbindung vorgesehen. Die Anbindungseinrichtung 14 umfasst eine zusätzliche Stromschnittstelle 41 für die stromleitende Verbindung mit der
Seitenwand 25.
An der Anbindungseinrichtung 14 ist die Stromleitung 17 oder Kabelschleppe 18 über einen Magnetkontakt 15 stromleitend angebunden und Strom kann über die Anbindungseinrichtung 14 in
das Behältnis 1 weitergeleitet werden.
Fig. 4c unterscheidet sich von Fig. 4a und Fig. 4b lediglich
durch die Ausdehnung des vergrößerten Detailausschnittes.
Die Synchronisationsstange 12 steht über das Gehäuse in direktem Kontakt mit der Anbindungseinrichtung 14 und in unmittelbarer
kraftübertragenden Interaktion mit dem Elektromotor 4,
Die Kabelschleppe 18 ist entlang ihrer Längserstreckung mit
ihrer breiteren Seite parallel zu der Synchronisationsstange 12
ausgerichtet, sodass die Anordnung in vertikaler Richtung besonders kompakt ausgeführt ist und die Dicke der Kabelschleppe 18 unterhalb der Synchronisationsstange 12 geführt werden kann sowie die Gefahr einer Kollision mit der Synchronisationsstange
12 reduziert wird.
Die Kabelschleppe 18 ist an einer Stromschnittstelle 41 der Anbindungseinrichtung 14 über einen Magnetkontakt 15 angeordnet, wobei Strom an die Stromschnittstelle 41 für den Elektromotor (oder die Verriegelungsvorrichtung 32) und (innerhalb der Anbindungseinrichtung 14) an die Stromschnittstelle 41 für die Stromsenken 16 des Behältnisses 1 weitergeleitet wird. Die Anbindungseinrichtung 14 agiert sozusagen als Stromverteiler von über die Kabelschleppe 18 aus der Stromquelle zugeleitetem Strom an unterschiedliche Stromsenken 16, wobei im Allgemeinen das Behältnis 1 über die weiteren Stromschnittstellen 41 analog als
Stromverteiler fungiert.
In Fig. 4d ist die Führungsvorrichtung 9 mit Blickwinkel auf eine Rückseite des Behältnisses dargestellt, wobei in der vergrößerten Detailansicht erkenntlich ist, dass die Anbindungseinrichtung 14 mit dem Behältnis 1 bewegungsgekoppelt und über eine Stromleitung 17 in der Kabelschleppe 18 mit einer Stromquelle des feststehenden Möbelteiles 3 automatisch stromleitend koppelbar ist, wenn die Kabelschleppe 18 stromleitend mit der Stromquelle des feststehenden Möbelteiles 3 verbunden ist. Die Stromquelle muss für die Anbindung des Elektromotors 4 oder der Montage des Behältnisses 1 nicht
unmittelbar zugänglich sein.
Das Behältnis 1 ist durch Entkopplung oder Kopplung über die
Anbindungseinrichtung 14 von dem feststehenden Möbelteil 3
demontierbar oder montierbar.
Die Stromleitung 17, die Kabelschleppe 18 sind entlang der Korpusschiene 10 in Verbindung mit der Zahnstange 13 geführt. Die am feststehenden Möbelteil 3 angeordnete Stromquelle kann im
Allgemeinen an der Korpusschiene 10 geführt sein.
Die Anbindungseinrichtung 14 umfasst eine Stromschnittstelle 41 für die Kabelschleppe 18, eine Stromschnittstelle für den Elektromotor 4 (oder eine Verriegelungsvorrichtung 32) sowie eine Stromschnittstelle 41 für die automatische Stromkopplung
bei Montage des Behältnisses 1.
In Gebrauchsstellung 7 der Anordnung ist eine Stromschnittstelle 41 in vertikaler Richtung nach oben ausgerichtet und eine
Stromschnittstelle 41 orthogonal dazu orientiert.
Bevorzugt sind zumindest zwei Stromschnittstellen 41 an der
Anbindungseinrichtung 14 vorgesehen.
Die Seitenwand 25 umfasst eine Seitenwandstromschnittstelle zur Anbindung an die Anbindungseinrichtung 14 zur Stromversorgung über die Stromquelle und eine Stromschnittstelle 41 für die Anbindung der Behältnisrückwand 6 über eine
Behältnisrückwandstromschnittstelle der Behältnisrückwand 6.
In Fig. 4e ist die Kabelschleppe 18, umfassend die Stromleitung 17, vergrößert dargestellt, wobei im Allgemeinen lediglich eine Kabelschelppe 18 vorgesehen sein muss und Energie zur gegenüberliegenden Seite der Führungsvorrichtung 9 durch eine weitere Stromleitung 17 als direkte Verbindung vorgesehen sein kann. Die direkte Stromverbindung kann im Allgemeinen auch über
die Synchronisationsstange 12 gegeben sein.
Fig. 4f£f zeigt, dass die Kabelschleppe 18 von der
Führungsvorrichtung 9 entfernt werden kann und in stromleitender
Verbindung mit der Anbindungseinrichtung 14 steht, um Energie von einer über die Führungsvorrichtung 9 geführte stromleitende Verbindung mit der Stromquelle zum Elektromotor 4 zu transportieren. Die Stromquelle kann stationär an dem feststehenden Möbelteil 3 angebunden sein. Die Stromquelle kann als Steckdose oder als Steckverbindung ausgebildet sein, wobei
auch ein Magnetkontakt 15 möglich ist.
Die Anbindungseinrichtung 14 umfasst einen weiteren Magnetkontakt 15, mit welchem Strom von der Stromquelle zur Seitenwand 25 - insbesondere bei Anbindung der Aufsatzleiste 40 —- vermittelbar ist. Alternativ oder in Ergänzung kann die Seitenwand 25 mit einem Magnetkontakt 15 des Elektromotors 4
verbunden werden.
Fig. 4g zeigt die für die Bewegungsübertragung beteiligten Bauteilkomponenten für die Umsetzung der von dem Elektromotor 4
generierten Kraft über die Zahnstange 13 auf die Ladenschiene 8.
Die Synchronisationsstange 12 umfasst zwei mit jeweils einer der beiden Zahnstangen 13 kämmende Zahnräder 34, wobei eines der beiden Zahnräder 34 für die Kopplung mit dem Elektromotor 4 vorgesehen sein kann. Im Allgemeinen ist die konstruktive Ausgestaltung des Abtriebes vom Elektromotor 4 auf die Synchronisationsstange 12 jedoch beliebig und kann beispielsweise über einen Riemen erfolgen. Ein dem Elektromotor 4 zugeordnetes kämmendes Zahnrad 34 zur Kraftübertragung auf die Synchronisationsstange 12 ist ebenfalls möglich. Auch ist denkbar, dass der Elektromotor 4 direkt respektive unmittelbar
Kraft auf die Zahnstange 13 vermittelt.
Fig. 4h zeigt, dass durch die Anbindungseinrichtung 14 - über zwei Magnetkontakte 15 - Strom an den Elektromotor 4 und Strom
an die Seitenwand 25 für von dem Elektromotor 4 gesonderte
Stromsenken 16 (angeordnet bevorzugt am Behältnis 1) zuführbar ist. Der der Seitenwand 25 zuzuordnende Magnetkontakt 15 kann entfallen, wenn Strom über den Elektromotor 4 an die Seitenwand
25 (oder die Behältnisrückwand 6) weitergeleitet wird.
Die Führungsvorrichtung 9 umfasst die zwei Korpusschienen 10, die zwei relativ zu den Korpusschienen 10 verschiebbaren Ladenschienen 8, die durch den Elektromotor 4 der Antriebseinheit 2 angetriebene Synchronisationsstange 12 und die beiden Zahnstangen 13, wobei die Synchronisationsstange 12 und die zwei Zahnstangen 13 auch der Antriebseinheit 2 zugeordnet
werden können.
Fig. 4i zeigt die Führungsvorrichtung 9, wobei im vergrößerten Detailausschnitt ein Adapter für die Seitenwand 25 des Behältnisses 1 zur Stromversorgung dargestellt ist. Die Steckdose 22 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit von der vorgesehenen Position an der Führungsvorrichtung 9 entfernt, wobei das kämmende Zahnrad 34 an der dem Elektromotor 4 gegenüberliegenden Seite der Führungsvorrichtung 9 ersichtlich
ist.
Rechts oben in der Abbildung ist die Anbindungseinrichtung 14 für den Elektromotor 4 ersichtlich, wobei links oben in der Abbildung eine Koppelvorrichtung der Aufsatzleiste 40 zur Stromweiterleitung in die Seitenwand 25 und die
Behältnisrückwand 6 abgebildet ist.
Ausgehend von einer an dem feststehenden Möbelteil 3 angeordnete Stromquelle, ist eine an dem Behältnis 1 angeordnete Stromleitung 17 und eine an dem Behältnis 1 angeordnete Stromsenke 16 vorgesehen, wobei die Stromleitung 17 über eine an dem feststehenden Möbelteil 3 angeordnete Korpusschiene 10
geführt verläuft, wobei die Stromleitung 17 direkt zwischen den
zwei Korpusschienen 10 oder Zahnstangen 13 in Verbindung mit dem
feststehenden Möbelteiles 3 verlaufen kann.
Ein exemplarisches Verfahren zur Montage der Anordnung kann wie folgt expliziert werden: Das Behältnis 1 und die Antriebseinheit 2 werden bereitgestellt, wobei der Elektromotor 4 derart lösbar an der Anbindungseinrichtung 14 des Behältnisses 1 über ein Aufstecken mittels der Magnetverbindung angeordnet wird, dass der Elektromotor 4 mit dem Behältnis 1 bei einer relativen Bewegung zwischen dem Behältnis 1 und dem feststehenden Möbelteil 3 bewegungsgekoppelt ist. Weitere Stromsenken 16 des Behältnisses können über den Auszugsweg 11 hinweg stetig mit Strom von der am feststehenden Möbelteil angeordneten
Stromquelle versorgt werden.
Das Behältnis 1 kann an dem feststehenden Möbelteil 3 über die Führungsvorrichtung 9 in einem einzigen Montageschritt eingehängt und mit einer Stromquelle des feststehenden Möbelteiles 3 automatisch verbunden werden, wobei das Behältnis 1l in einem einzigen Demontageprozessschritt gleichzeitig von der Stromquelle und der Führungsvorrichtung 9 des feststehenden
Möbelteiles 3 getrennt wird.
Ein weiteres beispielhaftes Verfahren zur Montage der Anordnung kann folgend durchgeführt werden: Die Seitenwand 25, die Behältnisrückwand 6 und die Führungsvorrichtung 9 werden bereitgestellt, wobei an der Führungsvorrichtung 9 oder dem Behältnis 1 die Stromschnittstelle 41 zur Versorgung der Stromsenke 16 derart angeordnet wird, dass bei einer Bewegung des Behältnisses 1 die Stromschnittstelle 41 mitbewegt wird und die Stromschnittstelle 41 in Gebrauchsstellung 7 der Anordnung hinter der Behältnisrückwand 6 oder der Seitenwand 25 angeordnet
ist.
Durch eine Verbindung der Behältnisrückwand 6 oder der Seitenwand 25 an dem Behältnis 1 kann eine stromleitende Verbindung zwischen der Stromschnittstelle 41 und der Behältnisrückwand 6 oder der Seitenwand 25 - beispielsweise von der Seitenwand 25 auf die Behältnisrückwand 6 - hergestellt werden. Zum Beispiel kann die stromleitende Verbindung zwischen der Stromschnittstelle 41 und der Behältnisrückwand 6 durch Anbindung der Seitenwand 25 hergestellt werden, wobei die Seitenwand 25 oder eine Aufsatzleiste 40 der Seitenwand 25 an dem Behältnis 1 eingeschwenkt wird. Analog kann die Behältnisrückwand 6 durch Einschwenken angebunden werden, um eine stromleitende Verbindung in der Anordnung oder in das
Behältnis herzustellen.
Innsbruck, am 24. Februar 2023
Claims (1)
- PatentansprücheAnordnung aus einem Behältnis (1), insbesondere Schublade, und wenigstens einer Antriebseinheit (2) zur zumindest bereichsweise automatisierten Bewegung des Behältnisses (1) relativ zu einem feststehenden Möbelteil (3), insbesondere Möbelkorpus, umfassend einen, vorzugsweise mit 230 V versorgbaren, Elektromotor (4) und eine Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung (5) zur Ansteuerung des Elektromotors (4), dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (4), vorzugsweise die wenigstens eine Antriebseinheit (2), derart an dem Behältnis (1) und/oder einer Führungsvorrichtung (9) für das Behältnis (1) angeordnet ist, dass der Elektromotor (4) mit dem Behältnis (1) bewegungsgekoppelt ist und die wenigstens eine Antriebseinheit (2) eine Anbindungseinrichtung (14) für den Elektromotor (4) umfasst, über welche der Elektromotor (4) lösbar mit der wenigstenseinen Antriebseinheit (2) koppelbar oder gekoppelt ist.Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Elektromotor (4) an einer Behältnisrückwand (6) des Behältnisses (1) und/oder in Gebrauchsstellung (7) der Anordnung, vorzugsweise durch die Behältnisrückwand (6) verdeckt, hinter der Behältnisrückwand (6) angeordnet ist und/oder über die wenigstens eine Antriebseinheit (2) Kraft von dem Elektromotor (4) auf eine Ladenschiene (8) einer an dem Behältnis (1) angeordneten Führungsvorrichtung (9) zur relativen Bewegung der Ladenschiene (9) gegenüber einer Korpusschiene (10) derFührungsvorrichtung (9) vermittelbar ist.Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wenigstens eineAntriebseinheit (2) im Wesentlichen über einen Auszugsweg(11) des Behältnisses (1) oder zumindest über ein Drittel des Auszugsweges (11) des Behältnisses (1) hinweg in stetiger kraftvermittelbaren Verbindung mit dem Behältnis (1) steht und/oder das Behältnis (1) durch die wenigstens eine Antriebseinheit (2) im Wesentlichen über einen Auszugsweg (11) des Behältnisses (1) oder zumindest über ein Drittel des Auszugsweges (11) des Behältnisses (1) hinweg mit Kraft vonder wenigstens einen Antriebseinheit (2) beaufschlagbar ist.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwei über eine Synchronisationsstange (12) verbindbare oder verbundene, vorzugsweise parallel und/oder stationär relativ zu einer gegebenenfalls vorhandenen Korpusschiene (10) angeordnete, Zahnstangen (13) oder Zahnriemen zur Synchronisation und/oder Seitenstabilisierung einer Bewegung des Behältnisses (1) relativ zu dem feststehenden Möbelteil (3) vorgesehen sind, wobei die Synchronisationsstange (12) durch den Elektromotor (4) der wenigstens einen Antriebseinheit (2), vorzugsweise unmittelbar, antreibbar ist, sodass das Behältnis (1) entlang der zwei Zahnstangen (13) oder Zahnriemen bewegbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die wenigstens eine Antriebseinheit (2) mittelbar über eine der beiden Zahnstangen (13) oder Zahnriemen an einer Korpusschiene (10) angeordnet ist und/oder die Synchronisationsstange (12) ein mit einer der beiden Zahnstangen (13) oder Zahnriemen und/oder dem Elektromotor (4) kämmendes Zahnrad (34) umfasst und/oder die Synchronisationsstange (12) in unmittelbarer Wechselwirkung mit der Anbindungseinrichtung (14) und/oder dem Elektromotor(4) steht.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei dieAnbindungseinrichtung (14) wenigstens einen Magneten oderMagnetkontakt (15) zur Sicherung des Elektromotors (4) an derwenigstens einen Antriebseinheit (2) umfasst oder vice versa.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei über die Anbindungseinrichtung (14), vorzugsweise über den wenigstens einen gegebenenfalls vorhandenen Magneten oder Magnetkontakt (15), dem Elektromotor (4) Strom zuführbar ist und/oder wenigstens eine von dem Elektromotor (4) gesonderte Stromsenke (16), vorzugsweise angeordnet an dem Behältnis(1), mit Strom versorgbar ist.Anordnung nach Anspruch 6, wobei die wenigstens eine Stromsenke, vorzugsweise unmittelbar, an zumindest einer Seitenwand (25) und/oder einer Behältnisrückwand (6) des Behältnisses (1) angeordnet ist und/oder, vorzugsweise mittelbar über wenigstens eine Stromleitung (17), stromleitend mit zumindest einer Seitenwand (25) und/oder derBehältnisrückwand (6) verbunden ist.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Anbindungseinrichtung (14) mit dem Behältnis (1) bewegungsgekoppelt und/oder, vorzugsweise über eine Stromleitung (17) oder Kabelschleppe (18), mit einer Stromquelle des feststehenden Möbelteiles (3), vorzugsweise automatisch, stromleitend gekoppelt ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das Behältnis (1) durch Entkopplung oder Kopplung über die Anbindungseinrichtung (14) von dem feststehenden Möbelteil (3) demontierbar oder montierbar ist und/oder die Stromleitung (17), Kabelschleppe (18) oder Stromquelle an einer Korpusschiene (10) oder gegebenenfallsvorhandenen Zahnstange (13) oder Zahnriemen geführt ist.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei einean dem feststehenden Möbelteil (3) angeordnete Stromquelle,11.4 093297 39/j1eine zumindest bereichsweise an dem Behältnis (1) angeordneteStromleitung (17)Stromsenke (16)und eine an dem Behältnis (1) angeordnetevorgesehen sind, wobei die Stromleitung (17)über eine an dem feststehenden Möbelteil (3) angeordneteKorpusschiene(10)geführt verläuft und/oder die Stromleitung(17), vorzugsweise direkt, zwischen zwei Korpusschienen (10)und/oder Zahnstangen (13) oder Zahnriemen des feststehendenMöbelteiles (3)verläuft.Anordnung nach Anspruch 9, wobei die Stromsenke (16) in Form— des Elektromotors (4) für die wenigstens eineAntriebseinheit (2) und/oder— einer Beleuchtungsvorrichtung (20), vorzugsweise Lampeund/oder LED-Leiste und/oder LED-Fläche, und/oder— einer Kamera(21) und/oder— einer Steckdose (22) und/oder— eines, vorzugsweise kabellosen, Ladegerätes (23),vorzugsweise Induktionsladegerätes, und/oder— einer Verriegelungsvorrichtung (32) und/oder einesDeckels für das Behältnis (1) und/oder— eines Sockeltrittes und/oder eines Tablars und/oder— eines Sensors(46) und/oder eines Datentransfermoduls(47), vorzugsweise angeordnet an einer Seitenwand (25)des Behältnisses (1), und/oder— einer Temperierungsvorrichtung und/oder einerEntkeimungseinrichtung für das Behältnis (1)vorliegt.Anordnung nach an einer Front und/oder einerund/oder einerAnspruch 9 oder 10, wobei die Stromsenke (16)(24)und/oder einer Behältnisrückwand (6)Seitenwand (25) und/oder einer Bodenwand (26)Deckwand (27) des Behältnisses (1) und/oderdes feststehenden Möbelteiles (3) angeordnet ist, wobei13.14.vorzugsweise vorgesehen ist,das feststehende Möbelteil5 093297 39/j1dass das Behältnis (1) und/oder(3) wenigstens einSeparierungsmittel zur Aufteilung eines Stauraumes umfasst,an welchem die Stromsenkeangeordnet ist.(16) und/oder die Stromleitung (17)Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei dieStromleitung (17) von dem feststehenden Möbelteil (3) überdie Anbindungseinrichtung(14) für einen Elektromotor (4)oder eine Verriegelungsvorrichtung (32) und/oder über eineSeitenwand (25), vorzugsweise Aufsatzleiste (40), desBehältnisses (1) an eine Front (24) des Behältnisses (1),vorzugsweise an einer Oberseite (33) der Seitenwand (25) inGebrauchsstellung (7)des Behältnisses (1) und/oder zumindestbereichsweise innerhalb der Seitenwand (25), geführt ist,wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das Behältnis (1),besonders bevorzugt die Seitenwand (25) oder eine Bodenwand(26), eine Stromleitung (17)oder Kabelschleppe (18) zurBereitstellung eines Stromleitungsabschnittes während einerBewegung des Behältnisses(1) umfasst.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei diewenigstens eine Antriebseinheit (2) eineVerriegelungsvorrichtung(32) zur Hemmung einer Bewegung desBehältnisses (1) relativ zu dem feststehenden Möbelteil (3)umfasst, wobei die Verriegelungsvorrichtung (32) an derAnbindungseinrichtungoder Magnetkontakt (15)(14),vorzugsweise durch den Magnetender Anbindungseinrichtung (14),anordenbar ist oder einen Magneten oder Magnetkontakt (15)zur Anordnung an der Anbindungseinrichtung (14) umfasst.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei diewenigstens eine Antriebseinheit (2) eine Datenschnittstelle(35) und/oder eine Speichereinheit (36) und/oder eine6 093297 39/j1Recheneinheit (37) umfasst und/oder eine, vorzugsweisedirekte, Stromverbindung zwischen zwei an dem feststehendenMöbelteil (3) angeordneten Korpusschienen (10) besteht.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,Behältnis (1) zwei Seitenwände (25) und einewobei dasBehältnisrückwand (6) umfasst und eine Führungsvorrichtung(9) für eine relative Bewegung des Behältnisses (1) gegenüberdem feststehenden Möbelteil (3) vorgesehen ist, wobei an derFührungsvorrichtung (9) und/oder dem Behältnis (1)wenigstenseine Stromschnittstelle (41) zur Versorgung wenigstens einerStromsenke (16) mit Energie bewegungsgekoppelt mit demBehältnis (1) angeordnet ist, wobei die wenigstens eineStromschnittstelle (41) in Gebrauchsstellung (7) derAnordnung hinter der Behältnisrückwand (6) und/oder derSeitenwände (25), vorzugsweise stirnseitig hintereiner derbeiden Seitenwände (25), des Behältnisses (1) angeordnet ist,wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass— zumindest eine Stromschnittstelle (41) derart an derFührungsvorrichtung (9) angeordnet ist, dass dasBehältnis (1) bei einer Montage oder Demontage desBehältnisses (1) an der Führungsvorrichtungdie Ausrichtung der wenigstens einen(9) durchStromschnittstelle (41) automatisch stromleitend mitder wenigstens einen Stromschnittstelle (41)oder entkoppelbar ist und/oderkoppelbar— zumindest eine Stromschnittstelle (41) wenigstens einenMagneten oder Magnetkontakt (15) umfasst, mit welcherwenigstens eine Stromsenke (16) mit einer Stromquelledes feststehenden Möbelteiles (3) stromleitendverbindbar ist.17.18.19.7093297 39/31Anordnung nach Anspruch 15, wobei die wenigstens eineStromschnittstelle (41) stromleitend mit zumindest einer derbeiden Seitenwände (25), vorzugsweise einer Aufsatzleiste(40) der Seitenwand (25), verbunden ist, wobei vorzugsweisevorgesehen ist, dass wenigstens eine Stromleitung (17) durchzumindest eine der beiden Seitenwände (25) an eine Front (24)des Behältnisses (1) und/oder an die wenigstens eineStromsenke (16) geführt ist und/oder eine direkteStromverbindung zwischen den beiden Seitenwänden (25),besonders bevorzugt über die Behältnisrückwand (6), besteht.Anordnung nach Anspruch 15 oder 16,Stromschnittstelle (41) wenigstenswobei die wenigstens eineeinen Magneten oderMagnetkontakt (15) zur lösbaren stromleitenden Kopplung derwenigstens einen Stromsenke (16) mit einer, vorzugsweise andem feststehenden Möbelteil (3) angeordneten, Stromquelleumfasst.Anordnung nach einem der Ansprüchewenigstens eine Stromschnittstelle15 bis 17, wobei die(41) über wenigstens eineStromleitung (17) und/oder Kabelschleppe (18), vorzugsweiseüber einen gesamten Auszugsweg (11) entlang der Führungsvorrichtung (9) an dem feststehenden Möbelteil (3)in Verbindung steht.Anordnung nach einem der Ansprüchewenigstens eine Stromschnittstelledes Behältnisses (1) ‚ stromleitend mit einerangeordneten Stromquelle15 bis 18, wobei die (41) an derAnbindungseinrichtung (14) für einen Elektromotor (4) odereine Verriegelungsvorrichtung (32)angeordnet ist, wobeivorzugsweise vorgesehen ist, dass an derAnbindungseinrichtung (14) die wenigstens eine gegebenenfallsvorhandene Stromleitung (17) und/oder Kabelschleppe (18),21.22.23.besonders bevMagnetkontakt8 093297 39/j1orzugt über wenigstens einen Magneten oder(15), stromleitend angebunden ist.Möbel mit zumindest einer Anordnung nach einem dervorangehendenVerfahren zur Ansprüche 1 bVerfahrensschAnsprüche.Montage einer Anordnung nach einem der is 19, gekennzeichnet durch die folgendenritte:— das Behältnis (1) und die wenigstens eineAntrieb— der Ele Anbinduseinheit (2) werden bereitgestellt undktromotor (4) wird derart lösbar an derngseinrichtung (14) des Behältnisses (1)angeordnet, insbesondere aufgesteckt oder über eineMagnetverbindung verbunden, dass der Elektromotor (4)mit dem Behältnis (1) bei einer relativen BewegungzwischeMöbelteVerfahren nac wenigstens ei (38), einer O der Schließst vollständig © OffenstellungElektromotorVerfahren nac an dem festst Führungsvorri Stromquelle d automatisch,Behältnis (1)n dem Behältnis (1) und einem feststehendenil (3) bewegungsgekoppelt ist.h Anspruch 21, wobei das Behältnis (1) durch die ne Antriebseinheit (2) aus einer Schließstellung ffenstellung (39) oder einer Stellung zwischen ellung (38) und der Offenstellung (39) der nur bereichsweise in Richtung der(39) oder der Schließstellung (38) über den(4) angetrieben wird.h Anspruch 21 oder 22, wobei das Behältnis (1) ehenden Möbelteil (3) über einechtung (9) eingehängt wird und/oder mit einer es feststehenden Möbelteiles (3), vorzugsweise verbunden wird, wobei gegebenenfalls dasin einem nachgelagerten Verfahrensschritt in4376725.9 093297 39/j1einem einzigen Demontageprozessschritt gleichzeitig von der Stromquelle und dem feststehenden Möbelteil (3) getrenntwird.Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 23, wobei an der Führungsvorrichtung (9) oder dem Behältnis (1) die wenigstens eine Stromschnittstelle (41) zur Versorgung der wenigstens einen Stromsenke (16) derart angeordnet wird, dass bei einer Bewegung des Behältnisses (1) die wenigstens einen Stromschnittstelle (41) mitbewegt wird und die wenigstens eine Stromschnittstelle (41) in Gebrauchsstellung (7) der Anordnung hinter der Behältnisrückwand (6) und/oder derSeitenwand (25) angeordnet ist.Verfahren nach Anspruch 24, wobei die Behältnisrückwand (6) und/oder eine Seitenwand (25) an dem Behältnis (1) angeordnet wird, sodass eine stromleitende Verbindung zwischen der wenigstens einen Stromschnittstelle (41), vorzugsweise einer an der Führungsvorrichtung (9) angeordneten Anbindungseinrichtung (14), und der Behältnisrückwand (6) und/oder der Seitenwand (25), vorzugsweise von der Seitenwand (25) auf die Behältnisrückwand (6), hergestellt wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die stromleitende Verbindung zwischen der wenigstens einen Stromschnittstelle (41) und der Behältnisrückwand (6) durch Anbindung der Seitenwand (25) hergestellt wird und/oder die Seitenwand (25), besonders bevorzugt Aufsatzleiste (40), an dasBehältnis (1) eingeschwenkt wird.Innsbruck, am 24. Februar 2023
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| ATA50133/2023A AT526678B1 (de) | 2023-02-24 | 2023-02-24 | Anordnung aus einem Behältnis und wenigstens einer Antriebseinheit |
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