AT526724A1 - Verfahren zur Herstellung einer Brücke aus Pfeilersegmenten, Längsträgern und Fahrbahnplattenelementen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Brücke aus Pfeilersegmenten, Längsträgern und Fahrbahnplattenelementen Download PDFInfo
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Abstract
Das Verfahren zur Herstellung eines Bauabschnitts einer Brücke (21) aus bewehrtem Beton oder Spannbeton mit mindestens einem Längsträger (11) und einer Fahrbahnplatte (1) umfasst die Schritte: Bereitstellen mindestens eines Längsträgers (11) aus bewehrtem Beton oder Spannbeton; Bereitstellen von Fahrbahnplattenelementen (2); Herstellen von mindestens einem Pfeilersegment (25) über einem Pfeiler (22); Installieren des mindestens einen Längsträgers (11) zwischen dem vorhergehenden Bauabschnitt und dem mindestens einen Pfeilersegment (25); Auflegen der Fahrbahnplattenelemente (2) auf dem mindestens einen Längsträger (11); Verlegen einer Bewehrung auf den Fahrbahnplattenelementen (2); Aufbringen des Aufbetons (9) auf den Fahrbahnplattenelementen (2) und der Oberseite (15) des mindestens einen Längsträgers (11) zur Herstellung der Fahrbahnplatte (1 ); gegebenenfalls Wiederholen der Schritte zur Herstellung eines weiteren Bauabschnitts der Brücke (21 ).
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Brücke aus bewehrtem Beton oder Spannbeton mit einer Fahrbahnplatte, die mindestens eine Auskragung aufweist. Die Brücke weist im fertiggestellten Zustand das statische System eines Durchlaufträgers oder eines Rahmens mit mindestens zwei Feldern auf.
Derartige Brücken können in der Segmentbauweise hergestellt. werden. Bei der Segmentbauweise werden vorgefertigte Segmente aus Stahlbeton nit Spanngliedern zu einem. monolithischen Brückenträger verbunden. In der Veröffentlichung von Max Meyer über „Under-Slung and Overhead Gantries for Span by Span Brection of Precast Segmental Bridge Decks“, Structural Engineering International, Vol. 4, 2011, Seiten 399-405, DOL 10.2749/101686611X13131377725361, ist angegeben, dass. die Segmentbauweise mit einem feldweisen Zusammenbau für Spannweiten von 20 bis 60 m und vorzugsweise von 30 bis 50 m eingesetzt wird, Ein Segment wiegt zwischen 30 und. 150 Tonnen. Die Segmente werden in der Regel im Match-Cast-Verfahren hergestellt, Das Gewicht der Segmente für einen Bauabschnitt legt zwischen 200 und 2000 Tannen und vorzugsweise zwischen 200 und 1000 Tonnen, Zur Herstellung eines Bauabschnitts einer Brücke werden die Segmente mit einem Versetzgerält möntiert, Das Versetzgerät muss in der Lage sein, das Gewicht der Segmente eines Bauabschnitts aufzunehmen. Versetzgeräte werden aus Stahl hergestellt und gehören gemäß den Angaben in der 0,a. Veröffentlichung von Meyer zu den schwersten. Baugeräten, die im Brückenbau eingesetzt werden. Die Herstellung eines Versetzgeräts für eine Brücke, die mit der Segmentbauweise im feldweisen Zusammenbau errichtet wird, verursacht einen: hohen
Ressaurcenverbrauch.
Die Fugen zwischen den Segmenten werden bei der Montage entweder mit Epoxidharz beschichtet oder als Trockenfugen ausgeführt. In den Fugen zwischen den Segmenten kann keine Längsbewehrung, die die Fugen kreuzt, eingebaut werden. Die Fugen zwischen. den Segmenten werden durch das Anspannen von Spanngliedern überdrückt. Zur Überdrückung der Fugen in den maßgebenden Belastungszuständen muss eine hohe Anzahl an Spanngliedern eingebaut werden. Das Ziel bei der Entwicklung der Segmentbauweise ab den 60er 3 ahren des vorigen Jahrhunderts waren nicht die Materialeinsparungen für die fertiggestellte Brücke, sondern die Schaffung eines industriellen Bauverfahrens mit einer reduzierten Bauzeit, Der
Segmenihrückenbau weist deshalb einen hahen Ressourcetverbrauch auf.
Die Herstellung von Brücken, die in den Fugen zwischen den Segmenten der Längsträger eine durchgehende. Bewehrung außweisen wird in der AT 524664 beschrieben, Die Segmente weisen einen trogförmigen Querschnitt auf und werden auf einem Montageplatz durch das
Verfülien der Fugen mit einem Vergussmörtel und das Aufbringen einer Vorspannung zweinem
einen hohen Ressourcenverbräuch auf.
Die in der AT 524664 dargestellten Längsträger werden an den Stellen, an denen sie auf einem Pfeiler aufgelagert werden, mit einem Pfeilersegment, das einen Bestandteil des Längsträgers bildet, hergestellt, Nachteilig ist, dass die in der AT 524664 dargestellten Längsträger deshalb ein. hohes Gewicht aufweisen. Die Pfeilersegmente werden in der AT 524664 als Auflagerbauteile bezeichnet, Für das Versetzen der Längsträger ist ein großes Versetzgerät oder der Einsatz von Kränen mit einer hohen Tragfähigkeit erforderlich, was in beiden Fällen mit
einem hohen Ressourcenverbrauch verbunden ist,
Wenn mindestens zwei Längsträger zur Herstellung eines Bauabschnitts verwendet werden und die Längsträger auf Brückenlagern auf den Pfeilern aufgelagert werden, müssen die Längsträger in der Regel durch Querträger miteinander verbunden werden. Diese Querträger werden in der Regel in den Pfeilerachsen angeordnet, Die in der AT 524664 beschriebene Herstellung eines Querträgers am Einbauort ist ein aufwändiger Arbeitsschritt, der zur Verlängerung der
erforderlichen Bauzeit zur Errichtung eines Bauabschnitts führt.
In den Zeichnungen Fig. 7 bis Fig. 12 der US 3,788,023 wird ein Verfahren zur Herstellung einer Brücke mit vorgefertigten Pfeilersegmenten und vorgefertigten Längsträgern gezeigt, Die Fugen zwischen den Pfeilersegmenten und den Längsträgern werden an den Stellen, ar denen infolge einer Belastung mit dem Eigengewicht der Brücke im Endzustand keine Momente auftreten, angeordnet, Zur Herstellung eines Bauabschnitts wird ein Längsträger auf einem Pfeilersegment aufgelegt, Weil der Längsträger die endgültigen Querschnittsabmessungen aufweist, ist für das Versetzen des Längsträgers ein großes Versetzgerät oder der Einsatz von Kränen mit einer hohen Tragfähigkeit erforderlich, was in beiden Fällen mit einem hohen
Ressourcenverbrauch verbunden ist,
In den Fugen zwischen den Pfeilersegmenten und den Längsträgern kam keine durchgehende Längsbewehrung, die die Fugen kreuzt, angeordnet werden, Deshalb müssen zusätzliche Spanngliedet eingebaut werden, um Beanspruchungen aus feldweiser Verkehrsbelastung und Temperatureinwirkungen. abzudecken, Bei der Montage der Längsträger entstehen hohe Biegemomente in den. Pfeilern (siehe Fig. 7 der US 3,788, 023). Wegen des Einsatzes von
großen Hebegeräten, der aufwändigen. Fugenausbildung und den Zusatzbeanspruchungen in
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur schnellen Herstellung einer Brücke, zu schaffen, das einen geringeren Ressourcenverbrauch als die Segmentbauweise, das in der AT 524664 beschriebene Verfahren mit trogförmigen Längsträgern und Füllbeton und das in der US 3,788,023 beschriebene Verfahren mit vorgefertigten Pfeilersegmenten und Längsträgern aufweist,
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Bauzeit zur Herstellung eines Bauabschnitts einer Brücke mit mindestens zwei Längsträgern und einem Querträger
gegenüber der in der AT 524664 beschriebenen Ausführungsform zu verkürzen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Brücke aus bewehrten Beton oder Spannbeton, mit einer Fahrbahnplatte, die mindestens eine Auskragung aufweist, mit. dem statischen System eines Durchlaufirägers mit mindestens zwei Feldem oder eines Rahmens mit
mindestens zwei Feldern, umfasst zur Herstellung eines Bauabschnitts folgende Schritte:
a. Bereitstellen mindestens eines vorgefertigten Längsträgers aus bewehrtem Beton oder Spannbeton, der entlang seiner Längserstreckung mindestens einen Bereich mit einem hohlkästenförmigen oder einem trogförmigen Querschnitt aufweist;
b. Bereitstellen von Fahrbahnplattenelementen,
— wobei ein Fahrbahnplattenelement mindestens zwei Platten und mindestens einen Querbalken und vorzugsweise zwei Querbalken aufweist:
— wobei die Platten aus bewehrtem Beton oder Spannbeton hergestellt sind:
— wobei der mindestens eine Querbalken aus bewehrtem Beton, Spannbetön oder Baustahl hergestellt ist;
— wobei die Platten im Grundriss mit vier Ecknpunkten ausgebildet sind;
— wobei die mindestens zwei Platten durch den mindestens einen Querbalken verbunden sind; wober der mindestens eine Querbalken im Grundriss unter einem Winkel von 70° his 90° zu der Längsachse der Brücke angeordnet ist;
— weber der mindestens eine Querbalken über den Platten angeordnet ist; wobei zwei gegenüberliegende Ränder von einer Platte unter einem Winkel von 70° bis 90° zu der Längsachse der Brücke angeordnet sind:
— wobei die zwei übrigen gegenüberliegenden Ränder von jeder Platte unter einem Winkel von 0° bis 20° zu der Längsachse der Brücke angeordnet sind; und
— wobei mindestens ein Rand einer ersten Platte und ein. Rand einer zweiten Platte
einen Abstand zueinander aufweisen, der näherungsweise der Breite an der Oberseite
Winkel von 0° bis 20° zu der Längsachse der Brücke angeordnet sind; &
wobei erfindungsgemäß
©. Mindestens ein Pfeilersegment über einem Pfeiler hergestellt wird, wobei das mindestens eine Pfeilersegment mit einer Höhe hergestellt wird, die kleiner als die Höhe des Überbaus der Brücke über diesem Pfeiler im Endzustand ist
d, mindestens ein Längsträger angrenzend an das mindestens eine Pfeilersegment installiert wird;
&, mindestens cin Fahrbahnplättenelement und vorzugsweise die gesamten Fahrbahnplattenelemente für einen Bauabschnitt auf dem mindestens einen Längsträger und/oder dem mindestens einen Pfeilersegment aufgelegt werden:
£. eine Bewehrung, VOrZURSWEISE eine Längsbewehrüng, auf den Fäahrbahnplattenelementen verlegt wird:
g. der Aufbeton auf den Fahrbahnplattenelementen und der Oberseite des mindestens cinen Längsträgers zur Herstellung der Fahrbahnplaite aufgebracht wird;
h, gegebenenfalls weitere Fahrbahnplattenelemente aufgelegt werden, eine Bewehrung, vorzugsweise eine Längsbewehrung verlegt wird, und ein Aufbeton auf den Fahrbahnplattenelementen und der Oberseite des mindestens einen Längsträgers zur Herstellung der Fahrbahnplatte aufgebracht wird; und
1. gegebenenfalls die Schritte a bis h zur Herstellung eines weiteren Bauabschnitts der Brücke wiederholt werden.
Vorteilhaft kann eine Fuge zwischen zwei Fahrbahnplattenelementen einen Abstand von der Stoßfuge zwischen einem Pfeilersegment und einem Längsträger aufweisen, der prößer als 50 mun und vorzugsweise größer als 250 mm ist.
Eine vorteilhafte Anwendung des erfindungsgemäßen Verfährens wird ermöglicht, wenn
= über einem Teil der Bodenplatte des mindestens einen Pfeilersegments und/oder des mindestens einen Längsträgers, der neben der Stoßfuge zwischen dem mindestens einen Pfeilersegment und. dem mindestens einen Längsträger angeordnet ist, am Einbauort eine Anschlussbewehrung, die die Stoßfuge zwischen dem mindestens : einen Pfeilersegment und dem mindestens einen Längsträger kreuzt, eingebaut wird und eine Schicht aus Beton aufgebracht wird: im Bereich der Stolfuge zwischen dem mindestens einen. Pfeilersegment und dem mindestens einen Längsträger in oder neben den Wandplatten des mindestens einen Längsträgers zwischen der Oberseite der Schicht aus Beton und der Unterseite der Deckplatte bei einem kastenförmigen Querschnitt oder der Unterseite der
Fahrbahnplatte bei einen trogföngigen Querschnitt keine Längsbewebhrung und’ keine
— im Aufbeton, der auf den Fahrbahnplattenelementen im Bereich der Stoßfuge zwischen dem mindestens einen Pfeilersegment und. dem mindestens einen Längsträger
aufgebracht wird, eine durchgehende Längsbewehnung angeordnet wird,
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann es vorteilhaft sein, wenn die Bewehrungsstäbe der Anschlussbewehrung in der über der Bodenplatte des mindestens einen Pfeilersegments oder des mindestens einen Längsträgers angeordneten Schicht aus Beton durch Bewehrungsmuffen mit der Längsbewehrung des mindestens einen Längsträgers oder des mindestens einen Pfeilersegmentes verbunden werden,
Vorteilhaft kann auf der Bodenplatte des mindestens einen Längsträgers über die gesamte Länge eines Bauabschnitts eine Längsbewehrung eingebaut werden und eine Schicht aus Beton aufgebracht werden, wobei ein Teil der Schicht aus Beton vor der Installation des mindestens einen Längsträgers hergestellt werden kann,
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann es vorteilhaft sein, wenn mindestens ein Bewehrungsstab und vorzugsweise alle Bewehrungsstäbe der oberen Längsbewehrung der Fahrbahnplatte mit einem Durchmesser kleiner als 26 mm und vorzugsweise kleiner als 21 mm eingebaut werden.
In jedem Feld der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Brücke wird mindestens ein Längsträger eingebaut. Beispielweise werden in einer Brücke mit drei Feldem und zwei
nebeneinander angeordneten Längsträgern insgesamt sechs Län gsträger eingebauf.
Wenn zwischen den Pfeilersegmenten und. den Oberseiten der Pfeiler Brückenlager angeordnet werden, weist die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Brücke im fertiggesteilten Zustand das statische System eines Durchlaufträgers auf. Wenn die Pfeilersegmente mit den darunter angeordneten Pfeilern unverschieblich und gegebenenfalls biegesteif verbunden werden, weist die Brücke im fertiggestellten Zustand das statische System eines Rahmens auf
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachstehenden Erläuterungen von in den Zeichnungen Fig. 1 bis Fig. 21 schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen, In den Zeichnungen zeigen: Fig. | eine Ansicht des Einbauorts zur Herstellung eines Bauabschnitts einer Brücke.nach
dem Herstellen von zwei Pfeilersegmenten gemäß einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform;
Fig. 3 eine Ansicht des Einbauorts der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform nach dem Verseizen eines zweiten Längsträgers:
Fig. 4 eine Ansicht des Einbauorts der ersten erfindungsgemäßen. Ausführungsform nach dem Auflegen von sieben Fahrbahnplattenelementen:
x
Fig. 5 eine Ansicht des Einbauorts der ersten erfindungsgemäßen. Ausführungsform nach dem Aufbringen einer Aufbetonschicht auf vier Fahrbahnplattenelemente;
Fig. 6 cine Ansicht des Einbauorts der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform nach dem Aufbringen einer Aufbetonschicht auf drei weiteren Fahrbahnplattenelemente:
Fig. 7 einen vertikalen Schnitt gemäß der in Fig. 4 eingezeichneten Schnittlinie VH-VI:
Fig. 8 einen vertikalen Schnitt gemäß der in der Fig, 4 eingerzeichneten Schnittlinie VIIL VEIT
Fig. 9 einen vertikalen Schnitt gemäß der in der Fig. 5 eingezeichneten Schnittlinie IX-IX-
Fig. 10 einen Längsschnitt einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführun gsform nach der installation des Versetzgeräts am Einbauort;
Fig, 11 einen der Fig, 10 entsprechenden Längsschnitt während des Versetzen eines Längsträgers:
Fig. 12 einen der Fig. 11 entsprechenden Längsschnitt nach dem Schließen der Fuze
zwischen dem Längsträger und dem vorhergehenden Bauabschnitt sowie der Fuge zwischen dem Längsträger und dem Pfeilersegment;
12
Fig. 13 einen vertikalen Schnitt gemäß der in der Fig, 12 eingezeichneten Schnittlinie XINX
Fig. 14 einen vertikalen Schnitt in der Mitte eines Pfeilers durch die fertiggestellte Brücke; Fig. 15 einen vertikalen Schnitt einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform:
Fig, 16 einen vertikalen Schritt einer vierten erfindungsgemäßen Ausführungsform nach dem Auflegen eines Fahrbahnplattenelements auf dem. Längsträger:
Fig. 17 einen vertikalen Schnitt einer fünften erfindungsgemäßen Ausführungsform nach dem Auflegen eines Fahrbahnplattenelementis auf dem Längsträger:
Fig, 19 einen vertikalen Schnitt einer siebten erfindungsgemäßen Ausführungsform nach dem Auflegen eines Fahrbahnplattenelements auf dem Längsträger;
Fig. 20 einen vertikalen Schnitt gemäß der in der Fig. 19 eingezeichneten Schnittlinie XXXX nach dem Aufbringen des Aufbetons und
Fig. 21 einen vertikalen. Schnitt gemäß der in der Fig. 20 eingezeichneten Schnittlinie XXIXXL
Eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in. den Abbildungen Fig, 1 bis Fig. 9 dargestellt. Der Übersichtlichkeit halber wird in diesen Zeichnungen auf die Darstellung der vollständigen Bewehrung, der Spannglieder, der Montagelager, des
Verseizgeräts, der Arbeitsgerüste und der Absturzsicherungen verzichtet.
Die Fig. 1 zeigt die Situation zu Beginn der Herstellung eines Bauabschnittg einer mehrfeldrigen. Brücke 21 aus Spannbeton, Auf dem in Richtung des Bauabschnitts vorne gelegenen Pfeiler 22 wurden zwei Pfeilersegmente 25 hergestellt. Die Pfeilerseemente 25 sind mit dem darunter angeordneten Pfeiler 22 unverschieblich und biegesteif verbunden, [He Längsträger 11 des vorgehenden Bauabschnitts wurden mit den Pfeilersegmenten 25 des vorhergehenden Bauabschnitts verbunden. Auf den Fahrbahnplattenelementen 2, mit Ausnahme der zwei neben dem Pfeiler 22 angeordneten Fahrbahnplattenelemente 2, wurde ein Aufbeton 9 aufgebracht.
Im ersten. Arbeiisschritt wird gemäß Fig, 2 ein Längsträger 11 mit einem Versetzgerät 47 zum Einbauort 23 transportiert und in der endgültigen Lage mit dem vorhergehenden Bauabschnitt und mit dem Pfeilersegment 25 verbunden. Im nächsten ÄArbeitsschritt wird gemäß Fig, 3 der zweite Fortigteilträger 11 mit dem Versetzgerät 47 zum Einbauort 23 transportiert und nılt dem vorhergehenden Bauabschnitt und mit dem Pfeilersegment 25 verbunden, Die Längsträger 11 weisen einen kastenförmigen Querschoitt auf. Die Oberseiten 15 der Längsträger 11 sind gleich hoch wie die Oberseiten der Pfeilersegmente 25 angeordnet, Die Verbindung der Längsträger 11 mit dem vorhergehenden Bauabschnitt und mit den Pfeilersegmenten erfolgt durch das Verfüllen der Staßfugen 24 mit einem Beton. oder einem Vergussmörtel und durch das
Anspannen von Spanngliedem 36, Im dritten Arbeitsschritl werden gemäß Fig, 4 die sieben Pahrbahnplattenelemente 2 für den
gesamten Bauabschnitt mit dem Versetzgerät 47 auf den Längsträgern 11 aufgelagert,
Anschließend werden zuerst die Anschlussbewehrungen für die untere Längsbewehrung 32 und
dann die obere Längsbewehrung 32 auf den Fahrbahnplattenelementen 2 verlegt, Für die Schnelligkeit des Bauverfahrens ist es besonders vorteilhaft, wenn die Verlegearbeiten für die Bewehrung am Einbauort 23 auf ein Minimum, reduziert. werden, Deshalb werden die untenliegende Querbewehrung 34 und die untenliegende Längsbewehrung 32, die obenliegende Querbewehrung 34 und die Schubbewehrung 31 bevorzugt bereits im Fertigteilwerk in die
Fahrbahnplattenelemente 2 eingebaut,
Anschließend wird auf den Oberseiten 15 der Längsträger 11 zwischen den Seitenflächen 6 der Platten 5 der Fahrbahnplattenelemente 2 eine erste Schicht 10 des Aufbetons aufgebracht, Das Aufbringen der ersten Schicht 10 des Aufbetons kann vor oder nach dem Verlegen der
Längsbewehrung 32 auf den Fahrbahnplattenelementen 21 erfolgen,
Die Oberseite der ersten Schicht 10 des Aufbetons 9 ist annähernd so hach wie die Oberseite der Platten. S der Fahrbahnplattenelemente 2. Die Fig. 5 zeigt einen Bauzustand nach dem Aufbringen der ersten Schicht 10 des Aufbetons 9.
Nach dem teilweisen. Erhärten der ersten Schicht 10 des. Aufbetons 9, wenn dieser zB. eine Druckfestigkeit von 20 N/mm” aufweist, wird eine Vorspannung mit den in den Längsträgern 11 in Längsrichtung der Brücke 21 angeordneten Spanngliedern 36 aufgebracht, Die Längsträger 11 werden durch die erste Schicht LO des Aufbetons 9 und durch Bewehrungsstäbe, die in den Längsträgern 11 und den Fahrbahnplattenelementien 2 verankert sind, mit den Fahrbahnplattenelementen 2 verbunden. Die Verbindung der Längsträger 11 mut den Fahrbahnplattenelementen 2 ist in statischer Hinsicht günstig, weil dadurch das Trägheitsmoment im. Vergleich zum Trägheitsmoment der Längsträger 11 beträchtlich vergrößert wird, Das Aufbringen einer Längsvorspannung durch das Anspannen von in den Längsträgem 11 in. Längsrichtung der Brücke 21 angeordneten Spanngliedern 26. ist günstig, weil dadurch erreicht werden kann, dass in den Längsträgemn 11, der ersten Schicht 10 des Aufbetons 9 und in den Fahrbahnplattenelementen 2 beim Aufbringen der zweiten Schicht 10
des Aufbetons 9 keine Zugspannungen und somit auch keine Risse auftreten.
Im vierten Arbeitsschritt wird gemäß Fig. S auf vier Fahrbahnplattenelemente 2 ein Aufbeton 9 aufgebracht, Sobald der Aufbeton 9 die erforderliche Festigkeit aufweist, können die in den Längsträgern 11 angeordneten Spannglieder 23 angespannt werden, Während der Herstellung des Aufbetons 9 werden zwischen den Fertigteilträgern 11 und dem Versetzgerät 47 angeordnete Zugglieder 49 angespannt, um das Gewicht des Aufbetons 9 teilweise mit dem
Versetzgerät 47 zu übernehmen und in die Pfeiler 22 abzutragern.
Im fünften Arbeitsschritt wird gemäß Fig. 6 auf die drei in der Mitte des zu errichtenden
Bauabschnitts angeordneten Fahrbahnplattelemente 2. ein Aufbeton. 9 aufgebracht, Dieser
Aufbeton 9 wird erst im fünften. Arbeitsschritt hergestellt, um einen Stoß der oberen
Längshewehrung 32 der Fahrbahnplatte 1 über dem Pfeiler 22 zu vermeiden.
Wenn der im fünften Arbeitsschritt. hergestellte Aufbeton 9 die erforderliche Festigkeit aufweist, können die Zugglieder 49 entspannt werden und das Versetzgerät 47 in das
angrenzende Feld zur Herstellung des nächsten Bauabschnitts bewegt werden.
Bei diesem Beispiel werden die Pfeilersegmente 25 mit den Pfeilern 22 unverschieblieh und biegesteif verbunden. Eine Brücke 21 ohne Brückenlager 29 zwischen Pfeilern 22 und Pfeilersegmenten 25 wird als integrale Brücke 21 bezeichnet. Bei einer integralen Brücke 21 ist die Herstellung eines Querträgers 27 zur Stabilisierung der Längsträger 11 und der
Pfeilersegmente 25 nicht erforderlich.
Die Fig. 7 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Teil eines Längsträger 11 und einen Teil einer Platte 5 eines Fahrbahnplattenelements 2. Auf der Oberseite 15 des Längsträgers 11 würde ein Montagelager 8 eingebaut. Das Montagelager 8 besteht aus einem Elastomer mit einer Härte von beispielweise 68 Shore-A. Auf dieses Montagelager 8 wird durch den Querbalken 3 ein Teil des Gewichts des Fahrbahnplattenelements 2 aufgebracht. Die Fig. 4 zeigt eine Situation mit einem durch das Gewicht des Fahrbahnplattenelements 2 zusammengedrückten Montagelager 8. In der Längsfuge 4 zwischen dem Längsträger 11 und dem Fahrbahnplattenelement 2 ist ein Dichtungsbauteil 7 mit einem rechteckigen Querschnitt auf der Oberseite 15 des Längsirägers 11 atıgeordnet. Der Dichtungsbauteil 7 berührt die Seitenfläche 6 der Platte 5. Die Längsfuge 4 zwischen der Oberseite 15 des Längsträgers 11 und der Seitenfläche 6 der Platte des Fahrbahnplattenelements 2 wird durch den Dichtungsbauteil 7 abgedichtet, Beim Einbringen des Aufbetons 9 wird der Dichtungsbauteil 7 durch den Betonierdruck seitlich an die Seitenfläche 6 der Platte 5 und die Oberseite 15 des Längsträgers 11 gepresst, Das ist günstig, weil dadurch die Dichtungsfunktion des Dichtungsbauteils 7 gewährleistet wird, Der Dichtungsbauteil 7 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem Beton, der mindestens die Festigkeit des für die Herstelhumg der Längsträger 11 und der Fahrbahnplattenelemente 2 verwendeten Betons aufweist, Das ist günstig, weil dadurch für die statischen Nachweise der Fahrbahoplaite 1 in Quernichtung die gesamte Höhe der Fahrbahnplatte 1 im Anschnitt neben dem Längsträger 11 angesetzt werden kann. Günstig bei der Verwendung eines Dichtungsbauteils 7 ist auch, dass der maßgebhende
Querschnitt für den. Nachweis der Kragplatie im Anschnitt neben dem Längsiträger 11 eg.
Die Fig. 8 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Längsträger 11 und einen Querbalken 3 eines Fahrbahnplattenelements 2. Die Unterseite des Querbalkens 3 ist über der Oberseite 15 des Länzsträgers 11 höher angeordnet als die Unterseite der Platte 5, Der Abstand zwischen
den Seitenflächen 6 der Platten 5 ist größer als die Breite des Längsträgers 11, Dies ermöglicht
beim Auflegen der Fahrbahnplattenelemente den. Ausgleich von Bäutoleranzen, die bei der Herstellung des Längsträgers 11 und bei der Herstellung der Fahrbahnplattenelemente 2 auftreten können,
Die Fig, 9 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Teil eines Längsträgers 11 und einen Teil eines Fahrbahnplattenelements 2. Die Längsfugen 4 zwischen dem Längsträger 11 und den FPahrbahnplattenelementen 2 werden durch Dichtungsbauteile 7 abgedichtet, Der Längsträger 11 und die Fahrbahnplattelemente 2 werden durch die Schicht L0 aus Beten und entsprechende Anschlussbewehrung kraftschlüssig miteinander verbunden. Das ist günstig, weil dadurch die Biegesteifigkeit des Längsträgers 11 vergrößert wird und beim Aufbringen des Aufbetons 9 im Längsträger 11 kleinere Spannungen in Längsrichtung im Vergleich zu einem Beispiel olıne
kraftschlüssige Verbindung von Längsträger 11 und Fahrbahnolattenelementen 2 entstehen. EB B ESYaß pP
In den Zeichnungen Fig. I bis Fig. 9 wird die Herstellung eines Bauabschnitts, der näberungsweise eine Länge aufweist, die dem Abstand zwischen zwei Pfeilem 22 entspricht, beschrieben. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es auch möglich, eine Brücke 21 mit
beispielweise drei Felder in einem Bauabschnitt herzustellen.
Eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Bauabschnitis einer Brücke 21 mit zwei. Längsträgern 11 in jedem Bauabschnitt ist in den Zeichnungen Fig. 10 bis Fig. 14 dargestellt.
Bei diesem Beispiel werden die Pfeilersegmente 25 mit einer Höhe hergestellt, die größer ist als die Höhe der angrenzenden Längsträger, Das ist günstig, weil die Bodenplatten 13 und die Deckplatten 14 der Pfeilersegmenie 25 eine größere Dicke aufweisen als die Bodenplatten 13 und Deckplatten 14 in den Längsträgem. Durch die Vergrößerung der Höhe der Pfeilersegmente 25 wird erreicht, dass im Überbau 28 der Brücke 21 ein durchgängiger
Hohlraum für spätere Inspektion vorhanden ist,
Die Fig. 10 zeigt ein Versetzgerät 47, das auf zwei Pfeilersegmenten 25 positioniert ist, Auf den Pfeilersegmenten 25 sind Distanzstücke S1 angeordnet, um ein späteres Verschieben der Montageträger 50 zu ermöglichen. Das Versetzgerät kann auf Schienen 52 quer zur Längsachse der Brücke bewegt werden, In der Fıg, 10 ist eine Situation vor der Anlieferung des ersten Längsträgers 11 zur Herstellung des nächsten Bauabschnitts dargestellt, Die Längsiräger 11 des vorhergehenden Bauabschnitts wurden durch das Einbringen von Beton in die Stoßfuge 24 und das Anspannen von Spanngliedern 36 nach dem Erhärten des Betons unverschieblich und biegesteif mit dem Pfeilersegment 25 verbunden, Das in Herstellungsrichtung der Brücke 21
vorne angeordnete Pfeilersegment 25 muss durch temporäre Hilfskonsiruktionen, die in den
Zeichnungen Fig, 10 und Fig. 11 nicht dargestellt sind, mit dem darunter angeordneten Pfeiler
22 verbunden werden.
Die Fig. 11 zeigt einen Längsträger 11, der mit Hilfe der am Versetzgerät 47 montierten Hubeinrichtungen 53 in die plangemäße Lage angehoben wurde, Der in der Fig, 11 dargestellte Längsträger 11 wurde aus drei Segmenten 26 hergestellt, Die Fugen 16 zwischen den Segmenten können beispielweise eine Breite von 20 mm aufweisen und beim Herstellen des Längsträgers 11 mit Vergussmörtel verfüllt werden. Wenn der Vergussmörtel cine Mindestfestigkeit von. beispielweise 20 N/mm” aufweist, kann eine Längsvorspannung auf den Längsträger 11 aufgebracht werden, um die Fugen 16 zu überdrücken. Ein Überdrücken der Fugen 16 ist erforderlich, um beim Anheben der Längsträger 11 ein Öffnen der Fugen 16 zu vermeiden. Auf der Bodenplatte 13 wurde eine Schicht 10 aus Beton, in der eine
Längsbewehrung 32 eingebettet ist, aufgebracht.
Alternativ können die Segmente 26 auch im Match-Cast-Verfahren hergestellt werden, In diesem Fall entfällt bei dem Zusammenfügen der Segmente 26 zu einem Längsträger 11 der
Aufwand für das Verfüllen der Fugen 16 mit einem Vergussmörtel.
Vorteilhaft kann ein Längsfträger 11 auf einer Baustraße, die neben den Pfeilern 22 verläuft, angeliefert werden, An den Hebepunkten des Längsträgers 11 werden Zugglieder 49 befestizt. Der Längsträger 11 wird mit den Hubeinrichtungen 53 angehoben und mit. dem Verseizgerät 47 quer zur Längsachse der Brücke 21 verschoben. Der Querverschub wird durch auf den
Distanzstücken 51 befestigte Schienen 52 ermöglicht.
Auf der Oberseite 15 des Längsträgers 11 sind in den beiden Endbereichen Montageträger SO auf Montagelagern 8 aufgelegt. Die Montageträger 50 sind während. des Anhebens und während des Querverschubs des Längsträgers 11 bündig mit den Stimflächen des Längsträgers 11 angeordnet, Zwischen der Stimfläche auf der linken Seite des Längsträgers 11 und dem Pfeilersegment 25 ist die Bauabschnittsfuge 24 angeordnet. Zwischen der Stirnfläche auf der rechten Seite des Längsträgers 11 und dem Pfeilersegment 25 ist die Fuge L6 angeordnet, Die Breite der Stoßfugen 24 kann. zwischen. 20 mm und 300 mm betragen, um Bautoleranzen ausgleichen zu können und eine Berührung zwischen den Stimflächen des Längsträgers 11 und
den Pfeilersegmenten 25 während des Anhebens und des Querverschubs zu vermeiden.
Die Fig, 12 zeigt, dass nach dem lagegenauen Positionieren des Längsträgers fl die Moantageträger 50 verschoben. werden und muttig über den Pfeilersegmenten 25 auf Montagelagern 8 aufgelagert werden, An den beiden anderen Enden der Montageträger 50 werden. Montagelager 8 zwischen den Maontageträgern 30 und der Oberseite LS des
Längsträgers 11 eingebaut, Anschließend werden Zugglieder 49 mit im Längsträger 11
Un
angeordneten Hebepunkten 48 verbunden und von der Oberseite der Montageträger mit Hüubeinrichtungen 53 angespannt bis das Eigengewicht des Längsträgers 11 von den beiden Montageträgern 50 in die Pfeilersegmente 25 eingeleitet wird. Im nächsten Arbeitsschritt können die Zugglieder, die zwischen den Hebepunkten 48 im Längsträger 11 und den am Versetzgerät 47 montierten Hubeinrichtungen 53 angeordnet sind, entspannt werden. Anschließend wird das Versetzgerät 47 auf den Schienen 52 quer zur Längsachse der Brücke
21 verschoben, um. den zweiten Längsträger 11 zu versetzen,
Anschließend werden die Stoßfugen 24 mit Beton verfüllt. In diesem Bauzustand ist darauf zu achten, dass Längsverschiebungen der Brücke infolge einer Temperaturveränderung von den Hilfskonstruktionen, mit denen die vorne angeordneten. Pfeilersegmente 25 mit dem Pfaller 22 verbunden sind, aufgenommen werden können, Anschließend können die Hilfskonstruktionen
zur Stabilisierung der Pfeilerseemenie 25 abgebaut werden. g 8
Ein Schnitt durch einen Montageträger SO ist in der Fig, 13 hergestellt. Der Monlageträger 50 besteht aus zwei Stahlprofilen, die so miteinander verschweißt sind, dass in der Mitte ein Zugglied 49 durchgeführt. werden. kann, Das Zugglied ist am unteren Ende mit einem im Längsträger 11 angeordneten Hebepunkt 48 und an der Oberseite mıt einer H ubeinrichtung 53 verbunden. Mit der Hubeinrichtung 53 kann nach dem Verschieben des Montageträgers 50 eine Zugkraft auf das Zugglied 49 aufgebracht werden, die bewirkt, dass das Eigengewicht des Längsträgers 11. von dem am Verseizgerät 47 montierten Zugglied 49 auf das mittig über dem
Pfeilersegment 25 angeordnete Montagelager 8 umgelageort wird.
Die Fig. 14 zeigt einen Schnitt in der Mitte eines Pfeilers 22 durch die fertiggestellte Brücke. Die beiden Pfeilersegmente 25 sind durch einen Querträger 27 miteinander verbunden. Die Deekplatten 14 der Pfeilersegmente 25 weisen eine große Höhe auf, weil in den Deckplatten Verankerungen für Spaunglieder 36 eingebaut sind. Auf dem Pfeiler 22 sind zwei Brückenlager 29 mittig unter den Pfeilersegmenten angeordnet, Zur Einleitung der Auflagerkräfte aus den Längsträgern 11 in die Lager 29 muss die Bodenplatte 13 der Pfellersegmenie mit einer großen
Höhe hergestellt werden. Eine dritte Ausführungsform des erfüindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Bauabschnitts einer Brücke 21 mit einem Längsträger 11 in jedem Bauabschnitt ist in der
Zeichnung Fig. 15 dargestellt.
Die Fig, 15 zeigt einen in der Mitte des Hohlkastens geführten Längsschnitt durch einen Teil
der fertiggestellten Brücke 21 im Bereich des Pfeilers 22.
Der Überbau 28 der Brücke 21 besteht aus den Längsträgern 11, den Pfeilersegmenten 25, den Fahrbahnplattenelementen 2 und dem Aufbeton 9. Das Pfeilersegment 25 wird mit einer Höhe hergestellt, die kleiner als die Höhe des Überbaus 28 der Brücke 21 über dem Pfeiler 22 im Endzustand ist,
Die Längsträger 11 weisen einen hohlkastenförmigen Querschnitt und. eine veränderliche Höhe auf. Die Höhe der Längsträger 11 ist. neben dem Pfeilersegment 25 größer als in den weiter entfernt von dem Pfeilersegment 25 angeordneten Bereichen, Auch das Pfeilersegment 25 weist eine veränderliche Höhe, die über dem Pfeiler 22 am größten ist, auf, Die Bodenplatte 13 des Pfeilersegments. 25 weist eine veränderliche Dicke, die über dem Pfeiler 22 am größten ist, auf.
Das Pfeilersegment 25 ist unverschieblich und biegesteif mit dem Pfeiler 22 verbunden.
In der Fig. 15 ist ein. Teil der Bewehrung der Brücke 21 schematisch dargestellt. In der Bodenplatte 13 des Pfeilersegments 25 ist. ein Bewehrungsstab der Längsbewehrung 32
dargestellt, Dieser Bewehrungsstab weist an den Enden Bewehrungsmüffen 35 auf.
im Aufbeton 9 ist die obere Querbewehrung 34 der Fahrbahnplatte 1 dargestellt, Ein Teil der Querbewehrung 34 ist in den Querbalken 3 der Fahrbahnplattenelemente 2 teilweise eingebettet, Über der Querbewehrung 34 ist die obere Längsbewehrung 32 der Fahrbahnplatte
Lin der ersten Lage von oben angeordnet,
In die Bewehrungsmuffen 35 sind auf beiden Seiten des Pfeilersegments 25 Anschlussbewehrungen 33 eingeschraubt., Die Anschlussbewehrungen 33 sind in den Schichten 10 aus Beton, die am Einbauort 23 über den Bodenplatten 13 der Längsträger 11 hergestellt werden, angeordnet. Durch die Anschlussbewehrungen 33 wird eine kontinuterliche Längsbewehrung 32 an der Unterseite der Brücke 21 im Bereich des Pfeilers 22 ausgebildet, Die Brücke 21 weist somit im Bereich der Stoßfugen 24 eine durchgehende obere Längsbewehrung 32, die im Aufbeton der Fahrbahnplatte I angeordnet ist, und eine durchgehende untere Längsbewehrung 32, die in den Schichten 10 aus Beton und in der
Bodenplatte 13 des Pfeilersegments 25 angeordnet ist, auf.
Im Segmentbrückenbau ist in den Fugen 16 zwischen den. einzelnen Segmenten 26: keine durchgehende Längsbewehrung 32 vorhanden. Die Fugen 16 müssen deshalb durch eine Vorspannung überdrückt werden, Brücken 21 mit einem kästenförmigen Querschnitt, die in der Ortbetanbauweise hergestellt werden, weisen. in den Bausbschnittsfugen eine durchgehende Längsbewehrung 32 auf, die sowohl in der Bodenplatte 13 und der Deckplaite 14 als auch in den Wandplatien 12 angeordnet ist. Experimentelle Untersuchungen an Längsträgern 11 mit einem Kkastenförmigen Querschnitt haben allerdings gezeigt, dass Torsionsmomentie auch
aufgenommen werden können, wenn die durchgehende Längsbewehnmg 32, wie in der Fig. 15
dargestellt, nur in einer über der Bodenplatte 13 angeordneten Schicht 10 aus Beton und in der
Deckplatte 14 angeordnet ist.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung des Anschlusses des zu errichtenden Bauabschmitts an den vorhergehenden Bauabschnät ist eine schnelle Errichtung eines Bauabschnitts möglich, weil die zeitaufwändigen Bewehrungs- und Schalungsarbeiten in dem Hohlkasten des Längsträgers 11 auf ein Minimum reduziert werden. Die Bewehrungsarbeiten beschränken sich auf das Einschrauben der Anschlussbewehrung 33 in die in der Bodenplatte 13 des vorhergehenden Bauabschnitts eingebauten Bewehrungsmuffen 35 und gegebenenfalls auf das Verlegen einer Querbewehrung 34 über der Anschlussbewehrung 33. Der Aufwand für die Schalungsarbeiten ist sehr klein, weil nur für die Sumfläche der Schicht 10 aus Beton eine
Schalung herzustellen ist.
Die Brücke 21 wird mit in Längsrichtung der Brücke 21 angeordneten. Spanngliedern 36 vorgespannt. Die Verankerungen der Spannglieder 36 sind auf den beiden Seiten des Pfeilersegments 25 angeordnet. Die Spannglieder 36 sind überwiegend in. unterschiedlichen
Bauabschnitten angeordnet. Die Spannglieder kreuzen sich innerhalb des Pfeilersegmenits 25,
Alternativ zu der in der Fig. 15 dargestellten Anordnung der Schichten 10 aus Beton über einem Teil der Bodenplatten 13 der Längsträger 11, wäre es auch möglich eine Schicht 10 aus Beton über der Bodenplatte 13 des Pfeilersegments 25 anzuordnen, In diesem Fall müssten die
Bewehrungsmuffen 35 in den Bodenplatten 13 der Längsträger 11 eingebaut werden.
Eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in der Abbildung Fig. 16 dargestellt. Der Längsträger 11 weist einen kastenförmigen Querschnitt auf Die Wandplatten 12 werden im oberen Bereich mit einer Dicke hergestellt, die größer ist als die Dicke der Wandplatten 12 im unteren Bereich, der über der Bodenplatte 13 angeordnet ist. Die Deckplatte 14 wird mit einer Breite hergestellt, die größer ist als der größte Abstand zwischen den
Außenseiten der Wandplatten.
Für die Herstellung des Längsträgers 11 gibt es mehrere Möglichkeiten, Bei dem in der Fig, 16 dargestellten Ausführungsbeispiel wird im ersten Schritt die Bodenplatte 13 mit der endgültigen Breite hergestellt, Anschließend werden die Wandplatten 12 auf der Bodenplatte 13 hergestellt, Im letzten Arbeitsschritt wird. die Deckplatte 14 hergestellt. Die Bodenplatte 13 und die Wandplatten 12 könnten auch in einem Arbeitsschritt hergestellt werden, Es wäre auch möglich die Wandplatien 12. in einem ersten Arbeitsschritt in liegender Position herzustellen und nach dem Erhärten des Betons in eine vertikale Position zu drehen, In diesem Fall wird die
Bodenplatte 13 zwischen den Wandplatten 12 betoniert,
X
Der Längsträger 11 und die Fahrbahnplattenelemente 2 werden aus einem höchtfesten Beton hergestellt. Alternativ könnten die Längsträger 11 und die Fahrbahnplattenelemente 2 auch aus einem ultrahochfesten Beton hergestellt werden. Auch der Einsatz von selbsiverdichtendem Beton kann, besonders bei der Herstellung von dünnwandigen Wandplatten 12, in Betracht
gezogen werden,
Die Fig, 16 zeigt einen Bauzustand nach dem Auflegen der Fahrbahnplattenelemente 2 auf den Mantagelagern 8, die auf der Oberseite 15 des Längsträgers 11 angeordnet sind,
Fine fünfte. Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in der Abbildung Fig. 17 dargestellt. Der Unterschied zum vierten Ausführungsbeispiel besticht darin, dass der Länzsträger 11 einen trogförmigen Querschnitt aufweist. Das Fahrbahnplattenelement 2 weist zwischen. den beiden Wandpiatten 12 des Längsträgers 11 cine Platte 5 auf, die als Schalung
beim Aufbringen des Aufbetons 9 dient.
Eine sechste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in der Abbildung Fig. 18 dargestellt. Der Längsträger 11 wird mil einem kastenförmigen Querschnitt hergestellt, Die Bodenplatte 13, die Wandplatten 12 und die Deckplatte 14 weisen in dem in. der Fig. 18 dargestellten Querschnitt eine konstante Dicke auß Die Deckplatte 14 wird mit einer Breite hergestellt, die größer als der Abstand zwischen den Außenseiten der Wandplatten 12 ist,
Eine siebte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in der Abbildung Fig. 19 dargestellt. Der Unterschied. zum sechsten Ausführungsbeispiel besticht darin, dass der Längsträger 11 einen trogförmigen Querschnitt aufweist. Das Fahrbahnplattenelement 2 weist zwischen den beiden Wandplatten 12 des Längsträgers 11 eine Platte 5 auf, die als Schalung
beim Aufbringen des Aufbetons 9 dient,
Die Fig. 20 zeigt einen Schnitt durch einen Teil der fertiggestellten Brücke 21, wober ein Teil der eingebauten Bewehrung dargesiellt ist. Die Längsbewehrung 32 ist über der Querbewehrung 34 in der ersten Lage von oben angeordnet, Zwei Bewehrungsstäbe der
juerbewehrung 34 sind zur Hälfte im Querbalken 3 eingebettet, Die in den Wandplatten 12 der Längsträger 11 eingebauten Bewehrungsstäbe der Schubbewehrung 31 weisen an den oberen Enden Schlaufen 38 auß um eine gute Verankerung der Schubbewehrung 31 im Aufbeton zu gewährleisten. Die Schlaufen 38 sınd in der Längsrichtung der Brücke 21 angeordnet Im oberen. Teil der Schlaufen 38 werden Splinistäbe. 37, die parallel zur Querbewehrung 34 angeordnet sind, eingebaut, Die Längsbewehrung 32 besteht aus Bewehrungsstäben mit einem möglichst. kleinen Durchmesser von beispielweise 20 mm, um die Querbewechrung 34 möglichst hoch anordnen zu können und um die Schubspannungen, die in den Verankerungsund Stoßbereichen der Längsbewehrung 321 auftreten, klein zu halten. Über den Bewehrungsstäben der Längsbewehrung 32 werden Schlaufen 38 angeordnet. Die Schenkel der
Schlaufen 38 sind parallel zu den Bewechrungsstäben der Schubbewehrung 31 angeordnet.
Die Fig, 21 zeigt einen Schnitt durch die fertiggestellte Brücke 21, wobei cin Teil der eingebauten Bewehrung dargestellt ist. Die Längsbewehrung 32 ist über der Querbewehrung 34 in der etsten Lage von oben eingebaut. Im oberen Teil der in der Wandplatte 12 des Längsträgers 11 eingebauten Schubbewehrung 31 mit Schlaufenverankerungen sind Splintstäbe 37 eingebaut. Die zwei Bewchrungsstäbe der Längsbewehrung 32, die über der Wandplatte 12 angeordnet sind, werden von einer Schlaufe 38 umfasst, Die in den Bewehrungsstäben der Schubbewehrung 31 enthaltenen Zugkräfte werden im Aufbeton 9 über Verbundspannungen teilweise in die Schlaufen 38 übertragen. Die Längsfuge 4 zwischen dem Längsträger 11 und. dem Fahrbahnplattenelement 2 wird mit einem Dichtungsbauteil 7
abgedichtet,
48 49 Sü
17
Liste der Bezugszeichen
Fahrbahnplatte Fahrbahnplattenelement Querbalken Längsfuge Platte
Seitenfläche einer Platte Dichtungsbauteil Montagelager Aufbetion
Schicht
Längsträger Wandplatte Bodenplatte Deckplatte
Oberseite eines Längsträgers Fuge
Brücke
Pfeiler
Einbauort
Stoßfuge Pfeilersegment Segment
Querträger
Überbau Brückenlager Schubbewehrung Längsbewehrung Anschlussbewehrung Querbewehrung Bewehrungsmutffe Spannglied Splintstah
Schlaufe Versetzgerät Hebepunkt
Zugglied
Moinftageträger
SI Distanzstück 52 Schiene
53 Hüubeinrichtung
Claims (1)
- ©.19PatentansprücheVerfahren zur Herstellung einer Brücke (21) aus bewehrtem Beton oder Spannbeten, mit einer Fahrbahnplatte {1}, die mindestens eine Auskragung aufweist, mit dem statischen System eines. Durchlaufträgers mit mindestens zwei Feldem oder eines Rahmens mit mindestens zwei Feldern, wobei das Verfahren zur Herstellung eines Bauabschnitts folgende Schritte umfasst: Bereitstellen mindestens eines vorgefertigfen Längsträgers (11} aus bewehrtem Beton oder Spannbeton, der entlang seiner Längserstreckung mindestens einen Bereich mil einem hohlkastenförmigen oder einem frogförmigen Querschnitt aufweist; Bereitstellen von Fahrbahnplattenelementen (2), — wobei ein Fahrbahnplattenelement (2) mindestens zwei Platten (5) und mindestens einen Querbalken (3) und vorzugsweise zwei Querbalken (3) aufweist; wobei die Platten (5} aus bewehrtem Beton oder Spannbeton hergestellt sind; — wobei der mindestens eine Querbalken (3) aus bewehrtem Beton, Spannbeton oder Baustahl hergestellt ist; — wobei die Platten (5) im Grundriss mit vier Eckpunkten ausgebildet sind; — wobei die mindestens zwei Platten (5) durch den mindestens einen Querbalken (3) verbunden sind; wobei der mindestens eine Querbalken (2) im Grundriss unter einem Winkel von 70° bis 90° zu der Längsachse der Brücke (21} angeordnet ist; — wobei der mindestens eine Querbalken (3) über den Platten (5) angeordnet iatz — wobei zwei gegenüberliegende Ränder von einer Platte (5) unter einem Winkel von 70° bis 90° zu der Längsachse der Brücke (21) angeordnet sind; — wobei die zwei übrigen gegenüberliegenden Ränder von jeder Platte (5) unter einem Winkel von 0° bis 20° zu der Längsachse der Brücke (21) angeordnet sind; und — wobei mindestens ein Rand einer ersten Platte (5) und ein Rand einer zweiten Platte (S} einen Abstand zueinander aufweisen, der näherungsweise der Breite an der Oberseite des mindestens einen Fertigteilträgers (11) entspricht, wobei die Ränder unter einem Winkel von 0° bis 20° zu der Längsachse der Brücke (21) angeordnet sind; gekennzeichnet durch Herstellen von mindestens einem Pfeilersegment (25) über einem Pfeiler (22), wobei das mindestens eine Pfeilersegment (25) mit einer Höhe hergestellt wird, die kleiner als Ist Installieren von mindestens einem Längsträger (11} angrenzend an das mindestens einePfeilersegment (25);8.20Auflegen mindestens eines Fahrbahnplattenelements (2) und vorzugsweise der gesamten. Fahrbahnplattenelemente (2) für einen Bauabschnitt auf dem mindestens einen Längsträger {11} und/oder dem mindestens einen Pfeilersegment (25)Verlegen einer Bewehrung, vorzugsweise einer Längsbewehrung (32), auf den Fahrbahnplattenelemenien (2);Aufbringen des Aufbetons (9) auf den Fahrbahnplattenelementen {Z}) und der Oberseite {15) des mindestens einen Längsträgers (11) zur Herstellung der Fahrbahnplatte (1); gegebenenfalls Auflegen von weiteren Fahrbahnplattenelementen (2); Verlegen einer Bewehrung, vorzugsweise einer Längsbewechrung (32), und Aufbringen des Aufbetons (9) auf den Fahrbahnplattenelementen (2} und der Oberseite (15) des mindestens einen Längsträgers (11) zur Herstellung der Fahrbahnplatte (1); undgegebenenfalls Wiederholen der Schritte a bis h zur Herstellung eines weiteren Bauabschnitts der Brücke (21).Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Pfeilersegment (25) mit einer größeren Höhe als die angrenzenden Längsträger (113hergestellt wird.Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Längsträger (11) und/oder die Fahrbahnplattenclemente (2} aus einem hachfesten oder einem ultrahochfesten Beton hergestellt werden.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei nebeneinander angeordnete Pfeilersegmente (25} durch einen Ouerträger (27)kraftschlüssig miteinander verbunden werden.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den beiden Seiten eines Pfeilersegments (25) Spatinglieder (36), die in Längsrichtung der Brücke (21) angeordnet sind, verankert sind, die Spannglieder (36) überwiegend in zwei unterschiedlichen Bauabschnitten angeordnet sind und die Spannglieder (36) sichinnerhalb des Pfeilerseements (25) kreuzen.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens cin. Pfeilersegment (25) mit dem darunter angeordneten Pfeiler (22) in Längs- und Querrichtung der Brücke (21) unverschiebheh und gegebenenfalls biegesteif verbundenwird.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fuge{16} zwischen zwei Fahrbahnplattenelementen (2) einen. Abstand von der Stolfuge (24)10.21Xzwischen einem Pfeilersegment (25) und einem Längsträger {11} aufweist, der größer N Rsals SO mm und vorzugsweise größer als 250 mm ist,Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dassüber einem Teil der Bodenplatte (13) des mindestens einen Pfeilersegments (25) und/oder des mindestens einen Längsträgers (11), der neben der Stoßfuge (24) zwischen dem mindestens einen Pfeilersegment (25) und dem mindestens einen Längsträger (11) angeordnet ist, am Einbauort (23) eine Anschlussbewehrung (33), die die Stoßfuge (24) zwischen. dem mindestens einen. Pfeilersegment (25) und dem mindestens. einen Längsträgers {11} kreuzt, eingebaut wird und eine Schicht (103) aus Beton. aufgebrachtwird;- im Bereich der Stoßfuge (24) zwischen dem mindestens einen Pfeilersegment (25) unddem mindestens einen Längsträger (11) in oder neben den Wandplatten (12) des mindestens einen Längsträgers (11) zwischen der Oberseite der Schicht (10) aus Beton und der Unterseite der Deckplatte (14) bei. einem kastenförmigen Querschnitt oder der Unterseite der Fahrbahnplatte (1) bei einem trogförmigen Querschnitt keine Längsbewehrung (32) und keine Anschlussbewehrung (33), die die Stoßfuge (24) zwischen. dem mindestens einen Pfeilersegment (25} und dem mindestens einen Längsträger (11) kreuzt, eingebaut wird; undim Aufbeton, der auf den Fahrbahnplattenelementen {2} im Bereich der Staßfuge (24) zwischen dem mindestens einen Pfeilersegment (25} und dem mindestens einen Längsträger {11} aufgebracht wird, eine durchgehende Längsbewehrung {32}angeordnet wird.Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrungsstäbe der Anschlussbewehrung {33} in. der über der Bodenplatte {13} des mindestens einen Pfeilersegments (25) oder des mindestens einen Längsträgers {11} angeordneten Schicht (10) aus Beton durch Bewehrungsmuffen (35) mit der Längsbewehrung (32} des mindestens einen. Längsträgers (11) oder des mindestens einen Pfeilersegmentes (25)verhunden werden.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis ®, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Bodenplatte {13} des mindestens einen Längsträgers (11) über die gesamte Länge eines Bauabschnitts eine Längsbewehrung (32) eingebaut wird und eine Schicht (10) aus Beton aufgebracht wird, woher ein Teil der Schicht {10} aus Beton vor der Installationdes mindestens einen Längsträgers (11} hergestellt werden kann.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10. dadurch gekennzeichnet, dassyündestens. ein. Bewehrungsstab und vorzugsweise alle Bewehrungsstäbe der oberenLängsbewehrung (32) der Fahrbahnplatte (1) mit einem Durchmesser kleiner als 26 mmund vorzugsweise klemer als 21 mm eingebaut werden.12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass über mindestens einem Bewehrungsstab der oberen Längsbewehrung (32} der Fahrbahnplatte (1} mindestens eine Schlaufe (38) eingebaut wird, wobei die Schenkel der mindestens einen Schlaufe (38) näherungsweise parallel zu der in den Wandplatten (12) des mindestens einen Längsträgers (11) eingebauten Schüubbewehrung (31) angeordnet werden und bis in die Nähe der Oberseite {15} des mindestens einenLängsträgers {11} reichen.13. Verfahren nach einem der Ansprüche ] bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil einer Wandplatte (12) des mindestens einen Längsträgers (11) im oberen. Bereich mit einer Dicke hergestellt wird, die größer ist als die Dicke der Wandplatten (12) im unteren. Bereich, der über oder neben einer Bodenplatte (13)angeordnet ist,14. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens. ein. Teil der Deckplatte (14) eines Längsträgers (11} mit kastenförmigen Querschnitt mit einer Breite, die größer als der Abstand zwischen den Außenseiten der Wandpilatten (12) ist, hergestellt wird,
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Effective date: 20251015 |