AT527876A1 - Verfahren zum Aufheizen einer Lanze oder eines Steigrohres, sowie Heizstation zum Durchführen des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Aufheizen einer Lanze oder eines Steigrohres, sowie Heizstation zum Durchführen des VerfahrensInfo
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- AT527876A1 AT527876A1 ATA50013/2024A AT500132024A AT527876A1 AT 527876 A1 AT527876 A1 AT 527876A1 AT 500132024 A AT500132024 A AT 500132024A AT 527876 A1 AT527876 A1 AT 527876A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufheizen einer an einem Schmelzebe- hälter (3) untenliegenden Lanze (7) einer Schmelzetransportvorrichtung (1), das Verfahren umfassend die Verfahrensschritte: - Bereitstellen einer Heizstation (12) umfassend: + eine Basisbaugruppe (13); + einen an der Basisbaugruppe (13) angeordneten Heizelementträger (14), wobei der Heizelementträger (14) eine Lanzenaufnahme (16) zum Einbringen der Lanze (7) aufweist; + ein am Heizelementträger (14) aufgenommenes Heizelement (15), welches zum Aufheizen einer in der Lanzenaufnahme (16) aufgenommenen Lanze (7) mittels Wärmestrahlung ausgebildet ist, wobei das Verfahren weiters die folgenden Verfahrensschritte umfasst: - Einbringen der Lanze (7) in die Lanzenaufnahme (16) der Heizstation (12); - Aufheizen der Lanze (7) mittels Wärmestrahlung des Heizelementes (15) der Heizstation (12).
Description
Schmelzetransportvorrichtung oder eines Steigrohres.
Die AT526114A1 offenbart eine Vorheizstation zum Vorheizen einer Schmelzetransportvorrichtung, die Vorheizstation umfassend:
- eine Basisbaugruppe;
- ein Strömungskanal zum Transport eines Luftvolumens, wobei der Strömungskanal an der Basisbaugruppe angeordnet ist;
- eine Kupplung zum Koppeln der Schmelzetransportvorrichtung mit der Basisbaugruppe, wobei die Kupplung zum Herstellen einer Strömungsverbindung zwischen dem Strömungskanal und der Schmelzetransportvorrichtung ausgebildet ist;
- ein Lufterhitzer zum Erhitzen des Luftvolumens, wobei der Lufterhitzer mit dem Strömungskanal gekoppelt ist;
- ein Gebläse zum Fördern des Luftvolumens im Strömungskanal in einer Strö-
mungsrichtung.
Die in der AT526114A1 beschriebene Vorheizstation eignet sich hervorragend zum Vorheizen einer noch nicht mit Schmelze befüllten Schmelzetransportvorrichtung. Wenn die Schmelzetransportvorrichtung mit Schmelze befüllt ist, lässt sich diese mittels der in der AT526114A1 beschriebenen Vorheizstation allerdings nicht
auf der gewünschten Temperatur halten.
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portvorrichtung vermieden oder zumindest hinausgezögert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß den Ansprü-
chen gelöst.
Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zum Aufheizen einer an einem Schmelzebehälter untenliegenden Lanze einer Schmelzetransportvorrichtung vorgesehen. Das Verfahren umfasst die Verfahrensschritte:
- Bereitstellen einer Heizstation umfassend:
+ eine Basisbaugruppe;
+ einen an der Basisbaugruppe angeordneten Heizelementträger, wobei der Heizelementträger eine Lanzenaufnahme zum Einbringen der Lanze aufweist;
+ ein am Heizelementträger aufgenommenes Heizelement, welches zum Aufheizen der in der Lanzenaufnahme aufgenommenen Lanze mittels Wärmestrahlung ausgebildet ist,
wobei das Verfahren weiters die folgenden Verfahrensschritte umfasst:
- Einbringen der Lanze in die Lanzenaufnahme der Heizstation;
- Aufheizen der Lanze mittels Wärmestrahlung des Heizelementes der Heizstation.
Das erfindungsgemäße Verfahren bringt den Vorteil mit sich, dass genau jener Bereich der Schmelzetransportvorrichtung, welcher die Gefahr eines übermäßigen Auskühlens aufweist, nämlich die Lanze, beheizt wird. Durch diese Maßnahme kann effektiv ein Einfrieren der Schmelzetransportvorrichtung, insbesondere in der Lanze, verhindert werden, wodurch die Schmelzetransportvorrichtung auch nach einer gewissen Zeitdauer ihre Funktionalität erhalten kann. Diese Zeitdauer kann beispielsweise durch einen Transport der Schmelzetransportvorrichtung vom Schmelzeofen zur Gussform erforderlich sein. Das erfindungsgemäße Verfahren bringt darüber hinaus den Vorteil, dass genau jenes Bauteil der Schmelzetransportvorrichtung, in welcher die Schmelze zuerst erstarrt, nämlich die Lanze, lokal beheizt werden kann, ohne dass dabei der gesamte Schmelzebehälter beheizt
werden muss. Dadurch kann die Energieeffizienz gesteigert werden. Gegenüber
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Schmelzetransportvorrichtung beheizt werden kann.
Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass der Schmelzebehälter beispielsweise mit einer internen Heizung beheizt wird. Dadurch können die Warmhaltezeiten der gefüllten Schmelzetransportvorrichtung weiter verlängert werden. Insbesondere hierbei ist eine externe Heizung der Lanze von Vorteil, da eine integrierte Heizung in
der Lanze nur schwer realisiert werden kann.
Weiters kann es zweckmäßig sein, wenn das Aufheizen der Lanze mittels des Heizelementes der Heizstation vor dem Verbringen der Lanze zu einer Gussform und dem Gießen eines Werkstückes erfolgt, wobei ein erster Abstand der Heizstation zur Gussform kleiner ist als ein zweiter Abstand der Heizstation zu einem Schmelzeofen, in welchem der Schmelzebehälter mit Schmelze befüllt wird. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die Heizstation als Warteposition für die Schmelzetransportvorrichtung dienen kann, sodass die Schmelzetransportvorrichtung bei Freiwerden der Gussform in möglichst kurzer Zeit zur Gussform bewegt werden kann, um dort ein Werkstück gießen zu können. Dadurch kann die Effizienz des GieRverfahrens verbessert werden, da mit dem Befüllen des Schmelzebehälters aus dem Schmelzeofen nicht gewartet werden muss, bis sichergestellt ist, dass die Gussform zum Befüllen mit Schmelze bereit ist. Vielmehr kann der Schmelzebehälter zu einem frühen Zeitpunkt vom Schmelzeofen in die Nähe der Gussform bewegt werden und in der Heizstation, welche in der Nähe der Gussform angeord-
net ist, verweilen, bis die Gussform zum Gießen bereit ist.
Ferner kann vorgesehen sein, dass der Heizelementträger der Heizstation eine seitliche Öffnung aufweist, wobei das Einbringen der Lanze in die Lanzenaufnahme der Heizstation durch Hineinbewegen durch die seitliche Öffnung erfolgt. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die Lanze einfach durch seitliches Verschieben der Schmelzetransportvorrichtung in die Lanzenaufnahme eingebracht werden kann. Somit ist es nicht notwendig, die Schmelzetransportvorrichtung bzw. die
Heizstation in vertikaler Richtung zu bewegen und deren potentielle Energie zu
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Transportzeit mit sich, da die Transportwege verkürzt werden können.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der Heizelementträger der Heizstation einen ersten Heizelementträgerteil und einen zweiten Heizelementträgerteil aufweist, wobei der zweite Heizelementträgerteil relativ zum ersten Heizelementträgerteil verschiebbar ist, wobei nach dem Positionieren der Lanze in der Lanzenaufnahme, der zweite Heizelementträgerteil zum ersten Heizelementträgerteil bewegt wird, um den Abstand zwischen dem zweiten Heizelementträgerteil und dem ersten Heizelementträgerteil zu verkleinern und/oder dass
das erste Heizelementträgerteil und das zweite Heizelementträgerteil relativ zur Basisbaugruppe verschiebbar sind. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Heizelemente in einem möglichst effizienten Abstand zur Lanze positioniert werden können. Darüber hinaus kann durch diese Maßnahme ein möglichst umschließendes Positionieren der Heizelemente zur Lanze erreicht
werden. Somit kann ein effizientes Beheizen der Lanze erfolgen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass im geschlossenen Zustand des ersten Heizelementträgerteils und des zweiten Heizelementträgerteils die einzelnen Heizelemente in einem gleichen radialen Abstand zur Außenoberfläche der Lanze an-
geordnet sind.
Alternativ dazu kann auch vorgesehen sein, dass Heizelemente mit unterschiedlichem radialen Abstand zur Lanze eine unterschiedliche Strahlungsintensität auf-
weisen.
Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das erste Heizelementträgerteil und das zweite Heizelementträgerteil beide in horizontaler Richtung verschiebbar sind, sodass ein gleichförmiges Umschließen der eingebrachten Lanze zwischen dem ers-
ten Heizelementträgerteil und dem zweiten Heizelementträgerteil erreicht wird.
Insbesondere kann es vorteilhaft sein, wenn der erste Heizelementträgerteil und
der zweite Heizelementträgerteil in einem derartigen Abstand zueinander bzw. zur
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prägung kann ein effizientes Heizen der Lanze erreicht werden.
Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass die Lanze vor dem Einbringen in die Lanzenaufnahme der Heizstation in einer Abblasstation abgeblasen wird, um den Außenbereich der Lanze von anhaftenden Resten von Schmelze zu befreien. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die anhaftenden Reste von Schmelze von der Lanze entfernt werden können, um die Heizstation nicht zu verunreinigen und die außenliegende Mantelfläche der Lanze für einen gleichmäßigen Wärmeeintrag zu reinigen, sowie für einen berührungslosen
Temperatursensor zu reinigen.
Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass mehrere Heizstationen hintereinander angeordnet sind, wobei die Lanze beim Verbringen zu einer Gussform durch die mehreren Heizstationen bewegt wird. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Lanze während des Transports vom Schmelzeofen zur Gussform über die Transportstrecke hinweg, oder zumindest über einen Teil der Transportstrecke hinweg, durchgehend oder intermittierend beheizt werden kann, sodass ein Einfrieren der Schmelze innerhalb der Lanze unterbunden
werden kann.
Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn mittels der im Schmelzebehälter aufgenommenen Schmelze mehrere Werkstücke gegossen werden, wobei zwischen einzelnen der GieRvorgänge zum Gießen jeweils eines Werkstückes, die Lanze in die Lanzenaufnahme der Heizstation eingebracht wird, um die Lanze auf Betriebstemperatur zu halten und ein Erstarren der Schmelze in der Lanze zu verhindern. Durch diese Maßnahme kann erreicht werden, dass mehrere Werkstücke gegossen werden können, ohne dass dabei die Gefahr besteht, dass die Schmelze in der Lanze einfriert. Somit kann im Schmelzebehälter eine Schmelzemenge aufgenommen werden, welche für das Abgießen von mehreren Werkstücken ausrei-
chend ist. Dies führt zu einer Effizienzsteigerung des Gesamtprozesses.
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Vorheizen eines Steigrohres, wie dies in der AT521190B1 beschrieben ist, eignet.
Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zum Aufheizen eines Steigrohres einer Gießanlage vorgesehen. Das Verfahren umfasst die Verfahrensschritte:
- Bereitstellen einer Heizstation umfassend:
+ eine Basisbaugruppe;
+ einen an der Basisbaugruppe angeordneten Heizelementträger, wobei der Heizelementträger eine Lanzenaufnahme zum Einbringen des Steigrohres aufweist;
+ ein am Heizelementträger aufgenommenes Heizelement, welches zum Aufheizen eines der in der Lanzenaufnahme aufgenommenen Steigrohres mittels Wärmestrahlung ausgebildet ist,
wobei das Verfahren weiters die folgenden Verfahrensschritte umfasst:
- Einbringen des Steigrohres in die Lanzenaufnahme der Heizstation;
- Aufheizen des Steigrohres mittels Wärmestrahlung des Heizelementes der Heizstation;
- Einsetzen des Steigrohres in einen Schmelzeofen, insbesondere einen Schmel-
zeofen einer Niederdruck-GießRanlage oder einer Gegendruck-Gießanlage.
Das Verfahren bringt den Vorteil mit sich, dass das Steigrohr vor dem Einsetzen in den Schmelzeofen bereits auf die erforderliche Temperatur gebracht werden kann. Somit kann einerseits ein Temperaturschock beim Einsetzen eines kühleren Steigrohres und etwaiges Einfrieren bzw. Erstarren der Schmelze im Bereich des Steigrohres hintangehalten werden. Weites kann das Steigrohr so weit erhitzt werden, dass eine, sich von einem vorhergehenden Einsatz des Steigrohres möglicherweise im Steigrohr befindliche, Restschmelze verflüssigt werden kann, um aus
dem Steigrohr entfernt werden zu können.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Steigrohr mittels einer Manipulati-
onsvorrichtung geführt wird und in den Schmelzeofen eingesetzt wird.
Erfindungsgemäß ist eine Heizstation zum Aufheizen einer an einem Schmelzebehälter untenliegenden Lanze einer Schmelzetransportvorrichtung oder eines Steig-
rohres vorgesehen. Die Heizstation umfasst:
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- einen an der Basisbaugruppe angeordneten Heizelementträger, wobei der Heizelementträger eine Lanzenaufnahme zum Einbringen der Lanze oder des Steigrohres aufweist;
- ein am Heizelementträger aufgenommenes Heizelement, welches zum Aufheizen der in der Lanzenaufnahme aufgenommenen Lanze oder des Steigrohres mit-
tels Wärmestrahlung ausgebildet ist.
Die erfindungsgemäße Heizstation bringt den Vorteil mit sich, dass die Wärmestrahlung auf eine Außenfläche der Lanze oder des Steigrohres wirken kann, wodurch die in der Lanze befindliche Schmelze aufgeheizt werden kann bzw. das Steigrohr aufgeheizt werden kann. Insbesondere durch Wärmestrahlung kann hierbei ein effizientes Aufheizen erreicht werden. Die Wärmestrahlung kann bei-
spielsweise eine Infrarotstrahlung sein.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich, ist der Begriff Lanzenaufnahme nicht auf die Aufnahme einer Lanze beschränkt, sondern kann auch ein Steigrohr darin aufgenommen werden. Das Steigrohr und die Lanze weisen eine grundsätzlich
ähnliche Formgebung auf.
Weiters kann es zweckmäßig sein, wenn das Heizelement eine Längserstreckung aufweist, wobei die Lanze über eine die Längserstreckung aufheizbar ist, wobei die Längserstreckung zwischen 50% und 100%, insbesondere zwischen 70% und 95%, bevorzugt zwischen 80% und 90% einer Lanzenlänge beträgt. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Lanze In deren wesentlichen
Bereichen aufgeheizt werden kann.
Ferner kann vorgesehen sein, dass mehrere der Heizelemente an der Lanzenaufnahme verteilt angeordnet sind, sodass die Lanze über den Umfang verteilt beheizbar ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass zum Einen mehr Wärmeenergie in die Lanze eingebracht werden kann als mit einem einzelnen Heizelement und
zum anderen ein gleichmäßiges Aufwärmen der Lanze erreicht werden kann.
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zur Basisbaugruppe verschiebbar sind.
Weiters kann vorgesehen sein, dass einzelne der Heizelemente starr relativ zur Basisbaugruppe angeordnet sind und dass zum Bereitstellen der seitlichen Öffnung zum Einbringen der Lanze nur einzelne der Heizelemente verschoben wer-
den.
Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass unterhalb des Heizelementträgers eine Abtropftasse angeordnet ist, welche zur Aufnahme von Schmelze dient, die von der Lanze abtropft. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass etwaige von der Lanze abtropfende Schmelze nicht zu einer Be-
schädigung der Heizstation führt.
Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass das Heizelement in Form eines Infrarotstrahlers ausgebildet ist. Besonders ein derart ausgebildetes Heizelement
bringt eine hohe Effizienz mit sich.
Ferner kann es zweckmäßig sein, dass das Heizelement ein Heizwendel umfasst, welches von einem äußeren Quarzmantel umgeben ist. Besonders ein derart aus-
gebildetes Heizelement bringt eine hohe Effizienz mit sich.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass an der von der Lanzenaufnahme abgewandten Seite des Heizelementes, ein Reflexionselement zwischen dem Heiz-
elementträger und dem Heizelement angeordnet ist. Dies bringt den Vorteil mit
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den Trägerstruktur ausgebildet sein kann.
Weiters kann vorgesehen sein, dass ein Temperatursensor ausgebildet ist, wel-
cher die Temperatur der äußeren Mantelfläche der Lanze berührungslos erfassen kann. Natürlich können auch mehrere Temperatursensoren vorgesehen sein, welche die Temperatur der äußeren Mantelfläche der Lanze an verschiedenen Positi-
onen erfassen können.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert. Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Schmelzetransportvorrichtung und
einer Heizstation;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines ersten Heizelementträgerteils; Fig. 3 eine Draufsicht in geschnittener Darstellung der Heizstation; Fig. 4 eine schematische Draufsicht eines Ausführungsbeispiels einer Gieß-
anlage mit einer Heizstation;
Fig. 5 eine schematische Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels ei-
ner Gießanlage mit mehreren Heizstationen;
Fig. 6 eine schematische Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels ei-
ner Gießanlage mit einem Rundtisch mit mehreren Gussformen;
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Fig. 7 eine schematische Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Gießanlage mit einem Schmelzeofen und einer Manipulationsvor-
richtung zum Manipulieren eines Steigrohres.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lage-
angaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Schmelzetransportvorrichtung 1,
welche zum Transport von Schmelze 2 dient.
In diesem Dokument wird die Schmelzetransportvorrichtung 1 nur so weit beschrieben, als die beschriebenen Merkmale für die Beschreibung der Heizstation 12 benötigt werden. Im Hinblick auf eine detaillierte Beschreibung der Schmelzetransportvorrichtung 1 bzw. auf Ausgestaltungsmöglichkeiten der Schmelzetransportvorrichtung 1 wird auf die AT 523 252 A1 Bezug genommen, deren Inhalt hier-
mit in diese Anmeldung aufgenommen wird.
Die Schmelzetransportvorrichtung 1 weist einen Schmelzebehälter 3 auf, in welchem ein Schmelzeaufnahmeraum 4 ausgebildet ist, der zur Aufnahme der
Schmelze 2 dient.
Weiters kann die Schmelzetransportvorrichtung 1 einen Ausguss 5 umfassen, welcher mit dem Schmelzebehälter 3 gekoppelt ist. Der Ausguss 5 kann als integraler Bestandteil des Schmelzebehälters 3 ausgebildet sein. Weiters ist es auch denkbar, dass der Ausguss 5 als eigener Bauteil ausgebildet ist, welcher mit dem Schmelzebehälter 3 gekoppelt ist. Der Ausguss 5 kann eine Ausgussöffnung 6
aufweisen, über welche die im Schmelzebehälter 3 aufgenommene Schmelze 2
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aus der Schmelzetransportvorrichtung 1 hinaus in eine Gussform oder eine Füll-
kammer einer Spritzgussanlage strömen kann.
Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass der Ausguss 5 in
Form einer Lanze 7 ausgebildet ist.
Weiters kann ein Gasventil 8 ausgebildet sein, welches mit dem Schmelzeaufnahmeraum 4 strömungsverbunden ist und welches zum Regulieren des Gaseintrags in den ansonsten gasdicht ausgeführten Schmelzeaufnahmeraum 4 ausgebildet ist. Das Gasventil 8 ist oberhalb eines Füllniveaumaximum 9 angeordnet, sodass
keine Schmelze 2 in das Gasventil 8 einströmen kann.
Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass die Schmelzetransportvorrichtung 1 einen Siphon 10 oder eine sonstige Auslassöffnung aufweist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Siphon 10 an der Unterseite der Lanze 7 angeordnet ist. Weiters kann natürlich auch vorgesehen sein, dass der Si-
phon 10 direkt in die Lanze 7 integriert ist. In Fig. 1 ist der Schmelzebehälter 3 teilweise mit Schmelze 2 befüllt dargestellt.
Wie aus Fig. 1 weiter ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass die Schmelzetransportvorrichtung 1 eine Vakuumpumpe 11 aufweist bzw. mit einer Vakuumpumpe 11 gekoppelt ist. Mittels der Vakuumpumpe 11 kann ein Luftvolumen aus dem Schmelzeaufnahmeraum 4 gesaugt werden. Dadurch kann im Betrieb der Schmelzetransportvorrichtung 1 ein Unterdruck im Schmelzeaufnahmeraum 4 erzeugt
werden.
Fig. 1 zeigt weiters ein erstes Ausführungsbeispiel einer Heizstation 12 zum Hei-
zen der Lanze 7 der Schmelzetransportvorrichtung 1.
Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass die Heizstation 12 eine Basisbaugruppe 13 umfasst, welche zur Aufnahme weiterer Bauteile der Heizstation 12 dient. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass ein Heizelementträger 14 ausgebildet ist, in welchem Heizelemente 15 angeordnet sein können.
Weiters kann eine Lanzenaufnahme 16 ausgebildet sein, in welche die Lanze 7
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der Schmelzetransportvorrichtung 1 eingebracht werden kann. Die Heizelemente 15 können hierbei in unverdeckter Sichtverbindung zur Lanzenaufnahme 16 angeordnet sein, sodass mittels der Heizelemente 15 eine in der Lanzenaufnahme 16 aufgenommenen Lanze mittels Wärmestrahlung der Heizelemente 15 beheizt werden kann. Insbesondere kann hierbei eine Außenmantelfläche der Lanze 7 direkt bestrahlt werden, sodass eine in der Lanze 7 befindliche Schmelze 2 vor Erstarrung geschützt werden kann. Die Heizelemente 15 können durch elektrischen
Strom mit der nötigen Energie zum Heizen versorgt werden.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der Heizelementträger 14 einen ersten Heizelementträgerteil 17 und einen zweiten Heizelementträgerteil 18 aufweist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der zweite Heizelementträger 18 relativ zum ersten Heizelementträgerteil 17 in horizontaler Richtung 23 verschiebbar ausgebildet ist, sodass ein Abstand 19 zwischen dem ersten Heizelementträgerteil 17 und dem zweiten Heizelementträgerteil 18 einstellbar ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, das zwischen dem ersten Heizelementträgerteil 17 und dem zweiten Heizelementträgerteil 18 eine seitliche Öffnung 20 ausgebildet ist, durch welche die Lanze 7 in die Lanzenaufnahme 16 hineinverschoben werden kann bzw. aus
dieser herausbewegt werden kann.
Weiters kann vorgesehen sein, dass eine Recheneinheit 21 ausgebildet ist, welche mit der Heizstation 12 gekoppelt sein kann und zur Steuerung der Heizstation 12 dienen kann. Weiters kann vorgesehen sein kann, dass mittels der Recheneinheit 21 die Schmelzetransportvorrichtung 1 gesteuert wird. Insbesondere kann hierbei vorgesehen sein, dass mittels der Recheneinheit 21 der Ablauf des Gieß-
vorganges bzw. eines GieRßprozesses gesteuert wird.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass ein Temperatursensor 36 ausgebildet ist, welcher bevorzugt berührungslos die Temperatur der Außenmantelfläche der Lanze 7 erfassen kann, wobei der Temperatursensor 36 mit der Recheneinheit 21 gekoppelt sein kann. Insbesondere kann hierbei vorgesehen sein, dass die erfasste Temperatur des Temperatursensor 36 zur Regelung der Energieeinbrin-
gung in die Heizelemente 15 herangezogen wird.
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Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das erste Heizelementträgerteil 17 und das zweite Heizelementträgerteil 18 eine vertikale Längserstreckung 22 aufweisen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die vertikale Längserstreckung 22 größer ist als eine Lanzenlänge 24 der Lanze 7. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die komplette Lanze 7 in der Lanzenaufnahme 16 aufgenommen werden kann, um mittels der Heizelemente 15 beheizt zu werden. Weiters kann vorgesehen sein, dass das Heizelement 15 eine Längserstreckung 25 aufweist. Die Längserstreckung 25 des Heizelementes 15 kann geringer sein als die vertikale
Längserstreckung 22 der Heizelementträger 17, 18.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Heizstation 12 eine Abtropftasse 26 umfasst, welche zur Aufnahme von Schmelze 2 dient, welche von der Lanze 7 abtropft. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Abtropftasse 26 zwischen dem ersten Heizelementträgerteil 17 und dem zweiten Heizelementträgerteil 18
angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt ein erstes Heizelementträgerteil 17 in einer perspektivischen Darstellung, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in der vorangegangenen Fig. 1 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in der voran-
gegangenen Fig. 1 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass das erste Heizelementträgerteil 17 einen turmförmigen Aufbau aufweist. Das zweite Heizelementträgerteil 18 kann ebenfalls einen turmförmigen bzw. identen Aufbau zum ersten Heizelementträgerteil 17 aufweisen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das erste Heizelementträgerteil 17 fest mit der Basisbaugruppe 13 gekoppelt ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass das zweite Heizelementträgerteil 18 mittels einer Führungsschiene in der horizontalen Richtung 23 verschiebbar mit der Basisbaugruppe 13 gekoppelt ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das erste Heizelementträgerteil 17 bzw. das zweite Heizelementträgerteil 18 jeweils mehrere
Komponenten umfassen.
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Weiters kann vorgesehen sein, dass im ersten Heizelementträgerteil 17 ein oder mehrere der Heizelemente 15 aufgenommen sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind drei der Heizelemente 15 im ersten Heizelementträgerteil 17 aufge-
nommen.
Fig. 3 zeigt eine schematische Schnittdarstellung durch das erste Heizelementträgerteil 17 bzw. das zweite Heizelementträgerteil 18 und die dazwischen aufgenommene Lanze 7 gemäß einer Schnittlinie Ill — Ill wie sie in Fig. 2 angedeutet ist, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 und Fig. 2 verwendet werden. Um unn6tige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den
vorangegangenen Fig. 1 und Fig. 2 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
Der Heizelementträger 14 ist hierbei in einem geöffneten Zustand dargestellt, wobei der zweite Heizelementträgerteil 18 vom ersten Heizelementträgerteil 17 in einem Abstand 19 angeordnet ist. Der Abstand 19 ist hierbei so gewählt, dass die
Lanze 7 durch eine seitliche Öffnung 20 hindurch in die Lanzenaufnahme 16 zwischen dem ersten Heizelementträgerteil 17 und dem zweiten Heizelementträger-
teil 18 eingeschoben werden kann.
Wie aus Fig. 3 weiters ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass die einzelnen Heizelemente 15 in einem regelmäßigen Abstand um die Lanzenaufnahme 16 verteilt im ersten Heizelementträgerteil 17 bzw. im zweiten Heizelementträgerteil 18 aufgenommen sein können, sodass über den Umfang eine gleichmäßige Erwärmung der Lanze 7 erfolgen kann. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass je Heizelementträgerteil 17, 18 ein bis fünf der Heizelemente 15 ausgebildet sind. Natürlich kann in weiteren Ausführungsbeispielen auch vorgesehen sein, dass je Heizele-
mentträgerteil 17, 18 mehr als fünf der Heizelemente 15 ausgebildet sind.
Wie aus Fig. 3 weiters ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Heizelementträger 14 und dem Heizelement 15 ein Reflexionselement 27 angeordnet ist. Natürlich kann vorgesehen sein, dass je Heizelementträgerteil 17, 18 ein eigenes Reflexionselement 27 vorgesehen ist. Insbesondere kann vorgesehen
sein, dass das Reflexionselement 27 in Form einer Folie ausgebildet ist, welche
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am ersten Heizelementträgerteil 17 bzw. am zweiten Heizelementträgerteil 18 angeordnet ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Heizelementträgerteile 17, 18 ein Trägerelement mit einer vorgegebenen Kontur aufweisen, welche zur
Aufnahme einer Folie als Reflexionselement 27 dienen.
Fig. 4 zeigt ein mögliches Ausführungsbeispiel einer Gießanlage 34 in einer Draufsicht, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis Fig. 3 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in
den vorangegangenen Fig. 1 bis Fig. 3 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
Die einzelnen Bauteile der Gießanlage 34 sind zur einfacheren Darstellung stark
konzeptionell dargestellt.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass die Gießanlage 34 eine Gussform 28 umfasst, welche zum Abgießen eines Werkstückes dient. Die Schmelzetransportvorrichtung 1 dient zum Transport der Schmelze 2 von einem
Schmelzeofen 30 zur Gussform 28.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Gussform 28 eine Eingussöffnung 35 aufweist, in welche die Lanze 7 der Schmelzetransportvorrichtung 1 eingebracht werden kann, um die Schmelze 2, welche in der Schmelzetransportvorrichtung 1 transportiert wird, von der Schmelzetransportvorrichtung 1 in die Gussform
28 einzulassen und somit das Werkstück zu gießen.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass die Heizstation 12 in einem ersten Abstand 29 von der Gussform 28 beabstandet ist. Der erste Abstand 29 bemisst sich hierbei aus dem Verfahrweg der Lanze 7 gerechnet von einer Heizposition in der Heizstation 12 zu einer Position mittig der Eingussöffnung 35 der Gussform 28.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der Schmelzeofen 30 in einem zweiten Abstand 31 zur Heizstation 12 angeordnet ist. Der zweite Abstand 31 berechnet sich hierbei aus dem Verfahrweg der Lanze 7 von einer Schmelzeaufnahmeposition im
Schmelzeofen 30 zu einer Heizposition in der Heizstation 12.
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Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zwischen der Heizstation 12 und dem Schmelzeofen 30 eine Abblasstation 32 angeordnet ist. Die Abblasstation 32 kann zum Entfernen von an der Lanze 7 anhaftender Schmelze 2 dienen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Abblasstation 32 eine oder mehrere Abblasdüsen 33 aufweist, mittels welcher die Schmelze von der Lanze 7 abgeblasen werden kann. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Abblasdüsen 33 mittels Druckluft als Abblasfluid versorgt werden. Somit kann die Schmelze 2 mittels ei-
nes Druckluftstoßes von der Lanze 7 abgeblasen werden.
In einer besonderen Ausprägung kann vorgesehen sein, dass die Abblasstation 32 direkt oberhalb des Schmelzeofens 30 angeordnet ist, sodass die in der Abblas-
station 32 abgeblasene Schmelze 2 in den Schmelzeofen 30 zurück gelangt.
Im Folgenden wird anhand der Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel eines GieRprozesses zum Gießen eines Werkstückes an der Gießanlage 34 beschrieben. In einem ersten Verfahrensschritt kann im Schmelzeofen 30 befindliche Schmelze 2 in den Schmelzebehälter 3 der Schmelzetransportvorrichtung 1 aufgenommen werden.
Die Schmelzetransportvorrichtung 1 befindet sich hierbei im Bereich des Schmel-
zeofens 30.
Anschließend kann die Schmelzetransportvorrichtung 1 den zweiten Abstand 31 überwinden und zur Heizstation 12 bewegt werden. Vorzugsweise wird dieser Vorgang gestartet, wenn absehbar ist, dass die Gussform 28 in einem bestimmten in der Zukunft liegenden Zeitpunkt zum Gießen eines Werkstückes bereit ist, wobei das Bewegen der Schmelzetransportvorrichtung 1 vom Schmelzeofen 30 weg, vorzugsweise so gestaltet wird, dass die Zeitdauer, welche für die Bewegung der Schmelzetransportvorrichtung 1 vom Schmelzeofen 30 zur Gussform 28 geringfügig größer ist als die Zeitdauer bis zu jenem Zeitpunkt, an dem die Gussform 28
zum Einbringen der Schmelze bereit ist.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Zeitdauer des Transportes der Schmelzetransportvorrichtung 1 von der Heizstation 12 zur Gussform 28 vorbe-
kannt bzw. bestimmt ist, sodass die Temperatur der Schmelze 2 beim Einbringen
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in die Gussform 28 vorherbestimmt werden kann, um ein verbessertes Gießergeb-
nis zu erreichen.
Idealerweise ist der erste Abstand 29 der Heizstation 12 von der Gussform 28 so kurz wie möglich gestaltet, um eine möglichst hohe Ausbringung der Gießanlage
34 zu ermöglichen.
Sind mehrere Gussformen 28 linear zueinander angeordnet und die Abstände 29 unterschiedlich, so kann die Recheneinheit 21 die veränderten Bedingungen berücksichtigen, beispielsweise durch eine erhöhte Transportgeschwindigkeit oder ein Aufheizen in der Heizstation 12 auf eine Höhere Temperatur, sodass beim Eingießen in die unterschiedlichen Gussformen 28 möglichst gleichbleibende Bedin-
gungen zu erreichen.
Die Schmelzetransportvorrichtung 1, insbesondere die Lanze 7, kann hierbei durch die Abblasstation 32 bewegt werden, wobei an der Lanze 7 anhaftende
Schmelze 2 mittels der Abblasdüsen 33 abgeblasen werden kann.
Kurz bevor die Lanze 7 in der Heizstation 12 aufgenommen wird bzw. wenn die Lanze 7 in der Heizstation 12 aufgenommen ist, kann nochmals geprüft werden, ob die Gussform 28 tatsächlich zum Gießen eines Werkstückes bereit ist. Wenn dies der Fall ist, kann die Schmelzetransportvorrichtung 1 von der Heizstation 12 zur Gussform 28 bewegt werden, wo die Lanze 7 in die Eingussöffnung 35 eingeführt werden kann, um anschließend die Schmelze 2 von der Schmelzetransportvorrichtung 1 in die Gussform 28 zu übertragen und somit das Werkstück zu gie-
ßen.
Wenn die Gussform 28 noch nicht zum Gießen eines neuen Werkstückes bereit ist, kann die Lanze 7 in der Heizstation 12 verweilen und mittels der Heizelemente 15 beheizt werden, sodass die in der Lanze 7 befindliche Schmelze 2 nicht einfriert. Dies kann so lange erfolgen, bis die Gussform 28 zum Gießen eines Werk-
stückes bereit ist.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es natürlich auch denkbar, dass die
zeitliche Abfolge so gewählt wird, dass die Transportzeit des Transportes der
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Schmelzetransportvorrichtung 1 vom Schmelzeofen 30 zur Gussform 28 kürzer ist als jene Zeitspanne in der die Gussform 28 zum Gießen bereit ist und dass die Lanze 7 gezielt eine Verweildauer in der Heizstation 12 aufweist, um ein Auskühlen der Lanze 7 bzw. der darin befindlichen Schmelze 2 beim Transport vom
Schmelzeofen 30 zur Heizstation 12 zu kompensieren.
In einem weiteren Verfahren kann vorgesehen sein, dass sich so viel Schmelze 2 in der Schmelzetransportvorrichtung 1 befindet, dass dies zum Gießen mehrerer Werkstücke reicht. Hierbei kann die Lanze 7 nach dem Gießen eines ersten Werkstückes in die Heizstation 12 eingebracht werden, um dort zu warten, bis die
Gussform 28 zum Gießen eines weiteren Werkstückes bereit ist.
In der Fig. 5 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Gießanlage 34 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1 bis 4 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 4 hingewie-
sen bzw. Bezug genommen.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, kann natürlich auch vorgesehen sein, dass im Verfahrweg der Lanze 7 von einer Schmelzeaufnahmeposition im Schmelzeofen 30 zur
Gussform 28 mehrere der Heizstationen 12 hintereinander angeordnet sind.
In der Fig. 6 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Gießanlage 34 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1 bis 5 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 5 hingewie-
sen bzw. Bezug genommen.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass mehrere Gussformen 28 auf einem Rundtisch 38 angeordnet sind, wobei durch Drehen des Rundtisches 38 die einzelnen Gussformen 28 in gleichem Abstand der jeweiligen Gussform 28 zur
Heizstation 12 gebracht werden können.
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Wenn mehrere Gussformen 28 bedient werden, dann können diese auf einem Rundtisch 38 angeordnet sein, um für jede der Gussformen 28 den gleichen Ab-
stand zur Heizstation 12 und somit gleiche Bedingungen zu erreichen.
In der Fig. 7 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Gießanlage 34 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1 bis 6 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 6 hingewie-
sen bzw. Bezug genommen.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass der Schmelzeofen 30 in einer Niederdruck-Gießanlage oder einer Gegendruck-Gießanlage ausgebildet ist. Die Gussform 28 kann hierbei direkt oberhalb des Schmelzeofens 30 ausgebildet
sein.
Im Hinblick auf eine detaillierte Beschreibung des Schmelzeofens 30 bzw. auf Ausgestaltungsmöglichkeiten des Schmelzeofens 30 einer Niederdruck-Gießanlage oder einer Gegendruck-Gießanlage, welcher ein Steigrohr 37 aufweist, wird auf die AT 521 190 B1 Bezug genommen, deren Inhalt hiermit in diese Anmeldung
aufgenommen wird.
Weiters kann vorgesehen sein, dass im Schmelzeofen 30 ein Steigrohr 37 ange-
ordnet ist, welches zum Befüllen der Gussform 28 mit Schmelze dient.
Insbesondere vor dem Start des Gießvorganges kann vorgesehen sein, dass das Steigrohr 37 in der Heizstation 12 mittels der bereits beschriebenen Mechanismen auf eine vorgesehene Temperatur gebracht wird. Hierbei kann das Steigrohr 37 von einer Manipulationsvorrichtung 39 gehalten werden. Anschließend kann das Steigrohr 37 mittels der Manipulationsvorrichtung 39 in seine vorgesehene Position im Schmelzeofen 30 eingesetzt werden. Durch das Vorheizen kann ein Temperaturschock beim Einsetzen des Steigrohres 37 in seine vorgesehene Position
im Schmelzeofen 30 möglichst hintangehalten werden, da das Steigrohr 37 schon
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möglichst gut an die Innentemperatur im Schmelzeofen 30 angepasst ist. Die Manipulationsvorrichtung 39 kann beispielsweise in Form eines Gelenkarmroboters
ausgebildet sein.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen
Fachmannes liegt.
Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zu-
grundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert
und/oder verkleinert dargestellt wurden.
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Bezugszeichenliste
1 Schmelzetransportvorrichtung 29 erster Abstand Heizstation 2 Schmelze Gussform
3 Schmelzebehälter 30 Schmelzeofen
4 Schmelzeaufnahmeraum 31 zweiter Abstand Heizstation 5 Ausguss Schmelzeofen
6 Ausgussöffnung 32 Abblasstation
7 Lanze 33 Abblasdüse
8 Gasventil 34 Gießanlage
9 Füllniveaumaximum 35 Eingussöffnung
10 Siphon 36 Temperatursensor
11 Vakuumpumpe 37 Steigrohr
12 Heizstation 38 Rundtisch
13 Basisbaugruppe 39 Manipulationsvorrichtung
14 Heizelementträger
15 Heizelement
16 Lanzenaufnahme
17 erster Heizelementträgerteil
18 zweiter Heizelementträgerteil
19 Abstand
20 seitliche Öffnung
21 _ Recheneinheit
22 vertikale Längserstreckung
23 horizontale Richtung
24 Lanzenlänge
25 Längserstreckung Heizelement
26 Abtropftasse
27 Reflexionselement
28 Gussform
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Claims (17)
1. Verfahren zum Aufheizen einer an einem Schmelzebehälter (3) untenliegenden Lanze (7) einer Schmelzetransportvorrichtung (1), das Verfahren umfassend die Verfahrensschritte:
- Bereitstellen einer Heizstation (12) umfassend:
+ eine Basisbaugruppe (13);
+ einen an der Basisbaugruppe (13) angeordneten Heizelementträger (14), wobei der Heizelementträger (14) eine Lanzenaufnahme (16) zum Einbringen der Lanze (7) aufweist;
+ ein am Heizelementträger (14) aufgenommenes Heizelement (15), welches zum Aufheizen einer in der Lanzenaufnahme (16) aufgenommenen Lanze (7) mittels Wärmestrahlung ausgebildet ist,
wobei das Verfahren weiters die folgenden Verfahrensschritte umfasst:
- Einbringen der Lanze (7) in die Lanzenaufnahme (16) der Heizstation (12);
- Aufheizen der Lanze (7) mittels Wärmestrahlung des Heizelementes (15) der Heizstation (12).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufheizen der Lanze (7) mittels des Heizelementes (15) der Heizstation (12) vor dem Verbringen der Lanze (7) zu einer Gussform (28) und dem Gießen eines Werkstückes erfolgt, wobei ein erster Abstand (29) der Heizstation (12) zur Gussform (28) kleiner ist als ein zweiter Abstand (31) der Heizstation (12) zu einem Schmelze-
ofen (30), in welchem der Schmelzebehälter (3) mit Schmelze (2) befüllt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizelementträger (14) der Heizstation (12) eine seitliche Öffnung (20) aufweist, wobei das Einbringen der Lanze (7) in die Lanzenaufnahme (16) der Heizstation
(12) durch Hineinbewegen durch die seitliche Öffnung (20) erfolgt.
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4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizelementträger (14) der Heizstation (12) einen ersten Heizelementträgerteil (17) und einen zweiten Heizelementträgerteil (18) aufweist, wobei der zweite Heizelementträgerteil (18) relativ zum ersten Heizelementträgerteil (17) verschiebbar ist, wobei nach dem Positionieren der Lanze (7) in der Lanzenaufnahme (16), der zweite Heizelementträgerteil (18) zum ersten Heizelementträgerteil (17) bewegt wird, um den Abstand (19) zwischen dem zweiten Heizelementträgerteil (18) und dem ersten Heizelementträgerteil (17) zu verkleinern und/oder dass
das erste Heizelementträgerteil (17) und das zweite Heizelementträgerteil (18) re-
lativ zur Basisbaugruppe (13) verschiebbar sind.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lanze (7) vor dem Einbringen in die Lanzenaufnahme (16) der Heizstation (12) in einer Abblasstation (32) abgeblasen wird, um den Außen-
bereich der Lanze (7) von anhaftenden Resten von Schmelze (2) zu befreien.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Heizstationen (12) hintereinander angeordnet sind, wobei die Lanze (7) beim Verbringen zu einer Gussform (28) durch die mehreren
Heizstationen (12) bewegt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der im Schmelzebehälter (3) aufgenommenen Schmelze (2) mehrere Werkstücke gegossen werden, wobei zwischen einzelnen der GieRvorgänge zum Gießen jeweils eines Werkstückes, die Lanze (7) in die Lanzenaufnahme (16) der Heizstation (12) eingebracht wird, um die Lanze (7) auf Betriebstemperatur zu halten und ein Erstarren der Schmelze (2) in der Lanze (7)
zu verhindern.
8. Verfahren zum Aufheizen eines Steigrohres (37) einer Gießanlage (34),
das Verfahren umfassend die Verfahrensschritte:
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- Bereitstellen einer Heizstation (12) umfassend:
+ eine Basisbaugruppe (13);
+ einen an der Basisbaugruppe (13) angeordneten Heizelementträger (14), wobei der Heizelementträger (14) eine Lanzenaufnahme (16) zum Einbringen des Steigrohres (37) aufweist;
+ ein am Heizelementträger (14) aufgenommenes Heizelement (15), welches zum Aufheizen eines in der Lanzenaufnahme (16) aufgenommenen Steigrohres (37) mittels Wärmestrahlung ausgebildet ist,
wobei das Verfahren weiters die folgenden Verfahrensschritte umfasst:
- Einbringen des Steigrohres (37) in die Lanzenaufnahme (16) der Heizstation (12);
- Aufheizen des Steigrohres (37) mittels Wärmestrahlung des Heizelementes (15) der Heizstation (12);
- Einsetzen des Steigrohres (37) in einen Schmelzeofen (30).
9. Heizstation (12) zum Aufheizen einer an einem Schmelzebehälter (3) untenliegenden Lanze (7) einer Schmelzetransportvorrichtung (1) oder eines Steigrohres (37), die Heizstation (12) umfassend:
- eine Basisbaugruppe (13);
- einen an der Basisbaugruppe (13) angeordneten Heizelementträger (14), wobei der Heizelementträger (14) eine Lanzenaufnahme (16) zum Einbringen der Lanze (7) oder des Steigrohres (37) aufweist;
- ein am Heizelementträger (14) aufgenommenes Heizelement (15), welches zum Aufheizen der in der Lanzenaufnahme (16) aufgenommenen Lanze (7) oder des
Steigrohres (37) mittels Wärmestrahlung ausgebildet ist.
10. Heizstation (12) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (15) eine Längserstreckung (25) aufweist, wobei die Lanze (7) über die Längserstreckung (25) aufheizbar ist, wobei die Längserstreckung (25) zwischen 50% und 100%, insbesondere zwischen 70% und 95%, bevorzugt zwischen
80% und 90% einer Lanzenlänge (24) beträgt.
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11. Heizstation (12) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere der Heizelemente (15) an der Lanzenaufnahme (16) verteilt ange-
ordnet sind, sodass die Lanze (7) über den Umfang verteilt beheizbar ist.
12. Heizstation (12) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizelementträger (14) der Heizstation (12) einen ersten Heizelementträgerteil (17) und einen zweiten Heizelementträgerteil (18) aufweist, wobei die Lanzenaufnahme (16) zwischen dem ersten Heizelementträgerteil (17) und dem zweiten Heizelementträgerteil (18) ausgebildet ist, wobei der erste Heizelementträgerteil (17) und der zweite Heizelementträgerteil (18) eine vertikale Längserstreckung (22) aufweisen und wobei der zweite Heizelementträgerteil (18) in einer horizontalen Richtung (23) relativ zum ersten Heizelementträgerteil (17) verschiebbar ist
und/oder dass
das erste Heizelementträgerteil (17) und das zweite Heizelementträgerteil (18) re-
lativ zur Basisbaugruppe (13) verschiebbar sind.
13. Heizstation (12) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Heizelementträgers (14) eine Abtropftasse (26) angeordnet ist, welche zur Aufnahme von Schmelze (2) dient, die von der Lanze (7)
abtropft.
14. Heizstation (12) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (15) in Form eines Infrarotstrahlers ausgebildet
ist.
15. Heizstation (12) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (15) ein Heizwendel umfasst, welches von einem
äußeren Quarzmantel umgeben ist.
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16. Heizstation (12) nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der von der Lanzenaufnahme (16) abgewandten Seite des Heizelementes (15), ein Reflexionselement (27) zwischen dem Heizelementträger (14)
und dem Heizelement (15) angeordnet ist.
17. Heizstation (12) nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (15) eine Leistung zwischen 10 W/cm und 70 W/cm, insbesondere zwischen 30 W/cm und 65 W/cm, bevorzugt zwischen 45 W/cm und 55 W/cm aufweist.
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Applications Claiming Priority (1)
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