AT528037A2 - Felge - Google Patents
FelgeInfo
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- AT528037A2 AT528037A2 ATA50814/2024A AT508142024A AT528037A2 AT 528037 A2 AT528037 A2 AT 528037A2 AT 508142024 A AT508142024 A AT 508142024A AT 528037 A2 AT528037 A2 AT 528037A2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B3/00—Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
- B60B3/08—Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body with disc body formed by two or more axially spaced discs
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60B25/00—Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
- B60B25/002—Rims split in circumferential direction
- B60B25/006—Rims split symmetrically
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60B25/00—Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
- B60B25/04—Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
- B60B25/14—Locking means for flange rings or seat rings
- B60B25/16—Arrangement of bayonet catches
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine zusammensetzbare Felge mit einem LED-Element (19).
Description
Felge
Die Erfindung betrifft eine Felge nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Die hier offenbarte Erfindung betrifft eine Felge mit Reifen, welche Felge einen ersten Felgenteil und einen zweiten Felgenteil umfasst. Die Felgenteile weisen bei einer Ansicht normal auf diese einen für einen kreisrunden Reifen passenden, üblicher Weise ebenso kreisrunden Querschnitt auf. Der erste Felgenteilumfasst eine konzentrisch angeordnete erste Öffnung. Der zweite Felgenteil umfasst eine konzentrisch angeordnete zweite Öffnung. Die Öffnungen
dienen der drehbaren Lagerung der Felgenteile um eine Radachse.
Die Felgenteile können so zusammengeführt werden, dass sich eine einzige Radachse durch die erste Öffnung und durch die zweite Öffnung erstreckt. Die Felgenteile können in einem in Richtung der Radachse gemessenen Felgenabstand größer oder gleich Null zueinander
angeordnet sein.
Es sind die Felgenteile entlang der Radachse zueinander verschiebbar, sofern die relative Verschiebung zueinander nicht
durch ein unten beschriebenes Sperrelement gesperrt ist.
Es ist aus DE7834277U1 eine zweiteilige Felge mit einem Bajonettverschluss bekannt, welcher Bajonettverschluss in einer Ebene der Felge parallel zu der Lauffläche des angeordnet ist. Diese Anordnung ist für den Benutzer nachteilig, weil der Benutzer den ordnungsgemäßen Verbund über das geschlossene Bajonettverschluss
nicht kontrollieren kann.
US2219156 offenbart keinen Vorsprung mit einem zwischen dem freien und geschlossenen Ende des Vorsprunges angeordnetem Sperrelement (siehe u.a. Figur 4 von US2219156). Es wird in US2219156 weiters das Sperrelement 14 des ersten Felgenteils an der angewandten Seite des zweiten Felgenteils und nicht in einer Sperrelementausnehmung einer Speiche des zweiten Felgenteils durch Relativdrehen der Felgenteile
angeordnet.
UsS20100107946 offenbart keine Vorsprünge mit Sperrelementen, welche Sperrelemente jeweils zwischen dem angeschlossenen Ende und dem
freien Ende des Vorsprunges angeordnet sind.
In DE20118566, Figur 2 ist gezeigt, dass die Vorsprünge 332, 331 des einen Felgenteils 31 und die Vorsprünge 341, 342 des Felgenringes 32in den Reifen angeordnet werden. Sämtliche Vorsprünge sind in den Felgenkränzen 314, 322 angeordnet und können somit nicht in durch
die Speichen ausgebildete Ausnehmungen eingebracht werden.
UsS20170274989 offenbart keinen Vorsprung mit einem zwischen dem freien und geschlossenen Ende des Vorsprunges angeordnetem Sperrelement (siehe u.a. Figur 4 von US20170274989). Es wird in US20170274989 nicht in einer Sperrelementausnehmung einer Speiche des zweiten Felgenteils durch Relativdrehen der Felgenteile
angeordnet.
US1541445, Figur 2 zeigt einen Vorsprung und eine Sperrelement, die in dem Felgenkranz und somit nicht im Speichenbereich angeordnet
werden.
Die hier offenbarte Erfindung stellt sich die erste Aufgabe die
Felgenteile austauschbar zu gestalten.
Erfindungsgemäß wird diese erste Aufgabe durch den Anspruch 1
gelöst.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass
der erste Felgenteil in einem ersten Speichenbereich zumindest einen sich in Richtung der Radachse erstreckenden Vorsprung umfasst, welcher Vorsprung in eine Ausnehmung in dem zweiten Felgenteil einbringbar ist,
wobei der Vorsprung am freien Ende oder zwischen freien Ende und angeschlossenem Ende des Vorsprunges ein Sperrelement umfasst, welches Sperrelement mit dem zweiten Felgenteil in Eingriff bringbar
ist.
Der Vorsprung ist im Speichenbereich und/oder im Felgenhorn und/oder Felgenflanke angeordnet. Der Speichenbereich, im Besonderen der äußere Speichenbereich ist von einem Benutzer einsehbar. Der Benutzer kann kontrollieren, ob die durch das in die Ausnehmung
eingebrachte Sperrelement hergestellte Verbindung sich gelöst hat.
Der am erste Felgenteil angeschlossene Vorsprung umfasst ein freies Ende und ein angeschlossenes Ende, an welchem angeschlossenen Ende
der Vorsprung mit dem Felgenteil verbunden ist.
Die durch das Einbringen des Sperrelementes in die Ausnehmung hergestellte Verbindung ist lösbar. Der Benutzer kann beispielsweise durch ein Verkleben des Sperrelementes in die Ausnehmung die Verbindung nicht lösbar gestalten. Das Sperrelement kann gegen
Öffnen gesichert sein.
Die erfindungsgemäße Felge kann sich dadurch auszeichnen, dass der Vorsprung sich radial oder tangential zu der ersten Radachse
erstreckt.
Der Vorsprung kann die Form eines Quaders aufweisen. Der Quader kann von einer durch die Speichen definierten Speichenoberfläche vorspringen und sich hierbei in einer zu der Radachse radialen oder
tangentialen und longitudinalen Richtung erstrecken.
Der Vorsprung kann von der Felgenflanke oder vom Felgenhorn sich in radialer oder tangentialer Richtung und longitudinaler Richtung zu
der ersten Radachse erstrecken.
Der Vorsprung ist zu dem zweiten Felgenteil vorspringend orientiert, um in eine in dem zweiten Felgenteil angeordneten Ausnehmung
eingebracht zu werden.
Die Ausnehmung ist so ausgebildet, dass der Vorsprung und das
Sperrelement in die Ausnehmung eingebracht werden kann.
ES kann das Sperrelement ein separates Element sein. Das
Sperrelement kann einstückig mit dem Vorsprung ausgebildet sein.
Die erfindungsgemäße Felge zeichnet sich dadurch aus, dass das am freien Ende des Vorsprunges oder zwischen dem freien Ende und dem angeschlossenen Ende des Vorsprunges angeordnete Sperrelement durch ein Drehen des ersten Felgenelementes um die Radachse und relativ zu dem zweiten Felgenelement mit dem zweiten Felgenelement in Eingriff
bringbar ist.
ES wird in der nachstehenden Figurenbeschreibung eine mögliche Ausführungsform der Ausbildung des Vorsprunges und des
Sperrelementes sowie der Ausnehmung diskutiert.
Die erfindungsgemäße Felge kann sich dadurch auszeichnen, dass der Vorsprung in eine durch eine Speiche oder durch zwei Speichen
definierte Ausnehmung einbringbar ist.
Die Ausnehmung kann in einer Speiche ausgebildet sein. Der zwischen zwei Speichen liegende Hohlraum kann als eine Ausnehmung angesehen
werden.
Die erfindungsgemäße Felge zeichnet sich dadurch aus, dass das Sperrelement in eine in einer Speiche angeordnete
Sperrelementausnehmung des zweiten Felgenteils einbringbar ist.
Die hier offenbarte Erfindung stellt sich auch der zweiten Aufgabe einen Reifen aus Vollgummi austauschen zu können. Nach dem Stand der Technik weisen Reifen aus Vollgummi für Kickboards und ähnliche Fahrzeuge eine sehr geringe Elastizität auf und können aus diesem Grund nicht auf eine Felge gestülpt werden. Ein Reifen nach dem Stand der Technik wird auf bestehende einteilige Felgen aufgespritzt oder aufgegossen. Ein angenützter oder nicht mehr zu gebrauchender Reifen hat zur Folge, dass die nach dem Stand der Technik hergestellte, untrennbare Kombination aus Felge und Felge entsorgt werden muss. Es ist insbesondere ein Recycling nicht möglich, weil
eine Kombination aus Rad und Felge mehrere Werkstoffe umfasst.
Es können die Felgenteile durch das Einbringen des Sperrelementes in die Sperrelementausnehmung gegeneinander gepresst werden. Es kann beispielsweise das Sperrelement eine zu der Radachse rechtwinkelig angeordnete erste Kontaktfläche und die Sperrelementausnehmung eine zu der Radachse geneigte zweite Kontaktfläche (oder umgekehrt) umfassen, sodass durch das Einbringen des Sperrelementes in die Sperrelementausnehmung eine größer werdende Vorspannkraft erzeugt wird, mit welcher Vorspannkraft die Felgenteile gegeneinander
gepresst werden.
ES kann das Sperrelement und die Sperrelementausnehmung eine lösbare Rastverbindung aufweisen. Durch das Einbringen des Sperrelementes in die Sperrelementausnehmung wird das Sperrelement zu der
Sperrelementausnehmung eingerastet.
Die hier offenbarte Erfindung stellt sich die Aufgabe, dass ein Reifen von der Felge abnehmbar ist und so nur der abgenützte Reifen
durch einen neuen Reifen ausgetauscht werden kann.
Die erfindungsgemäße Felge kann sich dadurch auszeichnen, dass die Felgenteile eine erste Reifenklemmfläche und eine zweite Reifenklemmfläche umfassen, wobei der Reifen mit den
Reifenklemmflächen gehalten oder geklemmt wird.
Wie eingangs erläutert umfasst die erfindungsgemäße Felge zumindest zwei Felgenteile, welche Felgenteile durch eine lösbare Verbindung verbunden sind. Es kann ein Zwischenelement zwischen den Felgenteilen angeordnet sein. Die verbundenen Felgenteile halten den Reifen formschlüssig und/oder klemmend. Durch ein Lösen der die Felgenteile haltenden Verbindung und nach einem Auseinanderbewegen der Felgenteile kann der abgenützte Reifen durch einen neuen Reifen ersetzt werden. Anschließend kann die erfindungsgemäße Felge wieder
zusammengesetzt werden.
Die erfindungsgemäße Felge kann sich dadurch auszeichnen, dass die Reifenklemmflächen zu einer Spiegelachse spiegelgleich ausgebildet sind,
welche Spiegelachse in einem rechten Winkel zu der Radachse
orientiert ist.
Die erfindungsgemäße Felge kann sich dadurch auszeichnen, dass ein weiteres Sperrelement ein Drehen des ersten Felgenelementes
relativ zu dem zweiten Felgenelement unterbindet.
Die erfindungsgemäße Felge kann sich dadurch auszeichnen, dass
der Reifen zumindest eine Reifenausnehmung und zumindest ein Felgenteil zumindest einen Reifenaufnahmevorsprung umfasst,
welcher Reifenaufnahmevorsprung in die Reifenausnehmung in Eingriff
gebracht wird.
Die Reifenausnehmung und der Reifenaufnahmevorsprung dienen der weiteren Aufnahme des Reifens durch zumindest einen Felgenteil. Es können die Reifenausnehmung als sich in der Reifenwand radial erstreckende Ausnehmungen ausgebildet sein, in welche Reifenausnehmungen ebenso radial ausgebildete
Reifenaufnahmevorsprünge eingebracht werden. In einer vorteilhaften
Weise umfasst der Reifen an beiden, die Felgenteile kontaktierenden Reifenseiten zumindest eine Reifenausnehmung und die Felgenteile
passende Reifenaufnahmevorsprünge.
Die Erfindung betrifft weiters die Anordnung eines Leuchtmittels wie
beispielsweise ein LED in oder an der Felge.
Nach dem Stand der Technik erfreuen sich Felgen mit einem Leuchtmittel wie ein LED insbesondere bei Kinderfahrgeräten wie Scooter, Kickboards et cetera einer immer größer werdenden Beliebtheit. Das Leuchtmittel kann bei einer Drehung einer Felge eingeschaltet und bei einem Stillstand der Felge ausgeschaltet sein,
wodurch dem Kind die Drehbewegung der Felge angezeigt wird.
Nach dem Stand der Technik sind Felgen zumindest mit dem Leuchtmittel einstückig ausgebildet. Es ist nicht möglich ein
beispielsweise defektes Leuchtmittel von der Felge zu trennen.
Die hier offenbarte Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein LED in oder an der Felge lösbar anzuordnen. Diese Aufgabe kann auch unabhängig von der oben beschriebenen mechanischen Verbindung der
Felgenteile durch die nachstehende Erfindung gelöst werden.
Die erste LÖsung sieht vor, dass zumindest ein Felgenteil ein LED-
Element umfasst. ES kann ein Felgenteil als ein LED-Element ausgebildet sein.
Die zweite Lösung sieht vor, dass ein LED-Element zwischen dem ersten Felgenteil und dem zweiten
Felgenteil angeordnet ist.
Das LED-Element wird durch die Felgenteile direkt oder indirekt gehalten. Bei einem indirekten Halten der Felgenteile ist ein weiteres Element wie ein Reifen zwischen dem Felgenteil und dem LED-
Element angeordnet.
ES kann zumindest ein Felgenelement an seiner dem LED-Element zugewandten Oberfläche eine Ausnehmung oder einen Vorsprung zur
lösbaren Lagerung des LED-Elementes umfassen.
Die dritte Lösung sieht vor, dass
ein LED-Element außen zu einem Felgenteil angeordnet ist.
27
Das Felgenteil kann eine Ausnehmung oder einen Vorsprung zur
lösbaren Lagerung des LED umfassen.
Die erwähnten drei Lösungsansätze können sich dadurch auszeichnen, dass das LED innerhalb eines von den Felgenteilen gehaltenen Reifens angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass das LED durch den Reifen
geschützt ist.
ES ist hier ein LED beispielhaft als ein Leuchtmittel erwähnt, weil die Verwendung eines LED im Vergleich zu anderen elektrischen Leuchtmitteln vorteilhaft ist. Die Erfindung schließt jedoch keines falls die Verwendung anderer elektrischen Leuchtmittel wie
Glühbirnen et cetera aus.
ES kann das LED-Element an zumindest einem Felgenteil direkt oder indirekt und somit über ein weiteres Element verbunden sein. Die Verbindung kann je nach Lösungsvorschlag lösbar oder nicht lösbar sein. Die Verbindung kann über ein mechanisches Verbindungsmittel oder ein adhäsives Verbindungsmittel hergestellt sein. Eine nicht lösbare Verbindung zwischen zumindest einem Felgenteil und dem LEDElement kann beispielsweise derart sein, dass das LED-Element und der Felgenteil einstückig ausgebildet sind. Eine einstückige Ausbildung des LED-Elementes und des Felgenteils kann beispielsweise so hergestellt sein, dass das LED-Element und der Felgenteil als ein
Spritzgusselement hergestellt sind.
Ein LED-Element umfasst ein LED als Leuchtmittel und einen Generator oder einen Akku als Stromquelle. Das Leiten von Strom vom Akku zum LED kann insbesondere über die Bewegung eines Felgenteils geschaltet sein. Ein Generator kann beispielsweise durch die Relativbewegung zwischen der Radachse und einem Felgenteil betrieben sein. Ein Generator kann nur bei einer Relativbewegung zwischen der Radachse
und einem Felgenteil an die LED Strom liefern.
Es können ein LED-Element oder mehrere einzelne LED-Elemente so angeordnet sein, dass in radialer Richtung zu dem Felgenelement oder zu der Radachse Licht emittiert wird. Das emittierte Licht kann beispielsweise durch einen Reifen hindurch an die Umgebung abgegeben
werden.
Ein in longitudinaler Richtung Licht emittierendes LED kann das Licht direkt oder indirekt über die ein Felgenteil an die Umgebung
abgeben.
ES kann das LED-Element mehrere auf einem Band angeordnete LED umfassen. Das Band kann zu dem zumindest einen Felgenteil oder die
Radachse in einem Abstand umlaufen.
Die erfindungsgemäße Felge kann sich dadurch auszeichnen, dass zumindest ein Felgenteil oder ein weiteres Element aus einem lichtdurchlässigen Material hergestellt ist,
welches weitere Teil in der Felge angeordnet ist.
ES kann eine Teilmenge des durch das LED abgegebenen Lichtes über eine Teilfläche der Felge an die Umgebung abgegeben werden. Es können Teilmengen des Lichtes über verschiedene Teilmengen abgegeben werden. Nach der gängigen Lehre kann so mit dem Licht ein Muster auf
der Felge angezeigt werden.
ES kann ein lichtdurchlässiges Element mit lichtfokussierenden oder lichtstreuenden Eigenschaften wie beispielsweise ein Kristall oder eine Linse in der Felge angeordnet sein, um das Licht innerhalb der
Felge oder an die Umgebung abzugeben.
Die Felge kann nach den Merkmalen der abhängigen Ansprüche ausgebildet sein. Die Erfindung wird anhand der folgenden, in den
Figuren dargestellten Ausführungsformen ergänzend erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Explosionszeichnung einer Ansicht einer
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Felge,
Fig. 2 zeigt eine weitere Ansicht der in der Figur 1 dargestellten
Felge,
Fig. 3 zeigt eine Explosionszeichnung einer weiteren
Ausführungsform,
Fig. 4 zeigt ein Schnittbild der in Figur 3 gezeigten
Ausführungsform.
Fig. 5 zeigt eine Explosionszeichnung einer möglichen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Felge mit Reifen,
Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht einer weiteren möglichen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Felge mit Reifen,
Fig. 7 zeigt eine Explosionszeichnung der in Figur 6 gezeigten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Felge mit Reifen,
Fig. 8 zeigt eine Explosionszeichnung einer weiteren möglichen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Felge mit Reifen,
Fig. 9 zeigt eine Explosionszeichnung einer weiteren möglichen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Felge mit Reifen.
Die in den Figuren gezeigten Ausführungsformen zeigen lediglich mögliche Ausführungsformen, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf diese speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern auch Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander und eine Kombination einer Ausführungsform mit der oben angeführten allgemeinen Beschreibung möglich sind. Diese weiteren möglichen Kombinationen müssen nicht explizit erwähnt sein, da diese weiteren möglichen Kombinationen aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen
Gebiet tätigen Fachmannes liegen.
Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsformen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe
kann der Beschreibung entnommen werden.
Bezugszeichenliste:
1 Reifen
2 erster Felgenteil 3 zweiter Felgenteil 4 Radachse
5 erste Öffnung
6 zweite Öffnung
7 Felgenabstand
8 Vorsprung
9 Ausnehmung
10 freies Ende Vorsprung
11 (frei)
12 (frei)
13 erste Reifenklemmfläche 14 zweite Reifenklemmfläche 15 Pfeile Zusammenführen
16 (frei)
17 Reifenausnehmung
18 Reifenaufnahmevorsprung
19 LED-Element
20 erste Ausnehmung 21 zweite Ausnehmung 22 Generator
23 LED
24 LED-Band
25 erstes Kugellager 26 zweites Kugellager 27 Zierblende
28 Speichenbereich
Zur Wahrung der Übersichtlichkeit sind in den Figuren nicht stets alle Bezugszeichen angeführt. Es sind ebenso auch nicht stets alle
Elemente einer Figur mit einem Bezugszeichen versehen.
Zu Figur 1, 2:
Die Figur 1 zeigt eine Felge mit einem Reifen 1. Die Felge umfasst
einen ersten Felgenteil 2 und einen zweiten Felgenteil 3. Die Figur 2 zeigt eine Ansicht des zweiten Felgenteils 3.
Der erste Felgenteil 2 weist eine kreisrunde erste Flächenerstreckung auf, welche Flächenerstreckung in einem Winkel von 90 Grad zu der einen Radachse 4 orientiert ist. Der zweite Felgenteil 3 weist hierzu gleichsam eine kreisrunde zweite Flächenerstreckung auf, welche zweite Flächenerstreckung in einem Winkel von 90 Grad zu der Radachse 4 orientiert ist. Die Radachse 4 erstreckt sich durch eine im Zentrum des ersten Felgenteils 2 angeordnete erste Öffnung 5 und eine im Zentrum des zweiten
Felgenteils 3 angeordnete zweite Öffnung 6.
_ 10 _
Der erste Felgenteil 2 ist durch die erste Öffnung 5 und der zweite Felgenteil 3 ist durch die zweite Öffnung 6 drehbar an der Radachse
4 gelagert.
Der erste Felgenteil 2 und der zweite Felgenteil 3 sind in einem Felgenabstand 7 anordenbar. Der Felgenabstand 7 ist - bei keiner aufrechten Verbindung der Felgenteile 2, 3 - durch das mögliche Verschieben der Felgenteile 2, 3 zueinander veränderbar. Es ist der Felgenabstand 7 in der Figur 1 symbolisch eingetragen. Der Felgenabstand 7 kann bei zusammengefügten Felgenteilen 2, 3 gleich
Null betragen.
Der erste Felgenteil 2 umfasst zumindest einen sich in Richtung der Radachse 4 erstreckenden Vorsprung 8. Der Vorsprung 8 ist in auf der Seite des ersten Felgenteils 2 angeordnet, welche Seite dem zweiten
Felgenteil 3 zugewandt ist.
Der zweite Felgenteil 3 umfasst eine Ausnehmung 9 in der zweiten Flächenerstreckung. Es ist die Ausnehmung 9 so ausgebildet, dass der
Vorsprung 8 in die Ausnehmung 9 eingebracht werden kann.
Die in der Figur 1 gezeigte Ausführungsform umfasst mehrere Vorsprünge 8 und mehrere Ausnehmungen 9. Es sind in den Figuren nur eine Auswahl der Vorsprünge 8 und der Ausnehmungen 9 mit einem Bezugszeichen gekennzeichnet, um die Übersichtlichkeit der Figuren
zu wahren.
Es ist zwischen dem freien Ende 10 und dem angeschlossenen Ende des
Vorsprunges 8 ein Sperrelement 11 angeordnet.
Die in der Figur 1 gezeigte Ausführungsform ist derartig ausgebildet, dass das Sperrelement 11 auf der Seite des zweiten Felgenelementes 3, welche Seite zu dem ersten Felgenelement 2 angeordnet wird, mit dem zweiten Felgenteil 3 in Eingriff gebracht
wird.
Bei der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform wird das Sperrelement 11 durch das Einbringen des Vorsprunges 8 in die Ausnehmung 9 an der Seite des zweiten Felgenteils 3, welche Seite von dem ersten Felgenteil 2 abgewandt ist, angeordnet. Durch ein Drehen des ersten Felgenteiles 2 um die Radachse 4 (hier
beispielsweise im Uhrzeigersinn) und relativ zu dem zweiten
Felgenteil 3 wird das Sperrelement 11 mit dem zweiten Felgenteil 3 in Eingriff bringbar ist. Das so gestellte Sperrelement 11 erstreckt sich parallel zu der dem ersten Felgenteil 2 abgewandten Seite des zweiten Felgenteils 3 und stellt so eine Verbindung zwischen dem ersten Felgenteil 2 und dem zweiten Felgenteil 3 her. Diese Verbindung unterbindet ein Bewegen der Felgenteile 2, 3 relativ zu
einander und in Richtung der Radachse 4.
Die in Figur 1 dargestellte Ausführungsform umfasst in einer vorteilhaften Weise mehrere Vorsprünge 8. Jeweils ein Vorsprung 8 ist von der Seite des ersten Felgenteils 2, welche Seite dem zweiten Felgenteil 3 zugewandt ist, vorspringend angeordnet. Es sind die Vorsprünge 8 radial um die Radachse 4 an der dem zweiten Felgenteil
3 zugewandten Seite des ersten Felgenteils 3 angeordnet.
Es ist Jedem Vorsprung 8 des ersten Felgenteils 2 eine passende Ausnehmung 9 in dem zweiten Felgenteil 3 zugewiesen. Durch die hier dargestellte vorteilhafte Ausbildung der Vorsprünge 8 und der Ausnehmungen 9 mit gleichen Querschnitten, kann jeder Vorsprung 8 in
Jede Ausnehmung 9 eingebracht werden.
Die Ausnehmung 9 kann als eine solche in einer als Scheibe ausgebildeten zweiten Felgenteil 3 oder in einer Speiche des zweiten Felgenteils 3 ausgebildet sein. Die Figur 1 zeigt eine Ausführungsform mit einem ansprechenden Design, bei welcher Ausführungsform die Ausnehmung 9 als eine durch zwei angrenzende
Speichen definierte Ausnehmung ausgebildet ist.
Es ist oben erwähnt, dass das Sperrelement 11 zu einer dem ersten Felgenteil 2 abgewandten Seite des zweiten Felgenteils 3 gestellt wird. Diese Seite, mit welcher Seite das Sperrelement 11 mit einer Sperrelementfläche in Eingriff gebracht wird, ist im Besonderen als eine Sperrelementausnehmung 12 in einer Speiche des zweiten
Felgenteils 3 ausgebildet.
Die obige Figurenbeschreibung betrifft die erste Aufgabenstellung
der Erfindung.
Die Felgenteile 2, 3 umfassen zur Lösung der zweiten Aufgabenstellung eine erste Reifenklemmf£fläche 13 und eine zweite
Reifenklemmfläche 14. Es wird der Reifen 1 durch die
Reifenklemmflächen 13, 14 gehalten oder nach Aufbringung einer Vorspannkraft klemmend gehalten. Der Reifen 1 wird durch Zusammenführen der Felgenteile 2, 3 (siehe Pfeile 15) und Verbinden der Felgenteile 2, 3 durch das Sperrelement 11 von den Felgenteilen 2, 3 aufgenommen. Der Reifen 1 und die Felgenteile 2, 3 sind hierdurch zu der Radachse 4 sowie um die Radachse 4 drehbar gelagert. Es kann hierzu die Kombination aus Felgenteilen 2, 3 und
Reifen 1 auf die Radachse 4 aufgesteckt werden.
ES kann die erwähnte Kombination auch von der Radachse 4 abgenommen werden. Es kann die Verbindung der Felgenteile 2, 3 gelöst werden und so der Reifen 1 von den Felgenteilen 2, 3 freigeben werden. Es kann so ein abgenützter Reifen entnommen werden und durch einen
neuen Reifen ersetzt werden.
Der Reifen 1 wird bei der Herstellung der Aufnahme durch die Felgenteile - abgesehen von einer etwaigen Klemmung - nicht oder nur geringfügig deformiert. Dies erlaubt die Aufnahme eines Reifens 1 mit einer hohen Steifigkeit, welche Steifigkeit beispielsweise bei
Rollern, Inlineskates, Kickboards und dergleichen üblich ist.
Es können die Reifenklemmflächen 13, 14 zu einer Spiegelachse 16 oder Spiegelfläche spiegelgleich ausgebildet sind, welche Spiegelachse 16 in einem rechten Winkel zu der Radachse 4 orientiert
ist.
Die Felgenteile 2, 3 umfassen in einer vorteilhaften Weise ein weiteres Sperrelement 19, welche weiteres Sperrelement 19 ein Drehen des ersten Felgenelementes relativ zu dem zweiten Felgenelement unterbindet. Es wird durch das weitere Sperrelement 19 die
Verbindung der Felgenteile 2, 3 gesichert.
Zu Figur 3:
Die Figur 3 zeigt eine Explosionszeichnung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kombination von Felge und Reifen 1. Ergänzend zu den Merkmalen der in der Figur 1 und in der Figur 2 dargestellten und oben beschriebenen Ausführungsform umfasst bei der in der Figur 3 gezeigten Ausführungsform der Reifen 1 zumindest eine Reifenausnehmung 17 und zumindest ein Felgenteil 2, 3
einen Reifenaufnahmevorsprung 18,
welcher Reifenaufnahmevorsprung 18 mit der Reifenausnehmung 17 in Eingriff gebracht wird. Durch die Reifenausnehmung 17 und den Reifenaufnahmevorsprung 18 wird der Reifen 1 ergänzend zu den oben beschriebenen Mitteln gehalten. Die in Figur 3 dargestellte Ausführungsform umfasst in einer vorteilhaften Weise mehrere radial am Reifen 1 angeordnete Reifenausnehmungen 17 und radial an den
Felgenteilen 2, 3 angeordnete Reifenaufnahmevorsprünge 18.
Zu Figur 4:
Die Figur 4 zeigt ein Schnittbild der in Figur 3 gezeigten
Ausführungsform.
Zu Figur 5:
Die Figur 5 zeigt eine Explosionszeichnung einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Figur 5 zeigt eine Felge mit einem Reifen 1, einen ersten Felgenteil 2 und einen zweiten Felgenteil 3. Die Felgenteile 2, 3 umfassen eine erste Öffnung 5 beziehungsweise zweite Öffnung 6 zur drehbaren Lagerung der Felgenteile 2, 3 um eine Radachse 4. Die Radachse 4 ist in der Figur
5 nur symbolisch in Form einer strichpunktierten Linie eingetragen.
Die Felgenteile 2, 3 sind unter Ausbildung einer einzigen Radachse 4 in einem veränderbaren Felgenabstand 7 zueinander angeordnet. Der Felgenabstand 7 kann dadurch verändert werden, dass die Felgenteile
2, 3 zu einer Felge zusammengesetzt werden
Die Felge umfasst ein LED-Element 19 zwischen dem ersten Felgenteil 2 und dem zweiten Felgenteil 3 angeordnet ist und hierdurch gehalten
wird.
Die Figur 5 zeigt den Sonderfall, dass der erste Felgenteil 2 und der zweite Felgenteil 3 eine erste Ausnehmung 20 beziehungsweise eine zweite Ausnehmung 21 zur lösbaren Lagerung des LED-Elementes 19 umfassen. Es ist auch denkbar, dass nur ein Felgenteil 2, 3 eine solche Ausnehmung 20, 21 oder hierzu äquivalent einen Vorsprung zur lösbaren Lagerung des LED-Elementes 19 umfasst. Die Ausnehmungen 19, 20 oder hierzu ägquivalent die Vorsprünge weisen vorteilhaft eine an das LED-Element 19 angepasste Form auf, sodass das LED-Element 19 durch einen Formschluss gehalten wird. Auch eine klemmende Halterung
ist mit oder ohne Ausnehmungen 20, 21 oder Vorsprünge denkbar,
_ 14 _
sofern nicht durch eine Klemmkraft das LED-Element übermäßig
belastet wird.
Der Fachmann kennt in Ergänzung oder alternativ zu dem Formschluss auch weitere adhäsive oder mechanische Verbindungsmethoden zur lösbaren Anordnung des LED-Elementes 19 an oder in dem ersten
Felgenteil 2 und/oder zweiten Felgenteil 3.
Das LED-Element 19 umfasst einen Generator 22, wobei ein Teil des Generators 22 über einen Felgenteil 2, 3 und ein weiterer Teil des Generators 22 von der Achse 4 gehalten. Durch eine Relativbewegung zwischen einem Felgenteil 2, 3 und der Achse werden auch die Teile des Generators 22 bewegt und bei einer Drehbewegung der Felge Strom erzeugt. Anstelle des Generators ist auch ein Akku als eine Stromquelle denkbar, wobei vorzugsweise die Stromabgabe aus dem Akku
zu einem LED 23 geschaltet ist.
Das LED-Element 19 umfasst weiters in radialer Richtung angeordnete LED 23. Die LED 23 emittieren bei einer Stromzufuhr Licht durch den Reifen 1 hindurch. Im zusammengesetzten Zustand der Felge sind die Felgenteile 2, 3 und das LED-Element 19 innerhalb des Reifens 1 angeordnet. Der Reifen 1 und auch die Felgenteile 2, 3 schützen das LED-Element 19.Die Felgenteile 2, 3 sind bei der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform in einer vorteilhaften Weise durch ein mechanisches Verbindungsmittel 8, 9 und/oder durch ein adhäsives Verbindungsmittel miteinander verbindbar sind. Die Felge wird durch
ein Zusammenführen 15 der Felgenteile 2, 3 ausgebildet.
Zu Figur 6:
Die Figur 6 zeigt ein Schnittbild einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Felge. Die Felge umfasst wiederum zusammensetzbare Felgenteile 2, 3, welche Felgenteile 2, 3 eine gemeinsame Radachse 4 ausbilden. Die Radachse 4 ist wiederum als stichpunktierte Linie
dargestellt.
Es ist in der Nähe zu der Radachse 4 ein LED-Element 19 angeordnet. Das LED-Element 19 kann wiederum einen Generator 22 umfassen, wobei ein mit der Radachse 4 verbundener Teil des Generators 22 und ein weiterer mit einem Felgenteil 2, 3 verbundener Teil des Generators
22 durch die Drehbewegung eines Felgenteils 2, 3 zu der Radachse 4
relativ zueinander bewegt werden. Das LED ist als ein die Radachse 4 in einem Abstand umlaufendes LED-Band 24 ausgebildet, welches LEDBand 24 das Licht über einen lichtdurchlässigen Speichenbereich 28
an die Umgebung abgibt.
Die Felgenteile 2, 3 sind in einer vorteilhaften Weise im Speichenbereich 28 aus einem Glas oder sonstigem lichtdurchlässigem
Material ausgebildet.
Zu Figur 7:
Die Figur 7 zeigt eine Explosionszeichnung des LED-Elementes 19 aus
Figur 6.
Das LED-Element 19 umfasst einen Generator 22. Der Generator 22 umfasst zwei Teile, welche Teile zur Erzeugung von Strom relativ zueinander bewegt werden. Derartige Generatoren sind nach dem Stand
der Technik bekannt.
Das LED-Element 19 umfasst weiters ein LED-Band 24, welches LED-Band 24 die Radachse 4 in einem Abstand umlaufend angeordnet ist. Das LED-Band 24 kontaktiert und umläuft vorzugsweise im Sinne einer kompakten Bauweise den äußeren Teil des Generators 22. Das LED-Band 24 umfasst hier zumindest ein radial angeordnetes LED (in Figur 7 nicht dargestellt), welches LED ein Licht über den aus einem lichtdurchlässigen Material hergestellten Speichenbereich 28 eines Felgenteils 2, 3. Die Figur 7 zeigt den Sonderfall, dass der lichtdurchlässige Speichenbereich 28 als ein zu den Felgenteilen 2,
3 getrenntes Bauteil ausgebildet ist.
Der lichtdurchlässige Speichenbereich 28 kann über einen mechanischen Verbund zu den Felgenteilen 2, 3 unverschieblich
gelagert sein.
Es ist das LED-Element 19 zwischen den Felgenteilen 2, 3, 28 angeordnet, wie dies in der Figur 6 ersichtlich ist. Die Felgenteile
2, 3, 28 halten das LED-Element 19 über einen Formschluss.
Die Figur 6 und die Figur 7 zeigen eine Anordnung des LED-Bandes 24 nahe der Radachse 4. Es ist auch denkbar, dass das LED-Band nahe des
Reifens 1 angeordnet ist, sodass das Licht über einen
lichtdurchlässigen Reifen 1 und/oder über den Speichenbereich
ausgegeben wird.
Zu Figur 8:
Die Figur 8 zeigt eine Explosionszeichnung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Felge, welche Ausführungsform zu der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform ähnlich ist. Die Felge umfasst im Wesentlichen ähnliche Elemente wie die Ausführungsform
gemäß Figur 5.
Im Unterschied zu der Ausführungsform gemäß Figur 5 umfasst das erste Felgenteil 2 das LED-Element 19. Das LED-Element 19 kann einstückig mit dem ersten Felgenteil 2 ausgebildet sein. Es können das LED-Element 19 und der ersten Felgenteil 2 als ein Formteil wie beispielsweise ein Spritzgussteil hergestellt sein. Es kann das LEDElement 19 auch mit dem ersten Felgenteil 2 durch eine Klebeschicht
oder durch eine mechanische Verbindung untrennbar verbunden sein.
Zu Figur 9:
Die Figur 9 zeigt eine Explosionszeichnung einer weiteren
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Felge.
Die Figur 9 zeigt eine Felge mit Reifen 1 umfassend einen ersten Felgenteil 2 und einen zweiten Felgenteil 3, welche Felgenteile 2, 3 eine erste Öffnung 5 beziehungsweise zweite Öffnung 6 zur drehbaren Lagerung um eine Radachse 4 umfassen. Die Felgenteile 2, 3 sind unter Ausbildung einer einzigen Radachse 4 in einem veränderbaren Felgenabstand 7 anordenbar. Es ist ein LED-Element 19 außen zu dem zweiten Felgenteil 3 angeordnet. Die Figur 9 zeigt eine lösbare Anordnung des LED-Elementes 19 an dem zweiten Felgenteil 3, welche lösbare Anordnung durch eine mechanische Verbindung oder eine adhäsive Verbindung zwischen dem LED-Element 19 und dem zweiten Felgenteil 3 hergestellt wird. Es ist auch hierbei eine unlösbare
Verbindung denkbar.
Die Felge umfasst weiters eine Zierblende 27 mit vorzugsweise lichtdurchlässigen Eigenschaften. Es kann so ein von der LED 23
abgegebenes Licht über die Zierblende 27 abgegeben werden.
Der Reifen 1 weist vorzugsweise bei den hier beschriebenen Ausführungsformen lichtdurchlässige Eigenschaften auf, sodass ein
von der LED 23 emittiertes Licht über den Reifen abgegeben wird.
Die Figurenbeschreibung zu Figur 9 umfasst eine Detailbeschreibung des LED-Elementes 19, welche Detailbeschreibung auch auf die anderen
Figurenbeschreibungen anzuwenden ist.
Die oben beschriebenen Figuren zeigen lediglich eine mögliche mechanische Verbindungsform der zusammensetzbaren Felgen, welche Verbindungsform einen Vorsprung 8 und eine Ausnehmung 9 umfasst. Es sind auch weitere mechanische oder adhäsive Verbindungsformen zur Verbindung der Felgenteile 2, 3 denkbar, welche Verbindungsformen
der Fachmann einsetzen kann.
Die oben beschriebenen Figuren zeigen auch eine mögliche Verbindungsform des Reifens 1 mit den Felgenteile 2, 3. Auch hier
sind andere Verbindungsformen denkbar.
Claims (13)
1. Felge mit Reifen (1) umfassend einen ersten Felgenteil (2) und einen zweiten Felgenteil (3), welche Felgenteile (2, 3) eine erste Öffnung (5) beziehungsweise zweite Öffnung (6) zur drehbaren Lagerung um eine Radachse (4) umfassen, wobei die Felgenteile (2, 3) unter Ausbildung einer einzigen Radachse (4) in einem veränderbaren Felgenabstand (7) angeordnet sind, der erste Felgenteil (2) zumindest einen sich in Richtung der Radachse (4) erstreckenden Vorsprung (8) umfasst, welcher Vorsprung (8) in eine Ausnehmung (9) in dem zweiten Felgenteil (3) einbringbar ist, wobei der Vorsprung (8) zwischen freien Ende (10) und angeschlossenen Ende (10) des Vorsprunges ein in tangentialer Richtung zur Radachse (4) orientiertes Sperrelement (11) umfasst, welches Sperrelement (11) mit dem zweiten Felgenteil (3) in Eingriff bringbar ist, wobei das Sperrelement (11) durch ein Drehen des ersten Felgenelementes um die Radachse (4) und relativ zu dem zweiten Felgenelement mit dem zweiten Felgenelement in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (11) in eine in einer Speiche des zweiten Felgenteils (2) angeordnete Sperrelementausnehmung (12)
einbringbar ist.
2. Felge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (8) sich radial oder tangential zu der ersten
Radachse (4) erstreckt.
3. Felge nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (8) in eine durch eine Speiche oder durch zwei
Speichen definierte Ausnehmung (9) einbringbar ist.
4. Felge nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei die Felgenteile (2, 3) eine erste Reifenklemmfläche (13)
und eine zweite Reifenklemmfläche (14) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen (1) mit den Reifenklemmflächen (13, 14) gehalten oder
geklemmt wird.
5. Felge mit Reifen (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reifenklemmf£flächen (13, 14) zu einer Spiegelachse (16) spiegelgleich ausgebildet sind, welche Spiegelachse (16) in einem rechten Winkel zu der Radachse
(4) orientiert ist.
6. Felge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Sperrelement ein Drehen des ersten Felgenelementes
relativ zu dem zweiten Felgenelement unterbindet.
7. Felge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen (1) zumindest eine Reifenausnehmung (17) und zumindest ein Felgenteil (2, 3) zumindest einen Reifenaufnahmevorsprung (18) umfasst, welcher Reifenaufnahmevorsprung (18) in die Reifenausnehmung
(17) in Eingriff gebracht wird.
8. Felge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Felgenteil (2, 3) ein LED-Element (19) umfasst oder ein LED-Element (19) zwischen dem ersten Felgenteil (2) und dem zweiten Felgenteil (3) angeordnet ist oder ein LED-Element (19) außen zu einem Felgenteil (2, 3) angeordnet
ist.
9. Felge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
das LED-Element (19) durch die Felgenteile (2, 3) gehalten wird.
10. Felge nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
das LED-Element (19) zumindest ein zur Radachse (4) radial
angeordnetes LED (23) oder longitudinal angeordnetes LED (23)
oder ein die Radachse (4) umlaufendes LED-Band (24) umfasst.
11. Felge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Felgenteile (2, 3) durch ein adhäsives Verbindungsmittel
miteinander verbindbar sind.
12. Felge nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Felgenteil oder ein weiteres Element aus einem lichtdurchlässigen Material hergestellt ist,
welches weitere Teil in der Felge angeordnet ist.
13. Felge nach einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei die Felgenteile (2, 3) eine erste Reifenklemmfläche (13) und eine zweite Reifenklemmfläche (14) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen (1) mit den Reifenklemmflächen (13, 14) gehalten oder
geklemmt wird.
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