AT528364A1 - Befestigungsvorrichtung zur lösbaren Befestigung einer Frontblende an einer Schublade - Google Patents
Befestigungsvorrichtung zur lösbaren Befestigung einer Frontblende an einer SchubladeInfo
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Abstract
Befestigungsvorrichtung (1) zur lösbaren Befestigung einer Frontblende (2) an einer Schublade (3) umfassend: − einen an einer Frontblende (2) vormontierbaren Möbelbeschlag (5), − eine Fangvorrichtung (6), wobei die Fangvorrichtung (6) an einem Träger (7) angeordnet ist und den Möbelbeschlag (5) bei Einführen hält, − eine Sicherungsvorrichtung (8) für die Fangvorrichtung (6), welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags (5) verhindert, wobei die Sicherungsvorrichtung (8) eine Löseeinrichtung (9) zur Freigabe des Möbelbeschlags (5) umfasst, und − wenigstens eine Einstellvorrichtung (10), mit welcher eine vertikale und/oder lateral-transversale Position zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags (5) relativ zu dem Träger (7) verstellbar ist, wobei die wenigstens eine Einstellvorrichtung (10) wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) umfasst, wobei die Löseeinrichtung (9) und die wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) im Befestigungszustand (11) des Möbelbeschlags (5) an der Befestigungsvorrichtung (1) im Wesentlichen auf selbiger Höhe in vertikaler Richtung (13) relativ zu dem Träger (7) angeordnet sind.
Description
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zur lösbaren Befestigung einer Frontblende an einer Schublade, vorzugsweise an einer Schubladenseitenwand, umfassend einen an einer Frontblende vormontierbaren Möbelbeschlag, eine, vorzugsweise einer Schublade zugeordneten, Fangvorrichtung, wobei die Fangvorrichtung an einem Träger angeordnet ist und den Möbelbeschlag bei einem Einführen zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags hält, eine Sicherungsvorrichtung, vorzugsweise Verriegelungsvorrichtung, für die Fangvorrichtung, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags aus der Fangvorrichtung oder Befestigungsvorrichtung verhindert, wobei die Sicherungsvorrichtung eine Löseeinrichtung zur Freigabe des M6öbelbeschlags aus der Fangvorrichtung oder Befestigungsvorrichtung umfasst, und wenigstens eine Einstellvorrichtung, mit welcher eine vertikale und/oder lateral-transversale Position zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags relativ zu dem Träger im Befestigungszustand des Möbelbeschlags an der Befestigungsvorrichtung verstellbar ist, wobei die wenigstens eine Einstellvorrichtung wenigstens eine Betätigungseinrichtung umfasst. Des Weiteren betrifft die Erfindung einen Möbelbeschlag für eine solche Befestigungsvorrichtung sowie eine Fangvorrichtung für eine solche Befestigungsvorrichtung und eine Schublade mit zumindest einer solchen Befestigungsvorrichtung sowie ein Verfahren zur Befestigung einer Frontblende an einer Schublade durch eine solche Befestigungsvorrichtung.
[0002] Eine Befestigungsvorrichtung ist bereits aus der Schrift EP 3 706 600 A1 bekannt, bei welcher der Möbelbeschlag in die Fangvorrichtung zum Sichern gegen ein unerwünschtes Lösen des Möbelbeschlags eingeführt wird. Zur Einstellung des Möbelbeschlags relativ zu der Fangvorrichtung ist eine Seitenverstellvorrichtung und eine Höhenverstellvorrichtung an der Fangvorrichtung vorgesehen. Zum Lösen des Möbelbeschlags ist eine Löseeinrichtung vorgesehen. Um eine Optik des Sichtbereichs der Schublade aufgrund der von einer Innenseite der Seitenzarge der Schublade zugänglichen Löseeinrichtung und Einstellvorrichtungen zu erhöhen, ist eine Abdeckkappe zum Verdecken der Betätigungsmittel vorgesehen. In der Montage der Frontblende ist die Abdeckkappe zu entfernen, um die Einstellung der Position der Frontblende vornehmen zu können. Ein Verriegelungsbolzen des Möbelbeschlags rastet in der Fangvorrichtung durch einen Verschwenkvorgang der Fangvorrichtung — geführt durch ein Langloch an der Fangvorrichtung — ein.
[0003] Nachteilig am Stand der Technik ist, dass das Vorhandensein der Abdeckkappe zusätzliche Montageschritte in der Adjustage des Möbelbeschlags sowie eine erhöhte Anzahl an Bauteilkomponenten für die Schublade bedingt, jedoch für das ästhetische Erscheinungsbild der Schublade von signifikanter Bedeutung ist. Darüber hinaus ist der Mechanismus für den Einrastprozess in der Fixierung des Möbelbeschlags in der Fangvorrichtung komplex und bedarf eines hohen Produktionsaufwands — insbesondere, um in Verbindung mit Bauteiltoleranzen einen sachgemäßen Betrieb der Befestigungsvorrichtung aufrechtzuerhalten.
[0004] Die objektive technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Befestigungsvorrichtung beziehungsweise eine Fangvorrichtung und einen Möbelbeschlag sowie ein Verfahren zur Montage einer Schublade und eine Schublade anzugeben, bei welchen die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise behoben sind, und welche sich insbesondere durch einen fertigungstechnisch besonders effizienten Herstellungsprozess und/oder ein visuell besonders ansprechendes Erscheinungsbild auszeichnen — ohne eine Abdeckkappe zu benötigen und gegebenenfalls bei besonders günstigen Kräfteverhältnissen innerhalb der Befestigungsvorrichtung.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0006] Es ist demnach erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Löseeinrichtung und die wenigstens eine Betätigungseinrichtung im Befestigungszustand des Möbelbeschlags an der Befestigungsvorrichtung im Wesentlichen auf selbiger Höhe in vertikaler Richtung relativ zu dem Träger angeordnet sind.
[0007] Dadurch, dass die Interaktion zwischen Möbelbeschlag und Fangvorrichtung derart ausgebildet ist, dass bei an der Schublade angebundener Frontblende die Löseeinrichtung und die
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Betätigungseinrichtung(en) auf gleicher Höhe positioniert sind und im Allgemeinen auch nach einer Adjustage der Frontblende relativ zu der Schublade auf identischer Höhe verbleiben, ist keine Abdeckkappe erforderlich, um die Optik respektive das Erscheinungsbild des Sichtbereiches zu neutralisieren. Die Fertigung der Abdeckkappe sowie die Demontage und Montage der Abdeckkappe kann dadurch entfallen.
[0008] Hinzu kommt der positive Effekt, dass durch eine Lokalisierung der Löseeinrichtung und Betätigungseinrichtung auf identischer Höhe ein besonders günstiger Kraftfluss durch die Befestigungsvorrichtung — während der Fixierung des Möbelbeschlags, dem Halten des Möbelbeschlags und/oder dem Lösen des Möbelbeschlags — vorliegt. Dadurch kann eine Standzeit der Befestigungsvorrichtung gesteigert werden und/oder ein erforderlicher Kraftaufwand in der Betätigung der Befestigungsvorrichtung reduziert werden.
[0009] Beispielsweise kann die im Stand der Technik vorliegende Diskrepanz zwischen der vertikalen Höhe der Löseeinrichtung und der Betätigungseinrichtung dadurch überwunden werden, dass die Betätigungseinrichtung auf den Möbelbeschlag transferiert wird, der Möbelbeschlag asymmetrisch ausgestaltet wird und/oder der Schwenkvorgang der Fangvorrichtung abgewandelt wird.
[0010] Besonders bevorzugt liegt ein Rotationsprozess der Fangrichtung vor, welcher koaxial mit der Löseeinrichtung orientiert ist, wodurch die positive Eigenschaft bedingt ist, dass kein Langloch für die Bewegung der Fangvorrichtung gestanzt oder gefräst werden muss. Darüber hinaus kann die Löseeinrichtung stationär an der Fangvorrichtung verortet verbleiben, sodass die Position der Betätigungseinrichtung besonders günstig auf die Position der Fangvorrichtung abgestimmt werden kann. Zudem wird ein besonders komfortabler Lösemechanismus bereitgestellt.
[0011] Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für einen Möbelbeschlag für eine solche Befestigungsvorrichtung, wobei der Möbelbeschlag wenigstens eine Einstellvorrichtung, mit welcher eine vertikale und/oder lateral-transversale Position eines Teiles des Möbelbeschlags relativ zu einem weiteren Teil des Möbelbeschlags verstellbar ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Möbelbeschlag um eine Längsrichtung asymmetrisch ausgestaltet ist, wobei ein in lateral-transversaler Richtung orientierter Verriegelungszapfen in vertikaler Richtung bezogen auf die Längsrichtung an einem unteren oder oberen Ende des Möbelbeschlags angeordnet ist.
[0012] Durch eine asymmetrische konstruktive Ausgestaltung kann der Möbelbeschlag besonders vorteilhaft in eine Fangvorrichtung mit rotativer Bewegungstrajektorie beziehungsweise stationärer Löseeinrichtung eingeführt werden, wobei die Position der wenigstens einen Einstellvorrichtung vorteilhaft an die Position des Verriegelungszapfens abgestimmt werden kann.
[0013] Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für eine Fangvorrichtung für eine solche Befestigungsvorrichtung, wobei die Fangvorrichtung an einem Träger angeordnet ist und dazu eingerichtet ist, einen Möbelbeschlag bei Einführen zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags zu halten, wobei die Fangvorrichtung eine Sicherungsvorrichtung umfasst, welche dazu ausgebildet ist, ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags aus der Fangvorrichtung zu verhindern, wobei die Fangvorrichtung oder die Sicherungsvorrichtung eine Löseeinrichtung zur Freigabe des Möbelbeschlags aus der Fangvorrichtung umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Löseeinrichtung mit der Fangvorrichtung oder der Sicherungsvorrichtung an dem Träger koaxial bewegbar angeordnet ist.
[0014] Durch die koaxiale Anordnung kann die Löseeinrichtung bei Betätigung beziehungsweise während der Montage des Möbelbeschlags lagesicher an der Fangvorrichtung verbleiben, wobei die Fangvorrichtung um selbige Achse rotierbar/verschwenkbar ausgebildet ist. Eine Änderung der Positionierung der Betätigungseinrichtung(en) des Möbelbeschlags ist nicht nötig.
[0015] Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für eine Schublade mit zumindest einer solchen Befestigungsvorrichtung, vorzugsweise mit zumindest einem solchen Möbelbeschlag und/oder zumindest einer solchen Fangvorrichtung.
[0016] Dadurch, dass sowohl die Löseeinrichtung als auch die wenigstens eine Betätigungseinrichtung lediglich mit einem Schraubendreher ohne Verschiebung der Löseeinrichtung oder der
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wenigstens einen Betätigungseinrichtung betätigbar sind, kann eine Schublade mit besonders neutralem Erscheinungsbild der Seitenzarge beziehungsweise Schubladenseitenwand generiert werden, da die Einstellvorrichtungen beziehungsweise die Sicherungsvorrichtung jeweils über eine Bohrung im Ausmaß im Wesentlichen einer Werkzeugaufnahme für einen Schraubendreher zugänglich sind und auch während der Betätigung zugänglich verbleiben.
[0017] Bevorzugt umfasst die Schublade zumindest zwei oder drei, vorzugsweise kreisrunde, Bohrungen oder Ausstanzungen auf gleicher vertikaler Höhe in der Seitenzarge oder Schubladenseitenwand für die Löseeinrichtung und/oder die wenigstens eine Einstellvorrichtung, besonders bevorzugt mit einem Durchmesser im Wesentlichen der Betätigungseinrichtung, der L6öseeinrichtung und/oder einer Werkzeugaufnahme für die wenigstens eine Einstellvorrichtung und/oder die Löseeinrichtung.
[0018] Im Allgemeinen kann die Bohrung durch einen Stopfen verdeckt werden, wobei dies (aufgrund der geringen Größe der Bohrung) nicht zwingend erforderlich ist. Die Bohrung kann im Allgemeinen als Stanzung ausgebildet/gefertigt sein.
[0019] Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für ein Verfahren zur Befestigung einer Frontblende an einer Schublade durch eine solche Befestigungsvorrichtung, wobei die folgenden Verfahrensschritte durchgeführt werden: - zur Überführung der Befestigungsvorrichtung in den Befestigungszustand wird der Möbelbeschlag in die Fangvorrichtung eingeführt und durch die Sicherungsvorrichtung gesichert - die wenigstens eine Betätigungseinrichtung der wenigstens einen Einstellvorrichtung wird im Zuge oder nach der Überführung der Befestigungsvorrichtung in den Befestigungszustand gegenüber der Löseeinrichtung der Sicherungsvorrichtung im Wesentlichen auf selbige Höhe in vertikaler Richtung relativ zu dem Träger positioniert
[0020] Die Anordnung aus Möbelbeschlag und Fangvorrichtung sind somit derart aufeinander abgestimmt, dass sich die Anordnung der Löseeinrichtung und der wenigstens einen Betätigungseinrichtung aus gleicher Höhe komfortabel automatisch durch den Anbindungsprozess des Möbelbeschlags an der Fangvorrichtung einstellt.
[0021] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0022] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Einstellvorrichtung an dem Möbelbeschlag angeordnet ist und/oder eine erste Einstellvorrichtung für die Verstellung der vertikalen Position des Möbelbeschlags und/oder eine weitere Einstellvorrichtung für die Verstellung der lateral-trransversalen Position des Möbelbeschlags vorgesehen ist.
[0023] Die Verstellung der vertikalen Position (Höhenverstellung) kann beispielsweise durch eine Verschiebung eines Grundkörpers des Möbelbeschlags über einen Exzenter der ersten Einstellvorrichtung erwirkt werden. Die Verstellung der lateral-transversalen Position (Seitenverstellung) kann zum Beispiel durch eine Verschiebung des Grundkörpers des Möbelbeschlags über ein Gewinde der zweiten Einstellvorrichtung generiert werden.
[0024] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass eine Rotationsachse der Löseeinrichtung der Rotationsachse der Sicherungsvorrichtung und/oder der Fangvorrichtung und/oder eine Rotationsachse der wenigstens einen Betätigungseinrichtung der Rotationsachse der wenigstens einen Einstellvorrichtung im Wesentlichen entspricht, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die LÖöseeinrichtung und/oder die wenigstens eine Betätigungseinrichtung eine Werkzeugaufnahme für einen Schraubendreher umfasst.
[0025] Die Fangvorrichtung ist im Allgemeinen nicht rotationssymmetrisch ausgebildet, kann jedoch um selbige Rotationsachse der Löseeinrichtung verschwenkt werden. Für die Sicherungsvorrichtung ist eine koaxiale Anordnung im Allgemeinen nicht erforderlich. Durch die koaxiale Anordnung kann gewährleistet werden, dass die für die jeweilige Funktion beteiligten Bauteilkomponenten in jenem Bereich, welcher von einem Benutzer zugänglich sein muss, an selbigen Ort relativ zu der Schubladenseitenwand verbleibt und somit eine besonders schlichte und/oder ein-
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fache Seitenzarge vorgesehen sein kann.
[0026] Als günstig hat sich erwiesen, dass der Träger eine Grundplatte umfasst, welche zumindest doppelt, vorzugsweise zumindest drei Mal, so hoch ist als eine Ausdehnung der Fangvorrichtung in vertikaler Richtung, und/oder eine oberhalb der Fangvorrichtung angeordnete Abdeckvorrichtung umfasst, welche in Richtung der Frontblende über den Träger zur Abstützung an der Frontblende im Befestigungszustand ragt.
[0027] Dadurch wird begünstigt, dass für variierende Höhen der Frontblende selbiger Möbelbeschlag herangezogen werden kann und auch nur ein Möbelbeschlag pro Frontblende erforderlich ist, um eine sachgemäße Befestigung der Frontblende an der Schublade sicherstellen zu können. Die konstruktive Ausgestaltung der Fangvorrichtung als solche bedarf im Allgemeinen ebenfalls keiner Änderung hinsichtlich des Befestigungsmechanismus für die Frontblende, wobei über den Träger (abgestimmt auf die Höhe der Seitenzarge) und gegebenenfalls der Abdeckvorrichtung die unterschiedlichen Höhen der Frontblende Rechnung getragen werden kann.
[0028] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Träger wenigstens zwei in lateral-transversaler Richtung voneinander beabstandete Laschen zur zweiseitigen Führung oder Abstützung in lateral-transversaler Richtung des Möbelbeschlags umfasst, wobei vorzugsweise zumindest eine Lasche gebogen ist und/oder an einer Oberseite und/oder einer Unterseite einer Aufnahme der Befestigungsvorrichtung für den Möbelbeschlag ein Paar an symmetrisch von dem Träger abstehenden Laschen angeordnet ist, und/oder genau eine Grundplatte aufweist, an welcher die Fangvorrichtung angeordnet ist.
[0029] Dadurch kann eine Führung und/oder eine Abstützung des Möbelbeschlags an der Fangvorrichtung — insbesondere ohne weitere Bauteilkomponenten — in besonders günstiger Weise erfolgen.
[0030] Bevorzugt ist bei der gegenständlichen Erfindung vorgesehen, dass eine Einstellvorrichtung zur Verstellung der lateral-transverlasen Position der Frontblende vorgesehen ist, wobei ein Gewinde der Einstellvorrichtung mit dem Möbelbeschlag zur Verstellung der Position über nur einen Gewindegang oder nur einseitig in Eingriff steht.
[0031] Es ist hinreichend, wenn ein Gewinde — beispielsweise aus Kunststoff — der Einstellvorrichtung an einem Steg oder Zahn des Möbelbeschlags einseitig oder mit einem Gewindegang in Eingriff steht beziehungsweise sich zur Verstellung abstützt, um die Frontblende über einen relativ zu einem Möbelbeschlagträger verschiebbaren Grundkörper zu bewegen.
[0032] Eine vorteilhafte Variante der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass eine Einstellvorrichtung zur Verstellung der vertikalen Position der Frontblende vorgesehen ist, wobei ein Exzenter zur Verstellung der Position in Wirkverbindung mit einer, vorzugsweise wellenförmigen, Kontur oder Nut des Möbelbeschlags steht.
[0033] Durch den Exzenter kann der relativ zu dem Möbelbeschlagträger bewegbare Grundkörper in der Höhe verschoben werden, wodurch sich die Frontblende gegenüber der Schubladenseitenwand verschiebt.
[0034] Besonders bevorzugt ist, dass eine Koppelvorrichtung zur Kopplung der Bewegung der Fangvorrichtung mit der Bewegung der Sicherungsvorrichtung vorgesehen ist.
[0035] Dadurch kann eine automatisierte Sicherung des Möbelbeschlags durch eine Einhandbewegung eines Monteurs oder Benutzer der Schublade gewährleistet werden.
[0036] Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass die Fangvorrichtung und/oder die Sicherungsvorrichtung - federbelastet am Träger gelagert ist und/oder - über einen Bolzen beidseitig des Trägers angeordnet ist, wobei der Bolzen in einem Führungslangloch angeordnet ist, und/oder - als Haken oder Hebel ausgebildet ist und/oder - In eine Lösestellung, in welcher der Möbelbeschlag frei gegenüber der Befestigungsvorrichtung bewegbar ist, und in eine Verriegelungsstellung, in welcher ein unbeabsichtigtes Lö-
sen des Möbelbeschlags aus der Befestigungsvorrichtung unterbunden ist, bewegbar ist und/oder - eine, vorzugsweise L-förmige, Sicherungskontur umfasst, an welcher der Bolzen zur Verklemmung anordenbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Fangvorrichtung an einer Seite des Trägers und die Sicherungsvorrichtung an der gegenüberliegenden Seite des Trägers angeordnet ist.
[0037] Der Begriff Langloch ist im Kontext der Erfindung derart breit auszulegen, dass auch eine Nut oder eine Kontur unter diese Begrifflichkeit fallen — diese Formulierungen werden in synonymer Definition für die jeweilige Funktion verwendet und können jeweils ausgetauscht werden, um die jeweilige Funktion beizubehalten. Der Haken kann als Hebel ausgeführt sein und vice versa, wobei der Haken bevorzugt den Möbelbeschlag gegen ein unerwünschtes Lösen formschlüssig hält und der Hebel bevorzugt ein unerwünschtes Lösen der Fangvorrichtung unterbindet.
[0038] Der Bolzen kann in einer Doppelfunktion wirken, um bei einer für ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis günstige Positionierung der Sicherungsvorrichtung an der gegenüberliegenden Seite des Trägers als Koppelmittel die Bewegung der Fangvorrichtung mit der Bewegung der Sicherungsvorrichtung zu koppeln und als Sperrmittel für die Sicherungsfunktion zu fungieren.
[0039] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest ein Niet, vorzugsweise zumindest zwei Nieten, in einem vertikal orientierten Stabilisierungslangloch des Möbelbeschlags geführt ist.
[0040] Der wenigstens eine Niet kann einerseits für eine besonders exakte lineare Führung in vertikaler Richtung sorgen und andererseits eine Pendelbewegung des Möbelbeschlags relativ zu der Fangvorrichtung effektiv hemmen oder unterbinden.
[0041] Als günstig hat sich erwiesen, dass die Fangvorrichtung beim Einführen des Möbelbeschlags diesen selbsttätig hält oder aufnimmt und ein selbsttätiges Hinziehen des Möbelbeschlags zur Schublade ermöglicht.
[0042] Dadurch wird eine besonders sichere, stabile und/oder robuste Anbindung zwischen M6öbelbeschlag und Fangvorrichtung ermöglicht.
[0043] Weiters ist bevorzugt vorgesehen, dass der Möbelbeschlag einen Verriegelungszapfen umfasst, welcher unterhalb der wenigstens einen Einstellvorrichtung angeordnet ist und/oder unterhalb der Löseeinrichtung in die Fangvorrichtung einschiebbar ist.
[0044] In analoger Weise kann der Verriegelungszapfen oberhalb der Einstellvorrichtung angeordnet und/oder oberhalb der Löseeinrichtung einführbar sein.
[0045] In einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Möbelbeschlag zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete Platten aufweist, zwischen welchen der Verriegelungszapfen und/oder die wenigstens eine Einstellvorrichtung und/oder ein Grundkörper und/oder zumindest ein Niet angeordnet ist.
[0046] Die Platten können der Lagerung des Verriegelungszapfens, der wenigstens einen Einstellvorrichtung und des zumindest einen Niets dienen, wobei eine Adjustage der Position der Frontblende gegenüber der Schubladenseitenwand über eine Bewegbarkeit des Grundkörpers relativ zu den Platten ermöglicht wird.
[0047] Gemäß einer vorteilhaften Variante der Erfindung kann vorgesehen, dass die Löseeinrichtung der Sicherungsvorrichtung betätigt wird und die Fangvorrichtung und/oder die Sicherungsvorrichtung koaxial mit der Löseeinrichtung rotiert wird.
[0048] Ein Langloch oder dergleichen für die Schwenkbewegung der Fangvorrichtung und/oder das Mitbewegen der Löseeinrichtung (und etwaig vorhandener Werkzeugaufnahme) ist hierbei nicht erforderlich.
[0049] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
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[0050] Fig. 1a, 19 eine Schublade mit zwei Befestigungsvorrichtungen gemäß einer bevorzugten Ausführungsform in einem Befestigungszustand sowie in einem Zustand vor einer Befestigung eines Möbelbeschlags gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel in einer Fangvorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel in perspektivischen Ansichten mit Schnittdarstellungen,
[0051] Fig. 2 die Schublade nach Fig. 1a mit demontierter Schubladenseitenwand sowie in drei variierenden Konfigurationen unterschiedlicher Frontblendenhöhen in einer perspektivischen Ansicht und drei Schnittdarstellungen,
[0052] Fig. 3a-5d die Befestigungsvorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1a in unterschiedlichen Darstellungen und Zuständen isoliert von der Schublade zur Visualisierung der Funktionalitäten der Befestigungsvorrichtung,
[0053] Fig. 6 die Befestigungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform nach Fig. 3a in Explosionsdarstellung,
[0054] Fig. 7a-9d die Befestigungsvorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1a in unterschiedlichen Zuständen zur Veranschaulichung des Befestigungsund Einstellprozesses in perspektivischen Ansichten sowie Darstellungen von der Seite,
[0055] Fig. 10a-12d den Möbelbeschlag gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1a zur Befestigung an einer erfindungsgemäßen Fangvorrichtung in perspektivischen Ansichten und Darstellungen von der Seite mit partiell ausgeblendeten Bauteilkomponenten zur Verdeutlichung von innenliegenden Bauteilkomponenten sowie der Bauteilkomponenten des Möbelbeschlags in isolierter Form.
[0056] Fig. 1a zeigt eine Schublade 3 mit zwei jeweils an einer Schubladenseitenwand 4 der Schublade 3 angebundenen Befestigungsvorrichtungen 1 zur Fixierung einer Frontblende 2 an der Schublade 3.
[0057] Die beiden Befestigungsvorrichtungen 1 weisen jeweils einen Möbelbeschlag 5, welcher an der Frontblende 2 vormontiert ist, und eine Fangvorrichtung 6, welche in die Schubladenseitenwand 4 der Schublade 3 zumindest bereichsweise innerhalb der Seitenzarge integriert ist, auf.
[0058] Die Schublade 3 liegt im Befestigungszustand 11 der Befestigungsvorrichtung 1 vor, wobei die Frontblende 2 derart an den Seitenwänden 4 montiert ist, dass ein unerwünschtes Entfernen der Frontblende durch die Fangvorrichtungen 6 unterbunden ist.
[0059] Fig. 1b unterscheidet sich von Fig. 1a lediglich dahingehend, dass die Frontblende 2 beziehungsweise der Möbelbeschlag 5 unmittelbar vor (oder nach) einer Befestigung an der Befestigungsvorrichtungen 1 vorliegt.
[0060] Die Frontblende 2 kann durch ein im Wesentlichen translatorisches Einschieben der Möbelbeschläge 5 in die Befestigungsvorrichtungen 1 an die Seitenwände 4 der Schublade 3 angebunden werden.
[0061] Fig. 2 zeigt die Schublade 3 mit einer ausgeblendeten Seitenzarge der Schubladenseitenwand 4, um die darin befindliche Befestigungsvorrichtung 1 im Befestigungszustand 11 darzustellen.
[0062] Die Befestigungsvorrichtung 1 umfasst einen Träger 7, welcher der Schubladenseitenwand 4 zugeordnet ist und eine Grundplatte 16 umfasst. Die Fangvorrichtung 6 kann für variierende Frontblendenhöhen konstruktiv ausgestaltet sein. Für variierende Frontblendenhöhen ist lediglich ein Möbelbeschlag 5 je Schubladenseitenwand 4 erforderlich.
[0063] In der Darstellung sind drei unterschiedliche Frontblendenhöhen gezeigt, wobei sich im Wesentlichen lediglich die Ausdehnung der Grundplatte 16 und gegebenenfalls die Positionierung der Fangvorrichtung 6 in vertikaler Richtung 13 unterscheidet.
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[0064] Die Grundplatte 16 kann in vertikaler Richtung 13 zumindest doppelt oder drei Mal so hoch ausgeführt sein als eine Ausdehnung der Fangvorrichtung 6.
[0065] An der Grundplatte 16 des Trägers 7 ist in diesen Ausführungsbeispielen jeweils eine oberhalb der Fangvorrichtung 6 angeordnete Abdeckvorrichtung 17 — beispielsweise aus Kunststoff gefertigt — vorgesehen, welche in Richtung der Frontblende 2 über den Träger 7 beziehungsweise die Grundplatte 16 zur Abstützung an der Frontblende 2 im Befestigungszustand 11 ragt.
[0066] Fig. 3a zeigt die Befestigungsvorrichtung 1 in einem vergrößert dargestellten Detailausschnitt, wobei ersichtlich ist, dass die Befestigungsvorrichtung 1 zur lösbaren Befestigung der Frontblende 2 an der Schublade 3 beziehungsweise der Schubladenseitenwand 4 den an der Frontblende 2 vormontierbaren Möbelbeschlag 5 und eine der Schublade 3 zugeordneten Fangvorrichtung 6 umfasst, wobei die Fangvorrichtung 6 an dem Träger 7 angeordnet ist und den Möbelbeschlag 5 bei einem Einführen zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags 5 selbsttätig hält und gegebenenfalls selbsttätig in Richtung der Schubladenseitenwand 4 hin zieht.
[0067] Die Befestigungsvorrichtung 1 umfasst eine Sicherungsvorrichtung 8 in Form einer Verriegelungsvorrichtung (oder Klemmvorrichtung) für die Fangvorrichtung 6, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags 5 aus der Fangvorrichtung 6 oder Befestigungsvorrichtung 1 verhindert. Die Sicherungsvorrichtung 8 der Fangvorrichtung 6 umfasst eine Löseeinrichtung 9 zur Freigabe des Möbelbeschlags 5 aus der Fangvorrichtung 6 oder Befestigungsvorrichtung 1.
[0068] Durch die Löseeinrichtung 9 kann die Fangvorrichtung 6 durch Überbrückung/Deaktivierung der Sicherungsvorrichtung 8 rotiert beziehungsweise in die Lösestellung verschwenkt werden.
[0069] Die Befestigungsvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform umfasst ferner zwei Einstellvorrichtungen 10, mit welchen eine vertikale und lateral-transversale Position zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags 5 relativ zu dem Träger 7 im Befestigungszustand 11 des Möbelbeschlags 5 an der Befestigungsvorrichtung 1 verstellbar ist. Die Einstellvorrichtungen 10 umfassen jeweils eine Betätigungseinrichtung 12, um die Position des Möbelbeschlags 5 beziehungsweise der Frontblende 2 relativ zu der Grundplatte 16 beziehungsweise zu der Schubladenseitenwand 4 zu adjustieren.
[0070] Im Befestigungszustand 11 der Befestigungsvorrichtung 1 respektive des Möbelbeschlags 5 und der Frontblende 2 an der Befestigungsvorrichtung 1 liegen die Rotationsachsen der Löseeinrichtung 9 und der Betätigungseinrichtungen 12 im Wesentlichen auf identischer Höhe in vertikaler Richtung 13 relativ zu dem Träger 7. Die selbige Höhe in vertikaler Richtung 13 der Löseeinrichtung 9 und der Betätigungseinrichtungen 12 verbleibt auch bei einer Aktivierung der Löseeinrichtung 9 oder der Betätigung der Einstellvorrichtungen 10.
[0071] Fig. 3b unterscheidet sich von Fig. 3a lediglich dahingehend, dass die Befestigungsvorrichtung 1 isoliert von der Schublade 3 aus perspektivischem Blickwinkel dargestellt ist.
[0072] Fig. 4a ist ersichtlich, dass die Löseeinrichtung 9 eine Werkzeugaufnahme 15 für einen Schraubendreher umfasst.
[0073] Eine Rotationsachse der Löseeinrichtung 9 entspricht der Rotationsachse der Fangvorrichtung 6, wobei die durch die Grundplatte 16 verdeckte Sicherungsvorrichtung 8 mitverschwenkt wird.
[0074] Wird die Löseeinrichtung 9 betätigt, schwenkt die federbelastet am Träger 7 gelagerte Fangvorrichtung 6 aus einer Verriegelungsstellung, in welcher ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags 5 aus der Befestigungsvorrichtung 1 unterbunden ist, in eine Lösestellung, in welcher der Möbelbeschlag 5 frei gegenüber der Befestigungsvorrichtung 1 bewegbar ist, sodass die Frontblende 2 von der Schublade 3 gelöst werden kann.
[0075] In der Gegenüberstellung zwischen Fig. 4b und Fig. 4c kann ein exemplarisches Verfahren zur Befestigung der Frontblende 2 an der Schublade 3 durch die Befestigungsvorrichtung 1 anhand der folgenden Verfahrensschritte expliziert werden: Zur Überführung der Befestigungsvorrichtung 1 in den Befestigungszustand 11 wird der Möbelbeschlag 5 in die Fangvorrichtung 6
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eingeführt und durch die Sicherungsvorrichtung 8 gesichert, wobei die Betätigungseinrichtungen 12 der Einstellvorrichtungen 10 im Zuge oder nach der Überführung der Befestigungsvorrichtung 1 in den Befestigungszustand 11 gegenüber der Löseeinrichtung 9 der Sicherungsvorrichtung 8 auf selbige Höhe in vertikaler Richtung 13 relativ zu dem Träger 7 positioniert werden.
[0076] Fig. 5a zeigt die Kombination aus Fangvorrichtung 6 und Möbelbeschlag 5 vor einer Montage des Möbelbeschlags 5, wobei der Möbelbeschlag 5 einen Verriegelungszapfen 36 umfasst, welcher unterhalb der Einstellvorrichtungen 10 angeordnet ist und unterhalb der Löseeinrichtung 9 in die Fangvorrichtung 6 einschiebbar ist.
[0077] Fig. 5b zeigt Fig. Fig 5a in Schnittdarstellung mit einer Schnittebene, welcher in der Höhe in vertikalen Richtung 13 der Positionierung der Löseeinrichtung 9 und der Betätigungseinrichtungen 12 liegt.
[0078] Fig. 5c unterscheidet sich von Fig. 5a lediglich dahingehend, dass die Befestigungsvorrichtung 1 in den Befestigungszustand 11 — durch Fangen des Möbelbeschlages 5 durch die Fangvorrichtung 6 und Sicherung des Möbelbeschlages 5 durch die Sicherungsvorrichtung 8 über Verriegelung — übergegangen ist.
[0079] Die Fangvorrichtung 6 hält beim Einführen des Möbelbeschlags 5 diesen selbsttätig, wobei ein selbsttätiges Hinziehen des Möbelbeschlags 5 zur Schublade 3 (beispielsweise aufgrund einer gekrümmten Kontur des Hakens 31 der Fangvorrichtung) vorgesehen sein kann. Für die Haltefunktion kann die Sicherungsvorrichtung 8 fungieren oder unterstützend wirken.
[0080] Bei Betätigung der Löseeinrichtung 9 der Sicherungsvorrichtung 8 beziehungsweise der Fangvorrichtung 6 wird die Verriegelungsstellung der Sicherungsvorrichtung 8 aufgehoben und die Fangvorrichtung 6 koaxial mit der Löseeinrichtung 9 rotiert.
[0081] Fig. 5d zeigt Fig. 5c in Schnittdarstellung mit einer Schnittebene, welche durch den Verriegelungszapfen 36 des Möbelbeschlags 5 geführt ist.
[0082] Fig. 6 zeigt die Befestigungsvorrichtung 1 in Explosionsdarstellung, wobei ersichtlich ist, dass die Fangvorrichtung die Sicherungsvorrichtung 8 mit der Löseeinrichtung 9 umfasst, wobei die Löseeinrichtung 9 mit der Fangvorrichtung 6 und der Sicherungsvorrichtung 8 koaxial an dem Träger 7 angeordnet bewegbar ist.
[0083] Fig. 7a verdeutlicht, dass im montierten Zustand der Befestigungsvorrichtung 1 die Sicherungsvorrichtung 8 hinter dem Träger 7 liegt, wobei der verbleibende Teil der Fangvorrichtung 6 an der gegenüberliegenden Seite des Trägers 7 angeordnet ist. Die Fangvorrichtung 6 erstreckt sich somit beidseitig entlang der Grundplatte 16.
[0084] Fig. 7b unterscheidet sich von Fig. 7a lediglich dahingehend, dass die Fangvorrichtung 6 am Träger 7 montiert vorliegt.
[0085] Fig. 8a zeigt, dass der Träger 7 vier in lateral-transversaler Richtung 18 paarweise voneinander beabstandete Laschen 19 zur zweiseitigen Führung und Abstützung in lateral-transversaler Richtung 18 des Möbelbeschlags 5 umfasst. Die vier Laschen 19 sind gebogen, wobei im Allgemeinen auch vorgesehen sein kann, dass beispielsweise lediglich zwei Laschen 19 von der Grundplatte 16 abstehen.
[0086] An einer Oberseite 20 und einer Unterseite 21 einer Aufnahme 22 der Befestigungsvorrichtung 1 für den Möbelbeschlag 5 ist jeweils ein Paar an symmetrisch von dem Träger 7 abstehenden Laschen 19 angeordnet. Im Allgemeinen können auch beispielsweise lediglich zwei Laschen 19 oder eine asymmetrische Anordnung vorgesehen sein, wobei Laschen 19 nicht zwingend für die Funktionsweise der Befestigungsvorrichtung 1 erforderlich sind.
[0087] Die Fangvorrichtung 6 umfasst einen Haken 31, welcher den Möbelbeschlag 5 von einem unerwünschten Herausfallen sichert und welcher durch die Sicherungsvorrichtung 8 im Befestigungszustand 11 gegen ein unerwünschtes Rotieren/Verschwenken gesichert ist.
[0088] Fig. 8b unterscheidet sich von Fig. 8a lediglich in einer abweichenden Blickrichtung für die Darstellung.
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[0089] Eine Koppelvorrichtung 28 in Form eines Bolzens 29 ist zur Kopplung der Bewegung der Fangvorrichtung 6 mit der Bewegung der Sicherungsvorrichtung 8 vorgesehen.
[0090] Die Sicherungsvorrichtung 8 ist als Hebel 32 ausgebildet, welcher durch den Bolzen 29 bewegungsgekoppelt mit der Fangvorrichtung 6 ausgebildet ist. Die Sicherungsvorrichtung 8 weist eine eigene Schwenk-/ Rotationsachse auf, wobei dies nicht zwingend erforderlich ist und auch eine koaxiale Anordnung zu der Fangvorrichtung 6 denkbar ist.
[0091] Fig. 8c zeigt gegenüber Fig. 8a die Befestigungsvorrichtung 1 im Befestigungszustand 11, nachdem der Möbelbeschlag 5 in die Fangvorrichtung 6 eingeführt wurde.
[0092] Fig. 8d unterscheidet sich von Fig. 8c lediglich in einer abweichenden Blickrichtung für die Darstellung.
[0093] Die Fangvorrichtung 6 und die Sicherungsvorrichtung 8 sind über einen Bolzen 29 beidseitig des Trägers 7 angeordnet, wobei der Bolzen 29 in einem Führungslangloch 30 angeordnet ist.
[0094] Die Sicherungsvorrichtung 8 umfasst eine L-förmige Sicherungskontur 33, an welcher der Bolzen 29 zur Verklemmung anordenbar ist, wobei die konkrete Geometrie der Sicherungskontur 33 alternativ oder in Ergänzung auch anderweitige Formen aufweisen kann.
[0095] Fig. 9a zeigt die Befestigungsvorrichtung 1, wobei die Stellung der Fangvorrichtung 6 jener nach Eintritt des Möbelbeschlags 5 entspricht, wobei der Möbelbeschlag 5 aus Übersichtlichkeitsgründen in der Darstellung außerhalb der Fangvorrichtung verortet ist.
[0096] Durch Betätigung der Löseeinrichtung 9 kann die Fangvorrichtung 6 in die Lösestellung übergeführt werden.
[0097] Fig. 9b unterscheidet sich von Fig. 9a lediglich durch eine um 180° gedrehte Befestigungsvorrichtung 1 zu Darstellungszwecken.
[0098] In Fig. 9c liegt die Fangvorrichtung 6 in einem Zustand vor, in welcher die Fangvorrichtung 6 den außerhalb der Fangvorrichtung 6 dargestellten Möbelbeschlag 5 im Befestigungszustand 11 hält beziehungsweise gegen ein Lösen sichert.
[0099] Fig. 9d unterscheidet sich von Fig. 9c lediglich durch einen um 180° gedrehte Befestigungsvorrichtung 1, um die Sicherungsvorrichtung 8 im vorliegenden Zustand der Verriegelung zu zeigen.
[00100] Durch Betätigung der Löseeinrichtung 9 kann die Fangvorrichtung 6 (und die Sicherungsvorrichtung 8) in die Lösestellung übergeführt werden.
[00101] Fig. 10a zeigt den Möbelbeschlag 5 für die Befestigungsvorrichtung 1, wobei der Möbelbeschlag 5 die Einstellvorrichtungen 10 umfasst. Im Allgemeinen ist möglich, dass zumindest einer der beiden Einstellvorrichtungen 10 an dem Träger 7 oder der Schubladenseitenwand 4 zugeordnet angeordnet ist.
[00102] Eine erste Einstellvorrichtung 10a ist für die Verstellung der vertikalen Position des Möbelbeschlags 5 vorgesehen.
[00103] Eine weitere Einstellvorrichtung 10b ist für die Verstellung der lateral-transversalen Position des Möbelbeschlags 5 vorgesehen.
[00104] Der Möbelbeschlag 5 ist um eine Längsrichtung 37 asymmetrisch ausgestaltet, wobei der in lateral-transversaler Richtung 18 orientierte Verriegelungszapfen 36 in vertikaler Richtung 13 bezogen auf die Längsrichtung 37 an einem unteren Ende des Möbelbeschlags 5 angeordnet ist, wobei der Verriegelungszapfen 36 im Allgemeinen alternativ an einem oberen freien Ende für die Anbindung an der Befestigungsvorrichtung 1 lokalisiert sein kann.
[00105] Der Möbelbeschlag 5 weist zwei parallel zueinander ausgerichtete Platten 38 auf, zwischen welchen der Verriegelungszapfen 36 und ein Grundkörper 39 des Möbelbeschlags 5 angeordnet ist.
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[00106] Fig. 10b zeigt den Möbelbeschlag 5 von der Seite, wobei eine Rotationsachse der Betätigungseinrichtungen 12 der Rotationsachse der Einstellvorrichtung 10a, 10b entspricht. Die Betätigungseinrichtungen 12 umfassen jeweils eine Werkzeugaufnahme 15 für einen Schraubendreher.
[00107] In Fig. 10c ist eine Platte 38 ausgeblendet, wobei ersichtlich ist, dass zwei Nieten 34 in einem vertikal orientierten Stabilisierungslangloch 35 des Möbelbeschlags 5 geführt sind. Die Anzahl an Nieten 34 ist im Allgemeinen beliebig.
[00108] Fig. 11a zeigt Fig. 10c in perspektivischer Ansicht.
[00109] Fig. 11b unterscheidet sich von Fig. 11b lediglich in einer Darstellung aus einem geänderten Blickwinkel.
[00110] Die Einstellvorrichtung 10a zur Verstellung der vertikalen Position der Frontblende 2 umfasst einen Exzenter 25 zur Verstellung der Position in Wirkverbindung mit einer wellenförmigen Kontur 26 oder Nut 27 des Möbelbeschlags 5.
[00111] Die Einstellvorrichtung 10b zur Verstellung der lateral-transverlasen Position der Frontblende 2 umfasst ein Gewinde 23 mit dem Möbelbeschlag 5 zur Verstellung der Position über nur einen Gewindegang 24 sowie nur einseitig in Eingriff mit dem Grundkörper 39 steht.
[00112] Fig. 12a zeigt die beiden durch den Verriegelungszapfen 36 und die beiden Nieten 34 verbundenen Platten 38. Fig. 12b zeigt die Einstellvorrichtung 10a für die Adjustage der Höhe mit dem Exzenter 25. Fig. 12c zeigt die Einstellvorrichtung 10b für die seitliche Adjustage. Im Allgemeinen können werkzeuglos betätigbare Einstellvorrichtungen 10 oder kann eine werkzeuglos betätigbare Lösevorrichtung 9 vorgesehen sein.
[00113] Fig. 12d zeigt den Grundkörper 39 des Möbelbeschlags 9 mit einer Einführmulde für den Exzenter 25, dem Stabilisierungslangloch 35 sowie einer Öffnung für die Aufnahme der Einstellvorrichtung 10b, wobei ein Zahn oder ein Steg des Grundkörpers korrespondierend zur Interaktion mit dem Gewinde 23 vorgesehen ist. Die einzelnen Funktionen des Möbelbeschlags 5 können entkoppelt oder isoliert werden.
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Patentansprüche
1. Befestigungsvorrichtung (1) zur lösbaren Befestigung einer Frontblende (2) an einer Schublade (3), vorzugsweise an einer Schubladenseitenwand (4), umfassend:
- einen an einer Frontblende (2) vormontierbaren Möbelbeschlag (5),
- eine, vorzugsweise einer Schublade (3) zugeordneten, Fangvorrichtung (6), wobei die Fangvorrichtung (6) an einem Träger (7) angeordnet ist und den Möbelbeschlag (5) bei einem Einführen zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags (5) hält,
- eine Sicherungsvorrichtung (8), vorzugsweise Verriegelungsvorrichtung, für die Fangvorrichtung (6), welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags (5) aus der Fangvorrichtung (6) oder Befestigungsvorrichtung (1) verhindert, wobei die Sicherungsvorrichtung (8) eine Löseeinrichtung (9) zur Freigabe des Möbelbeschlags (5) aus der Fangvorrichtung (6) oder Befestigungsvorrichtung (1) umfasst, und
- wenigstens eine Einstellvorrichtung (10), mit welcher eine vertikale und/oder lateraltransversale Position zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags (5) relativ zu dem Träger (7) im Befestigungszustand (11) des Möbelbeschlags (5) an der Befestigungsvorrichtung (1) verstellbar ist, wobei die wenigstens eine Einstellvorrichtung (10) wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass die Löseeinrichtung (9) und die wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) im Befestigungszustand (11) des Möbelbeschlags (5) an der Befestigungsvorrichtung (1) im Wesentlichen auf selbiger Höhe in vertikaler Richtung (13) relativ zu dem Träger (7) angeordnet sind.
2. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Einstellvorrichtung (10) an dem Möbelbeschlag (5) angeordnet ist und/oder eine erste Einstellvorrichtung (10a) für die Verstellung der vertikalen Position des Möbelbeschlags (5) und/oder eine weitere Einstellvorrichtung (10b) für die Verstellung der lateral-trransversalen Position des Möbelbeschlags (5) vorgesehen ist.
3. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Rotationsachse der L6öseeinrichtung (9) der Rotationsachse der Sicherungsvorrichtung (8) und/oder der Fangvorrichtung (6) und/oder eine Rotationsachse der wenigstens einen Betätigungseinrichtung (12) der Rotationsachse der wenigstens einen Einstellvorrichtung (10) im Wesentlichen entspricht, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Löseeinrichtung (9) und/oder die wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) eine Werkzeugaufnahme (15) für einen Schraubendreher umfasst.
4. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Träger
(7)
- eine Grundplatte (16) umfasst, welche zumindest doppelt, vorzugsweise zumindest drei
Mal, so hoch ist als eine Ausdehnung der Fangvorrichtung (6) in vertikaler Richtung (13),
und/oder
- eine oberhalb der Fangvorrichtung (6) angeordnete Abdeckvorrichtung (17) umfasst,
welche in Richtung der Frontblende (2) über den Träger (7) zur Abstützung an der Frontblende (2) im Befestigungszustand (11) ragt.
5. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Träger (7) - wenigstens zwei in lateral-transversaler Richtung (18) voneinander beabstandete Laschen (19) zur zweiseitigen Führung oder Abstützung in lateral-transversaler Richtung (18) des Möbelbeschlags (5) umfasst, wobei vorzugsweise zumindest eine Lasche (19) gebogen ist und/oder an einer Oberseite (20) und/oder einer Unterseite (21) einer Aufnahme (22) der Befestigungsvorrichtung (1) für den Möbelbeschlag (5) ein Paar an symmetrisch von dem Träger (7) abstehenden Laschen (19) angeordnet ist, und/oder - genau eine Grundplatte (16) aufweist, an welcher die Fangvorrichtung (6) angeordnet ist.
6. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Einstell-
10.
11.
12.
13.
14.
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vorrichtung (10) zur Verstellung der lateral-transverlasen Position der Frontblende (2) vorgesehen ist, wobei ein Gewinde (23) der Einstellvorrichtung (10) mit dem Möbelbeschlag (5) zur Verstellung der Position über nur einen Gewindegang (24) oder nur einseitig in Eingriff steht.
Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Einstellvorrichtung (10) zur Verstellung der vertikalen Position der Frontblende (2) vorgesehen ist, wobei ein Exzenter (25) zur Verstellung der Position in Wirkverbindung mit einer, vorzugsweise wellenförmigen, Kontur (26) oder Nut (27) des Möbelbeschlags (5) steht.
Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Koppelvorrichtung (28) zur Kopplung der Bewegung der Fangvorrichtung (6) mit der Bewegung der Sicherungsvorrichtung (8) vorgesehen ist.
Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Fangvorrichtung (6) und/oder die Sicherungsvorrichtung (8) federbelastet am Träger (7) gelagert ist und/oder - über einen Bolzen (29) beidseitig des Trägers (7) angeordnet ist, wobei der Bolzen (29) in einem Führungslangloch (30) angeordnet ist, und/oder - als Haken (31) oder Hebel (32) ausgebildet ist und/oder - In eine Lösestellung, in welcher der Möbelbeschlag (5) frei gegenüber der Befestigungsvorrichtung (1) bewegbar ist, und in eine Verriegelungsstellung, in welcher ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags (5) aus der Befestigungsvorrichtung (1) unterbunden ist, bewegbar ist und/oder - eine, vorzugsweise L-förmige, Sicherungskontur (33) umfasst, an welcher der Bolzen (29) zur Verklemmung anordenbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Fangvorrichtung (6) an einer Seite des Trägers (7) und die Sicherungsvorrichtung (8) an der gegenüberliegenden Seite des Trägers (7) angeordnet ist.
Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zumindest ein Niet (34), vorzugsweise zumindest zwei Nieten (34), in einem vertikal orientierten Stabilisterungslangloch (35) des Möbelbeschlags (5) geführt ist.
Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Fangvorrichtung (6) beim Einführen des Möbelbeschlags (5) diesen selbsttätig hält oder aufnimmt und ein selbsttätiges Hinziehen des Möbelbeschlags (5) zur Schublade (3) ermöglicht.
Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Möbelbeschlag (5) einen Verriegelungszapfen (36) umfasst, welcher unterhalb der wenigstens einen Einstellvorrichtung (10) angeordnet ist und/oder unterhalb der Löseeinrichtung (9) in die Fangvorrichtung (6) einschiebbar ist.
Möbelbeschlag (5) für eine Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der Möbelbeschlag (5) wenigstens eine Einstellvorrichtung (10), mit welcher eine vertikale und/oder lateral-transversale Position eines Teiles des Möbelbeschlags (5) relativ zu einem weiteren Teil des Möbelbeschlags (5) verstellbar ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Möbelbeschlag (5) um eine Längsrichtung (37) asymmetrisch ausgestaltet ist, wobei ein in lateral-transversaler Richtung (18) orientierter Verriegelungszapfen (36) in vertikaler Richtung (13) bezogen auf die Längsrichtung (37) an einem unteren oder oberen Ende des Möbelbeschlags (5) angeordnet ist.
Möbelbeschlag (5) nach Anspruch 13, wobei der Möbelbeschlag (5) zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete Platten (38) aufweist, zwischen welchen der Verriegelungszapfen (36) und/oder die wenigstens eine Einstellvorrichtung (10) und/oder ein Grundkörper (39) und/oder zumindest ein Niet (34) angeordnet ist.
Fangvorrichtung (6) für eine Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Fangvorrichtung (6) an einem Träger (7) angeordnet ist und dazu eingerichtet ist, einen Möbelbeschlag (5) bei Einführen zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags (5)
zu halten, wobei die Fangvorrichtung (6) eine Sicherungsvorrichtung (8) umfasst, welche dazu ausgebildet ist, ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags (5) aus der Fangvorrichtung (6) zu verhindern, wobei die Fangvorrichtung (6) oder die Sicherungsvorrichtung (8) eine Löseeinrichtung (9) zur Freigabe des Möbelbeschlags (5) aus der Fangvorrichtung (6) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Löseeinrichtung (9) mit der Fangvorrichtung (6) oder der Sicherungsvorrichtung (8) an dem Träger (7) koaxial bewegbar angeordnet ist.
16. Schublade (3) mit zumindest einer Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, vorzugsweise mit zumindest einem Möbelbeschlag (5) nach Anspruch 13 oder 14 und/oder zumindest einer Fangvorrichtung (6) nach Anspruch 15.
17. Verfahren zur Befestigung einer Frontblende (2) an einer Schublade (3) durch eine Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- zur Überführung der Befestigungsvorrichtung (1) in den Befestigungszustand (11) wird der Möbelbeschlag (5), vorzugsweise nach Anspruch 13 oder 14, in die Fangvorrichtung (6), vorzugsweise nach Anspruch 15, eingeführt und durch die Sicherungsvorrichtung (8) gesichert
- die wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) der wenigstens einen Einstellvorrichtung (10) wird im Zuge oder nach der Überführung der Befestigungsvorrichtung (1) in den Befestigungszustand (11) gegenüber der Löseeinrichtung (9) der Sicherungsvorrichtung (8) im Wesentlichen auf selbige Höhe in vertikaler Richtung (13) relativ zu dem Träger (7) positioniert
18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei die Löseeinrichtung (9) der Sicherungsvorrichtung (8) betätigt wird und die Fangvorrichtung (6) und/oder die Sicherungsvorrichtung (8) koaxial mit der Löseeinrichtung (9) rotiert wird.
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- x bes AT 528 364 A1 2025-12-15Ss NNeue Patentansprüche1. Befestigungsvorrichtung (1) zur lösbaren Befestigung einer Frontblende (2) an einer Schublade (3), vorzugsweise an einer Schubladenseitenwand (4), umfassend:- einen an einer Frontblende (2) vormontierbaren Möbelbeschlag (5), wobei der Möbelbeschlag (5) einen Verriegelungszapfen (36) umfasst,- eine, vorzugsweise einer Schublade (3) zugeordneten, Fangvorrichtung (6), wobei die Fangvorrichtung (6) an einem Träger (7) angeordnet ist und den Möbelbeschlag (5) bei einem Einführen zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags (5) hält,- eine Sicherungsvorrichtung (8), vorzugsweise Verriegelungsvorrichtung, für die Fangvorrichtung (6), welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags (5) aus der Fangvorrichtung (6) oder Befestigungsvorrichtung (1) verhindert, wobei die Sicherungsvorrichtung (8) eine Löseeinrichtung (9) zur Freigabe des Möbelbeschlags (5) aus der Fangvorrichtung (6) oder Befestigungsvorrichtung (1) umfasst, und- wenigstens eine Einstellvorrichtung (10), mit welcher eine vertikale und/oder lateraltransversale Position zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags (5) relativ zu dem Träger (7) im Befestigungszustand (11) des Möbelbeschlags (5) an der Befestigungsvorrichtung (1) verstellbar ist, wobei die wenigstens eine Einstellvorrichtung (10) wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) umfasst,dadurch gekennzeichnet, dass die Löseeinrichtung (9) und die wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) im Befestigungszustand (11) des Möbelbeschlags (5) an der Befestigungsvorrichtung (1) im Wesentlichen auf selbiger Höhe in vertikaler Richtung (13) relativ zu dem Träger (7) angeordnet sind und bei Betätigung der wenigstens einen Betätigungseinrichtung (12) verbleiben.2. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Einstellvorrichtung (10) an dem Möbelbeschlag (5) angeordnet ist und/oder eine erste Einstellvorrichtung (10a) für die Verstellung der vertikalen Position des Möbelbeschlags (5) und/oder eine weitere Einstellvorrichtung (10b) für die Verstellung der lateral-trransversalen Position des Möbelbeschlags (5) vorgesehen ist.3. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Rotationsachse der L6öseeinrichtung (9) der Rotationsachse der Sicherungsvorrichtung (8) und/oder der Fangvorrichtung (6) und/oder eine Rotationsachse der wenigstens einen Betätigungseinrichtung (12) der Rotationsachse der wenigstens einen Einstellvorrichtung (10) im Wesentlichen entspricht, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Löseeinrichtung (9) und/oder die wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) eine Werkzeugaufnahme (15) für einen Schraubendreher umfasst.4. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Träger(7)- eine Grundplatte (16) umfasst, welche zumindest doppelt, vorzugsweise zumindest dreiMal, so hoch ist als eine Ausdehnung der Fangvorrichtung (6) in vertikaler Richtung (13),und/oder- eine oberhalb der Fangvorrichtung (6) angeordnete Abdeckvorrichtung (17) umfasst,welche in Richtung der Frontblende (2) über den Träger (7) zur Abstützung an der Frontblende (2) im Befestigungszustand (11) ragt.5. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Träger (7)- wenigstens zwei in lateral-transversaler Richtung (18) voneinander beabstandete La-schen (19) zur zweiseitigen Führung oder Abstützung in lateral-transversaler Richtung(18) des Möbelbeschlags (5) umfasst, wobei vorzugsweise zumindest eine Lasche (19)gebogen ist und/oder an einer Oberseite (20) und/oder einer Unterseite (21) einer Auf-nahme (22) der Befestigungsvorrichtung (1) für den Möbelbeschlag (5) ein Paar an symmetrisch von dem Träger (7) abstehenden Laschen (19) angeordnet ist, und/oder- genau eine Grundplatte (16) aufweist, an welcher die Fangvorrichtung (6) angeordnetZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE10.11.12.13.14.AT 528 364 A1 2025-12-15ist.Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Einstellvorrichtung (10) zur Verstellung der lateral-transverlasen Position der Frontblende (2) vorgesehen ist, wobei ein Gewinde (23) der Einstellvorrichtung (10) mit dem Möbelbeschlag (5) zur Verstellung der Position über nur einen Gewindegang (24) oder nur einseitig in Eingriff steht.Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Einstellvorrichtung (10) zur Verstellung der vertikalen Position der Frontblende (2) vorgesehen ist, wobei ein Exzenter (25) zur Verstellung der Position in Wirkverbindung mit einer, vorzugsweise wellenförmigen, Kontur (26) oder Nut (27) des Möbelbeschlags (5) steht.Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Koppelvorrichtung (28) zur Kopplung der Bewegung der Fangvorrichtung (6) mit der Bewegung der Sicherungsvorrichtung (8) vorgesehen ist.Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Fangvorrichtung (6) und/oder die Sicherungsvorrichtung (8) federbelastet am Träger (7) gelagert ist und/oder - über einen Bolzen (29) beidseitig des Trägers (7) angeordnet ist, wobei der Bolzen (29) in einem Führungslangloch (30) angeordnet ist, und/oder - als Haken (31) oder Hebel (32) ausgebildet ist und/oder - In eine Lösestellung, in welcher der Möbelbeschlag (5) frei gegenüber der Befestigungsvorrichtung (1) bewegbar ist, und in eine Verriegelungsstellung, in welcher ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags (5) aus der Befestigungsvorrichtung (1) unterbunden ist, bewegbar ist und/oder - eine, vorzugsweise L-förmige, Sicherungskontur (33) umfasst, an welcher der Bolzen (29) zur Verklemmung anordenbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Fangvorrichtung (6) an einer Seite des Trägers (7) und die Sicherungsvorrichtung (8) an der gegenüberliegenden Seite des Trägers (7) angeordnet ist.Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zumindest ein Niet (34), vorzugsweise zumindest zwei Nieten (34), in einem vertikal orientierten Stabilisterungslangloch (35) des Möbelbeschlags (5) geführt ist.Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Fangvorrichtung (6) beim Einführen des Möbelbeschlags (5) diesen selbsttätig hält oder aufnimmt und ein selbsttätiges Hinziehen des Möbelbeschlags (5) zur Schublade (3) ermöglicht.Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Möbelbeschlag (5) einen Verriegelungszapfen (36) umfasst, welcher unterhalb der wenigstens einen Einstellvorrichtung (10) angeordnet ist und/oder unterhalb der Löseeinrichtung (9) in die Fangvorrichtung (6) einschiebbar ist.Möbelbeschlag (5) für eine Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der Möbelbeschlag (5) wenigstens eine Einstellvorrichtung (10), mit welcher eine vertikale und/oder lateral-transversale Position eines Teiles des Möbelbeschlags (5) relativ zu einem weiteren Teil des Möbelbeschlags (5) verstellbar ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Möbelbeschlag (5) um eine Längsrichtung (37) asymmetrisch ausgestaltet ist, wobei ein in lateral-transversaler Richtung (18) orientierter Verriegelungszapfen (36) in vertikaler Richtung (13) bezogen auf die Längsrichtung (37) an einem unteren oder oberen Ende des Möbelbeschlags (5) angeordnet ist.Möbelbeschlag (5) nach Anspruch 13, wobei der Möbelbeschlag (5) zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete Platten (38) aufweist, zwischen welchen der Verriegelungszapfen (36) und/oder die wenigstens eine Einstellvorrichtung (10) und/oder ein Grundkörper (39) und/oder zumindest ein Niet (34) angeordnet ist.ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEx bes AT 528 364 A1 2025-12-15Ss N15. Fangvorrichtung (6) für eine Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Fangvorrichtung (6) an einem Träger (7) angeordnet ist und dazu eingerichtet ist, einen Möbelbeschlag (5) bei Einführen zumindest eines Teiles des Möbelbeschlags (5) zu halten, wobei die Fangvorrichtung (6) eine Sicherungsvorrichtung (8) umfasst, welche dazu ausgebildet ist, ein unbeabsichtigtes Lösen des Möbelbeschlags (5) aus der Fangvorrichtung (6) zu verhindern, wobei die Fangvorrichtung (6) oder die Sicherungsvorrichtung (8) eine Löseeinrichtung (9) zur Freigabe des Möbelbeschlags (5) aus der Fangvorrichtung (6) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Löseeinrichtung (9) mit der Fangvorrichtung (6) oder der Sicherungsvorrichtung (8) an dem Träger (7) koaxial bewegbar angeordnet ist.16. Schublade (3) mit zumindest einer Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, vorzugsweise mit zumindest einem Möbelbeschlag (5) nach Anspruch 13 oder 14 und/oder zumindest einer Fangvorrichtung (6) nach Anspruch 15.17. Verfahren zur Befestigung einer Frontblende (2) an einer Schublade (3) durch eine Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:- zur Überführung der Befestigungsvorrichtung (1) in den Befestigungszustand (11) wird der Möbelbeschlag (5), vorzugsweise nach Anspruch 13 oder 14, in die Fangvorrichtung (6), vorzugsweise nach Anspruch 15, eingeführt und durch die Sicherungsvorrichtung (8) gesichert- die wenigstens eine Betätigungseinrichtung (12) der wenigstens einen Einstellvorrichtung (10) wird im Zuge oder nach der Überführung der Befestigungsvorrichtung (1) in den Befestigungszustand (11) gegenüber der Löseeinrichtung (9) der Sicherungsvorrichtung (8) im Wesentlichen auf selbige Höhe in vertikaler Richtung (13) relativ zu dem Träger (7) positioniert18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei die Löseeinrichtung (9) der Sicherungsvorrichtung (8) betätigt wird und die Fangvorrichtung (6) und/oder die Sicherungsvorrichtung (8) koaxial mit der Löseeinrichtung (9) rotiert wird.ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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Family Applications (1)
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