AT5332U2 - Vorrichtung zur abschreckung von tieren - Google Patents
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- AT5332U2 AT5332U2 AT0080501U AT8052001U AT5332U2 AT 5332 U2 AT5332 U2 AT 5332U2 AT 0080501 U AT0080501 U AT 0080501U AT 8052001 U AT8052001 U AT 8052001U AT 5332 U2 AT5332 U2 AT 5332U2
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- E01F9/00—Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
- E01F9/60—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
- E01F9/604—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abschreckung von Tieren, insbesondere Rot-/Haarwild, im Straßen- und Fahrzeugverkehr. Erfindungsgemäß besteht diese Vorrichtung aus einer Sichtblende, auf der in regelmäßigen Abständen Reflektoren angeordnet sind. Die Wirkung der Abschreckvorrichtung beruht auf einer psychologischen Signalwirkung durch Reflektoren sowie durch Blickschutz, da das hinter dem Blickschutz liegende Umfeld für die Tiere nicht einsehbar ist.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abschreckung von Tieren, insbesondere von Rot-/Haarwild, im Strassen und Fahrzeugverkehr. Beim Überlandverkehr stellt Wildwechsel nach wie vor ein grosses Problem dar Hier sind nicht nur Tiere selbst, sondern insbesondere auch die Verkehrsteilnehmer in hohem Masse gefährdet. Das Aufstellen von Gefahrenschildern, dass zu einer erhöhten Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenker dienen soll, reicht in der Regel nicht aus, dieses Gefahrenpotential wirksam zu vermindern. Insbesondere in der Dämmerung, also in der üblichen Zeit des Wildwechsels, kommt es immer wieder zu, durch Wildwechsel verursachten, Unfällen. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Abschreckung von Tieren, insbesondere von Rot-/Haarwild, im Strassen- und Fahrzeugverkehr zu schaffen. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung gemäss dem Anspruch 1 gelöst. Die Vorrichtung besteht aus einer Sichtblende, auf der in regelmässigen Abständen Reflektoren angeordnt sind. Hier dienen zwei Effekte zum Fernhalten der Tiere. Zum einen bietet die Sichtblende eine optische Barriere gegen den Einblick in die Fahrbahn und eine mechanische Barriere gegen ein Unterlaufen der am Fahrbahnrand vorhandenen Leitplanke. Als zusätzlicher Effekt wird an der Innenseite der Schiene, aufgrund der dort angebrachten Reflektoren, eine Signalwirkung beim Anleuchten durch Fahrzeugscheinwerfer erzielt, so, dass eine psychologisch abschreckende Wirkung bei den Tieren, insbesondere bei Rot- und Haarwild <Desc/Clms Page number 2> erzielt wird. Die Grösse der Blende ist vorzugsweise so gewählt, dass das Blickfeld auf die Fahrbahn nahezu gänzlich eingeschränkt wird. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den an den Hauptanspruch anschliessenden Unteransprüchen. Demnach kann die Sichtblende bevorzugt aus einem flachen Metallprofil bestehen, das in seinen Randbereichen abgewinkelt ist. Dabei sind die Randbereiche des Metallprofils um ca. 30 abgewinkelt. Die Sichtblende kann teilweise mit reflektierender Folie beklebt sein. Die in regelmässigen Abständen vorgesehenen Reflektoren sind in Form von floureszierender Folie, an den zur Innenseite gebogenen Metalllaschen, aufgeklebt und alternierend im oberen und unteren Bereich der Sichtblende angeordnet. Besonders vorteilhaft kann die Vorrichtung entlang eines Fahrbahnleitplankensystems montiert sein, oder als eigenständige Vorrichtung zur Montage auf Stehern ausgeführt sein. (beispielsweise entlang einer Eisenbahntrasse) Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung näher dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen: Figur 1: eine schematische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung, montiert an einem Fahrbahnleitplankensystem. Figur 2: eine Schnittdarstellung durch die Vorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung Figur 3 : Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäss Figur 2. Figur 4 : EineDetailansicht der Metalllasche für die Anbringung der Reflektoren (Schnittdarstellung aus Fig. 3) <Desc/Clms Page number 3> Den in Figuren 2 und 3 dargestellten Vorrichtungen zur Abschreckung von insbesondere Rot-/Haarwild besteht aus einer in der Figuren 2 und 3 dargestellten metallischen Sichtblende 10, die aus einem Aluminiumprofil oder verzinktem Stahlprofil mit 3 mm Dicke gefertigt sein kann Der Randbereich 12 ist jeweils um einen Winkel von ca. 30 abgewinkelt. Im Inneren des Profils 10 sind in regelmässigen Abständen Reflektoren 14,16 angeordnet, wobei diese, wie in Figur 3 dargestellt, jeweils benachbart zu den abgewinkelten Randbereichen 12 angeordnet sind. Dabei sind die Reflektoren 14 und 16 derart auf dem Profil 10 verteilt, dass sie jeweils alternierend angeordnet sind und jeweils den gleichen Abstand voneinander aufweisen, wie das aus der Figur 3 hervorgeht. Die Reflektoren 14 und 16 sind dabei auf den unter ca. 45 nach innen gebogenen Metalllaschen 15 angeordnet, auf welchem die reflektierende Schicht, vorzugsweise aus 3M Diamond Grade floureszierend VIP oder einem gleichwertigen Material, aufgebracht ist. Durch die nach innen gebogenen Metalllaschen 15 entsteht eine Öffnung 17 im Profil 10, durch welche dann die Reflektoren von der Fahrbahnseite aus angeleuchtet werden, wie aus der Figur 4 ersichtlich ist. Aus der Figur 1 wird deutlich, wie die Sichtblende 10 an einen bestehenden Leitplanken-system 20 montiert ist. Das Leitplankensystem 20 ist konventionell aufgebaut und weist eine Leitplanke 22 auf. An dem Pfosten des Leitplankensystems 20 ist im unteren Bereich, so, dass nur ein geringer Zwischenspalt zum Boden frei ist, die Sichtblende 10 angeordnet. Durch die sich hier ergebende Konstruktion, d. h. die Grösse und Formgebung der Sichtblende, ist eine optische Barriere gegen Einblick auf die Fahrbahn sowie eine mechanische Barnere gegen Unterlaufen der Leitplanke 22 vom Fahrbahnrand aus gegeben. Die an der Innenseite der Schiene angebrachte Art und Ausführung der Reflektoren 14 und 16 erwirkt zusätzliche Signalwirkung beim Anleuchten durch Fahrzeugscheinwerfer und erzeugt so eine psychologisch abschreckende Wirkung beim Rot-/Haarwild. Hier wird der Effekt eines Lauflichtes erzielt, also scheinbar in Fahrtrichtung des Fahrzeuges bewegte reflektierende Lichtpunkte durch Anstrahlung der Reflektoren. Die reflektierenden Lichtpunkte werden zur Fahrbahnaussenseite abgestrahlt. Zusammen mit dem Effekt der Sichtblendengrösse kann das Rot-/Haarwild abgeschreckt werden.
Claims (6)
- Ansprüche 1. Vorrichtung zur Abschreckung von Tieren, insbesondere von Rot-/Haarwild, im Strassen- und Fahrzeugverkehr, dadurch gekennzeichnet dass sie aus einer Sichtblende besteht, auf der in regelmässigen Abständen Reflektoren angebracht sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtblende aus einem flachen Metallprofil besteht, dass in seinem Randbereich um ca. 30 abgewinkelt ist
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sichtblende um ca. 45 nach innen gebogene Metall/aschen angebracht sind. <Desc/Clms Page number 5>
- 4 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtblende teilweise mit reflektierender Folie beklebt ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in regelmässigen Abständen vorgesehenen Reflektoren an den nach innen gebogenen Metalllaschen im oberen und im unteren Bereich der Sichtblende angebracht sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie entlang eines Fahrbahnleitplankensystems oder als eigenständige Konstruktion ausgeführt montierbar ist.
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|---|---|---|---|
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| AT5332U3 AT5332U3 (de) | 2002-10-25 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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