Weise wird ein gründlicher und gleichmässiger Auftrag von Farbe auf der Bürste erzielt und damit ein scharfer und gleichmässiger Abdruck gewährleistet, während gleichzeitig, infolge des gegenüber bekannten Einrichtungen (bei denen der Hub der Einfärbevorrichtung notwendigerweise gleich dem Hube des Prägeplattenträgers ist und demzufolge längere Zeit in Anspruch nimmt) verhältnismässig kurzen Hubes der Einfärbevorrichtung die Maschinenlänge entsprechend vermindert werden kann.
Eine Prägepresse mit der Einrichtung gemäss der Erfindung ist in den Zeichnungen in einer
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Auf dem Maschinengestell a ruht'auf den Ständern c der Führungsrahmen b, in welchem der Prägeplattenträger s und der Träger 3 für den Einfärbetisch 2 hin und her verschiebbar geführt sind. P ist die Pressplatte, deren Antriebseinrichtung hier nicht weiter erläutert wird.
Der in Nuten des Rahmens b geführte Prägeplattenträger s wird unter Vermittlung der Hebel u, t'und der dieselben miteinander bzw. den Hebel v mit dem Träger s verbindenden Stangen IV, x von einer Daumenscheibe t auf der Welle q abwechselnd hin und her bewegt, an welcher der Winkelhebel u mittels einer an ihm drehbar gelagerten Rolle 70 anliegt (Fig. 1).
Von dem Hebel u wird auch gleichzeitig die Gleitbewegung des Trägers 3 für den Einfärbetisch 2 abgeleitet, der durch die Stange 6, den Winkelhebel 5 und die Stange 4 mit dem Hebel v in Verbindung steht.
Das Verhältnis der Armlängen der Hebel u, v und 5 ist derart gewählt, dass der Prägeplattenträger s und der Träger 3 für die Einfärbevorrichtung mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt werden, und zwar der Träger 3 mit geringerer Geschwindigkeit als der Träger s, so dass der Einfärbetisch 2 einen bedeutend kürzeren Hub hat als der Prägeplattenträger und im Vergleich zu letzterem mit der Bürste längere Zeit in Berührung bleibt, wodurch es möglich wird, die Farbe gründlich und gleichmässig auf der Bürste zu verteilen.
Es bewegt sich der Einfärbetiseh 2 nur ein kurzes Stück unter der Bürste hinweg, wenn die Prägeplatte in ihre Stellung unter der Bürste übergeht, so dass, wenn sich die Prägeplatte nach Aufnahme von Farbe wieder von der Bürste weg und unter die Pressplatte P bewegt, der Einfärbetisch nur ein kurzes Stück zu durchlaufen hat, um unter die Bürste zu gelangen und diejenige Zeit, wie es sonst bei einem längeren Hub des Einfärbetischea hei bekannten Einrichtungen der Fall ist, verloren gehen würde. wird ausgenutzt, um eine gründliche und gleichmässige Über- tragung von Farbe an die Bürste zu sichern, auch wird die Länge der Maschine durch den kurzen Hub des Tisches entsprechend verkleinert.
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Prägedruckpresse, bei welcher der Prägeplattenträger und eine Einfärbevorrichtung mit gleichzeitiger und gleichsinniger Bewegung unter einer die Farbe von letzterer abnehmenden und auf die Präge platte übertragenden Bürste hin und her bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Prägeplattenträger (s) und die Einf rbevorrichtung (3, 2) zwei getrennte Vorrichtungen bilden und ihren Antrieb durch eine Einrichtung erhalten, welche dieselben mit. verschiedenen Geschwindigkeiten, und zwar die Einfärbevorrichtung mit geringerer Geschwindigkeit als den Prägeplattenträger verschiebt.
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