AT6065U1 - Schmuckstein - Google Patents

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AT6065U1
AT6065U1 AT0013102U AT1312002U AT6065U1 AT 6065 U1 AT6065 U1 AT 6065U1 AT 0013102 U AT0013102 U AT 0013102U AT 1312002 U AT1312002 U AT 1312002U AT 6065 U1 AT6065 U1 AT 6065U1
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AT
Austria
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stone
adhesive
stones
angle
gemstone
Prior art date
Application number
AT0013102U
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English (en)
Original Assignee
Swarovski & Co
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Publication date
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Publication of AT6065U1 publication Critical patent/AT6065U1/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/007Special types of gems
    • A44C17/008Glass stones

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Abstract

Schmuckstein aus Glas mit einer facettierten Vorderseite und einer verspiegelten, vom Umfang des Steins zu einer Spitze zusammenlaufenden, mit einem Kleber (10) versehenen Rückseite, wobei der Winkel zwischen einander gegenüberliegenden Flächen der Rückseite des Steins (1) mehr als 150o beträgt.

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen Schmuckstein aus Glas mit einer facettierten
Vorderseite und einer verspiegelten, vom Umfang des Steins zu einer Spitze zusammenlaufenden, mit einem Kleber versehenen Rückseite. 



   Es ist seit langem bekannt (vgl. GB 1 325 293), Schmucksteine aus Glas an der Rückseite mit einem Kleber zu versehen, sodass sie einzeln oder in Form auf Transferfolien aufgebrachter Muster auf eine textile Unterlage aufgebügelt werden können. In
Anwendungsbereichen, wo das Aufbügeln nicht zweckmässig ist, insbesondere für
Tätowierungsimitationen, wird statt des üblichen Schmelzklebers ein Haftkleber verwendet. 



   Mit Klebern beschichtete Schmucksteine weisen grundsätzlich eine ebene Rückseite auf, die entsprechende Steinform wird im Handel als Rose bezeichnet. Ausnahmsweise wurden sogar zur Verbesserung der Haftung Steine mit konkaver Rückseite vorgeschlagen (vgl. WO
97/41746 und DE 26   46 727).   



   An sich besteht ein Bedarf danach, Steine der eingangs definierten Art so auszubilden, dass sie mittels eines Klebers auf einer Unterlage angebracht werden können. Das gilt insbesondere dann, wenn die Steine an der Vorderseite einen ebenen Mittelbereich (Tafel) aufweisen und damit in der Schliffart (Chaton) einem Diamant gleichen. 



   Ein Chaton weist üblicherweise bei Diamanten an der Spitze des Steins einen Öffnungswinkel zwischen 96  und 98  auf. Trotz des wesentlich anderen Brechungsindex erreicht man beim Glasstein einen vergleichbaren Strahlenverlauf wie beim Diamanten mit ähnlichen Abmessungen. Dies wird dadurch möglich, dass die beim Diamanten an der
Rückseite auftretende Totalreflexion durch Verspiegelung ersetzt ist. 



  Chatons mit üblichem Öffnungswinkel wurden zwar bereits gelegentlich auf textile Substrate aufgeklebt, doch war man hiebei auf ganz kleine Steine mit einem Durchmesser unter 2, 5 mm und besonders weiche Unterlagen beschränkt, da andernfalls der Abstand des Steinumfanges von der Unterlage zu gross ist. 



  Allenfalls wäre eine gewisse Vergrösserung des Durchmessers von aufklebbaren Chatons erreichbar, wenn man die flachsten bisher vorgeschlagenen Chatons verwendet, wie sie in AT 393 597 mit   1300 Öffnungswinkel   beschrieben und bis   1500 Öffnungswinkel   beansprucht worden sind. Tatsächlich hat man aber grössere Steine durchwegs mit flacher Rückseite, also als Rosen, ausgebildet. Im Gegensatz zu Rivolisteinen führt dies bei Steinen im 

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Chatonschliff, also mit vorderer Tafel, zu einem Mittelteil, der einen wenig lebendigen
Eindruck macht. Überraschenderweise entstehen Steine mit wesentlich erhöhter Brillanz auch dann, wenn man den Öffnungswinkel der Rückseite so gross macht, dass das Aufkleben der Steine durch die entsprechend geringe Unebenheit der Steinrückseite nicht mehr behindert wird.

   Erfindungsgemäss ist in diesem Sinne vorgesehen, dass der Winkel zwischen einander gegenüberliegenden Flächen der Rückseite des Steins mehr   als 1500   beträgt. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend anhand der Zeichnung erläutert. In dieser zeigt 
Fig. 1 bis 3 den flachsten bisher beschriebenen Chaton von hinten, von der Seite und von vorne,
Fig. 4 bis 6 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Steins,
Fig. 7 bis 9 ein zweites Ausführungsbeispiel in Darstellungen analog zu Fig. 1 bis 3. 



   Der in Fig. 1 bis 3 dargestellte bekannte Stein 1 besteht aus Glas, vorzugsweise aus Glas mit hoher Brechzahl. Wie dies bei Steinen, die im Handel unter der Bezeichnung Chaton vertrieben werden, üblich ist, verlaufen von der kreisförmigen Rondiste 4 acht ebene Flächen
8 zu einer Spitze zusammen, welche in Form einer Kalotte 9 etwas abgeflacht sein kann. 



   Von der Rondiste 4 nach vorne verlaufen acht ebene Flächen 2, welche in der als regelmässiges Achteck ausgebildeten ebenen Tafel 3 enden. 



   Ungewöhnlich am dargestellten Stein 1 ist der Öffnungswinkel von   1300 zwischen   einander gegenüberliegenden Flächen 8 der Rückseite des Steins. Ein derartiger Öffnungswinkel führt zu einem völlig anderen Strahlengang für das betreffende Licht, als er beim klassischen Diamantschliff angestrebt wird. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass bei der Verwendung der dargestellten Steine zur Herstellung von Kesselketten die Art der Brechung des normal auf die Tafel 3   auffallenden   Lichtes nicht von entscheidender Bedeutung ist. Anders als bei einem einzelnen Schmuckstein, der etwa als Anhänger oder Ring getragen wird, gibt es für die gegenseitige Zuordnung von Lichtquelle, Stein und Beobachter bei einer Kesselkette keine bevorzugten Richtungen.

   Dies führt dazu, dass sich immer einzelne Steine in einer Lage befinden, in welcher schön dispergiertes Licht zum Betrachter reflektiert wird. 



  Bei den erfindungsgemässen Steinen hingegen, welche zum Aufkleben auf eine Unterlage bestimmt sind, muss durchaus davon ausgegangen werden, dass die Beobachtungsrichtung im wesentlichen normal zu den Steinen ist. Der Beobachter eines Steins mit vorderer Tafel 

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 und ebener Rückseite (Rose mit Chatonschliff) sieht daher wenig dispergiertes Licht, der
Stein hat bei grossem Durchmesser relativ wenig Brillanz. Überraschenderweise genügt nun eine Facettierung der Steinrückseite mit extrem grossem   Öffnungswinkel,   und damit extrem niedriger Spitze an der Rückseite des Steins, um den Stein wesentlich zu beleben. Durch diese niedrige Spitze ist es möglich, die Begrenzungsfläche des Klebers völlig oder nahezu eben zu gestalten und entlang des Steinumfanges den Kleber dennoch nicht sichtbar werden zu lassen.

   Geht man von einer Dicke des Klebers von 0, 3 mm nahe dem Umfang des Steins aus, so ergibt sich bei   völlig   ebener Rückseite des Klebers bei einem Stein mit 2 mm
Durchmesser ein   Öffnungswinkel   von etwa 150  bzw. ein Randwinkel der Facetten von etwa   150.   bei einem Durchmesser des Steins von 7 mm ein Öffnungswinkel von etwa   170  bei   einem   Randwinkel   von etwa   5 .   



   Beim   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 3 bis 6 weist der Stein an der Rückseite nur eine Schar von Facetten 8 auf, welche unter einem Winkel von etwa 50 zur Steinmittelebene geneigt sind. Diese Facetten sind mit einem Kleber 10 überdeckt, dessen Dicke zur Mitte hin abnimmt, sodass die Rückseite des beschichteten Steins völlig eben ist. Da der Neigungswinkel der Facetten 8 so gering ist, wäre es jedoch auch möglich, einen Kleber 10 von konstanter Dicke (Dicke beispielsweise 0, 3 mm) zu verwenden. 



  Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 bis 9 unterscheidet sich dadurch vom Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 - 6, dass eine zweite Schar von Facetten 8'vorgesehen ist, welche gegenüber den Facetten 8 versetzt sind. Die Vielzahl der so entstehenden Flächen gleicht den Nachteil der geringen Neigung der verschiedenen Flächen weitgehend aus.

Claims (7)

  1. Ansprüche : 1. Schmuckstein aus Glas mit einer facettierten Vorderseite und einer verspiegelten, vom Umfang des Steins zu einer Spitze zusammenlaufenden, mit einem Kleber versehenen Rückseite, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen einander gegenüber- liegenden Flächen (8 bzw. 8') der Rückseite des Steins (1) mehr als 1500 beträgt.
  2. 2. Schmuckstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel mehr als 1600 beträgt.
  3. 3. Schmuckstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel 1700 bis 1750 beträgt.
  4. 4. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite des Steins mit zwei zueinander versetzten Scharen von ebenen Flächen (8 bzw. 8') versehen ist.
  5. 5. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite des Steins im Mittelbereich eine ebene Fläche (Tafel 3) aufweist.
  6. 6. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Steins 2 - 7 mm beträgt.
  7. 7. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite des mit dem Kleber (10) beschichteten Steins (1) eben ist.
AT0013102U 2002-03-04 2002-03-04 Schmuckstein AT6065U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2233027A1 (de) 2009-03-27 2010-09-29 D. Swarovski & Co. Schmuckstein mit verspiegelter Vorderseite

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2233027A1 (de) 2009-03-27 2010-09-29 D. Swarovski & Co. Schmuckstein mit verspiegelter Vorderseite

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