AT67818B - Verfahren zur Herstellung eines nicht abblätternden, feuersichermachenden Überzugs auf Holz oder anderen brennbaren Materialien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines nicht abblätternden, feuersichermachenden Überzugs auf Holz oder anderen brennbaren Materialien.

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AT67818B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zur Herstellung eines nicht abblätternden, feuersichermachenden Überzugs auf Holz oder anderen brennbaren Materialien.   
 EMI1.1 
 Holz oder sonstigen   feuergefährlichen Bauobjekten   gegen das Entflammen sowie das für diesen Zwecke benutzte Imprägnierungsmittel geht von der Verwendung löslicher Silikate aus. 



   Alle bisher angewandten Anstriche zum Schutze gegen Flammeneinwirkung, welche auf der Verwendung löslicher Silikate beruhen, haben den Nachteil, dass diese sich erstens von ihrer Unterlage abblättern und gegen die Einflüsse der Witterung nicht genügend   widerstandsfähig sind   und zweitens bei der Einwirkung von Fener auf den Anstrich zur Bildung von Blasen und zum Abheben von der Unterlage neigen. 



     Durch   das   nachstehend beschriebene Verfahren   wird nun auf technisch einfache und   wirschaftlich vorteilbafte   Weise eine   tatsächlich   dauernd feuersichere Imprägnierung der leicht brennbaren Materialien erreicht, wobei auf ler Unterlage selbst und bis in eine gewisse Tiefe derselben eine unlösliche Kieselsäureverbindung hergestellt wird. Diese bildet dann einen festen, in Wasser ganz unlöslichen, zusammenhängenden und dichten, 
 EMI1.2 
   eventueller     Erhitzung sich entwickelnden Gasen   der nötige Abzug ermöglicht wird.

   Im entgegengesetzten   Falle wiirde   wie bei den bisherigen Anstrichen durch die entweichenden Gase ein   Abbtättern herbeigeführt werden.   
 EMI1.3 
 andererseits   B)   ein inniges Gemisch von gefällten Erdalkalikarbonaten bzw. Magnesiakarbonaten, gefällten Erdalkalialuminiumsilikaten und gefällter Kieselsäure. Ätzkalk, Gips und Borax bzw. Borsäure. Diese beiden Massen werden entsprechend kurze Zeit vor Gehrauch miteinander gemengt und nun das Gemenge als Anstrich für die zu schützenden Objekte benutzt.

   Die Herstellung der streichfähigen Masse durch Vermengen der pulverförmigen Bestandteile mit der Natron- oder Kaliwasserglaslösung darf nur kurze Zeit vor der Verwendung vorgenommen werden, da sonst die Reaktion der Bildung unlöslicher Silikate schon vor der Verwendung vor sich geht und der Anstrich die Eigenschaft der sicheren Haftung auf der Unterlage verlieren würde. Es empfiehlt sich, den Witterungseinflüssen ausgesetzte Objekte möglichst während der niederschlagsfreien Zeit zu streichen, da der   Erhärtungsprozess   einige Stunden erfordert und insolange dieser nicht abgeschlossen ist, auch die   Un) ös) ichkeit des Anstriches   keine vollkommene ist. 



   Die Verwendung von   Siiikaten,   auch von solchen, die freie Kieselsäure suspendiert enthalten, zu   Anstrichszw6rken   ist   bekannt (siehe z.   B. die deutschen Patentschriften Nr. 25137 und Nr.   171319). Es ist weiterhin bekannt,   Tone, Erdalkalikarbonate, Ätzkalk, Gips und Borax den Silikatanstrichen zuzusetzen. In diesem Falle scheiden sich die Erdalkalisilikate schon vor dem Aufbringen des Anstriches aus. Im Gegensatz zu diesem Verfahren beruht das den Erfindungsgegenstand bildende Verfahren auf der Erkenntnis, dass durch die Erzeugung   unlöslicher   Erdalkalisilikate unmittelbar auf und in der Faser eine dauernde feuersichere Imprägnierung erzielt wird. 

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   Gut bewährt hat sich ein Imprägnierungsmittel   nachatohendor   Zusammensetzung. 



  Anteil A : Eine Kali- oder Natronwasserglaslösung von 32 bis 40  Bé, von deren Gehalt an Kieselsäure zirka 8 bis 10% ausgefällt und suspendiert erhalten werden. 



   Antol B : Eine innige Mischung von 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 60 <SEP> Teilen <SEP> gefällten <SEP> Erdalkalikarbonaten,
<tb> 25 <SEP> # <SEP> # <SEP> Erdalkalialuminiumsilikaten <SEP> und <SEP> gefällter <SEP> Kieselsäure,
<tb> zon <SEP> Ätzkalk <SEP> und <SEP> tips,
<tb> 5 <SEP> " <SEP> " <SEP> Borax.
<tb> 
 



   Anteil A wird mit B im Verhältnis von   2 : 1   gemischt und nach Bedarf Illit Wasser verdünnt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines nicht abblätternden, feuersichermachenden Überzugs auf Holz oder anderen brennbaren Materialien mit Hilfe eines freie Kieselsäure enthaltenden Silikatanstriches, dadurch gekennzeichnet, dass das Material mit zwei Lösungen behandelt wird, die unmittelbar vor Benutzung zusammengemischt werden und von denen die eine aus suspendierte Kieselsäure enthaltender Wasserglaslösung, die andere aus einem Gemisch von gefälltem Erdalkalikarbonat bzw. Magnesiakarbonaten, gefällten Erdalkali- EMI2.2 besteht, zum Zwecke, die Bildung unlöslicher Kieselsäureverbindungen auf und zum Teil auch in der Faser selbst herbeizuführen.
AT67818D 1913-03-20 1913-03-20 Verfahren zur Herstellung eines nicht abblätternden, feuersichermachenden Überzugs auf Holz oder anderen brennbaren Materialien. AT67818B (de)

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