AT67819B - Verfahren zur Darstellung von Farblacken. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Farblacken.

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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B63/00Lakes
    • C09B63/005Metal lakes of dyes

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Description


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  Verfahren zur Darstellung von Farblacken. 



   Behandelt man unlösliche oder schwerlösliche Azofarben mit Alkalibisulfiten, so entstehen bekanntlich leichtlösliche Bisulfitverbindungen, die-wie z. B. in den deutschen Patentschriften Nr. 29067 und 141497 ausgeführt ist-zum Färben von Textilfasern dienen können, da der ursprüngliche Farbstoff leicht durch Behandlung mit Alkalien, z. B. Soda, unter Abspaltung der   Bisulfitgruppe   zurückgebildet wird. 



   Es wurde nun gefunden, dass eine derartige Bisulfitverbindung eines an und für sich nahezu unlöslichen Farbstoffes mit einer Sulfogruppe sich vorzüglich zur Fabrikation von Farblacken eignet. Lässt man nämlich auf die leichtlösliche Bisulfitverbindung des Farbstoffes   Naphtylaminsulfosäure-2.     1-azo-ss-Naphtol Chlorbarinm   einwirken, so entsteht folgender Körper : 
 EMI1.1 
 der zwar an sich, trotzdem er verhältnismässig schwer löslich ist, für Farblackzwecke ohne Bedeutung ist, der indessen bei der Behandlung mit   Hydroxyden   der Alkalien bzw. Erdalkalien, z. B. mit Bariumhydroxyd, neben unlöslichem Bariumsulfit den Bariumlack des Farbstoffs Naphtylaminsulfosäure-2.1-azo-ss-Naphtol liefert. 



   Statt Chlorbarium kann man andere Bariumsalze verwenden ; bei Benutzung von Kalziumsalzen erhält man Kalziumlacke des Farbstoffs. 



   Ähnlich wie Hydroxyde der Alkalien bzw. Erdalkalien wirken andere alkalische Mittel, z. B. Soda, bei längerer Einwirkungsdauer oder erhöhter Temperatur. 



   Durch Anwendung von Magnesium-oder Bleisalzen an Stelle der Barium-oder Kaliumsalze kann man nach vorliegendem Verfahren auch die Magnesium-und Bleilacke des erwähnten Farbstoffs gewinnen. 



   Die nach vorliegendem Verfahren erhaltenen Farblacke besitzen die wertvolle Eigenschaft, nicht zu bronzieren und sich leicht mahlen zu lassen. Ausserdem sind mit dem Verfahren, je nachdem dabei kalt oder heiss gearbeitet wird,   Nuancenverschiebungen   verbunden, wie sich aus folgenden Beispielen ergibt. 



   Beispiel l. 



   10 kg der Natriumbisulfitverbindung des Farbstoffs   Naphtylaminsnlfosäure'2. 1-azo-     -Naphtol   werden in zirka 500   1   kalten Wassers gelöst, dazu schlemmt man 100 kg Schwerspat, gibt dann hinzu die Lösung von   2-5 kg Clilorbarium,   kristallisiert in zirka 25   !,   und darauf die Lösung von   3'2 kg Darillmbydroxyd,   kristallisiert in 75 1 Wasser. Der so   ent-   stehende Bariumlack ist bläulicher als der normale Bariumlack des Farbstoffs 2-1-Naphtyl-   aminsulfosäure-ss-Naphtol. 



  Beispiel 2.   



   Es wird wie in Beispiel 1 gearbeitet, jedoch die Fällung kochend vorgenommen. Der so entstehende Farblack ist gelblicher als der normale Bariumlack des Farbstoffs 2. 1-Naphtyl-   aminsulfosäure-ss-Naphtol. 



  Beispiels.   



   Es wird wie in Beispiel 1 verfahren, also kalt gearbeitet ; jedoch anstatt Chlorbarium und Bariumhydroxyd verwendet man 2 5 kg Chlorkalzium kalziniert und   0'8   kg Natrium- hydroxyd. Der so entstehende Farblack ist bläulicher als der normale Kalziumlack des
Farbstoffs 2. 1-Naphtylaminsulfosäure-ss-Naphtol. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von Farblacken, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkali- bzw.   Ammoniumbisulfitverbindungen   der Alkali-bzw. des Ammoniumsalzes des Farbstoffs   NapbtyIaminsulfo8äUt'e-2.     1-azo--Naphtol   bei Anwesenheit oder Abwesenheit von Substraten mit
Erdalkalisalzen und darauf mit Hydroxyden der Alkali-oder Erdalkalimetalle behandelt werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass statt der Alkali-oder Erdalkalihydroxyde andere alkalisch wirkende Mittel verwendet werden.
    3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass statt der Erdalkalisalze Magnesium- oder Bleisalze verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67819D 1912-05-20 1913-04-18 Verfahren zur Darstellung von Farblacken. AT67819B (de)

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