AT70782B - Verfahren zur Darstellung von Zelluloseestern. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Zelluloseestern.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Darstellung   von Zelluloseestern. 



   Bei weiterer Bearbeitung des Verfahrens des Stammpatentes Nr.   67942.   betreffend Verfahren zur   Darstellung von Zelluloseestern@, wurde gefunden, dass man Zelluloseester,   die die gleichen, vorzüglichen Eigenschaften wie die nach dem Stammpatente erhältlichen Produkte besitzen, auch aus denjenigen stickstoffhaltigen Zellulosederivaten gewinnen kann, welche durch Einwirkung einer mehr oder weniger konzentrierten Salpetersäure. also in Abwesenheit von Schwefelsäure, auf Zellulose entstehen. Diese Produkte besitzen, ebenso wie die Ausgangsmaterialien für das Verfahren des Stammpatentes, nicht die charakteristischen Eigenschaften der eigentlichen Nitrozellulosen, das heisst sie sind nicht leicht brennbar 
 EMI1.1 
 jedoch ist es vorteilhaft. nicht unter etwa 60% herunterzugehen.

   Dementsprechend kann auch der Stickstoffgehalt von Fall zu Fall verschieden sein. 



   B e i s p i e l 1: 10 kg einer Zellulose, welche, wie oben angegeben, mit einer Salpeter- 
 EMI1.2 
 folgt ist. Der so erhaltene Zelluloseester kann in der üblichen Weise durch Verdünnen mit Wasser usw. isoliert werden. gegebenenfalls kann er vor oder nach der   A. b5cheidung   hydrolysiert werden. 
 EMI1.3 
   Materiai e : B.   Die Reaktion kann entwerder bei gewöhnlicher Temperatur oder auch bei etwa 40 bis 600 durchgeführt werden. In letzterem Falle geht die   Reaktion in karzeKr   Zeit zu Ende. 



   Zur Abscheidung des Reaktionsproduktes kann man in der üblichen Weise verfahren. 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Azetylierung unterworfen, bis eine klare Lösung entstanden ist. Die   Aufarbeitung der   Reaktionsmasse bzw. die Isolierung des Reaktionsproduktes kann in der   üblichen Weise   erfolgen. 



   Es ist selbstverständlich, dass man an Stelle der in vorstehenden Beispielen als Katalysatoren verwendeten Körper andere geeignete Verbindungen verwenden kann. Als solche seien beispielsweise genannt : Benzolsulfosäure, Phosphorsäure,   Suifoessigsäure,   Dimethylsulfat, Bisulfate,   esterschwefelsaure   Salze, Chlorjod, Chlorzink usw. Die Mengenverhältnisse des   Kondemstionsmittels   sowie der übrigen Ausgangsmaterialien und ebenso die Temperatur sind natürlich dementsprechend im einzelnen Falle abzuändern, um jeweils die besten Bedingungen festzustellen. Eine derartige Abänderung ist insbesondere auch dann angezeigt, wenn man andere   Zelluloseester   als diejenigen der Essigsäure darstellen will.

   Ferner ist zu bemerken, dass man das Ausgangsmaterial in feuchtem oder trockenem Zustand zur Verwendung bringen kann. 



   Endlich sei noch darauf hingewiesen, dass die Reaktion gegebenenfalls auch unter Zusatz eines   Verdünnungsmittels   durchgeführt werden kann, welches   nen entstandenen   Zelluloseester nicht löst, wie beispielsweise Benzol, Tetrachlorkohlenstoff usw.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Abänderung des Verfahrens des Stammpatentes Nr. 67942 zur Darstellung von Zelluloseestern, dadurch gekennzeichnet, dass man hier eine Zellulose, welche durch Vorbehandlung mit einer vielfachen, z. B. 10- bis 30fachen, Gewichtsmenge von Salpetersäure al ! ein, deren Konzentration nicht unter etwa 600/0 heruntergehen darf, eine vollkommene Veränderung erfahren hat, nach den für die Esteritizierung geeigneten Methoden in Zelluloseester überführt.
AT70782D 1911-09-04 1914-01-08 Verfahren zur Darstellung von Zelluloseestern. AT70782B (de)

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