AT73982B - Sicherung gegen das Überfahren von Haltesignalen. - Google Patents
Sicherung gegen das Überfahren von Haltesignalen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Die Zeichnung zeigt ein Schaltbild der Sicherung, wie es beispielsweise an elektrisch gesteuerten Triebwagenzügell Verwendung findet. Ein Auslösehebells1tzt auf einer drehbaren Welle 2 und wird durch eine an dieser angreifende Feder 3 in aufrechte Lage gebracht, bei der ein auf der Welle 2 befestigter Mitnehmer 4 sich gegen EMI2.2 EMI2.3 einerseits der Anschluss an eine mit dem Stromabnehmer in Verbindung stehende Netzleitung 21 hergestellt, andererseits wird dieser Strom über eine Kontaktfeder 14 zur Auslösespule 22 des Fahrstromabschalters 23 geleitet, so dass der Strom abgeschaltet wird, und zwar erfolgt diese Abschaltung in sämtlichen Triebfahrzeugen, indem deren Abschaltespulen 22 sämtlich über Anschlussleitunger 50 an eine gemeinsame Abschalteleitung 51 angeschlossen sind. In gleicher Lage stellt die Kontaktplatte 10 über die Federn 17, 18 und die Leitungen 29,. 30, 31 den Anschluss des Bremsventils 41 an p : r. von einer Batterie 42 gespeistes Steuerstromnetz 32 her ; zugleich mit dem Fahrstromabschalter wird also die Bremse angestellt. Die dritte Kontaktplatte 9 der Walze 7 stellt in der Bereitstellung der Walze auf einem Wege 15, 24, 25 eine Verbindung zu dem Bremslöser 40 her und auf einem anderen Wege 16, 26, 27 zum Führerbremsventile 28, dessen Kontaktwalze. 33 mit einem Kontaktstück-M über Kontaktfedern 27, 35, 36 und einen Schalter 38 sowie eine Leitung 39 die Handhabung des Bremsventils 41. und Bremsenlösers 40 erlaubt. Die Triebkraftsteuerung zum Anfahren und Anhalten erfolgt durch einen Meisterschalter 43, von dem die der Klarheit wegen nur angedeuteten Leitungen 44 zu den gleichfalls fortgelassenen Hüpfern oder anderen Steuerteilen der Motoren führen. Der Meisterschalter 4. 3 erhält den die Hüpfer betätigenden Steuerstrom über eine Leitung 45 von einer Kontaktfeder 46 und diese berührt ein Kontaktstück 47, dem seinerseits der Strom durch eine zweite Kontaktfeder 48 und eine Leitung 49 vom Netz 21 her zufliesst. Das Kontaktstück 47 sitzt auf der Welle 2 des Auslöschebels 1 in reicher EMI2.4 gedreht werden. An der Festhalteklinke 5 dieser Walze 7 ist weiter ein Seil. 54 mit Rollenführung 5J und Handgriff 56 to angeschlossen, das durch Ziehen an diesem Handgriff die KUnke aus- EMI2.5 mittelstpuerwa] ze 7, dass beim Rückstellen dieser Walze in die Bereitstellung beim geringen Hinausdrehen über diese Stellung der Nocken 62 den Hebel 61 anhebt und damit das SpeTrstück, 57 befreit, so dass der Auslösehebel 7 in die aufrechte Stellung zurückkehrt. Die Wirkungsweise der Sicherung ist kurz die folgende : Während der Fahrt nehmen sämtliche EMI2.6 und den Bremsenlöser 40 oder dasBremsventil 41 mit Strom von der Batterie- her zu versorgen und somit in Wirkung zu setzen. Beim Rückwärtsfahren pendelt der an einem Streckenanschlage anstossende Auslösehebel 1 vermöge seiner Leerlaufeinrichtung 4, 5 über den Anschlag hin, ohne die Walze 7 in Wirkung zu setzen. Soll von allen Auslösehebeln 1 des Zuges nur der des führenden Fahrzeuges auflaufen, so werden alle Auslösehebel bis auf diesen einen in der Leerlaufrichtung soweit umgelegt, dass die Sperrstücke @ 57 unter die Klinken 58 geraten und die Hebel in wagerechter Stellung festlegen. Das Kontaktstück 47 unterbricht dabei den Steuerstrom des Meisterschalters 43, so dass d) peser unwirksam wird, ohne dass aber der Triebstrom der Motoren unterbrochen oder die Bremse al- gestellt wird, denn die Walze 7 bleibt in ihrer Bereitstellung. <Desc/Clms Page number 3> Läuft der Auslösehebel 1 bei Vorwärtsfahrt gegen einen Streckenanschlag, so hebt sein Leer- lau ! mituehmer 4 die Klinke 5 aus, und die Walze ?'bringt unter der Wirkung ihrer Zugfeder 11 ihre Kontaktplatten 8, 10 in Tätigkeit. Die Kontaktplatte 8 schliesst dabei die Auslösespule 22 deR Fahrstromabschalters an das Netz 21 an und setzt somit die Motoren still, und zugleich schliesst die Kontaktplatte. M das Bremsventil 41 an das Steuerstromnetz 32 an, so dass die Bremsen ein- EMI3.1 EMI3.2 und andererseits eine Vorrichtung (47) zum unwirksammachen des Triebkraftschalters (- in solcher Verbindung stehen, dass bei einer bestimmten Lage des Auslösehebels nur die letzte Vorrichtung (47), nicht aber die übrigen Stillsetzungsmittel wirksam werden.
Claims (1)
- 2. Sicherung nach Anspruch 1 mit Abschalteinrichtung und mit einem bei Rückwärtsfahrt in Leerlauf über die Streckenanschläge hingleitenden Auslösehebel, dadurch gekennzeichnet, EMI3.3 währenddieSperredesTriebkraftschalterswirksamwird.3. Sicherung nach Anspruch 2, bei welcher der Auslösehebel durch eine Feder (3) oder ein EMI3.4 (lied der Stillsetzungssteuerung (7) ausgerückt wird, indem diese von Hand in ihrer üblichen Rückstellrichtung bewegt wird, und zwar vorzugsweise etwas über die Fahrtlage hinaus. EMI3.5
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE73982X | 1914-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT73982B true AT73982B (de) | 1917-11-10 |
Family
ID=5636627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT73982D AT73982B (de) | 1914-05-02 | 1915-01-22 | Sicherung gegen das Überfahren von Haltesignalen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT73982B (de) |
-
1915
- 1915-01-22 AT AT73982D patent/AT73982B/de active
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