AT8002U1 - Transportverpackung für flaschen - Google Patents
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Abstract
Transportverpackung (1) für Flaschen (2) mit toxischem Inhalt, zyto-toxischem Inhalt od. dgl., mit einem Behälter (5) zur Aufnahme der Flasche (2) und einer Verschlußkappe (6) zum dichten Verschließen des Behälters (5), wobei der Behälter (5) mit über seinen Innenumfang verteilten Abstandhalterippen (10) versehen ist, welche eine aufgenommene Flasche (2) in einem Abstand vom Innenumfang des Behälters (5) und mit Klemmsitz halten, wobei die Verschlußkappe (6) einen Verschluß (3, 4) der Flasche (2) übergreift und mit über ihren Innenumfang verteilten Abstand¬halterippen (11) versehen ist, welche einen Hals (12) der Flasche halten.
Description
2 AT 008 002 U1
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Transportverpackung für Flaschen mit toxischem Inhalt, zyto-toxischem Inhalt od. dgl., mit einem Behälter zur Aufnahme der Flasche und einer Verschlußkappe zum dichten Verschließen des Behälters, wobei der Behälter mit über seinen Innenumfang verteilten Abstandhalterippen versehen ist, welche eine aufgenommene Flasche 5 in einem Abstand vom Innenumfang des Behälters und mit Klemmsitz halten.
Flaschen mit toxischem Inhalt, z.B. zyto-toxischen Substanzen usw., stellen ein beträchtliches Risiko beim Transport für ungeschütztes Handhabungspersonal dar. Beim Abfüllvorgang der Flasche kommt es immer wieder vor, daß die Außenseite der Flasche mit dem Inhalt benetzt io wird, was die Gefahr einer Kontamination bei der Handhabung in sich birgt. Darüber hinaus besteht beim Transport auch die Gefahr eines Bruches der Flasche mit der Folge eines Auslaufens des gefährlichen Inhaltes.
Eine Transportverpackung der in der Einleitung genannten Art ist aus der CH 490 240 bekannt. is Bei der bekannten Transportverpackung ist keine Vorsorge dafür getroffen, daß die Flasche im Bereich der Verschlußkappe fixiert ist. Der Hals der Flasche kann sich daher bewegen und an der Verschlußkappe scheuern, was zu einem ungewollten Öffnen des Flaschenverschlusses mit der Folge einer Kontaminationsgefahr beim Öffnen der Transportverpackung führen kann. 20 Es besteht daher ein Bedarf nach einer Transportverpackung für solche Flaschen, welche die Gefahr einer Kontamination bei Handhabung und Transport weitgehend ausschließt. Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine derartige Transportverpackung zu schaffen.
Dieses Ziel wird mit einer Transportverpackung erreicht, die sich gemäß der Erfindung dadurch 25 auszeichnet, daß die Verschlußkappe einen Verschluß der Flasche übergreift und mit über ihren Innenumfang verteilten Abstandhalterippen versehen ist, welche einen Hals der Flasche halten.
Auf diese Weise wird eine Überverpackung für die Flasche geschaffen, welche ein Nachaußen-30 dringen von Oberflächenkontaminationen der Flasche in ihrem ganzen Bereich aufgrund der Abstandskonstruktion weitgehend ausschließt. Darüber hinaus wird der Halt der Flasche beim Transport verbessert, so daß ihr Verschluß gut geschützt ist.
In jedem Fall ist es besonders günstig, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die 35 Höhe des Behälters kleiner als die Höhe der aufzunehmenden Flasche ist. Dadurch ist der Hals der Flasche nach dem Öffnen der Transportpackung leicht zugängig, so daß die Flasche im Behälter gelassen werden kann und nicht in die Hand genommen werden muß. Dies bietet Schutz gegenüber einem Kontakt mit allfälligen Kontaminationen auf der Außenseite der Flasche. 40
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Transportverpackung aus transparentem oder transluzentem Kunststoff gefertigt ist. Dadurch können die Integrität der Flasche und ihr Füllstand von außen überprüft werden. 45 Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Zeichnung zeigt die Transportverpackung der Erfindung mit eingesetzter Flasche schematisch im Axialschnitt.
Die Figur zeigt eine Transportverpackung 1 zur Aufnahme einer Flasche 2. Die Flasche 2 ist so beispielsweise eine Einstech-Glasampulle für ein Zytostatikum und ist mit einem Gummipfropfen 3 verschlossen, welcher von einer Aluminiumkapsel 4 gehalten wird und mittels einer Injektionskanüle durchstoßen werden kann, um den Inhalt der Flasche 2 zu entnehmen.
Die Transportverpackung 1 setzt sich aus einem im wesentlichen zylindrischen bzw. topfartigen 55 Behälter 5 und einer Verschlußkappe 6 zusammen, die bei 7 dicht auf den Behälter 5 aufsetz-
Claims (3)
- 3 AT 008 002 U1 bar ist, z.B. mittels Verschrauben, Verkleben usw. Im gezeigten Beispiel übergreift die Verschlußkappe 6 den oberen Rand des Behälters 5 und ist mittels Schraubgewinden 8 und 9 verschraubt. Alternativ rastet die Verschlußkappe mittels Rastlippen auf entsprechenden Rastvorsprüngen am Außenumfang des Behälters 5 ein. 5 Der Behälter 5 ist in der Nähe seines Bodens mit über seinen Innenumfang verteilten Abstand-halterippen 10 ausgestattet, welche die Flasche 2 in einem Abstand vom Innenumfang des Behälters 5 zentrieren und mit Klemmsitz halten. Beispielsweise sind acht Abstandhalterippen 10 symmetrisch über den Innenumfang verteilt vorgesehen und jede Abstandhalterippe 10 io verläuft parallel zur Achse des Behälters 5. Es sind jedoch auch beliebige andere Anzahlen und Anordnungen von Abstandhalterippen 10 möglich. In ähnlicher Weise ist die Verschlußkappe 6 mit über ihren Innenumfang verteilten Abstandhalterippen 11 versehen, welche den Hals 12 (bzw. die Kapsel 4 und den Pfropfen 3) zentrieren 15 und halten. Beispielsweise werden drei Abstandhalterippen 11 vorgesehen, die symmetrisch über den Innenumfang verteilt sind und parallel zur Achse der Verschlußkappe 6 verlaufen, doch sind auch andere Anzahlen und Konfigurationen möglich. Die Transportverpackung 1 kann anstelle des gezeigten runden Querschnittes auch einen 20 beliebig anderen Querschnitt haben, z.B. quadratisch, rechteckig oder polygonal. Auch kann die Flasche 2 außermittig in der Transportverpackung 1 aufgenommen sein. Die gesamte Transportverpackung 1 ist bevorzugt aus Kunststoff gefertigt, z.B. Polypropylen. Bevorzugt ist der Kunststoff transparent oder zumindest transluzent, um eine Kontrolle der 25 Integrität der Flasche 2 und ihres Füllstandes zu gestatten. Die Transportverpackung ist für jede Art von Gefahrengutflaschen geeignet, z.B. nicht nur für Flaschen mit toxischem oder zytotoxischem Inhalt, sondern auch mit leicht entflammbaren oder umweltschädlichen Inhalten. 30 Ansprüche: 1. Transportverpackung für Flaschen mit toxischem Inhalt, zyto-toxischem Inhalt od. dgl., mit einem Behälter (5) zur Aufnahme der Flasche (2) und einer Verschlußkappe (6) zum dichten Verschließen des Behälters (5), wobei der Behälter (5) mit über seinen Innenumfang 35 verteilten Abstandhalterippen (10) versehen ist, welche eine aufgenommene Flasche (2) in einem Abstand vom Innenumfang des Behälters (5) und mit Klemmsitz halten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (6) einen Verschluß (3,4) der Flasche (2) übergreift und mit über ihren Innenumfang verteilten Abstandhalterippen (11) versehen ist, welche einen Hals (12) der Flasche halten. 40
- 2. Transportverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Behälters (5) kleiner als die Höhe der aufzunehmenden Flasche (2) ist.
- 3. Transportverpackung nach ein Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 45 transparentem oder transluzentem Kunststoff gefertigt ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 50 55
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2005
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