AT88525B - Einrichtung zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom. - Google Patents

Einrichtung zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom. 
 EMI1.1 
 von Gleichstrom in Wechselstrom zu verwenden, bei denen die aus der Kathode austretenden
Elektronen durch das Zusammenwirken elektrostatischer oder elektromagnetischer Felder, rhythmisch nach der Kathode hin gerichtet oder von ihr abgelenkt werden und so der Gleichstrom, der dem   Entladegefäss   zugeführt wird, in Wechselstrom vorgeschriebener Frequenz um- gewandelt wird. 



   Die Erfindung hat eine neue Einrichtung zum Gegenstand, bei der die Umwandlung des
Gleichstromes in Wechselstrom oder Mehrphasenstrom unter Verwendung von Entladungs- 
 EMI1.2 
 gang zwischen der Anode und der Glühkathode des an einem Gleichstromnetz liegenden Entladungsgefässes vermittelnde Entladestrecke Mittel eingeschaltet sind, um die Leitfähigkeit der Entladungsstrecke in der Periode des Wechselstromes zu ändern. Auf diese Weise werden Ströme schwankender Grösse erzeugt, die im Grenzfalle bis zu Null abnehmen.

   Mit dem Stromkreis des Entladegefässes können andere Stromkreise beispielsweise induktiv durch Zwischenschaltung von Transformatoren verkettet werden, so dass in diesem Stromkreis Wechselströme entstehen, deren Periodenzahl durch die Periode der im Entladegefäss hervorgerufenen Stromschwankungen bestimmt ist und deren Spannung durch die Übersetzung des induktiven Apparates beliebig eingestellt werden kann. Die aus dem Gleichstromnetz gelieferte Energie wird somit in diesen Stromkreisen als   Wechse1stromenergie   verfügbar. 



   Die Veränderung der Leitfähigkeit der Entladestrecke kann durch Mittel erfolgen, wie sie für Kathodenstrahlenrelais bekannt geworden sind. So können in der Entladestrecke Hilfselektroden eingeschaltet werden, die von besonderen Taktgebern rhythmisch geladen werden. Auch können als Mittel, die in die Entladestrecke eingeschaltet werden, Elektronen dienen, die von besonderen Hilfselektroden rhythmisch ausgesendet werden. 



   Fig. i zeigt ein Entladegefäss mit Glühkathoden für hohe Leistungen, bei dem die Leit- 
 EMI1.3 
 schiedensten Verwendung, z. B. als Verstärkerrelais bekannt. Statt dreier Vakuumgefässe kann auch nur ein einziges zur Verwendung kommen, in welches die sämtlichen Elektroden eingeführt sind. 10, 11, 12 sind gitter-oder rostartige Hilfselektroden, z. B. aus Draht oder Geflecht, parallelen oder gekreuzten Stäben beliebiger Form hergestellt, wie sie auch schon ähnlich für Kathodenstrahlenrelais bekannt sind. Sie sind je zwischen Kathode und Anode angebracht und beeinflussen bekanntlich durch ihre elektrische Ladung, je nachdem sie positives oder negatives Potential erhalten, die Leitfähigkeit des Entladungsraumes in dem Sinne, dass die Elektronenemission der Glühkathode verstärkt oder gehemmt wird.

   Eine Verstärkung tritt ein, wenn das Potential positiv wird, eine Schwächung, wenn es negativ wird. Wird das negative Potential 
 EMI1.4 
 verbunden sind. Der Nullpunkt der Sternschaltung ist an die gemeinsame Verbindungsleitung 18 der Glühkathode gelegt. 



   Das die Energie liefernde Gleichstromnetz ist mit 19, 20 bezeichnet. Der negative Leiter 19 ist mit der   Leitung. M   der Glühkathoden verbunden. Der positive Leiter 20 über Leiter 21 mit dem Sternpunkt der   primären Transformatorwicklungen   22,23, 24, deren freie Enden je an eine Anode 7,   8,   9 angeschlossen sind. 25, 26,27 sind die Sekundärwicklungen des dreiphasigen Transformators und mit dem Drehstromnetz   28,   29,30 verbunden. Aus diesem Drehstromnetz wird auch ein kleiner Hilfstransformator   31,   32 gespeist, der den Heizstrom für die Glühkathode 1, 2, 3 über die Leitung 18 und 33 liefert. 



   Wenn die Glühkathoden glühen und der Hilfsgenerator Spannung liefert, werden in die Primärwicklungen 22, 23,   24   des Transformators Ströme veränderlicher Stärke aus dem Gleichstromnetz 19, 20 entsandt. Durch Induktion entstehen in den Sekundärwicklungen 25, 26,27 Wechselströme und Wechselspannungen, die sich zu einem mehrphasigen Stromsystem zusammen- 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch einen Wechselstromgenerator, der zwischen Kathode und Hilfselektrode geschaltet ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Drehstromgenerator als Steuerapparat, an dessen Phasen die Hilfslektroden bzw. die die Leitfähigkeit verändernden Vorrichtungen gelegt sind.
    5. Einrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer Kathoden mit je einer Hilfselektrode oder je einem Satz von Hilfselektroden in einem gemeinsamen Gefäss.
    6. Einrichtung nach Anspruch i, für mehrphasige Wechselströme, dadurch gekennzeichnet, dass Kathoden, Anode und Hilfselektrode für jede Phase in besonderen Entladegefässen angeordnet sind.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden in Zwischenwänden angeordnet sind oder mit der Gefässwandung derart verbunden sind, dass sich die Kathode innerhalb eines durch Wände abgeschlossenen Raumes befindet, in die die Hilfselektroden als stromdurchlässige Fenster eingebaut sind.
    8. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladestrecken zwischen den Hauptelektroden mittels besonderer Hilfskathoden und Hilfsanoden erregt werden, wobei EMI3.1
AT88525D 1916-03-14 1917-03-08 Einrichtung zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom. AT88525B (de)

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