AT90411B - Koksofen mit Düsen oder dgl. zur Zuführung von Flüssigkeiten in die Ableitung der Destillationsgase aus der Verkokungskammer. - Google Patents

Koksofen mit Düsen oder dgl. zur Zuführung von Flüssigkeiten in die Ableitung der Destillationsgase aus der Verkokungskammer.

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AT90411B
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distillation gases
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft einen Koksofen mit Einrichtungen zum Einspritzen von   Flüssigkeiten   in die Destillationsgase unmittelbar nach dem Verlassen der Verkokungskammer. Die Gase werden auf einem sehr kurzen Wege aus dem oberen Teil der Verkokungskammer abgeführt, wodurch verhindert wird, dass sie nach ihrer Bildung der zerstörenden Hitze der Kammer unterworfen bleiben. Die Be-   schickungskanäle   in der Ofenkammerdecke werden in bekannter Weise auch zur Ableitung der Destillationsgase benützt ; sie sind nach der Erfindung derart ausgebildet, dass während der Beschickung Kohlenstaub oder dgl. in die Gaskanäle nicht eindringen kann, wodurch ein bei vielen bekannten Vorrichtungen vorhandener Übelstand beseitigt ist.

   Auch die in die   Gashauptleitung eingeführte Fliissigkeit   ist daran gehindert, in die Entnahmeleitung. in die   Besehiekungsöffnungen und abwärts   in die Verkokungskammer zu gelangen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Koksofen nach der Erfindung in mehreren   Ausführung-   beispielen. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 :   Fig. 3   ist ein Schnitt durch einen Teil der Ableitung der Destillationsgase ; Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie   4-4   der Fig. 3 ; Fig. 5 einen Schnitt durch eine geänderte Ausführung der Ableitung und Fig. ('einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5. 



   Die   Verkokungskammer 7   des Ofens kann beliebige Bauart besitzen. In der Decke 8 der Kammer sind mehrere Kanäle 9 (gewöhnlich vier oder fünf) vorhanden, die zweckmässig in der Mittellinie der Decke liegen (Fig. 2 und 3). Jeder Kanal. 9 steht mit einem Rohrstück 10 in Verbindung, das an einem in die Decke eingelassenen Gusseisenring 11 oder dgl. befestigt ist. Die Rohrstücke 10 tragen die Gashauptleitung   12,   die oberhalb der Decke in der Längsrichtung der Kammer verläuft und die Destillationgase nach der gewünschten Sammelstelle führt. Die Leitung 12 steht mit einer der Hauptleitungen 13a und 14a in Verbindung, in welchen die Gase einer Reihe von Kammern gesammelt und zu den Apparaten zur Gewinnung der Nebenprodukte oder zu einer Entnahmestelle geführt werden.

   Die Gasleitung 12 besteht aus Rohrstücken   13,   deren Zahl der Anzahl der Kanäle 9 entspricht. Jedes Rohrstiiek hat einen sich in der Längsrichtung erstreckenden Hauptteil 14 und nahe von dessen Mitte einen abwärts gerichteten Hals   15,   der mit dem Rohrstück 10 verbunden ist (Fig. 2). Durch die Hauptgasleitung 12 ziehen die Gase ab und werden in dieser einer Vorbehandlung unterzogen. Jeder Hals 15 setzt sich aufwärts in einem Flanschrohr 16 fort, so dass die sich am Boden der Leitung 12 ansammelnde Flüssigkeit gehindert wird, durch die Hälse 15 in die Kanäle 9 abwärts zu fliessen. Oberhalb jedes der Hälse 15 und Flansch- 
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 wird von einem Winkelhebel 19 getragen, der ein Gegengewicht 21 trägt und mit einem Lenker 20 verbunden   ist ;   die Wirkungsweise des Deckels ist aus Fig. 4 erkennbar.

   An einem Ende ist die Gashauptleitung 12 durch eine Kappe 22 abgeschlossen und am andern Ende mit. einer Erweiterung oder Vorlage   23   in Verbindung, von der ein Abzugsrohr   24   in die beiden Hauptrohre 13a, 14a führt. Das Gas kann in eines der Rohre mittels der Ventile 25, 26 geleitet werden. 



   Die Hauptgasleitung 12 ist besonders geeignet bei einer solchen Beschickung, bei der ein Trichter   : 27   in jeden der senkrechten Gasableitungskanäle eingeführt wird, um den Kohlenstaub oder dgL unmittelbar in die   Verkokungskammer 7 einzuführen.   Fig. 4 zeigt den Beschickungstrichter 27 in der für   die Beschickung erforderlichen Lage. Das untere Ende des Trichters 27 greift in das Flanschrohr 16 ein, dessen obere Kante zweckmässig leicht abgeschrägt, ist (Fig. 2 nnd 4), um eine dichte Verbindung   

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 des Deckels 18 und gleichzeitig ist auch die Verbindung des senkrechten EinfÙhrungskanales 9 mit der Leitung 12 unterbrochen.

   Dahrer kann Kohlenstaub, der durch den Beschickungstrichter 27 und den 
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 Gase und Nebenprodukte vermieden und ein beträchtlicher   Teil von Reinigungsarbeit erspart wird.   



   Längs der Gashauptleitung 12 sind die Rohre 28 und 29 angeordnet, durch die Öle oder   Emulsionen   den in der Hauptleitung 12 angeordneten Düsen   30   zugeführt, werden (Fig. 3) ;   Ventile-M   dienen dazu, 
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   Bei der   Ausführung   nach den Fig. 5 und 6 ist die   Leitung. K   auf einer Seite der senkrechten Kanäle 9 angeordnet und der Raum um die senkrechten Kanäle 9 ist noch erheblich freier und unbehinderter als bei der vorherbesehriebenen   Ausführung   ; im übrigen aber ist die   Bauart und Wirkungsweise   die gleiche. 
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 Emulsionen, die eingespritzt werden können, werden zweckmässig den Eigenschaften der Destillationsgase, bzw. den zu gewinnenden Nebenprodukten,   angepasst.   
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 deren überschüssige Flüssigkeit sich in einer an die Mündung des Ableitungsrohres angeschlossenen   Vorlage (23) sammelt.  

Claims (1)

  1. 2. Koksofen nach Anspruch l, bei dem die Beschickungskanäle in der Ofenkammerdeeke auch für die Ableitung der Destillationsgase benützt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschickungs- EMI2.6 vorganges die Gashauptleitung von den Kokskammern abdichten und verhindern. dass in die Hauptleitung eingespritzte Kühlflüssigkeit in die Kokskammer gelangen kann.
    3. Koksofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschickungskanäle C mit Flanschrohren (16) versehen sind, die über die Bodenfläche der oberhalb der Verkokungskammer angeordneten Ableitung (12) reichen, so dass die überschüssige eingespritzte Flüssigkeit daran gehindert ist, in die Verkokungskammer einzutreten und sich im Raum um das Flanschrohr herum absetzt.
AT90411D 1916-02-03 1916-02-03 Koksofen mit Düsen oder dgl. zur Zuführung von Flüssigkeiten in die Ableitung der Destillationsgase aus der Verkokungskammer. AT90411B (de)

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