AT9217U1 - Verpackung für nahrungsmittelprodukte - Google Patents
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Abstract
Eine Verpackung für Lebensmittelprodukte, umfassend ein festes Lebensmittelprodukt, welches in einer steifen bzw. starren Schachtel enthalten ist, welche parallelepiped-förmig ist, welche aus einem steifen bzw. harten, durchsichtigen Kunststoffmaterial mit einer Biegefestigkeit von mindestens 90 Taber-Einheiten hergestellt ist; wobei die Schachtel unter Verwendung eines Verfahrens hergestellt ist, dessen Schritte beinhalten (a) ein Bereitstellen eines vorgestanzten Ausschnitts (1) aus einem Blatt des Kunststoffmaterials, umfassend vier rechteckige bzw. rechtwinkelige Abschnitte (2, 2', 3 und 3'), welche entsprechenden Seitenwänden (102, 102', 103 und 103') der fertiggestellten Schachtel entsprechen, und eine Vielzahl von Klappen (7, 7', 8 und 8'), welche dazu vorgesehen bzw. gedacht sind, um das Oberteil und den Boden der fertiggestellten Schachtel auszubilden, wobei die rechteckigen Abschnitte an jedem Ende (2 und 3') miteinander verbunden sind und aufeinander gefaltet sind, um eine abgeflachte, halbfertige Schachtel (101) zu bilden; (b) Öffnen der letzteren durch ein Ziehen der gegenüberliegenden, gefalteten Wände weg voneinander; (c) Dosieren bzw. Zumessen des Lebensmittelprodukts in die halbfertige Schachtel und (d) Falten und Kleben der Klappen (7, 7', 8 und 8') benachbart den Enden der halbfertiggestellten Schachtel (101), um die Enden zu schließen und die Verpackung zu ergeben.
Description
2 AT 009 217 U1
Anwendungsgebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine aus Kunststoffmaterial hergestellte Verpackung für Nahrungsmittelprodukte, insbesondere Teigwaren bzw. Pasta, Reis und ähnliche 5 Nahrungsmittel.
Stand der Technik
Bei der Verpackung von Teigwaren, Reis und ähnlichen festen Nahrungsmitteln, die bei Raum-io temperatur gelagert werden können, werden seit langem zwei Arten von Verpackung verwendet: Pappschachteln und durchsichtige Kunststofftüten, häufig bedruckt und üblicherweise aus Polypropylen oder, weniger häufig, aus Polyethylen.
Diese beiden Arten von Verpackung bieten sowohl Vorteile als auch Nachteile. Durchsichtige 15 Kunststofftüten weisen den Vorzug auf, eine unmittelbar Begutachtung der Form und des Gesamteindrucks des Nahrungsmittelinhalts (z. B. der Größe der Pastaform oder der Korngröße von Reis) zu erlauben. Andererseits reißt die Tüte beim Öffnen einfach und ist nicht befriedigend einfach zu verschließen, sobald ein Teil des Inhalts entfernt worden ist. Zusätzlich, weil der Kunststoff, aus dem sie hergestellt ist, biegsam ist, ist die Verpackung nicht gut darauf 20 ausgerichtet, ordentlich in einem Schrank oder auf einem Regal gelagert zu werden.
Pappschachteln andererseits, weisen, obwohl sie mechanisch stark und einfach zu verschließen sind, den Nachteil auf, dass sie es nicht erlauben, den Inhalt visuell zu begutachten, so dass die Auswahl des Käufers nur auf Grundlage eines Bild des Produkts, welches auf das 25 Paket aufgedruckt ist, durchgeführt werden kann.
Die Herstellungsverfahren der beiden oben beschriebenen Arten von Verpackung sind augenscheinlich sehr unterschiedlich. Das zum Herstellen von Kunststoffverpackung verwendete nutzt eine etablierte "Flussverpackungs" ("Flow-Pack")-Technologie, während das Verfahren zum 30 Herstellen von Pappschachteln auf herkömmlichen Papierschachtel-Herstellungstechniken beruht, welche mit vorgestanzten Pappausschnitten beginnen.
In der Vergangenheit sind verschiedene Versuche durchgeführt worden, Verpackungen zu erzeugen, welche die Vorteile der beiden oben diskutierten Arten von Verpackung kombinieren. 35 Eine der im Stand der Technik vorgeschlagenen Lösungen ist es, ein Fenster veränderlicher Größe an einer Seite einer Pappschachtel vorzusehen, wobei die Öffnung mit einer Folie transparenten Kunststoffs abdeckt wird.
Diese Lösung beeinträchtigt jedoch, obwohl sie auf der einen Seite eine begrenzte Betrachtbar-40 keit des Schachtelinhalts ermöglicht, auf der anderen Seite die mechanische Festigkeit der Schachtel in einem Ausmaß, der proportional zur Größe des Fensters ist. Sie erhöht auch die Herstellungskosten erheblich, was für Produkte mit geringem Mehrwert, wie beispielsweise Pasta oder Reis, nicht tatsächlich aufrechterhalten werden kann. 45 Zusammenfassung der Erfindung
Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem war es daher, eine Verpackung für Lebensmittelprodukte, wie beispielsweise Teigwaren bzw. Pasta oder Reis, verfügbar zu machen, welche die Vorteile der beiden oben beschriebenen Verpackungsarten kombiniert, aber so ohne ihre Nachteile, und Herstellungskosten aufweist, die mit denen für herkömmliche Pappschachteln vergleichbar sind.
Ein solches Problem ist erfindungsgemäß gelöst worden durch eine Verpackung für Lebensmittelprodukte, welche ein festes Lebensmittelprodukt, das in einer steifen Schachtel enthalten ist, 55 die in Form eines Parallelepipeds bzw. Quaders vorliegt, dadurch gekennzeichnet, dass diese
L 3 AT 009 217 U1
Schachtel aus einem harten durchsichtigen Kunststoffmaterial mit einer Biegefestigkeit von mindestens 90 Taber-Einheiten ("Taber units"; TU) hergestellt wird.
Die Biegefestigkeit wird mit einem Instrument gemessen, welches Steifigkeitsprüfgerät genannt 5 wird, hergestellt von Taber Industries aus den USA, in Übereinstimmung mit Prüfverfahren T489, festgesetzt durch T.A.P.P.I. ("Technical Association of the Pulp and Paper Industry"; Technische Vereinigung der Pulpe- und Papierindustrie). Eine Taber-Einheit ist definiert als das Biegemoment eines 1/5 eines Gramms, aufgebracht auf ein 1,5 inch breites Werkstück bei einer Testlänge von 5 cm, wodurch es auf einen Winkel von 15° gebogen wird. Eine Taber-Einheit ist io das Äquivalent von 1 Gramm · Zentimeter.
Das harte transparente Kunststoffmaterial, auf das sich hier bezogen wird, wird vorzugsweise aus Polypropylen ausgebildet, und zwar in Folien mit Quadratmetergewicht von mindestens 0,40 kg/m2 und vorzugsweise zwischen 0,45 und 0,6 kg/m2. 15
Dies kann entweder eine Einzel- oder eine Mehrschicht-Polypropylen-Folie sein.
Die Verwendung einer Folie festen bzw. harten transparenten Kunststoffmaterials mit einer Biegefestigkeit wie oben bestimmt, erlaubt es, die Schachteln für die erfindungsgemäße Verpa-20 ckung zu erzeugen, und zwar unter Verwendung der Vorrichtung, welche herkömmlichenweise für die Herstellung von Pappschachteln verwendet wird.
Die Verpackung kann durch ein Verfahren hergestellt werden, welches die folgenden Schritte umfasst: 25 a) Bereitstellen eines vorgestanzten Ausschnitts, welcher vier rechteckige Abschnitte umfasst, welche den Seitenwänden der fertigen Schachtel entsprechen, definiert durch eine drei Biegelinien und eine Vielzahl von Klappen, die dazu vorgesehen sind, das Oberteil und das Unterteil der fertigen Schachtel zu bilden; wobei die rechteckigen Abschnitte an beiden Enden miteinan- 30 der verbunden und aufeinander gebogen bzw. gefaltet werden, um so eine abgeflachte halbfertige Schachtel zu bilden; b) Öffnen der abgeflachten halbfertigen Schachtel durch Aufziehen der gefalteten gegenüberliegenden Wände voneinander weg; c) Dosieren des Lebensmittelprodukts in die halbfertige Schachtel; 35 d) Biegen und Verkleben der benachbart zu den Enden der halbfertigen Schachtel angeordneten Klappen, um so die Enden zu verschließen und die Packung zu erhalten, wobei der vorgestanzte Ausschnitt aus einer Folie aus hartem durchsichtigem Kunststoffmaterial mit einer Biegefestigkeit von mindestens 90 Taber-Einheiten gebildet ist. 40
In einigen Fällen wird Schritt c), das Dosieren des Lebensmittelprodukts in die halbfertige Schachtel, ausgeführt, sobald die benachbart zu einem Ende der halbfertigen Schachtel angeordneten Klappen gebogen und verklebt worden sind; dies wird getan, wenn Ausgeber verwendet werden, die das Produkt aus einer gewissen Höhe in die halbfertige Schachtel fallen lassen, 45 um zu verhindern, dass das Produkt durch das Ende, das immer noch offen ist, wieder austritt.
Als eine Folie aus steifem transparentem Kunststoffmaterial wird vorzugsweise eine Polypropylenfolie mit einer Biegefestigkeit wie oben beschrieben verwendet, welche ein Quadratmetergewicht von mindestens 0,4 kg/m2 und vorzugsweise zwischen 0,45 und 0,6 kg/m2 aufweist. 50
Die oben beschriebenen Schritte werden mit derjenigen Vorrichtung ausgeführt, welche, ohne die Notwendigkeit für wesentliche Änderungen, herkömmlicherweise zum Herstellen von Verpackungen für Pasta und ähnliche feste Lebensmittel, einschließlich Pappschachteln, verwendet werden. 55 4 AT 009 217 U1
Ein Verfeinern des Verfahrens für die industrielle Herstellung der erfindungsgemässen Verpackung war nicht ohne technische Schwierigkeiten. Der Schritt des Öffnens der abgeflachten halbfertigen Schachtel erwies sich als besonders kritisch, wohingegen ein solcher Schritt keine besonderen Probleme aufwirft, wenn normale Pappe verwendet wird. 5
Schritt b) des Drückens der gegenüberliegenden gefalteten Wände voneinander weg erwies sich als problematisch, weil die Kunststofffolien, welche zur Zeit bei der Herstellung von Verpackungen für Nicht-Lebensmittelgegenstände (typischerweise Parfüms oder Bekleidungsstücke, wie beispielsweise Socken oder Unterwäsche) keine ausreichende mechanische Festigkeit io aufwiesen, um den Spannungen zu widerstehen, welche durch die Vorrichtung aufgebracht werden, welche die gefaltete und abgeflachte halbfertige Schachtel öffnet. Folien wie diese sind tatsächlich dazu ausgelegt, vollkommen von Hand geformt zu werden und brauchen daher keinen besonderen Steifigkeitsgrad vorzusehen. 15 Zusätzlich zeigen die Folien des Kunststoffmaterials, im Gegensatz zum Zellulosematerial, aus welchem die so genannte "flache" Pappe hergestellt wird, keine Struktur mit Fasern, die hauptsächlich in der gleichen Richtung ausgerichtet sind wie die mechanische Betätigung, welche verwendet wird, die Schachtel zu öffnen oder aufzubiegen, und die sich daher nicht unmittelbar für dieses Verfahren anbieten. 20
In Experimenten wurde beobachtet, dass nur Folien von Kunststoffmaterial mit einer Biegefestigkeit gleich oder größer 90 Taber-Einheiten in der Lage waren, den mechanischen Spannungen zu widerstehen, welche durch die Vorrichtung aufgebracht werden, die zum Öffnen der abgeflachten halbfertigen Schachteln verantwortlich ist. 25
Die erfindungsgemäße Verpackung für feste Lebensmittelprodukte bietet die Vorteile beider bekannten Verpackungen, d. h. solcher, welche aus Pappe hergestellt werden, und solcher, welche aus biegsamem durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt werden, aber die Nachteile von beiden vermeidet. All dies wird erreicht, während man die übliche Vorrichtung verwendet, 30 welche herkömmlicherweise bei der Herstellung von Pappschachteln verwendet wird, und zwar ohne die Notwendigkeit für irgendwelche strukturellen Veränderungen, und daher ohne zusätzliche Kosten.
Diese Erfindung wird nun weiter dargestellt durch Bezug auf die unten stehenden Figuren und 35 durch Beschreiben einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verpackung, wie sie weiter unten mittels eines nicht-beschränkenden Beispiels ausgeführt wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen 40 Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verpackung;
Fig. 2 ist eine Aufsicht auf einen vorgestanzten Ausschnitt, welcher bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Verpackung verwendet wird;
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer halbfertigen Schachtel, welche im Laufe der Herstellung der erfindungsgemäßen Verpackung hergestellt wird; 45 Fig. 4 ist eine schematische Abbildung der Ausrüstung, welche zum Herstellen der erfindungsgemäßen Verpackung verwendet wird.
Genaue Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform so Fig. 2 ist eine schematische Darstellung eines vorgestanzten Ausschnitts aus transparentem Polypropylen mit einem Quadratmetergewicht von 0,45 kg/m2 und einer Biegefestigkeit von 95 Taber-Einheiten (bestimmt mit einem Steifigkeitsprüfgerät 150-B, das von Taber Industries aus den USA hergestellt wird), der bei der Herstellung einer erfindungsgemäßen Verpackung verwendet wird. 55 5 AT 009 217 U1
Der vorgestanzte Ausschnitt, welcher allgemein mit der Ziffer 1 bezeichnet wird, umfasst zwei gleiche rechteckige Abschnitte, 2 und 2’, welche dazu vorgesehen sind, Wände 102 bzw. 102' der fertigen Schachtel zu bilden, zwischen denen ein schmalerer rechteckiger Abschnitt 3 angeordnet ist, der dazu vorgesehen ist, eine Wand 103 der fertigen Schachtel zu bilden, wie 5 durch die Biegelinien bzw. -falzen 4 und 5 definiert. Die Biegelinie 6 definiert die Grenze zwischen dem rechteckigen Abschnitt 2' und dem rechteckigen Abschnitt 3', welcher mit dem schmalen Abschnitt 3 identisch ist und dazu vorgesehen ist, eine Wand 103' der fertigen Schachtel zu bilden. Befestigt an den kurzen Seiten jedes der oben aufgeführten rechteckigen Abschnitte 2, 2', 3 und 3' sind Klappen 7, 7', 8 bzw. 8. Die Stirnwand 2 hat eine Klappe 10, io welche sich in Längsrichtung erstreckt und von der Wand 2 durch die Biegelinie 9 getrennt ist. Diese Klappe 10 ist dazu ausgelegt, auf eine Umfangsfläche des rechteckigen Endabschnitts 3' benachbart zu seiner freien Längsseite 11 geklebt zu werden.
Sobald die obige Klappe 10 auf die Umfangsfläche des rechteckigen Endabschnitts 3' geklebt 15 worden ist, erhält man eine halbfertige Schachtel 101, welche durch Biegen an den Biegelinien 6 und 4 abgeflacht wird.
Die so erlangten abgeflachten halbfertigen Gegenstände werden innerhalb einer Ladevorrichtung einer automatischen Verpackungsmaschine gestapelt, wie (völlig schematisch) in Fig. 4 20 gezeigt.
Diese Maschine 11 entfernt die abgeflachten halbfertigen Schachteln 101 aus der Ladevorrichtung 14, und zwar unter einer Verwendung einer Reihe von Saugnäpfen 12, welche an beweglichen Armen 13 oder ähnlichen Vorrichtungen angeordnet sind, und öffnet ihn durch Aufziehen 25 der sich gegenüberliegenden gefalteten Wände voneinander weg, bis sie einen rechteckigen Abschnitt annimmt, wie in Fig. 3 gezeigt. Eine Vorrichtung, die zum Entfernen der abgeflachten halbfertigen Schachteln aus der Ladevorrichtung und zu ihrem Öffnen geeignet ist, ist beispielsweise in der Patentanmeldung EP-A-0 590 568 beschrieben, aber verschiedene ähnliche Vorrichtungen sind am Markt verfügbar. 30
Die offene halbfertige Schachtel 101 wird dann zu einem anderen Abschnitt der Maschine geführt, welcher im Wesentlichen aus einem Kettenförderer 15 besteht, wobei eine der Enden der halbfertigen Schachtel durch Biegen und Verkleben der Klappen 7, 7’, 8 und 8' geschlossen wird, um ein Unterteil bzw. einen Boden zu bilden, wodurch man eine Schachtel erhält, die an 35 einem Ende offen ist.
Allgemein werden die schmaleren Klappen (8 und 8') zuerst gebogen, und zwar unter Verwendung eines Führungs- und Andrückmittels 16 (dies sind im Wesentlichen passive Führungsvorrichtungen für die vordere Klappe und Andrückvorrichtungen für die hintere Klappe), welches in 40 Fig. 4a schematisch gezeigt ist.
Im Folgenden bewirkt ein ähnliches Führungs- und Andrück- bzw. Schiebemittel 17, welches schematisch in Fig. 4b gezeigt und an der Bahn des Kettenförderers nachgeordnet angeordnet ist, dass eine der größeren Klappen 7 oder 7’ auf die vorher gebogenen kleineren Klappen 8 45 oder 8' gebogen wird.
An diesem Punkt bringen geeignete Klebstoffzuführungsvorrichtungen (nicht gezeigt) eine Schicht von Klebstoff auf einem Teil der gebogenen größeren Klappe auf und ein anderes ähnliches Führungs- und Andrückmittel 18, das schematisch in Fig. 4 gezeigt ist, biegt die so andere größere Klappe, wodurch das Unterteil der offenen halbfertigen Schachtel geschlossen wird, die an diesem Punkt eine Schachtel wird, die an dem dem gerade beschriebenen Unterteil gegenüberliegenden Ende offen ist.
In einem folgenden Teil der Verpackungsmaschine 11, geben bekannte Vorrichtungen 19, 55 welche vollständig schematisch gezeigt sind, durch Schwerkraft die Pasta oder andere lose
Claims (4)
- 6 AT009 217U1 feste Lebensmittelprodukte in die Schachtel ein, welche letztendlich durch Biegen und Verkleben der Klappen am offenen Ende der Schachtel mittels der bekannten Biegevorrichtungen und Klebstoffzuführungsvorrichtungen verschlossen wird, und zwar analog zu denen, welche vorher zum Schließen des Bodens der Schachtel beschrieben worden sind und unter den gleichen Bezugsziffern in den Fig. 4d und 4e gezeigt sind. Die fertigen Verpackungen werden dann mittels geeigneter Förderbänder zur nächsten Stufe weitergereicht, um in Kartons gepackt zu werden. In anderen Verpackungsmaschinen, welche zum Verpacken von Lebensmittelprodukten mit einer länglichen Form (z.B. Spaghetti oder Grissini) ausgelegt sind, wird das Produkt horizontal liegend mittels spezieller Einschubstangen in die offene halbfertige Schachtel eingebracht. Sobald das Lebensmittel eingebracht ist, werden beide Enden der offenen halbfertigen Schachtel durch Biegen und Verkleben der entsprechenden Klappen an gegenüberliegenden Enden der halbfertigen Schachtel verschlossen. Ansprüche: 1. Verpackung für Teigware, umfassend das feste Lebensmittelprodukt, das in einer steifen Schachtel enthalten ist, welche parallelepipedförmig ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtel aus einem harten durchsichtigen Kunststoffmaterial mit einer Biegefestigkeit von mindestens 90 Taber-Einheiten hergestellt ist.
- 2. Verpackung nach Anspruch 1, wobei das harte durchsichtige Kunststoffmaterial Polypropylen in Folien mit einem Quadratmetergewicht von mindestens 0,40 kg/cm2 ist.
- 3. Verpackung nach Anspruch 2, wobei das Quadratmetergewicht dieser Polypropylenfolien zwischen 0,45 und 0,6 kg/m2 liegt. Hiezu
- 4 Blatt Zeichnungen
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20140430 |