DE618046C - Antriebsvorrichtung fuer die Fadenfuehrer an flachen Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer die Fadenfuehrer an flachen Kulierwirkmaschinen

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DE618046C
DE618046C DESCH100053D DESC100053D DE618046C DE 618046 C DE618046 C DE 618046C DE SCH100053 D DESCH100053 D DE SCH100053D DE SC100053 D DESC100053 D DE SC100053D DE 618046 C DE618046 C DE 618046C
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Rieter Ingolstadt GmbH
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Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04B—KNITTING
    • D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54—Thread guides
    • D04B15/64—Thread guides for straight-bar knitting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für die Fadenführer an flachen Kulierwirkmaschinen Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für die Fadenführer an flachen Kulierwirkmaschinen.
  • Durch die immer weiter gesteigerten Drehzahlen bei den Vorrichtungen zum Antrieb der Fadenführer bzw. der Fadenführerschienen an flachen Kulierwirkmaschinen ergeben sich immer größere Schwierigkeiten bezüglich der Erzielung einer lautlosen, rückschlaglosen und sicheren Wegbegrenzung, ferner bezüglich der Überwindung von Bremswiderständen und der Erzielung eines ordnungsmäßigen, gleichbleibenden Vorlaufes, d. h. des Abstandes der Fadenführer von der zu kolierenden Platine auch bei veränderter Warenbreite ohne besondere Schaltungen, sowie des Abstandes mehrerer Fadenführer, z. B. der Plattierfadenführer und Grundfadenführer gegeneinander.
  • Vorrichtungen zur Verringerung der Arbeitsgeschwindigkeit der Fadenführer bzw. Fadenführerschienen gegen das Ende des zurückzulegenden Weges Zwecks Stoßdämpfung sind bekannt. Ebenso ist bereits in Vorschlag gebracht worden, auf der mit verminderter Geschwindigkeit angetriebenen Pufferschiene verstellbare Pufferstücke anzubringen, die beim Mindern entsprechend dem Minderweg verstellt werden, um stets einen gleichbleibenden Fadenführervorlauf zu erzielen. Ferner sind Vorrichtungen zur rückschlaglosen und sicheren Wegbegrenzung der Fadenführerschienen bekannt. Auch sind bremsenlose Antriebsvorrichtungen für die Fadenführer nicht neu.
  • Durch die bekannten Vorrichtungen wurden jedoch die genannten Schwierigkeiten bisher stets nur teilweise beseitigt. Durch den Gegenstand der Erfindung sollen diese Schwierigkeiten in ihrer Gesamtheit behoben werden.
  • Die Fadenführerschienen sollen also in ihren Endstellungen durchaus lautlos und rückschlaglos sicher festgehalten werden, ohne daß Bremsen oder unter Bremsdruck gleitende Zwischenmittel vorhanden sind. Gleichzeitig soll außerdem stets ein ordnungsmäßiger, gleichbleibender Vorlauf eingehalten und der Abstand mehrerer Fadenführer gegeneinander gewahrt werden.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß unter Fortfall der . üblichen Bremsen beiderseits zwischen der Rößchenschiene und den Fadenführern ein den gleichbleibenden Vorlauf gegenüber den Rößchen aufrechterhaltendes, aus Zahnrad und Kurbelgetriebe bestehendes Vorlaufwechselgetriebe und ein die rückschlaglose Wegbegrenzung regelndes, aus Zahnrad und Kurvengetriebe bestehendes Übersetzungsgetriebe angeordnet sind. Es ist weiter zwischen der Rößchenschiene und den Fadenführern eine den Abstand zweier Fadenführer zueinander regelnde, aus Hebeln und Kurven bestehende Wechselvorrichtung vorgesehen.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung in einer Ausführungsform als Beispiel in verschiedenen Arbeitsstellungen schematisch dargestellt.
  • Nach Abb. i, die eine Gesamtansicht der Vorrichtung zeigt, befindet sich die Rößcneischiene in der Mittelstellung bei einer Bewegung von links nach rechts gehend. Abb. z zeigt die Stellung am rechten Ende des Fadenführerweges. Abb. 3 zeigt in einer Teilansicht die Stellung am Ende des Rößchenweges.
  • Die Rößchenschiene i wird in bekannter Weise mittels des ortsfest gelagerten Hebels 2, an dem der Lenker 3 angeschlossen ist, angetrieben. Der Lenker 3 trägt Rollen 4, auf welche die Kurvenscheibe 5 wirkt..
  • Auf der Rößchenschiene i sind die Rößchen 6 angeordnet. Die Rößchenschiene trägt ferner an jedem Ende Lagerarme 7, 8 bzw. 7', 8'. In diesen sind verschiebbar Vorlaufswechselstangen 9 und Fadenführerschubstangen io gelagert. In einem Ansatz ii jedes Lagerarmes 8, 8' ist eine Welle 12 gelagert, auf welcher ein Vorlaufswechselrad 13 .und ein Kurbelarm 14 sitzen. Das Vorlaufwechselrad 13 greift in eine Verzahnung der Vorlaufwechselstange 9 ein. An den Kurbelarm 14 ist eine Zugstange i5 angeschlossen, die andererseits an einen auf die Fadenführerschubstange io aufgeschobenen Kupplungsteil 16 angreift.
  • Auf jeder Fadenführerschubstange io ist ein zweiter Kupplungsteil 17 befestigt, in dem ein zweiarmiger Hebel 18, i9 gelagert ist, dessen Arm 18 als Klinke ausgebildet ist und mit einem Ansatz 2o am Kupplungsteil 16 in Eingriff kommen kann. Der andere Hebelarm i9 liegt im Bereich .einer ortsfest gelagerten Auslösebahn 21.
  • Auf den Vorschubwechselstangen 9 sitzen Anschläge 22, die den Weg dieser. Stangen begrenzen. Die Anschläge werden so eingestellt, daß sich die Kurbeln 14 um 18o° drehen können. und ihr Angriffspunkt an den beiden Endstellungen in der Geraden mit den Zugstangen 15 liegt. Durch an,der Rößchenschiene sitzende, zweiarmige Nasenfedern 23, die auf einen auf den Vorschubwechselstangen 9 befestigten Anschlag 24 wirken, werden die Vorschubwechselstangen in ihren beiden Endstellungen gegen unbeabsichtigte Verschiebungen gesichert.
  • An die auf den bekannten Minderspindeln 25 sitzenden Muffen 26 sind Schienen 27 o. dgl. angeschlossen. An diese Schienen sind in Lagern 28 Gleitbahnen 29 befestigt. Die Gleitbahnen laufen teilweise parallel zu den Schienen 27 und gehen an ihren nach außen liegenden Enden in- eine Kurvenbahn über.
  • Auf- den Fadenführerschienen 3o sitzen die Fadenführer 31 und auf einer zweiten Fadenführerschiene 3z Fadenführer 33 (z. B. Plattierfadenführer), Die Fadenführerschienen 30 werden durch die Verbindungsstange 34 mittels der Wechselmitnehmer 35 bewegt. In an den Verbindungsstangen 34 sitzenden Lagern 36 sind Fadenführe.rschubräder 37 und Kurbeln 38 gelagert.
  • Die Fadenführerschubräder 37 greifen in verzahnte Schienen 39 .ein, die Verlängerungen der Fadenführerschubstangen io bilden. An den Kurbeln 38 sitzen Stifte, die Rollen 40 tragen, welche in die Gleitbahnen 29 eingreifen. Durch die in den Gleitbahnen geführten Rollen, bzw. durch die größere Kurbellänge gegenüber der kürzesten Entfernung zwischen Kurbeldrehpunkt und Gleitbahn, werden die Kurbeln 38 in Schräglage gehalten.
  • über der Rößchenschiene ist eine Triebstange 41 gelagert, welche durch ein besonderes Exzenter 42 o. dgl. angetrieben wird. Auf der Triebstange 41 sind je zwei Steuerdaumen 43 befestigt, welche auf die V orlaufwechselstangen 9 wirken können.
  • Auf der Verbindungsstange 34 sind Lager 44 befestigt, in welchen Winkelhebel 45, 46 gelagert sind. Die abwärts gerichteten Arme 45 greifen in Mitnehmer 47 der Fadenführerschienen 32 für die Fadenführer (Plattierfadenführer) 33. Die im wesentlichen waagerecht entgegengesetzt zueinander-gerichteten Arme 46, welche an ihrem Ende Rollen 48 tragen, können von Schrägen 49, welche an waagerechten' Teilen von auf der Rößchenschiene befestigten Armen 5o angebracht sind, beeinflußt werden.
  • Die Wirkungsweise der Fadenführerantriebsvorrichtung ist folgende: Es ist angenommen, daß die Muffen 26 in ihrer äußersten Stellung stehen, in welcher sie an den Lagern der Minderspindeln 25 anliegen.
  • In beiden Abb. i und 2 befindet sich die Rößchenverbindungsschiene i in einer Bewegung in Pfeilrichtung x (Abb. i) auf dem Kulierweg von links nach rechts. Die Fadenführer 31 laufen in einer bestimmten Entfernung vor den Rößchen 6. Ebenso laufen die weiteren Fadenführer (Plattierfadenführer) 33 in einer bestimmten Entfernung hinter den Fadenführern 31.
  • Die Kurbelarme 14 liegen mit ihren Angriffspunkten in Richtung der Bewegung .der Rößchen bzw. Fadenführer. Die linken Anschläge 22 auf den Vorlaufwechselstangen 9 liegen auf der rechten Seite der Maschine gegen .den Lagerarm 7 und auf der linken Seite gegen den Lagerarm 8'.- Die Anschläge 22 werden in dieser Stellung .durch die auf die Anschläge 24 wirkenden rechten Arme der Nasenfedern 23 gehalten.
  • Durch die Rößchenschiene werden die in den Lagerarmen 7, 8 bzw. 7', 8' geführten Vorlaufwechselstangen -9 und Fadenführerschübstangen io, wie vorher ausgeführt, mitgenommen. Die an den Fadenführerschubstangen io sitzenden, auf die Zahnräder 37 wirkenden verzahnten Schienen 39 nehmen die Fadenführerschubräder 37, da diese durch die in -den . Gleitbahnen 29 -geführten, in Schräglage gehaltenen Kurbeln 38 an einer Drehung verhindert sind, mit. Hierdurch wird die Verbindungsstange 34, an welcher die Lager 36 für die Fadenführerschubräder 37 und die Kurbeln 38 befestigt sind, ebenfalls verschoben, so daß die Fadenführer in Richtung der Rößchenbewegung bewegt werden.
  • Kommt die in der rechten Gleitbahn 29 geführte, an der Kurbel 38 sitzende Rolle 40 in den kurvenförmig ausgebildeten Teil der Gleitbahn, so kann nunmehr diese Kurbel ausweichen. Die verzahnte Schiene dreht das Fadenführerschubrad 37, wobei die Verbindungsstange 34 nicht mehr der Bewegung der Rößchenschiene i folgt und dadurch die von der Verbindungsstange 34 angetriebenen Fadenführer 31 stillsetzt.
  • Während die Rößchenschiene i durch die Kurvenscheibe 5 weiter nach rechts bewegt wird, ist die Bewegung der Triebstange 41, welche durch das Exzenter 42 bewegt wird, beendet. Die Vorlaufwechselstangen 9 sind mit dem rechten Steuerdaumen 43 in Berührung gekommen (Abb.2). Bei Weiterbewegung der Rößchenschiene können. die Vorlaufwechselstangen 9 daher nicht mehr der Bewegung folgen und verschieben sich in ihren Lagerarmen 7, 8 bzw. 7', 8'. Durch die gleichzeitig beginnende rückläufige Bewegung der Triebstange 41 wird diese Bewegung unterstützt.
  • Auf der linken Seite der Maschine ist der Arm i9 des am Kupplungsteil 17 sitzenden Doppelhebels auf den ortsfesten Anschlag 2i aufgelaufen, so daß der Arm i8 verschwenkt wird und somit die am Hebelarm 18 sitzende Klinke aus dem Bereich des Ansatzes 2o des Kupplungsteiles 16 kommt.
  • Durch die Stillsetzung .der Vorlaufwechselstangen 9 werden die in den Ansätzen i i der Lagerarme 8 und 8' sitzenden, in die Verzahnung der Vorlaufwechselstangen .9 eingreifenden Vorlaufwechselräder 13 gedreht, wodurch die auf der Achse dieser Räder sitzenden Kurbelarme 14 um 18o° nach links geschwenkt werden. Nach dieser Schwenkung stößt auf der rechten Seite der Maschine der auf der Vorlaufwechselstange 9 sitzende rechte Anschlag 22 gegen den Arm 8 und auf der linken Seite der auf der Vorlaufwechselstange 9 sitzende rechte Anschlag 22 gegen den Arm 7'. Die linken Arme der Nasenfedern 23 wirken dabei auf die Ansätze 24 und sichern die Vorlaufwechselstangen 9 in ihrer neuen Lage (Abb. 3).
  • Ist die Bewegung der Verbindungsstange 34 beendet und dadurch die Stillsetzung der Fadenführer 31 erfolgt, so wird durch die Schräge 49, welche der rechte an der Rößchenschiene i (die sich ja noch weiter nach rechts bewegt) befestigte Arm 5o besitzt, der Arm 46 des auf der Verbindungsstange 34 gelagerten Winkelhebels abwärts gedrückt. Hierdurch wird die zweite Fadenführerschiene 32 weiter nach rechts bewegt, so daß die auf dieser Schiene sitzenden Fadenführer (Plattierfadenführer) 33 ihren Plattiernachlauf aufheben und in Höhe der Grundfadenführer 31' kommen (Abb. 3). Da der andere an der Verbindungsstange 34 befestigte Winkelhebel 45, 46 auch durch einen Mitnehmer 47 in die Fadenführerschiene 32 eingreift, wird gleichzeitig auch der linke Winkelhebel mitbewegt, wodurch dessen Arm 46 aus der Stellung Abb. i in die Stellung Abb. 2 verschwenkt wird. Die Lage der Plattierfadenführer 33 gegenüber den Grundfadenführern 31 wird hierdurch gesichert. Durch Abwärtsdrücken des Armes 46 des rechten Doppelhebels durch Ablaufen der Rolle 48 auf der Schräge 49 legen sich beide Arme 46 mit ihren Rollen 48 gegen die vor dem unteren Ende der Schrägbahnen liegenden Flächen der waagerechten Teile der Arme 50. Hierdurch erhalten auch die Plattierfadenführer eine bisher noch nie erzielte stoßfreie und genaue Wegbegrenzung. Durch die Wechselwirkung sperren sich die beiden Winkelhebel 45, 46 gegenseitig zur genauen Stillsetzung der Fadenführer an den Wegenden und dadurch ist die Fadenführerschiene 32 zwangsläufig geführt.
  • Während die Verbindungsstange 34 durch die rechte Triebkurbeleinrichtung langsam und stoßfrei stillgesetzt wird, hat also die weiterlaufende Schrägbahn 49, welche an dem an der Rößchenschiene i befestigten Arm 5o sitzt, die Plattierfadenführer S3 durch die Winkelhebel 45, 46 genau in Höhe der Grundfadenführer 31 geschoben.
  • Die Rößchenschiene bewegt sich nun bis zum Ende ihres Weges allein weiter. Die anderen Teile verbleiben in ihrer Lage (Abb. 3). Die Vorlaufwechselstangen 9 und die Fadenführerschubstangen io verschieben sich in den Lagerarmen 7, 8 bzw. 7', 8'.
  • Bei der Bewegung der Rößchenschiene in entgegengesetzter Richtung von rechts nach links wechselt nunmehr der Vorgang von selbst.
  • Auf der rechten Seite bewegt sich durch die sich auf dem Fadenführerschubrad 37 abrollende verzahnte Schiene 39 die an der Kurbel 38 sitzende Rolle, 4o in dem kurvenförmig ausgebildeten Teil der Gleitbahn 29 zurück bis in die gerade Bahn. Die Kurbel 38 wird dann wieder in ihrer Lage gehalten, verhindert die Weiterdrehung des Fadenführerschubrades 37, so daß nun die Verbindungsstange 34 und durch diese die Fadenführer 31 nach links verschoben werden. Die an der Verbindungsstange 34 sitzenden Winkelhebel, deren abwärts gerichtete Arme 45 in Mitnehmer 47 der Fadenführerschiene 32 greifen, werden, durch die Bewegung der Verbindungsstange verstellt. Der obere Arm 46 des linken Winkelhebels, welcher mit seiner Rolle 48 vor der Schrägfläche 49 steht, bewegt sich aufwärts in die aus Abb. i ersichtliche, für den rechten Arm 46 dargestellte Lage. Der obere Arm 46 des rechten Winkelhebels wird gleichzeitig in die Lage wie der linke Arm 46 (Abb. i) gesenkt. - Die Fadenführer 31 haben nunmehr umgekehrt den gleichen Vorlauf gegenüber den Plattierfadenführern 33 wie vorher auf dem in Abb. i dargestellten Kulierweg von links nach rechts.
  • In dieser Lage verbleiben die Fadenführer bis zum Ende des Kulierweges. Sobald die linke Kurbel 38 in den kurvenförmigen Teil der Gleitbahn eintritt, wiederholt sich der beschriebene Vorgang der stoßfreien Wegbegrenzung und der Wechsel der Stellung der Plattierfadenführer 33 gegenüber den Fadenführern 31.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE-: i. Antriebsvorrichtung für die Fadenführer an flachen Kulierwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, .daß unter Fortfall der üblichen Bremsen beiderseits zwischen der Rößchenschiene (i) und den Fadenführern (31) ein den -gleichbleibenden Vorlauf gegenüber den Rößchen aufrechterhaltendes, aus Zahnrad und Kurbelgetriebe bestehendes Vorlaufwechselgetriebe (13, 14, 15) und ein die rückschlaglose Wegbegrenzung regelndes, aus Zahnrad und Kurvengetriebe (37, 38, 29) bestehendes Übersetzungsgetriebe angeordnet ist.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß weiter ,zwischen der Rößchenschiene und den Fadenführern eine den Abstand zweier Fadenführer (31, 33) zueinander regelnde, aus Hebeln und Kurven (45, 46, 49) bestehende Wechselvorrichtung angeordnet ist.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die auf den Minderspindeln sitzenden Muffen, Schienen o. dgl. (27) angeschlossen sind, die eine Gleitbahn .(29) tragen, welche parallel zur Schiene (27) läuft und an ihren nach außen liegenden Enden in eine Kurvenbahn übergeht, und daß auf der die Fadenführerschiene (30) beeinflussenden Verbindungsstange (34) Kurbeln (38) gelagert sind, deren Rollen (4o) in die Gleitbahnen (29) eingreifen.
  4. 4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rößchenschiene (i) Lagerarme (7, 8, bzw. 7', 8') sitzen, in welchen verschiebbare Stangen (Vorlaufwechselstangen 9, Fadenführerschubstangen io) gelagert sind, die Vorlaufwechselstangen (9) Anschläge (22) tragen, welche :den Weg dieser Stangen begrenzen, wobei durch an der Rößchenschiene sitzende Doppelnasenfedern (23), die auf auf der Vorlaufwechselstange (9) befestigte Anschläge (24) wirken, die Sicherung der Vorlaufwechselstangen (9) in ihren Endstellungen erfolgt, daß ferner auf die Fadenführerschubstangen (io) Kupplungsteile (16) geschoben sind, an die Kurbelarme (15) angelenkt sind, welche andererseits mit in Ansätzen der. Lagerarme (8, 8') sitzenden Kurbelarmen (14) in Verbindung stehen, und auf der Welle (12) der Kurbelarme (14) Vorlaufwechselräder (13) sitzen; welche in eine Verzahnung der Vorlaufwechselstangen (9) eingreifen, während an die Fadenführerschubstangen (io) verzahnte Schienen (39) angeschlossen sind, die in Fadenführerschubräder (37) eingreifen, welche auf der Wplle der Kurbeln (38) gelagert sind.
  5. 5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rößchenschiene Arme (50) sitzen, welche Schrägen (49) besitzen, die auf Arme (46) von auf der Verbindungsstange (34) gelagerten Winkelhebeln (45, 46) wirken können, denen andere Arme (45) auf die Fadenführerschiene (3z) der Hilsfadenführer (33) eänwirken.
  6. 6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Rößchenschiene eine durch ein besonderes Exzenter (42) o. dgl. bewegte Triebstange (41) gelagert ist, welche Steuerdaumen (43@ trägt, die auf die Vorlaufwechselstangen (9) wirken.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202428B (de) * 1957-04-29 1965-10-07 Arthur J Cobert Fadenfuehrerantriebsvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1202428B (de) * 1957-04-29 1965-10-07 Arthur J Cobert Fadenfuehrerantriebsvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen

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