AT93654B - Geschlitzter Kolbendichtungsring. - Google Patents

Geschlitzter Kolbendichtungsring.

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AT93654B
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piston
sealing ring
ring
piston sealing
groove
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Middleton Smith Gill
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Middleton Smith Gill
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  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description


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 gehen von Gas und Öl während des Druckhubes des Kolbens. Wenn jedoch der Kolben den Arbeitshub antritt, wird das Entweichen nicht verhindert, weil der Reibungseingriff zwischen Ring und Zylinderwand (bedingt durch die federnde Eigenschaft des Ringes und den nach aussen gerichteten Druck gegen den
Ring) das Festhalten des Ringes für einen Augenblick bewirkt, so dass der Ring. dem Kolben etwas'nach- eilt. Während der kurzen Zeitspanne, in welcher der Ring aus dem Eingriff mit der einen Seitenwand der den Ring aufnehmenden Nut in Eingriff mit der ändern Seitenwand der Nut tritt, ist die Abdichtung zwischen dem Kolbenring und dem Kolben unterbrochen, wodurch Gas aus und Öl in den Verbrennungsraum gelangen kann. 



   Das Ziel der Erfindung ist, eine Kolbendichtung zu schaffen, durch welche dauernd ein dichtes
Anliegen des Kolbenringes an eine Seitenwand der Nut gewährleistet ist. 



   Zu'diesem Zweck besitzt der Ring an der dem höheren Druck angewendeten Stirnfläche eine Nut, 
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 jener Stirnfläche des Kolbenringes   gewährleistet wird, welche   der Niederdruckseite zugewendet ist. Der
Druck auf die andere   Seite'des Kolbenringes ;   die der Hochdruckseite zugewendet   ist, hält   den Ring in ständiger   Berührung   mit der Niederdruckseite der   Kolbennut.   



   In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellet: Fig. 1 ist ein
Schnitt. durch einen Teil eines Zylinders und eine Ansicht eines Teiles eines Kolbens,   der'mildèm'ver-   besserten : Kolbenring ausgestattet ist. Fig. 2 ist eine Endansicht und Fig. 3 eine Endansicht von der 
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 schaubildliche Ansicht einer weiteren Abänderung und Fig. 12 ist ein Schnitt nach   12-12 der- Fig : 11.   



   Die Kolbenringe nach der Erfindung können bei Verbrannungskraftmaschinen, Dampfmaschinen, Pumpen,. Verdichtern oder ähnlichen   Maschinen, oder Vorrichtungen verwendet, werden.-''''  
Nach Fig. 1 spielt in dem Zylinder   C   einer Kraftmaschine, beispielsweise einer Verbrennungskraftmaschine, ein Kolben-P. Der Kolben kann von passender Bauart sein und eine oder mehrere Ringnuten 10 besitzen. Der in der Zeichnung dargestellte Kolben ist mit zwei Umfangsnuten ausgestattet und steht in der üblichen Weise mit der Kurbelwelle in Verbindung ; Der Druck der Treibflüssigkeit oder der entzündeten Gase wirkt in der Richtung des Pfeiles a auf die Oberfläche   l ? des Kolbens'P, wodurch   der 
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 gleichzeitig die Dichtung an den Enden.

   Der Ring ist. an der Unterseite mit einer Nut 17 ausgestattet, die der ebenen Fläche der unteren Wand L der Ringnut zugekehrt ist. Die Nut 17 ist wohl annähernd   so lang wie der Ring, erstreckt sich aber nicht über die Verbindungsstelle S, da die Enden der Nut 17 neben den überlappenden Enden 12, 13 des Ringes aufhören. Ferner ist eine Umfangsnut 20 in der Arbeits-   
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 und der Zylinderwand gelöst wird, d. h. die Fläche   23'ist von   solcher Breite, dass der Reibungsdruck zwischen dieser und der Zylinderwandung kleiner ist als der Druck, der den Ring in die Richtung gegen die untere Seitenwand der den Ring aufnehmenden Nut presst.

   Ein wirksamer Ring wird dadurch erhalten, dass der Abstand zwischen der äusseren Kante der Fläche   19'oder   der inneren Kante der Nut 171 und der 
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 Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf die angegebenen Massbestimmungen, sie sind jedoch als vorzugsweise Ausführungsform angegeben. 



   Die Umfangsnut   20'geht   bis zu dem Spalt S, um so den Ring in radialer Richtung teilweise zu entlasten. 



   Fig 9 und 10 veranschaulichen die Verwendung der Erfindung bei doppeltwirkenden Kraftmaschinen, bei denen Dampf oder eine andere   Treibflüssigkeit wechselweise Druck auf   die einander gegenüberliegenden Seiten des Kolbens ausübt. Hier hat die Flüssigkeit das Bestreben von einem Raum auf der einen Seite des Kolbens an dem   Kolbenring   vorbei in den Raum auf der andern Seite des Kolbens 
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 der sich im Zylinder 36 hin und her bewegt, ist mit einer Kolbenstange 37 verbunden. Der Kolben ist mit zwei oder mehreren Umfangsnuten   G" aus ! 5estattet,   die bei der links gezeichneten Ausführung je einen   RingRaufnehmen, dessen Nuten   in wie Fig. 1-8 ausgebildet sind.

   Um jedoch eine wirksame Dichtung bei doppeltwirkenden Maschinen zu erhalten, werden die mit Nuten versehenen   Stirnflächen   so , angeordnet, dass sie nach entgegengesetzten Richtungen weisen. Der rechte Teil von Fig. 9 zeigt eine 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Geschlitzter Kolbendichtungsring, dadurch gekennzeichnet, dass er an der dem abzudichtenden
Drucke abgewendeten Stirnfläche mit einer Nut   (17)   ausgestattet ist, die sich fast über den ganzen
Umfang des Ringes erstreckt, jedoch kurz vor dem Schlitz   (2)   aufhört und mit der dem niederen Drucke zugewendeten Kolbenseite in Verbindung steht, um dichtendes Anliegen des Ringes mit seiner genannten
Stirnfläche zu erzielen   (Fig. 1-6).  

Claims (1)

  1. 2. Kolbendichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Verbindungskanäle (2, die Nut (17) mit dem Kolbenumfang in Verbindung setzen (Fig. 1-6).
    3. Kolbendichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass überdies auf der äusseren Umfläche des Ringes eine Nut (20) vorgesehen ist, die mit der dem abzudichtenden Drucke zugewendeten Stirnfläche (21) des Ringes in Verbindung steht (Fig. 1-6).
    4. Kolbendichtungsring nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsnut (20) näher zu der dem abzudichtenden Drucke abgewendeten Stirnfläche angeordnet ist und mit der andern Stirnfläche (21) durch Kanäle (24) in Verbindung steht (Fig. 1-6).
    Ó. Kolbendichtungsring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungskanäle (25'bzw. A, A') als seichte breite Vertiefungen ausgebildet sind (Fig. 7-12).
    6. Kolbendichtungsring nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungskanäle (o) an einander diametral gegenüberliegenden Stellen angeordnet sind (Fig. 7).
    7. Kolbendichtungsring nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsnut (201) in an sich bekannter Weise mit dem Raum der Spalte (8) in Verbindung steht (Fig. 7,8).
    8. Kolbendichtungsring nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungskanäle (J) annähernd in der Mitte zwischen der Spalte und dem der Spalte gegenüberliegenden Teil des Ringes angeordnet sind (Fig. 7).
    9. Kolbendichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Stirnflächen des Ringes Umfangsnuten (V, V) vorgesehen sind, von denen sich Kanäle (A, A') nach der äusseren Umfläche des Ringes erstrecken (Fig. 10-12).
AT93654D 1920-07-26 1920-07-26 Geschlitzter Kolbendichtungsring. AT93654B (de)

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