AT93657B - Verfahren zum Verbessern des Tones von Saiteninstrumenten. - Google Patents
Verfahren zum Verbessern des Tones von Saiteninstrumenten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Verbessern des Tones von Saiteninstrumenten. Es sind verschiedene Verfahren bekannt, durch welche der Ton von Saiteninstrumenten, insbesondere bei Geigen, verbessert werden soll. Nach diesen bekannten Verfahren werden die Instrumente teils von aussen mit besonderen Stoffen behandelt, teils von innen mechanisch verändert oder an Decken und Böden mit besonderen Massen überzogen. Die Verbesserung des Tones beruht darauf, dass sich über den Poren des Holzes feine elastische Membranen bilden, welche die Resonanz des Holzes erhöhen. Diese elastischen Membranen wurden nach den bisher bekannten Verfahren mittels Lösungen, mit welchen das Holz bestrichen wurde, hergestellt. Bei allen bisher bekanntgewordenen Verfahren verloren diese Überzüge nach längerer oder kürzerer Zeit ihre Elastizität und die Wirkung war vorüber. Meistens trat dann das Gegenteil des gewünschten EMI1.1 zur Hauptsache durch die Geigendecke verteilt ; Zargen und Boden haben nur untergeordnete Wirkung. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, welches in seiner Wirksamkeit l1nabhängigist von erstarrten Lösungen. Durch das vorliegende Verfahren wird die Decke und gegebenenfalls auch der Bodenin eine solche Spannung gebracht, dass die sämtlichen Holzteile gleichmässig schwingen ; gleichzeitig wird aber eine Dämpfung bewirkt, wodurch die Resonanzschwingungen eine Verkürzung erfahren, die notwendig ist, um eine grössere Tragweite des Tones zu erreichen. Nach der vorliegenden Erfindung wird die Innenseite der Decke mit einem feinen Gewebe, welches aus feinen Seidenfäden oder andern Fasern bestehen kann, überzogen, u. zw. so, dass die Seidenhaut überall dicht an das Holz anschliesst. Zum Überzug wird ein Klebstoff verwendet, der tierischer pflanzlicher oder auch organischer Art sein kann. Durch diesen Seidenüberzug wird erreicht, dass alle Teile des Holzes miteinander in Verbindung gebracht werden, so dass die ganze Decke völlig gleichmässig schwingt. Alle Rauheiten und Misstöne verschwinden. Die Seidenhaut überspannt zusammen mit dem Klebstoff die Poren und bildet so mikroskopisch feine Membranen. Gleichzeitig aber verbleiben in den Fasern des Gewebes unendlich viele feine Luftbläschen, welche ihrerseits als Resonanzkörperchen wirken. Die Klangfärbung des behandelten Instruments richtet sich nach der Stärke des verwendeten Gewebes und nach der Wahl des Klebstoffes. Sehr feine Seidengewebe, mit weichem Klebstoff verarbeitet, ergeben einen weichen, süssen Ton. Festere Gewebe, mit härteren Klebstoffen verarbeitet, ergeben markige Töne, aber stets bleibt die Gleichmässigkeit aller Töne. Also je nach Wahl von Klebstoff und Gewebe kann jeder Wunsch bezüglich der Klangfarbe eines jeden Instrumentes befriedigt werden. EMI1.2 eines harten Klebstoffes mit der Decke in Verbindung gebracht wild. Die hohen Töne klingen dann besonders weich und süss, wenn die mittleren Teile der Decke mit sehr feinem Seidenstoff mittels weichem elastischen Klebstoff überzogen werden. Wünscht man die für den Seidenstoff verwendeten Klebstoffe gegen die Einwirkung von feuchter Luft zu schützen, so werden gemäss der Erfindung d : e überzogenen Flächen mit einem dünnen Anstrich von Harzlösungen oder verharzenden Ölen überzogen. Es ist bekannt, schadhafte Geigendecken usw. mit Gewebestreifen zu reparieren, ohne dans hiedurch d'e Klangschönheit der Instrumente Einbusse erleidet. Neuartig aber ist die gemäss der vorliegenden EMI1.3 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verbessern der Tonwirkung von Saiteninstrumenten, dadurch gekennzeichnet, dlss d'e schwingenden Teile der Resonanzböden ganz oder teilweise mit feinem Gewebe mittels Kleb- stoffen überzogen werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, d ldurch gekennzeichnet, d : 1ss die Teile der Resonanzböden, deren Schwingungen verstärkt werden sollen, mit doppeltem oder dickerem Gewebe belegt werden.3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass weichere oder härtere Klebstoffe je nach der gewünschten Klangfarbe gewählt werden.4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Überzüge verwendeten Gewebe durch Bedecken mit Harzlösungen oder verharzenden Ölen gegen Einwirkung feuchter Luft abgeschlossen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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- 1922-08-18 AT AT93657D patent/AT93657B/de active
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