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Die Erfindung betrifft eine Aufhängung für Vorgelegemotoren und Vorgelege nach Art des horizontalen Strassenbahnmotorantriebes (liegender Vorgelegeachsmotor) an Triebfahrzeugen aller Arf zwecks Vermeidung der dieser Motorart eigentümlichen störenden Einflüsse, welche die dynamischen
Hängeisenkräfte auf Federn und Schienen ausüben.
Zur Klarstellung dieses Verhaltens diene folgende grundsätzliche Betrachtung an Hand der Fig. 1--2 und Fig. 12, wobei alle abwärts und reehtsgerichteten Kräfte und Strecken und alle Momente im Sinne des Uhrzeigers positiv (+) bezeichnet seien :
Der Motor 1 erteilt der Triebachse 6 und den Triebrädern ein Drehmoment + Mr, dem am Motor- gehäuse ein reaktionäres Drehmoment-M entspricht das, symmetrische Anordnung zunächst ange- nommen. jederseits durch je ein Kräftepaar wirksam wird, u. zw. mit den Kräften + P in jedem der beiden Hängeisen 2 und - Pi an jeder Seite der Triebachse 6, teils in den Vorgelegeradnaben, teils in den Tatzenlagern 5 auftretend.
Der Momentenarm ist der Horizontalabstand a der Hängpisen 2 von der
Triebachse 6. Daher gelten die Gleichungen : P - (- Pi) und-M =-2 P a.
Bei der üblichen Anordnung wirkt bei Vorwärtsfahrt jederseits-Pi unmittelbar entlastend auf Achse 6 Rad und Schiene, + P wirkt belastend auf den Rahmen 4 und beeinflusst hiedurch die Feder- belastungen + Q auf folgende Art : Nach Hinzufügen der beiden gegengleichen Kräfte + P'und-P', welche der Hängeisenkraft + P gleich sind und in den Schnitten der vertikalen Triebachsenebene mit den beiden Rahmenebenen wirken, ergibt sich jederseits :
1. Je ein Kräftepaar + P = 11 - pI, mit dem Arm a und dem Momente : 2 Pa ;
2. Je eine vertikale Einzelkraft + PI.
Während nur das Rahmenmoment - M bei allen Antriebsarten von Triebfahrzeugen unvermeidlich ist und auf den Gesamtradstand sich verteilend, nur mässige Spannungsänderungen in den Federn und
Schienen hervorruft, stellt dagegen die Einzelkraft + P' eine nur dem Strassenbahnmotor (liegender Vorgelegeachsmotor) eigentümliche, nicht zu unterschätzende Beeinflussung der Federn und in deren Folge auch der gesamten Lastverteilung dar. Sind nur Triebachsen (Motorachsen) im Rahmen vorhanden, so werden die Schienendrücke unverändert bleiben, weil die eingangs angeführte Einzelkraft-Pj und die Rahmenkraft + pI wegen : - Pi + P' = e sieh das Gleichgewicht halten.
Sind im Rahmen aber Trieb-und Kuppelachsen oder Laufachsen vereinigt und eventuell auch Federbalanciers vorhanden, so sind neben den Belastungsänderungen der Federn auch starke Veränderungen der resultierenden
Schienendrücke zu gewärtigen. Zur Erläuterung diene Beispiel IV, Fig. 12, in Anwendung auf ein dreiachsiges Fahrzeug mit einer Triebachse T und je einer Laufachse Li und L2 an beiden Enden,
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Achsen: <SEP> L2 <SEP> T <SEP> L1
<tb> ruhende <SEP> Feder- <SEP> u. <SEP> Schienendrücke <SEP> Q2 <SEP> Q <SEP> Q1
<tb> gebräuchliche <SEP> Federdrücke <SEP> Q2 <SEP> ¯ <SEP> Pa/l <SEP> ¯ <SEP> P/3 <SEP> Q <SEP> ¯ <SEP> P/3 <SEP> Q1 <SEP> # <SEP> Pa/l <SEP> ¯ <SEP> P/3
<tb> MotorKraftfahrt
<tb> aufhängung <SEP> SchienenQ2 <SEP> ¯ <SEP> Pa/l <SEP> ¯ <SEP> P/3 <SEP> Q <SEP> # <SEP> 2/3 <SEP> P <SEP> Q1 <SEP> # <SEP> Pa/l <SEP> ¯ <SEP> P3
<tb> in <SEP> beiden <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 1,2 <SEP> drücke
<tb> Fahrtbei <SEP> Motor- <SEP> Federdrücke <SEP> Q2 <SEP> ¯ <SEP> Pa/l <SEP> Q <SEP> Q1 <SEP> # <SEP> Pa/l
<tb> richtungen
<tb> aufhängung
<tb> # <SEP> nach <SEP> SchienenQ2 <SEP> ¯ <SEP> Pa/l <SEP> Q <SEP> Q1 <SEP> # <SEP> Pa/l
<tb> # <SEP> Fig.
<SEP> 3-11 <SEP> drücke
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geschont und Schüttelerseheinungen vorgebeugt.
Die in Fig. 11 dargestellte allgemeinste Form der neuen Motoraufhängung lässt sich in technischer Ausführung den jeweiligen praktischen Bedürfnissen entsprechend, mannigfach variieren. So sind in den Beispielen 1 und 2, Fig. 3 bis 8, Abänderungen dargestellt. bei welchen die Hebel 8 in einer zur Rahmenebene senkrecht stehenden (eventuell auch schrägen) Querebene liegen und mittels Hängeisen 9 und Support 10 an einem Rahmenquerblech 3 abgestützt wird, während Ereuzgelenkstück H die Ver- bindung mit Hebel/¯7 herstellt. In Beispiel l, Fig. P, -6 ist ferner Hebel 72 als einarmiger Hebel ausgeführt.
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oder auf andere beliebig auf der Triebachse angeordnete Lager wirken.
Federnde Glieder können ausser am Hängeisen auch an jeder anderen Stelle eingebaut werden, wobei sich insbesondere der Einbtu von schwingungsdämpfendeu Blattfedern an Stelle der kürzeren Hebel empfehlen wird. Die für den Fall des einseitigen Zahnradvorgeleges gegebene Assymmetrie des Motorschwepunktes, der hängeisen-
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Im allgemeinen erfüllen alle mehrteiligen Hebel- und Winkelhebelkombinationen zwischen Hängeisen und Triebachse den der Erfindung zugrundeliegenden Zweck, bei welchen die Übertragungsstäbe 14 und die Hängeisen 2 gleichsinnige Bewegungen ausführen und deren Gesamtübersetzungsverhältnis gleich 1 ist, während bei anderen Übersetzungsverhältnissen, mehr oder minder störende zusätzliche Federbelastungen respektive Entlastungen bestehen bleiben.
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auf der Triebachse oder den Triebrädern starr oder elastisch abgestützt ist, vornehmlich aber beim gewöhnlichen Stra, ssenbahnmotor mit Stirnrändern und verwandten Bauarten mit Kegel-oder Hyperbelrädern, Kettenrädern oder Karden und bei Vorgelegeantrieben jeglicher Energieart wie :
Elektrizität-, Verbrennungs- oder Dampfmotoren (Booster), Turbinen, hydraulischen Getrieben. Sie kann auch bei schräger oder vertikaler Motoranordnung Verwendung finden.
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