AT96792B - Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes für Malzwecke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes für Malzwecke.

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  Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes für   Malzweeke.   



   Es ist bekannt, antimonhaltige weisse Farbe unter anderem dadurch herzustellen, dass man die bei der oxydierenden Röstung von Schwefelantimon sich bildenden, aus Antimonoxyd und Schwefeloxyd bestehenden Dämpfe in einer Lösung oder Suspension von Caleiumhydroxyd auffängt, worauf man 
 EMI1.1 
 neu, bei welchen das unreine, insbesondere wesentliche Mengen von schwefliger   Sature   enthaltende Antimonoxyd des Handels in ähnlicher Weise mit einer alkalischen Lösung, oder nach welchen Antimonoxyd in Gegenwart von trockenen Alkalien und Luft behandelt wird.

   Diese bekannten Neutralisationen können jedoch nur unvollständig stattfinden,   im Endprodukt bleiben noch wesentlicbeMengen schweflig-   saurer Bestandteile zurück, die dann auf gewisse Farbstoffe zerstörend wirken, den Farbton veränderlich machen und dem Trockenen hinderlich sind. 



   Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung besteht aus zwei vollständig   durchgeführten   Reaktionen, von denen die erste : Neutralisation der schwefligsauren Bestandteile durch ein Alkali bei Gegenwart von Wasser, Bildung von alkalischen Sulfiten, bekannt ist, und die zweite : Oxydation der aus der ersten erhaltenen Sulfite bei Gegenwart von Wasser und ihre Umwandlung in Sulfate, den Gegenstand der Erfindung bildet, die die restlose Neutralisation der schädlichen Bestandteile sichert. 



  Zurch Durchführung wird das Gemisch des rohen Antimonoxydes des Handels mit alkalischen Lösungen kräftig durcheinander geschüttelt und dabei der Wirkung eines Luft-und Sauerstoffstromes ausgesetzt. 



  Hiebei werden die vorhandenen Sulfite in Sulfate verwandelt und es wird ein für Malereizwecke geeigneter Farbstoff von reiner Weisse erhalten, welcher die erwähnten Nachteile nicht zeigt. Er kann an Stelle von Zinkweiss und Bleiweiss verwendet werden und hat diesen gegenüber den Vorzug grösserer Deckfähigkeit. 



   Gemäss der Erfindung wird das durch Rösten von Schwefelantimon gewonnene handelsübliche   Schwefeldioxyd   enthaltene Antimonoxyd in einen mit Wasser gefüllten Behälter gebracht. Dann wird nach und nach eine alkalische Lösung, u. zw.   vorteilhaft Kalklösung beigefügt,   das Gemisch kräftig durcheinander geschüttelt und gleichzeitig in die Mischung ein Strom von Sauerstoff oder einfacher von komprimierter Luft eingeführt. Nach beendeter Oxydation wird abgepresst und getrocknet. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem Behälter   1,   der durch einen Deckel 2 verschlossen und in dem eine Mischvorrichtung angeordnet ist, die aus einer Welle 3 mit   Mischflügeln   besteht. In den unteren Teil des Behälters mündet eine mit einem Hahn 6 versehene Rohrleitung 5 zum Einführen der komprimierten Luft. Das in Wasser suspendierte Antimonoxyd wird in den Behälter eingebracht. Nach Hinzufügen der alkalischen Lösung wird die Mischvorrichtung in Tätigkeit gesetzt und es erfolgt ein inniges Vermengen der im Behälter befindlichen Stoffe. Zuletzt wird durch Öffnen des Hahnes 6 komprimierte Luft in den Behälter eingepresst. Das gesammelte Oxyd wird getrocknet und kann dann mit 01 vermischt für sich allein oder mit anderen Stoffen vermengt zum Malen verwendet werden.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes für Malzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch von handelsüblichem, wesentliche Mengen schwefliger Säure enthaltendem Antimonoxyd des Handels und einer alkalischen Lösung unter kräftigem Schütteln der Wirkung eines Luft-oder Sauerstoffstromes unterworfen wird. EMI2.1
AT96792D 1919-07-12 1922-02-25 Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes für Malzwecke. AT96792B (de)

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