AT97673B - Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Brennstoffes aus kohlenstoffhältigen Abfällen jeder Art. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Brennstoffes aus kohlenstoffhältigen Abfällen jeder Art.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezweckt, kohlenstoffhaltige Abfälle jeder Art, wie Sägespäne, Torf, Kohlenstaub 11. dgl., in feste Bindung zu bringen und durch Zusätze den Heizwert derart zu erhöhen. dass der Brennstoff den Kaloriengehalt der Steinkohle ereicht oder übertrifft. Behufs Erzeugung des Brennstoffes wird vorerst eine wässerige Lösung von Eisensulfat hergestellt. Mit dieser Lösung werden beispielsweise mit einer G : esskanne mit Brause die Sägespäne, Kohlenstaub od. dgl. begossen und durcheinandergesehaufelt. bis die Masse schwach angefeuchtet ist. Die auf diese Weise imprägnierte Masse wird flach in möglichst niedrigen Schichten auseinandergebreitet und bis zur Lufttrocknung liegen gelassen. Sodann wird in einem Kessel irgendein Abfallprodukt der Teer-, Naphtaoder Erdwachsindustrie, wie Teer, Gudron, Erdwachs oder Pech, bis zum Schmelzpunkte erhitzt und unter weiterem Erhitzen und tüchtigem Dureheinanderarbeiten die nach obiger Darstellung imprägnierten Sägespäne, Kohlenstaub od. dgl. partienweise eingetragen. Das Mischungsverhältnis kann beispielsweise derartig gewählt werden. dass mit 5-40 Teilen Teer-, Naphtha-oder Erdwaehsindustrieabfällen 60-95 Teile der mit Eisensulfatlösung behandelten Sägespäne, Kohlenstaub od. dgl. gemischt werden. Durch die Imprägnierung der Sägespäne od. dgl. mit Eisensulfat auf oben beschriebene Art findet infolge der Luftlagerung einerseits eine Oxydation (Sauerstoffaufnahme) statt, anderseits wird durch EMI1.2 Wenn ein Brennstoff unter Zuhilfenahme eines Sulfates auf bekannte Art erzeugt wird, erfolgt die Herstellung und Formgebung in einem Zuge. Die beigefügten Sulfate oxydieren an der Oberfläche der Formstüeke, während im Innern derselben die Sulfate unverändert bleiben. Nach vorliegender Er- EMI1.3 eine weitaus kräftigere Oxydationswirkung erzielt. Ein besonderer Vorteil des Brennstoffes liegt darin, dass naturgemäss dessen Aschegehalt auf das äusserste reduziert wird, da die bekannten Beimengungen wie Kalk, Sand, Lehm od. dgl. zur Gänze entfallen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Brennstoffes aus kohlenstoffhaltigen Abfällen jeder EMI1.4 Lösung von Eisensulfat schwach angefeuchtet, in dünnen Schichten ausgebreitet und trocknen gelassen werden, hernach in 5-40 Teile geschmolzenen Teer, Gudron, Pech, Erdwachs od. dgl. unter Umrühren eingetragen und vermischt werden, worauf die Mischung auf bekannte Art zu Briketts geformt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT97673T | 1923-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT97673B true AT97673B (de) | 1924-08-25 |
Family
ID=3617088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT97673D AT97673B (de) | 1923-06-08 | 1923-06-08 | Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Brennstoffes aus kohlenstoffhältigen Abfällen jeder Art. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT97673B (de) |
-
1923
- 1923-06-08 AT AT97673D patent/AT97673B/de active
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