AT98817B - Verfahren zur Oxydation von Naphthalin. - Google Patents

Verfahren zur Oxydation von Naphthalin.

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  Verfahren zur Oxydation von Naphthalin. 



   Es ist bereits   ein Verfahren zur Oxydation vonNaphthalin bekannt,   bei welchen das in   Dampfform     ÜbergefiihrteNaphtha1inmitsauerstoffenthaltenden Gasgemischen,   wie z. B. Luft. vermengt über Kontaktmassen strömt, die ein   Metalloxyd   enthalten. Als Katalysatoren wurden gewöhnlich Kohle oder Torf verwendet, denen Eisenoxyd zugesetzt wurde. Die angewendete Temperatur schwankt zwischen 150 und   200 .   Die nach diesem Verfahren gewonnenen Endprodukte wurden jedoch in einer Form erhalten. welche ihre Trennung und Reinigung sehr erschweren. 



     Gemäss der vorliegenden Erfindung wird ah Katalysator Molybdänoxyd   bei Temperaturen zwischen   2500     und     650 ,   am besten aber bei   5000.   verwendet, wobei in der Hauptsache Phtalsäureanhydrid. u. zw. in ziemlich beträchtlicher Menge und in verhältnismässig reinem Zustande, erhalten wird. 



   Die Verwendung von   Molybdänoxyd   als Katalysator ist wohl schon bei der Oxydation von   Anthrazen   zu Anthrachinon zur Beschleunigung der Reaktion vorgeschlagen worden. Die Reaktion   wird aber nicht in Gasform, wie im vorliegenden Falle, und weiters bei verhält nismässig niederer Temperatur durchgeführt. Es war daher nicht vorauszusehen, dass dem Molybdänoxyd als Katalysator bei der   Oxydation von Naphtalin gerade bei hoher Temperatur eine für die Herstellung von Phtalsäureanhydrid ausschlaggebende Bedeutung zukommt. 



   Beispiel : Naphthalin in Dampfform wird mit Luft im Verhältnis von 18 Teilen Luft auf 1 Teil Naphthalin gemischt und in einem geeigneten Behälter bei einer Temperatur von 600 in innige Berührung 
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 gesammelt. Sie bestehen hauptsächlich aus Phtalsäureanhydrid, ferner aus Wasser, Kohlensäure, Kohlenmonoxyd, Benzoesäure, Naphtochinon und   unveränderten   Naphthalin. Die Ausbeute an Phtalsäureanhydrid bezogen auf das verwendete Naphthalin   beträgt   bei günstig eingestellten Bedingungen ungefähr   75%.   



   Wird die Reaktion nur bei etwa   2500 durchgefÜhrt,   so ist die Ausbeute an Phtalsäureanhydrid eine verschwindend geringe,   der grösste Teil desNaphthalins   passiert den Katalysator ohne jede Einwirkung desselben. Es findet nur eine leichte Oxydation zu Oxydationsprodukten, wie z. B. Naphthochinon, statt. 



   Bei Temperaturen von etwa 550  und darüber nimmt die Ausbeute an Phtalsäureanhydrid ebenfalls ab, das erhaltene Produkt ist aber freier von Verunreinigungen, wie unverändertem Naphthalin und Naphthochinon. Offenbar ist dies darauf   zurückzuführen,   dass bei der höheren Temperatur die Reaktion viel kräftiger vor sich geht und eine vollständige Aufschliessung des reagierenden Materials stattfindet. 
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