CH100019A - Kurbelwellenschmiereinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Kurbelwellenschmiereinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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CH100019A
CH100019A CH100019DA CH100019A CH 100019 A CH100019 A CH 100019A CH 100019D A CH100019D A CH 100019DA CH 100019 A CH100019 A CH 100019A
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CH
Switzerland
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oil
bearing
lubrication device
crank
crankshaft lubrication
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Grazer Waggon-Und Masc Weitzer
Flatz Emil
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Grazer Waggon Und Maschinen Fa
Flatz Emil
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  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Kurbelwellenschmiereinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.    Vorliegende Erfindung betrifft eine  Schmiereinrichtung für die Kurbelwellen von  Verbrennungskraftmaschinen. Um den Öl  verbrauch möglichst zu beschränken, muss  verhindert werden, dass das aus den Lagern  austretende Öl in den Triebwerksraum ge  langt. Diesem Zwecke dienen     Olrückfüh-          rungsringe,    die nach vorliegender Erfindung  von Teilen des Lagers umgeben sind, welche  das aus den Lagerschalen tretende Öl in vom  Kurbeltriebwerksraum gesonderte Behälter  zurückleiten und an den Kurbelarmen sitzen.  



  Diese Anordnung ermöglicht sehr wesent  liche Vorteile. Erstens gestattet sie eine be  deutende Verkürzung der Wellen und Ma  schinenlänge bei Mehrzylindermaschinen, da  ein solcher Olrückführungsring in Richtung  der Wellenaxe keinen besonderen, sondern  nur den durch die Hohlkehle des Wellen  zapfens verlorenen Raum beansprucht. Zwei  tens ergibt sich die Möglichkeit, den     Ölrück-          führungsring    zugleich als Schmierring für  den Kurbelzapfen zu verwenden und schliess-    lich kann der Olrückführungsring von der  Welle getrennt hergestellt und an nahezu  spannungsfreien Stellen des Kurbelarmes be  festigt werden.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele der Kurbelwellenschmiereinrichtung  gemäss der Erfindung bei einer     mehrkurbe-          ligen    Welle im Schnitt durch die Kurbel  wellenachse veranschaulicht. Hierbei ist das  eine auf der rechten und das andere auf der  linken Seite des mittleren Lagers dargestellt.  



  Den Kurbelwellenlagern mit den Lager  schalen 1 und dem Gehäuse 2 wird das  Schmieröl durch die Zuleitung 2' durch eine  nicht gezeichnete Pumpe zugeführt. Den  Kurbelzapfenlagern d wird Schmieröl durch  die Kurbelwelle zugeführt; das aus ihnen  entweichende Öl sammelt sich im Kurbel  gehäuse 4, während das aus den Wellenlagern  austretende Öl in Behältern 5 gesammelt  wird, die ausser Verbindung mit dem Kurbel  gehäuse stehen, aber untereinander durch  einen Kanal 6 verbunden sind. Aus diesen      Behältern 5 wird das Öl durch die Ölpumpe  wieder angesaugt. Das aus den Lagern aus  tretende Öl wird bei dem auf der linken Seite  des Lagers dargestellten Ausführungsbeispiel  durch einen an dem Kurbelarm 9 befestigten  Rückführungsring 7 aufgefangen, den das  Lagergehäuse mit Ringschalen 8 unter Frei  lassung von Luftspalten umgibt.

   Ein Teil  des aus den Lagerschalen tretenden Öls wird  durch den Kanal 10 den Kurbelzapfen zu  geführt. Wie ersichtlich, umschliessen die  Lagerschalen den zylindrischen Teil des  Wellenzapfens, während die     Ölrückführungs-          ringe    die am Kurbelarm liegenden Hohl  kehlen des Wellenzapfens umgeben. Das aus  dem Lager tretende Öl gelangt daher in den  Ölrückführungsring 7, aus welchem es in den  Behälter 5 fliesst. Diese Anordnung bietet  den Vorteil, dass die Konstruktion der Kur  belwelle hinsichtlich Form und Abmessungen  keinerlei Beeinflussung erfährt, dass viel  mehr nur der an den Hohlkehlen, welche den  Wellenzapfen mit dem Kurbelarm verbinden,  vorhandene Raum für die Anbringung der  Ölrückführungsringe ausgenützt wird.

      Da zwischen den Kurbelarmen 9 und den  Kurbelwellenlagern ein achsiales Spiel vor  handen ist, so ist es zweckmässig, achsiale  Verschiebungen der Kurbelwelle durch einen  Bund 11 zu verhindern, welcher zwischen  den beiden Hälften eines zweiteiligen Lagers  angeordnet ist und gleichzeitig zur Auf  nahme, z. B. eines Steuerrades, dienen kann.  



  Natürlich können auch Ketten oder Ringe  das Öl aus den Behältern 5 wieder in das  Lager fördern.  



  Bei dem auf der rechten Seite dargestell.  ten Ausführungsbeispiel wird das Öl für die  Schmierung des Kurbelzapfens den     Ölrück-          führungsringen    gesondert zugeführt und alles  aus dem Lager tretende Öl in die Behälter 5  im Lagergehäuse rückgeleitet. Eine Ölleitung  12 durchsetzt das Lagergehäuse und mündet  bei 13 in den Olrückführungsring 14. Der  Ring 14 besitzt innen eine ringförmige  Rippe 15, welche derart geformt ist, dass das  aus dem Lager tretende und auf sie treffende    Öl gegen den Behälter 5 im Lagergehäuse  gelenkt wird und sich nicht mit dem aus der  Leitung 12 bei 13 austretenden Öl vermischen  kann.

   Die gleiche Wirkung könnte auch  durch zwei konzentrische Ringe erzielt wer  den, von welchen der eine zur Weiterleitung  des aus der Leitung 12 tretenden Öls zum  Kurbelzapfen und der andere zur Rück  leitung des aus dem Lager tretenden Öls  dient. Gegebenenfalls kann die Rippe 15  oder können die Ringe so geformt und an  geordnet sein, dass auch ein Teil des aus dem  Lager tretenden Öls zum Kurbelzapfen ge  langen kann.

      Gegenüber den bekannten Anordnungen  für die Schmierung von Kurbelzapfen bietet  das zweite gezeichnete Ausführungsbeispiel  den Vorteil, dass trotz sparsamsten     Ölver-          brauches    alles dem Kurbelzapfen zugeführte  Öl vor Verunreinigungen, insbesondere durch  Verbrennungsrückstände aus dem Kolben  raum, vollkommen geschützt und damit die  weitaus häufigste Ursache des Heisslaufes  der Kurbelzapfen beseitigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kurbelwellenschmiereinrichtung für Ver brennungskraftmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass von Teilen des Lagers um gebene Ölrückführungsringe, welche das aus den Lagerschalen tretende Öl in vom Kurbel triebwerksraum gesonderte Behälter zurück leiten, an den Kurbelarmen sitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Kurbelwellenschmiereinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Olrückführungsringe einen Teil des von ihnen aufgenommenen Öls zu den Kurbelzapfen leiten. 2. Kurbelwellenschmiereinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Schmierung der Kurbelzapfen be nötigte Ölmenge den Ölrückführungs- ringen wenigstens zum Teil vermittelst besonderer, das Lagergehäuse durch setzender Ölleitungen zugeführt wird. 3.
    Kurbelwellenschmiereinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Ölrück- führungsringe Rippen besitzen, welche eine Vermischung des dem Kurbelzapfen zugeführten Öls mit dem aus dem Lager tretenden 0l verhindern.
CH100019D 1921-04-12 1922-03-27 Kurbelwellenschmiereinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. CH100019A (de)

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CH100019A true CH100019A (de) 1923-07-02

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ID=3619107

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CH100019D CH100019A (de) 1921-04-12 1922-03-27 Kurbelwellenschmiereinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015121974A1 (de) 2015-12-16 2017-06-22 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Lageranordnung für eine Kurbelwelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015121974A1 (de) 2015-12-16 2017-06-22 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Lageranordnung für eine Kurbelwelle

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