CH100409A - Verfahren zur Darstellung eines Acridinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Acridinderivates.

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CH100409A
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Farbwerke Vorm Meiste Bruening
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Hoechst Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D219/00Heterocyclic compounds containing acridine or hydrogenated acridine ring systems
    • C07D219/04Heterocyclic compounds containing acridine or hydrogenated acridine ring systems with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to carbon atoms of the ring system
    • C07D219/06Oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Acridinderivates.       In dem Patent Nr. 94950 wurde ein Ver  fahren zur Darstellung von<B>3.9</B> .     7-Diamino-          äthoxy-acridin    beschrieben, welches darauf  beruht, dass man im 3 . 9     .7-Amino-halogen-          äthoxy-acridin    das Halogen gegen die     Amino-          gruppe    umtauscht, indem man entweder di  rekt mit Ammoniak erhitzt, oder zunächst  das Halogen gegen eine     Alkyloxy-    oder     Aryl-          oxygruppe    und diese dann weiter mittelst  Ammoniak gegen die     Aminogruppe    tauscht.  



  Es wurde nun gefunden, dass als geeig  netes Mittel zur Überführung der in     9-Stel-          lung    befindlichen negativen     Substituenten     in die     Aminogrup.pe    anstatt des Ammoniaks  auch Derivate des Ammoniaks, wie     A.nnmon-          salze,        Hydroxylamin    und     Acylderivate    des  Ammoniaks, wobei erforderlichenfalls der  Säurerest nachfolgend abzuspalten ist, ver  wendet werden können.

      <I>Beispiel 1:</I>    34 Teile salzsaures 3 . 7.     9-Amino- < ithoxy-          chloracridin    werden in 170 Teilen Phenol  gelöst und bei zirka<B>80'</B> 12,5 Teile     Ammon-          karbonat    kristallisiert eingetragen. Unter    Rühren wird bis 140' erhitzt, 10 Minuten  bei dieser Temperatur gehalten, mit Aceton  verdünnt und vom Reaktionsprodukt abge  saugt.

   Die wässerige Lösung     desselben    wird  zwecks     Abscheidung    von Verunreinigungen       ammoniakalisch    gemacht und aus dem Fil  trat das salzsaure     3.9.7-Diamino-äthoxy-          acridin    durch     Ansäuren    mit Salzsäure abge  schieden.

   Natronlauge fällt aus der wässe  rigen Lösung des Salzes, das bei 124' unter  Aufschäumen schmelzende gelbe     3.9.7.Di-          amino-äthoxy        -acridin.       <I>Beispiel 2</I>  27 Teile     3.7.9-Amino-äthoxy-chloracri-          din    werden in 135 Teilen Phenol mit 12 Tei  len     Ammonchlorid    oder     Ammonsulfat    6 Stun  den auf 130 bis 140   erhitzt und das salz  saure     3.9.7-Diamino-äthoxy-acridin    durch  Zusatz von Aceton abgeschieden. Das Salz  kristallisiert in gelben Nadeln.

      <I>Beispiel 3</I>  28 Teile     3.7.9-Amino-diäthoxy-aeridin,     erhalten aus 3. 7..9-Amino-äthoxy-chloracri.-      den und     Natriumäthylat,    werden mit 7 Tei  len Harnstoff und 150 Teilen Phenol oder       Kresol    langsam bis zum Sieden erwärmt und  einige Zeit auf dieser Temperatur gehalten.  Das Phenol wird im Vakuum     abdestilliert.     Der Rückstand wird in warmer verdünnter  Salzsäure aufgenommen, filtriert und aus  der Lösung durch Zusatz von Kochsalz das  salzsaure     3.9.7-Diamino-äthoxy-aeridin    ab  geschieden.  



       Beispiel     1 Teil 3.     7.9-Amino-äthoxy-chloracridin     wird mit 5 Teilen Harnstoff rasch auf 180  bis 200' erhitzt. Die Reaktionsmasse wird  mit     verdünnter    Natronlauge ausgekocht und  der Rückstand aus verdünntem Alkohol um  kristallisiert. Man erhält das     3.9.7-Di-          amino-äthoxy-aeridin    in gelben     Nädelchen     vom S .

   P .124  . '  <I>Beispiel 5</I>  2,7 Teile 3. 7.     9-Amino-äthoxy-chloracri-          din    werden mit 0,7 Teilen     Acetamid    in 15  Teilen Phenol langsam zum Sieden erhitzt  und kurze Zeit im Kochen erhalten.     Beien     Verdünnen der Schmelze mit Aceton fällt  das Hydrochlorid des 3.7.     9-Amino-äthoxy-          aeetamino-aeridins    aus; beim Erwärmen mit  50      loiger    Schwefelsäure entsteht aus diesem  <B>3.9</B> .     7-Diamino-äthoxy-acridin.     



  <I>Beispiel ö:</I>  <B>2,7</B> \feile 3 . 7 .     9-Amino-äthoxy-chloracri-          din    werden mit 2,3 Teilen     Hydroxylamin-          chlorhydrat    und 2,7 Teilen wasserfreiem       Natriumacetat    mit 15 Teilen Phenol langsam  zum Sieden erhitzt. Es tritt lebhafte Gas  entwicklung ein. Die Reaktionsmasse wird  mit verdünnter Natronlauge erwärmt. Das  ausgeschiedene     3.9.7-Diamino-äthoxy-acri-          din    wird über sein salzsaures Salz gereinigt.

    <I>Beispiel 7:</I>  1 Teil     3-Amino-7-äthoxy-9-phenoxy-acri-          din,    erhältlich aus     3.7.9-Aminoäthoxy-chlor-          acridin    und     Natriumphenolat,    wird mit 0,5  Teilen     Ammonehlorid    in 5 Teilen     p-Kresol     3,5 Stunden zum Sieden erhitzt.

       Mittelst    Ace-    ton und Salzsäure wird dann ein gelbes Salz  abgeschieden, dieses in Wasser gelöst und nach  der Beseitigung von Verunreinigungen durch       Ammoniakzugabe,    durch Ansäuern mit Salz  säure das salzsaure     3.9.7-Diamino-ä.tlioxy-          acridin    zur     Abscheidung    gebracht.  



  <I>Beispiel 8</I>  2,7 Teile 3.     7.9-Amino-äthoxy-chloracri-          din    werden mit 1,3 Teilen     Ammoncarbonat    in  10 Teilen     Amyl-    oder Äthylalkohol im Rohr  2 Stunden auf 180   erhitzt. Das ausgeschie  dene Reaktionsprodukt wird abgesaugt, mit  Aceton     gewaschen,    dann in     Wasser    gelöst,       ammoniakalisch    gemacht und aus dem Fil  trat mittelst Natronlauge das     3.9.7-Di.-          amino-äthoxy-aeridin    abgeschieden.  



       Beispiel   <I>9:</I>  2,7 Teile 3. 7 .     9-Amino-äthoxy-chloracri-          din    werden in 13,5 Teilen Phenol gelöst,  2,7 Teile     Dicyandiamid    zugegeben, zum Sie  den erhitzt und so eine Stunde gehalten. Die  Schmelze wird dann mit Aceton verdünnt,  von der dabei erhaltenen     Abseheidung    ab  gesaugt, diese in Wasser gelöst,     ammoniaka-          lisch    gemacht und aus dem Filtrat mittelst  Salzsäure 3.9.7     -Diamino-äthoxy-acridin-          hy        drochlorid    abgeschieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 3.9.7- Dia.mino-äthoxy-aciidin, dadurch gekenn zeichnet, da.ss man 3.9.7-Amino-halogen- äthoxy-aeridin mit Derivaten des Ammo niaks behandelt. UNTERANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 3.9.7- Diamino-ä.thoxy-acridin, dadurch gekenn zeichnet, dass man das 3. 9. 7-Amino-halogen- äthoxy-acridin mittelst Alkoholaten in den entsprechenden Äther verwandelt und diesen mit Derivaten des Ammoniaks umsetzt.
CH100409D 1921-09-06 1922-04-13 Verfahren zur Darstellung eines Acridinderivates. CH100409A (de)

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