CH101081A - Zugdeckungsanlage. - Google Patents

Zugdeckungsanlage.

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CH101081A
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Company The National Appliance
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Nat Safety Appliance Co
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  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description


      Zugdecktingsanlage.       Die Erfindung betrifft eine     Zugdeckungs-          anlage    für Eisenbahnen der Art, bei der in       Geleiseabschnitten    Streckenmagnete liegen,  die durch     Elektromagnete    beherrscht werden,  die an     Geleisestrumkreisen    liegen und die mit  auf dem Zuge angebrachten, magnetisch be  tätigten Ventilen in der 'Weise     zusaminenar-          beiten,        dass    die Bremsen selbsttätig ange  zogen werden, wenn der Zug in einen schon  besetzten Abschnitt einfährt,

    Bei früheren Anlagen dieser Art     umfasst     der Zugmechanismus drei oder mehr magne  tisch. betätigte Ventile, von denen jedes sei  nen eigenen, besonderen Magnetstromkreis  besitzt, zu dem Erreger gehören, die geeignet  sind, das Feld der     Geleiseinagnete    zu durch  queren, sowie Ventile zum Verbinden der       Zugluftleitung    mit der Atmosphäre und da  mit zum Anziehen der Bremsen.  



  Gemäss der Erfindung gehören zum     Zu-          Ventilmeelianismus    nur zwei Magnete, die  so liegen,     dass    jeder Pol des einen von ihnen  in, der Fahrtrichtung hinter dem Pol des     an-          (lern    liegt. Jeder dieser Magnete ist imstande,    ein Ventil für die     Re#gelung    der Tätigkeit der  Bremsen zu betätigen. Diese vereinfachte  Bauart erspart einen oder zwei Magnete und  Ventile, erlaubt -aber dem Zuge, in der einen  oder andern Richtung zu fahren, mit der  Maschine vorn oder hinten und auf ein und  demselben Geleise.  



  <B>Auf</B> der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfind-ungsgegenstandes        darge-          tD     stellt.       Fig.   <B>1</B> zeigt;     schematiscb.    den     Grundriss     eines Abschnittes eines     Eisenbahngeleises    mit  aneinander     angrenzeiiden        Blookstrecken,    ei  nen Streckenmagnet und dessen Betätigungs  mittel, sowie den zwei     Regulierventil-e    um  fassenden     Venfilapparat,    der durch das Fahr  zeug getragen wird und mit dem Strecken  magnet zusammenwirkt;

         Fig.    2 ist die zugehörige Seitenansicht;       Fig.   <B>3</B> eine Seitenansicht eines Teils einer  Lokomotive und des Geleises, mit Darstellung  der gegenseitigen Lage der einerseits von der       Lol"o'motive    getragenen, anderseits am Ge  leise angebrachten Apparate;      Die     Fig.    4,<B>5</B> und<B>6</B> zeigen in     Grundriss     und     Aufriss    Einzelheiten des permanenten       Strechen-    oder     Geleisemagnetes    und des       Elektro-Kontrollmagnetes,    der neben jenem  angeordnet ist;

         Fig.   <B>7</B> ist der     Grundriss    des Ventilappara  tes mit magnetischen Leitern;       Fi-.   <B>8</B> ist ein Schnitt nach der Linie<B>9-9</B>       #-on        Fig.   <B>7,</B>     Fig.        Sa    ein Vertikalschnitt eines       Führiangsgliedes    für ein Ventil     und        Fig.        8b     der     zugehörice        Grundriss:        Firr.   <B>9</B> ist ein  Schnitt nach der Linie<B>10-10</B> von     Fig.   <B>7.</B>  



  Die Zeichnung zeigt eine Anlage mit  festem Block- oder     Verriege-lungssignal.     



  Die Anlage, wie sie in     Fig.   <B>3</B> dargestellt  ist,     umfasst    sowohl den     Geleiseapparaf,        wie     auch den     Zugapparaf.     



  Der     Geleiseapparat    besitzt einen Dauer  magneten, der auf den Schwellen in der  Mitte des     Gelpises    parallel zu den Schienen  angebracht ist. Unterhalb der Pole dieses       Dauermagnetes,    quer dazu, ist ein Elektro  magnet angebracht, der, wenn     erree,        stärk:er     ist als jener.  



  Zum Zugapparat gehört der     -.nia-net-pnet-t-          matische    Ventilapparat F     (FinG.   <B>3),</B> dessen  Ventile auf Anhalten des     Zu-es    wer  den von     dem    -auf dem Geleise     befindlichen     Dauermagneten aus, ferner ein pneumatisches       Anhalteventil   <B>D</B> zum selbsttätigen Anziehen  der Bremsen und ein Ventil<B>E.</B> Dieses letz  tere besorgt das Auslösen der Bremsen und       flas    Zurückführen des Mechanismus in die  normale     Siellun("    nachdem ein selbsttätiges  Anziehen der Bremsen stattgefunden hat,

       und     dient auch zum Ausschalten des das selbst  tätige Anhalten des Zuges bewirkenden<B>Ap-</B>  parates an folgenden Maschinen desselben       tD     <I>Zuges.</I>  <B>10</B> sind auf Schwellen<B>11</B> befestigte       Eisenbahnsehienen,    die durch Isolation<B>123</B>  voneinander getrennt sind, die das Geleise  in Abschnitte     (Blocksfrecken)   <B><I>A,</I></B><I> B</I>     ete.     unterteilt.

   In jeder Blockstrecke sind, wenig  unterhalb der     Schienenoberseife    ein polari  sierter permanenter Streckenmagnet<B>13</B> von       Hufeisenform    und, etwas tiefer, ein     Elektro-          Kontrollmagnet    14 angeordnet. Letzterer ist    stärker als der erstgenannte     und    besitzt ei  nen Kern<B>15,</B> eine Spule<B>16</B>     und    Polstücke  <B>17</B> und<B>18,</B> die sich auswärts     und    aufwärts  erstrecken, damit sie mit den entgegen  gesetzten Polen des     Geleisemagnetes   <B>13</B> in  <B>D</B>  Wirkungsverbindung treten können.

   Zur  Unterscheidung ihrer     Polarisität    sind die  Polstücke der beiden Magnete in     Fig.   <B>5</B> mit  <B>N</B> und<B>8</B> bezeichnet. Die<B>N-</B> und     S-Pole    des  Elektromagnetes liegen an dem<B>S-</B>     bezw.     Pol des     Dauermaglietes.    Der Elektromagnet       ist    am Dauermagnet befestigt, um die beiden.  in     -ezenseitiLer        Arbeitsstellung    zu halten,  und das Ganze ist in geeigneter Weise ver  schalt.

   Der Elektromagnet wird durch einen  Stromkreis des     Signalsystems    erregt, der in  bekannter Weise geschlossen wird durch ei  nen in die     Bloe    "-trecke einfahrenden Zug,  wenn die     Blockstrecke    frei ist.  



  Der auf dem     Zuze    befindliche     ma-net-          pneumatische    Ventilapparat F     Tig.   <B>3)</B>     um-          fasst    zwei     RegIllierventile        Tf',    die in einem  Messinggehäuse 22 eingeschlossen sind, das  von einer     Verbindungsplatte    20 herabhängt.  Diese hängt. an starren Pfosten<B>21,</B> die am  mittleren     Unterzu-   <B>S</B> des     Lokomotivienders     befestigt sind.

   Der Ventilapparat wird in  passendem Abstand über dem     Geleisebeit     gehalten und erstreck       (r    -t sich parallel     züi        d(-n     Schienen.  



  Das Messinggehäuse     22    besitzt vier sich  auswärts erstreckende Augen<B>23,</B> durch     wel-          Bolzen   <B>b</B> gehen, die das<B><I>G</I></B>     ehäuse    an der Ver  bindungsplatte 20 festhalten.

   Das Gehäuse  trägt ferner die magnetisch leitenden     Schie-          neu    P und besitzt vier mit ihm ein Stück     bil-          den-de    Stutzen 24. die in ihrer Längsrichtung  ,durchbohrt sind zwecks Aufnahme eines  Kernes o     Jer        Pol.stiicli:

  e3    2<B>5</B> von hoher     Permea-          bilität.    Diese Kerne oder     Polstück--    sind an  den Enden mit     Sehraubengewinde   <B>26. 27</B>     vfr-          sehen,    von denen das innere,<B>26,</B> in eines der       Magnet-Polstücke   <B>28</B> eingreift, während das  äussere,<B>27,</B> Muttern<B>29</B> trägt, die sich gegen  die     gusseiserneit    Schienen P anlegen.

   Diese  sind mit     dem    Gehäuse ausserdem durch     Kopf-          .schrauben   <B>30</B>     und        Sicherungsselleiben   <B>31</B> ver-           bunden.    Die Schienen sind bestimmt, das  Feld der     Stre#ckenmagnete    zu schneiden.  



  Jeder der Magnete     M        bezw.        311'    besitzt  zwei Bügel (die     Bügelzahl    könnte auch klei  ner oder grösser als zwei sein), die mittelst  Klammern<B>32,</B> miteinander verbunden und  durch     Kopischrauben   <B>33</B> an den Polstücken  <B>28</B> festgeklemmt sind. Die Pole des einen       Nagnetes    sind gegen die des andern umge  kehrt,     #d.    h.,     hat    der Magnet M links (in der       Falirric'hiung    genommen) seinen     SÜdpol,    so  liegt beim Magneten<B>IN'</B> links der Nordpol.

    Diese Nord-     und    Südpole der gleichen Seite  sind     durchdie    Polstücke<B>25</B>     und..die    Erreger  schienen P miteinander verbunden, so     dass,     wenn einer dieser Magnete stärker wird als  der andere, der stärkere die Neigung hat, den  schwächeren zu verstärken, so     dass    also die       bei-den    Magnete suchen, gleich stark zu     sein.-          Selbstverständlich    sind diese zwei     Magnete     von den Streckenmagneten her magnetischen  Impulsen ausgesetzt, die manchmal magneti  sierend und manchmal     entmugnetisierend     wirken,

   so     dass    die Magnete M,     .31'    Verstär  kungen     -und    Abschwächungen unterworfen  sind.  



  Ausserhalb der Stutzen 24 sind auf die  Kerne<B>25</B>     nichtmacnetische        Bü#chsen    34' ge  n  steckt, um die vom einen Magnet     züm    andern       fliessen,de    magnetische Kraft hinreichend zu  verringern. Innerhalb des     Ventilgehi,iuses,.     <B>je</B> in den     En-den,    sind die zwei     mae:net--pneu-          matischen    Ventile V     ancebraclit.    Der Aufbau  dieser beiden Ventile ist der nämliche.  



  Die     Polstüüke   <B>28</B> sind breit und<B>flach</B>     und     .in zwei Stellen mit     Schrartbengewinde    ver  sehen zwecks Aufnahme der     Kopfseliraube     <B>33</B>     und    der Gewindeenden<B>26</B> der Kerne<B>25.</B>  Die letzteren sind in den Stutzen 24 mittelst  Stellschrauben 34 und     Gegenmutfern   <B>35</B> fest  gestellt.  



  Die Ventile sind aus Bronze und deren  Kammern     und    Aussparungen im Innern sind       konzentris-ch    zum     Ventils-chafte.     



  Eine     Ventilschaftbüchse    41     passt    genau  in eine, Vertiefung an der Oberseite eines  Führungsgliedes 40. Einander diametral  gegenüber sind in die obere Fläche des letz-         teren    zwei runde Vertiefungen<B>51</B> eingelassen,  in welche     Polstückdübel    42     eingepasst    -sind.  Ein kleiner     Messing-Führungsstift    43 ist in  der Mitte eines dieser zwei     Polstückdübel     befestigt und erstreckt sich von hier     aus    auf  wärts, um als Führung für den Anker 45 zu  dienen, der auf den obern Stirnflächen der       Polstückdübel    42 ruht.

   Diese bilden     An-          sühläge    für das Zurückhalten des das Ventil  betätigenden Ankers 4-5 in seiner normalen       Verschlussstellung    unter der     *Wirkung    des  Magnetes.  



  Der Anker 45 besitzt nahe einem seiner  Enden ein -kleines Loch 44, durch welches  hindurch der Stift 43 geht, und zwar so  leicht,     dass    der Anker sich in vertikaler Rich  tung frei bewegen kann. Der Stift 43 dient  ferner dazu, den Anker an<B>-</B> einer Drehung  auf dem Ventilschaft und von den Dübeln  42 weg zu hindern. Von den Enden des bron  zenen     Ventilschaffes    ist das eine dünner     als     das andere. Das dünnere besitzt Gewinde 47  zwecks Aufnahme einer Flügelmutter 48.  Ein Anschlag 46a begrenzt die Öffnung des       el     Ventils.  



  Der Anker 4.5 ruht auf einer Scheibe 49,       die.auf    das dünnere Ende des     Ventilschaftes     46     passt.    Vermittelst der Flügelmutter 48  werden die verschiedenen Teile     zusammeDge-          lialten,    jedoch verbleibt dem     Ventilschaft    die  Möglichkeit freier<B>-</B> Drehung auf dem Anker.  



  Beim Zusammensetzen einer solchen  Gruppe wird das Führungsglied 40 in die  Öffnung 401 am Boden des Gehäuses     22        ge-          braeht.    Die     Polstückdübel    gehen genau pas  send durch Löcher im     Untersclienkel    der     Mag-          netpolstücke   <B>28.</B> Dann wird der Ventilschaft  46 mit daran befestigtem Anker 45 in das  Führungsglied 40 eingeführt, der Anker an  gezogen und durch die     Magnet-pole    der Mag  nete 31 und<B>N'</B> auf der obern Fläche der       Polstückdübel,

      42 festgehalten.<B>-</B>  Der Ventilschaft 46     erstreckf    sich ab  wärts durch die Büchse 41 bis in eine Kam  mer<B>60</B>     desFührungsgliedes    40, die gegen das  Gehäuse offen ist durch seitliche Kanäle 60a.  Das- untere Ende des Schaftes,- welches das      eigentliche Ventil bildet, ist bündig mit der  Decke der Kammer<B>733.</B> Durch eine     Ventil-          sit7büchse   <B>63</B> wird ein biegsamer, zum Bei  spiel aus Leder bestehender Ventilsitz<B>62</B> an  jene Decke geklemmt.

   In der Mitte des Ven  tilsitzes befindet sieh eine Öffnung<B>65,</B> deren  Querschnitt kleiner ist als der des eigent  lichen Ventils,<B>d.</B> h. des untern Endes des       Ventilsehaftes.    Dadurch ist der dem Luft  druck     a.usgesetzte    Teil der Stirnfläche des  letzteren verringert.

   Dies ermöglicht den  Magneten     M        bezw.        N',    den Anker 45 an den  Polstücken und das Ventilende an dem bieg  samen Ventilsitze<B>62</B> zu halten.     I.:etzterer          #vird,    weil biegsam, durch den Luftdruck  gegen das Ventilende gedrückt, wodurch       jedesmal,    wenn das Ventil aufsitzt, ein dich  ter     Abschluss    aufrecht erhalten wird.

   Die  Kanäle 60a münden gegen den Innenraum des  Gehäuses     22    aus,  & r durch Kanäle<B>735</B>     in     Verbindung mit     Ader    Atmosphäre steht, so       dass,    wenn das Ventil offen ist, die in der  Kammer<B>733</B> auf der Unterseite des Ventils       befindliehe        Druekluft    in die Atmosphäre     ent-          wefehen    kann.  



  Die beiden     -#'rentilschäfte    46 schliessen so  normalerweise einen Teil eines im Gehäuse  vorhandenen Luftleitungssystems<B>ab,</B>     näm-          lieh    den Teil, der gebildet wird durch     die     Kammern<B>733,</B> Kanäle<B>732, 80, 73, 79.</B> Mit  diesem Leitungssystem sind durch ]Kanäle  <B>725,</B> die bei<B>737</B>     in,die    Kanäle<B>80</B> ausmünden,  ferner     Leitkanäle   <B>736</B>     (Fig.   <B>7-9)</B> verbunden,  die sich, in Aden Schienen P befinden.

   Sollte,  also     eine,der    letzteren brechen, wie zum Bei  spiel durch Aufstossen auf ein Hindernis, so  würde das     Leitungssystem    mit der Atmos  phäre verbunden werden, gerade wie wenn  ein Ventil geöffnet worden wäre.  



       An;der    Unterseite des     Doppel-Ventilappa-          rafes    ist     milfelst    Bolzen<B>b'</B> und unter Zwi  schenlage einer     Abülichtplatte   <B>g</B> eine Schale  <B>70</B> aus     Messingguss    befestigt, die     Üie    nach  stehend beschriebenen Luftdurchgänge ent  hält. Sie besitzt einen zentralen Zylinder     7'-),     der die oben erwähnte Kammer<B>73</B> bildet,  die einen Filterkörper 74 enthält, der unten  an einen     Schraubstöpsel   <B>75</B> angelötet ist.

      Dieser letztere besitzt einen Kanal<B>76</B> zum  Ableiten     irgendwe-lüher        Unreiniggkeiten    und  von     Vasser,    die sieh im Filterkörper 74 an  sammeln mögen. Der Kanal<B>76</B> setzt sich aus  einem axial in den     Schraubstöpsel        und    aus  einem     raidial    im letzteren geführten Teil zu  sammen. Der Filter wird durch die, nachher  durch den     Schraubstöpsel   <B>75</B> ausgefüllte<B>Öff-</B>  nung in die Schale eingeführt.

   Wenn der  Stöpsel vollständig     eingesehraubt    ist und sein  Flansch eng am Boden der Schale<B>70</B> anliegt  so bildet er einen luftdichten     Abschluss.    Um  Wasser und:     Unreinigkeiten,    die sich im Fil  ter angesammelt haben, abziehen zu können,       muss    der Stöpsel um einige     Gän    e     zurüchge-          dreht    werden, um den radialen Teil des     Na-          nals   <B>76</B> nach aussen freizulegen.  



  <B>-</B> In das obere Ende<B>78</B>     4es        zylindrisehen          Sühalenteils    ist ein Nippel<B>77</B> eingeschraubt  und mit seinem untern konischen Ende dicht       in,den    Filter 74     eingepasst.    Dieser Nippel ent  hält     den    axial     2erichteten    Luftkanal<B>79,</B>  durch     welehen    Druckluft vom Hauptbehälter  her durch das Rohr<B>730</B> zu den Ventilen     T7     strömt, indem sie an die Innenseite des Fil  ters gelangt, diesen     durehdringt    und dann in  die Kanäle<B>80</B> eintritt,

   die einerseits an     flas     obere Ende der Filterkammer, anderseits  durch die. Kanäle<B>732</B> an die Unterseite der  Ventile angeschlossen sind. Der Nippel<B>77</B>  ,geht oben     #durch    eine Öffnung des Deckels  20 des Ventilgehäuses 22 und ist mit dessen  Aussenfläche bündig.  



  Das Innere des Gehäuses für die magnet  pneumatische     Ventileinriehtung    bildet eine  Kammer,     #die    gegen die Atmosphäre durch  die Kanäle<B>735</B>     (Fig.   <B>8)</B> offen ist, so     (lass,     wenn der Ventilschaft 46 gehoben wird,  Druckluft, die durch die Öffnung<B>65</B> des  biegsamen Ventilsitzes<B>62</B> dringt,     #flurch    die  Kanäle<B>735</B> in die Atmosphäre entweicht.  



  -Der     Kan-al-79    ist durch das Rohr<B>730</B>       (Fig.   <B>3)</B> mit der     Luftdruckbremse    und     Zug-          anhalteventilen    verbunden. Wenn eines der  Ventile im Gehäuse geöffnet oder eine der  Schienen P     zersehlagen    wird, wird der Kanal  <B>79,</B> durch dieses offene Ventil mit der Atmo-           sifliäre    -verbunden, so     dass    ein im Kanal<B>79</B>     be-          f        indliche.,8    Druckmedium,     entweielit.     



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Anlage ist folgende.  



  Ist die vor einem Zug befindliche     Strek-          kenabteilung    frei, so wird der Elektromagnet  14 beim Eintreten     Ües    Zuges in diese Abtei  lung erregt,     in-dem    die elektrischen Strom  kreise     durcli    die Räder und Achsendes Zuges  in bekannter Weise geschlossen werden. Da  durch wird das Feld des Dauermagnetes<B>13</B>  zerteilt und- damit unfähig, die Magnete     13.1,          M'    des     Zugmechanismus    zu beeinflussen,  wenn die Schienen P an den Polen des     Na,(,r-          netes   <B>13</B> vorbeigehen.  



  Ist der fragliche     Geleiseabschnitt    schon  durch einen Zug besetzt, so     wirdder        Geleise-          Elektromagnet    nicht erregt, sondern der     Ge-          leise-Dauermagnet    ist wirksam, wenn die  magnetisch     leiten-den        SqUienen    am eintreten  den Zug sein Feld durchfahren.  



  Da der     Geleiseniagnet    stärker ist als die  mit den magnetisch leitenden Schienen ver  bundenen     Magnete    M,     Ill',    verursacht er -in  einem der Anker des     Doppel-Ventilapparal    es  eine Umkehrung der Polarität und erlaubt  dadurch das Abheben dieses Ankers von den  Polen     und,clamit    das     Üffnen        clcs    Ventils. Die  <I>ses</I> hält, wie erwähnt, für gewöhnlich die       Offnung   <B>65</B> geschlossen und der Anker wird  durch, die     Polstückeder    Huf     eisenmagnete        lkl,     <B>M'</B> angezogen.

   Das Ventil wird geöffnet  durch den Luftdruck der     Luftdruckbrernse,     der im Raume<B>733</B> unterhalb des Ventils be  ständig aufrechterhalten wird über den     Ka.-          nal   <B>79,</B> den Filter 74     und    die Kanäle<B>73, 80</B>  und<B>732.</B> Die durch die Magnete<B>31, M'</B> auf  ,den Anker ausgeübte Anziehung ist stärker  als der normale Luftdruck im Raume<B>733,</B>  der auf die Stirnfläche des Ventils wirkt.  Wenn aber die Schienen P in das freie Feld  des     Geleisemagnetes    eintreten und dadurch.  die Polarität des Ankers     umk   <B>'</B> ehren, so wird  letzterer abgestossen.

   Dann öffnet der auf die  untere Fläche des Ventils wirkende Luft  druck das letztere, so     dass        Dr-qckluft    durch  den Kanal<B>79</B>     indie    Atmosphäre entweichen  und dadurch den     pneumatis-ellen    Zugan'halte-         apparat    betätigen     kann,    woraus sieh das  selbsttätige Anziehen der Bremsen ergibt.  



  Es wird auf einmal<B>je</B> nur das eine der       magnet-pneumatisü,Ilen        Kontrollventile    be  tätigt. Denn die Magnete der beiden Ventile  haben, wie schon beschrieben, entgegenge  setzte Polarität, wobei     !der        S-Pol    des einen       und,der        N-Pol    des andern     ineine,    parallel zur       Mittelliniedes    Geleises liegende Linie fallen.  Dagegen liegen auf einer     solüllen    Linie lau  ter gleiche Pole der Streckenmagnete.

   Einer  der     LGkomotivmagnete    besitzt daher stets eine  Polarität, die der des Streckenmagnetes ent  gegengesetzt ist, gleichviel, in welcher     Riell-          tung    die Lokomotive fährt und ohne Rück  sicht auf die Stellung des     Streckenmagnetes.     ,So ist der Magnet des Doppelventils auf der  Lokomotive, der die entgegengesetzte Pola  rität als wie der Streckenmagnet aufweist,  immer der wirksame.     Lokomoti-#,mao.,net.     



  Ferner, wenn eine magnetisch leitende  Schiene zerbricht, so     entweiallt    Luft in die  Atmosphäre     dureh    den Kanal<B>736</B>     und    führt  ,das Anziehender Bremsen in ähnlicher Weise  herbei, wie wenn     Üas    am Anker befindliche  Ventil 46 geöffnet worden wäre.  



       Umdie    Teile     inden    normalen Zustand zu  rückzuführen, verbindet man den Kanal<B>79</B>       durüh    das Ventil<B>E</B> mit der Atmosphäre.  Dadurch wird der im Raume<B>733</B> herrschende  Druck vernichtet und fällt das Ventil mit  seinem Anker vermöge seiner Schwere in  seine normale Lage.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Zugdeckungsanlage mit in den Strecken- i -ibse ,linitten angeordneten Streckenmagneten, diedurch Elektrumaggete beherrscht werden, welche an Streekenstromkreisen liegen, und mit am Zuge, befindliehen, magnetisch be tätigten Ventilen, die mit den Strechenmag- neten in dem Sinne zusammenarbeiten,
    dass die Bremsen selbsttätig angezogen werden, wenn ein Zug in einen schon besetzten Strek- kenabschnitt einfährt, dadurch gekennzeich net, dass der Zug-Ventilmechanismus nur zwei Magnete besitzt, die so angeordnet sind, dass jeder Pol des einen Magnetes in der Fahrtrichtung hinter einem Pole des andern Magnetes liegt und bezüglich desselben von entgegengesetzter Polarität ist und dass jeder Magnet so beschaffen ist,
    dass er ein Ventil zur Regelung der Bremsentätigkeit betätigen tn kann. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Zugdeekungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die magne tischen Stromkreise der zwei Zugsmagnete derart magnetisch miteinander verbunden .sind, dass die beiden Magnete Neigung be sitzen, gleich stark zu werden.
    2. Zugdeehungsanlage nach Patentanspruch und Untera-nspruch <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Magnetstronihreise der Zugsmagnete durch magnetische Leiter mit einander verbunden sind, die während der Durchfahrt des Zu",es das Feld der Strek- kenmagnete schneiden.
    <B>3.</B> Zugdeckungsanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Ventile die k# Verbindung beherrschen zwischen der At mosphäre und einem Leitungssystem, das an einem am Zuge befindlichen Luftbrems- mechanismus angeschlossen ist.
    4. Zugdechungsanlage nach Patentanspruch uind Unferansprüchen <B>1-3,</B> dadurch ge- kennzeiehnet, dass die zwei Ventile zu sammen mit ihren Magneten in einem nicht magnetischen Gehäuse eingeschlog- sen sind und dass die magnetischen Leiter die Form von ebenfalls durch das Gehäuse getragenen Schienen besitzen.
    <B>5.</B> Zugdeckungsanlage nach Pafentanspruch t' und Unteransprüchen 1-4, dadurch ge- hennzenehnet, dass derjenige Teil des Luft- leitungssysteins, auf den die zwei Ventile arbeiten, zum Teil durch das V, entilge- häuse gebildet wird und Teile besitzt, die sieh bis zu den magnetisehen Leitern er strecken.
    <B>6.</B> Zugdeckungsanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, gekennzeich net durch ein Führungsglied für jedes der im Gehäuse untergebrachten Ventile, das Kanäle enthält, durch welche der einen Seite der Ventile atmosphärischer Druelz zugeführt wird, und welches Führungsglield ausserdem Dübel besitzt, die an Polstücken der Magliete angreifen und Anschläge bil den, uni eine unter der Wirkung der Mag- liefe stehende,
    das Ventil betätigende Vor- richtun- in ihrer normalen Verschlussstel- lung zu halten. <B>i.</B> Zugdeckungsanlage naeh Patentanspruch und den Unteransprüchen 1.-4 und<B>6,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen Nippel besitzt mit einem Luftkatial, der an den Luftbremsmechanismus ango- sehlossen ist, und eine Schale mit Luft kanälen, die indas Gehäuse reichen,
    an den Nippel angeschlossen sind und auf die ein-, Seite der Ventile führen, wobei zwischen diese Luffkanäle und den Kanal im Nippel ein Filter eingesetzt ist.
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