CH101647A - Vorrichtung zur Erleichterung des Rechnens an Rechenmaschinen mit einer nach beiden Richtungen drehbaren Kurbel. - Google Patents

Vorrichtung zur Erleichterung des Rechnens an Rechenmaschinen mit einer nach beiden Richtungen drehbaren Kurbel.

Info

Publication number
CH101647A
CH101647A CH101647DA CH101647A CH 101647 A CH101647 A CH 101647A CH 101647D A CH101647D A CH 101647DA CH 101647 A CH101647 A CH 101647A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
crank
counter
rotation
directions
rotated
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rechenmaschinen Braunschweiger
Original Assignee
Rechenmaschinen Braunschweiger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rechenmaschinen Braunschweiger filed Critical Rechenmaschinen Braunschweiger
Publication of CH101647A publication Critical patent/CH101647A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C15/00Computing mechanisms; Actuating devices therefor
    • G06C15/24Devices for counting the cycles of operation in division or multiplication

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Erleichterung des Rechnens an Rechenmaschinen  mit einer nach beiden Richtungen drehbaren     liurbel.       Die Erfindung bezieht sich auf Rechen  maschinen bekannter Art, bei denen nach er  folgter Einstellung der in die Rechnung ein  zuführenden Werte (z. B. des     Multiplikandus     oder     fles        Dividendus)    der Rechenvorgang  durch Drehen einer Kurbel in der einen  oder     i-.    der andern Richtung erfolgt, je nach  dem ob eine Addition     bezw.    Multiplikation  oder eine Subtraktion     bezw.    Division vorge  nommen werden soll.

   Es ist üblich, für die  erstgenannten Rechnungsarten die Rechts  drehung (im Sinne des Uhrzeigers), für die  letztgenannten die Linksdrehung (entgegen  gesetzt der Drehrichtung des Uhrzeigers) vor  zusehen. Die     Erfindung    besteht darin, dass  bei einer Maschine dieser Art     zwischen    der  Kurbel und dem Resultatzählwerk, das sich  bekanntlich auf einem an der Maschine ver  schiebbaren     Schlitten    befindet, ein Wende  getriebe beliebiger Art, d. h. eine Vorrich  tung, durch die die Drehrichtung des Zähl  werkes gegenüber . der Drehrichtung der  Kurbel umgekehrt werden kann, einge  schaltet wird.

   Diese Einschaltung kann zum    Beispiel zwischen der Kurbel und dem Ein  stellwerk geschehen, muss aber auf alle Fälle  so erfolgen, dass das Umdrehungszählwerk  von diesem Wendegetriebe nicht     mitbeein-          Flusst    wird, sondern dass seine Drehrichtung  im Vergleich zu der der Kurbel stets dieselbe  bleibt.  



  Dadurch ergibt sich zunächst der Vor  teil, dass der Benutzer sowohl für Multipli  kationen     (bezw.    Additionen), als auch für  Divisionen     (bezw.        Subtraktionen)    die Kurbel  stets in derselben Richtung drehen kann, in  dem er, statt die Drehrichtung der Kurbel zu  ändern, das     Zvendegetriebe    entsprechend  umschaltet.  



  Sodann aber ergibt sich noch ein ganz be  sonderer Vorteil, der im folgenden erläutert  werden soll.  



  Maschinen der gekennzeichneten Art sind  bekanntlich ausser mit dem bereits erwähnten  Resultatzählwerk stets mit einem weiteren  Zählwerk versehen, durch das die Umdrehun  gen, die mit der Kurbel gemacht worden  sind, gezählt werden (Umdrehungszählwerk).      Dieses Zählwerk     dient    also bei Multiplika  tionen (Rechtsdrehung der Kurbel) zur Re  gistrierung des     Multiplikators,    bei Divisionen  zur Angabe des Quotienten, da je sowohl  der Multiplikator, als auch der Quotient der  Anzahl der gemachten Kurbeldrehungen  entspricht.

   Man vereinfacht sich nun aber  das Rechnen gern durch die sogenannte ab  gekürzte Multiplikation, d. h. statt zum Bei  spiel mit 9 zu multiplizieren, was ein neun  maliges Drehen der Kurbel rechts herum er  fordern     -würde,    multipliziert man zunächst  mit 10, was nur eine einzige Kurbeldrehung  erfordert, da man den     Zählwerkschlitten    in  bekannter Weise gegen das     Antriebwerk    um  eine Wertstelle verschiebt, so dass der An  trieb des Resultatzählwerkes nicht in der  Einer-, sondern in der Zehnerstelle erfolgt.

    Sodann führt man den     Zählwerkschlitten    in  die Anfangslage zurück und dreht die Kur  bel einmal links herum, zieht also von dem       1lultiplikator    den Wert 1 wieder ab, so dass  er, wie gewollt, 9 beträgt. Min hat also nur  zwei Kurbeldrehungen nötig. Diese Rech  nungsart setzt voraus, dass das     LTmdrehungs-          zählwerk    (ebenso wie das Resultatzählwerk)  mit einer     Zehnerschaltvorrichtung    versehen  ist, da ja die Angabe 10, die das Umdre  hungszählwerk nach der ersten Kurbeldre  hung macht, durch die zweite, in umgekehr  ter Richtung erfolgende auf 09 gebracht  werden muss, entsprechend dem in Anwen  dung gebrachten Multiplikator.  



  Wollte man diese Rechnungsart bei grö  sseren Zahlen etwa in der Weise erledigen,  dass man zum Beispiel statt mit dem     Hulti-          plika.tor    2889 zunächst mit 3040 multipli  ziert, dann die Differenz 3040 -     2839    --  201 bildet und dann unter entgegengesetzter  Kurbeldrehung das Produkt mit dem Faktor  201 in Abzug bringt, so würde das um  ständlich sein und leicht zu Fehlern Veran  lassung geben. Es bietet sich aber ein ein  faches Mittel, derartige Rechnungen mehr  mechanisch zu erledigen.

   Man hat nämlich  nichts weiter nötig, als bei der Grundstel  lung des     Zählwerkschlittens    die Kurbel so  zu drehen, dass in der Einerstelle des Umdre-         hungszählwerkes    eine 9 (,die letzte Stelle des       Multiplikators)    erscheint, hierauf den Schlit  ten in die Zehnerlage zu verschieben und so  zu kurbeln, dass in der Zehnerstelle des Um  drehungszählwerkes eine 3 (vorletzte Stelle  des     11Tultiplikators)    erscheint, dann den  Schlitten in die Hunderterstelle zu bringen  und in der zweiten Stelle des Umdrehungs  zählwerkes eine 8 erscheinen zu lassen und  schliesslich den Schlitten abermals um eine  Stelle, in die Tausenderlage, zu verschieben  und nun in der Tausenderstelle des Umdre  hungszählwerkes eine 2 zum Vorschein zu  bringen.

   Für den letzten Vorgang muss die  Kurbel rechts herum gedreht werden, weil  bei Linksdrehung ein falsches Resultat er  scheinen und im Umdrehungszählwerk links  von der Tausenderstelle lauter Neune statt  Nullen auftreten würden. Bei den übrigen  Stellen wäre die Drehrichtung gleichgültig,  wenn es nicht ratsam wäre, stets diejenige  Drehrichtung zu wählen, die auf kürzestem  Wege, d. h. mit den wenigsten Kurbeldre  hungen zu der benötigten Zahl führt. Das  heisst also: Ist die Zahl kleiner als 5, so  dreht man nach rechts herum, in allen an  dern Fällen links herum.  



  Befindet sich im Resultatzählwerk bereits  eine Zahl, zu der das neu zu errechnende  Produkt hinzuzuzählen ist, so ändert sich  an dem eben Erläuterten nichts. Soll aber  das neue Produkt von einer schon vorhande  nen Zahl abgezogen werden, so musste bei  den Rechenmaschinen, die die neue Einrich  tung gemäss der Erfindung nicht enthalten,  die höchste Stelle im Umdrehungszählwerk  auf alle Fälle durch     Linksdrehung    der Kur  bel eingestellt werden.

   Bei solchen     Masehi-          n.en    aber, deren Umdrehungszählwerk mit  einer Umkehrvorrichtung versehen war, um  ein Zählen der     Linksdrehungen    der Kurbel  in gleicher Weise wie das Zählen der Rechts  drehungen zu ermöglichen, mussten auch die  Einstellungen der übrigen Stellen, wenn  auch hier wieder eine möglichst geringe Zahl  von Drehungen aufgewendet werden sollte,  umgekehrt wie vorher, also bei Zahlen unter  5 links herum, in allen andern Fällen rechts      herum erfolgen. Diese Vertauschungen der  Drehrichtungen verwirren den Rechner und  geben zu Fehlern Veranlassung.

   Bei den mit  dem Gegenstande der Erfindung ausgerüste  ten Maschinen bleiben die Vorschriften über  die Drehrichtung unverändert, gleichviel, ob  es sich um Rechnungen im- Sinne des Zu  zählens oder Abziehens handelt.  



  Die Zeichnung stellt die Erfindung an  einem Ausführungsbeispiel dar.     Fig.    1 zeigt  eine Vorderansicht,     Fig.    2 eine Seitenansicht  der Maschine, beide teilweise im Schnitt.  



  Durch die Kurbel 1 wird eine Welle 28  in Umdrehung versetzt, die durch Zahnräder  die Hauptwelle 4 antreibt, die in bekannter  Weise mit dem in der Zeichnung nicht sicht  baren     Einstell-    oder Rechenwerk versehen  ist, durch das das Rechnungsergebnis auf  das Resultatzählwerk übertragen wird, das  sich im verschiebbaren Schlitten 16 befindet,  und dessen Schaulöcher 37 in der     Fig.    1  dargestellt sind.

   Nach der Erfindung findet  die Übertragung der Drehung der Kurbel  welle 28 auf die Hauptwelle 4 durch ein  Wendegetriebe statt, das die Umkehrung der  Bewegung gestattet und das in dem gezeich  neten Beispiel folgendermassen eingerichtet  ist:  Auf der Kurbelwelle 28 ist ein Zahnrad  2 befestigt, das in ständigem Eingriff mit  einem im Maschinengestell gelagerten     Zahn-          rade    38 steht. Dieses Zahnrad ist so breit,  dass es seitlich (nach rechts) über das Zahn  rad 2 hinausragt, während das letztere das  Zahnrad 38 nach links überragt. Auf der  Hauptwelle 4 ist ein verschiebbares,. mit dein.       Zahnrade    2 ebenfalls in ständigem Eingriff  stehendes Zahnrad 3 angeordnet.

   In der ge  zeichneten Stellung nach     Fig.    1 sind die  Zahnräder 38 und 3 nicht im Eingriff mit  einander, da das Rad 3 seitlich (nach links)  gegen das Rad 38 verschoben-ist. Die Über  tragung der Drehung von der Welle 28 auf       dieWelle    4     erfolgt    also, in der gezeichneten    Stellung, durch die Räder 2 und 3, wäh  rend das Rad 38 leer mitläuft. Wird die  Kurbel 1 rechts herum gedreht, so dreht sich  also die Welle 4 links herum.

   Wird aber das  Rad 3     mittelst    der Stellvorrichtung 39 nach  rechts verschoben, so dass es mit dem     Rade     38 in Eingriff kommt, dagegen von dem       Rade    2, über das es nach rechts hinausge  schoben wird, frei kommt, so findet die Über  tragung der Drehung von der Welle 28 auf  die Welle 4 durch die Räder 2, 38, 3 statt,  mithin dreht sich jetzt die Weile 4 in einer  der früheren entgegengesetzten Richtung.  



  Der bekannte Antriebszahn 21 für das  Umdrehungszählwerk 20 ist hier an einem  auf der Welle 4 lose drehbaren     Zahnrade    41  befestigt, das von einem auf der Welle 28  angeordneten     Zahnrade    40 in Umdrehung  versetzt wird. Der Zahn 21 greift in bekann  ter Weise in das mit der Zählscheibe 20 des  Umdrehungszählwerkes verbundene Zahnrad  ein, so dass die Umstellung des     @Vendegetrie-          bes    2, 3, 38 keinen Einfluss auf die Dreh  richtung dieses Zahnes, mithin auch keinen  Einfluss auf die     Drehricht.ing    des Umdre  hungszählwerkes hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erleichterung des Rech nens an Rechenmaschinen mit einer nach beiden Richtungen drehbaren Kurbel, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Kurbel und dem Resultatziihlwerk ein das Umdrehungszählwerk nicht beeinflussendes Wendegetriebe eingeschaltet ist, durch das die Drehungsrichtung des Resiiltatziii,hlwer- kes gegenüber derjenigen der Kurbel umge kehrt werden kann.
CH101647D 1922-11-02 1922-11-02 Vorrichtung zur Erleichterung des Rechnens an Rechenmaschinen mit einer nach beiden Richtungen drehbaren Kurbel. CH101647A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH101647T 1922-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH101647A true CH101647A (de) 1923-10-01

Family

ID=4360077

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH101647D CH101647A (de) 1922-11-02 1922-11-02 Vorrichtung zur Erleichterung des Rechnens an Rechenmaschinen mit einer nach beiden Richtungen drehbaren Kurbel.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH101647A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH101647A (de) Vorrichtung zur Erleichterung des Rechnens an Rechenmaschinen mit einer nach beiden Richtungen drehbaren Kurbel.
DE419454C (de) Sprossenradrechenmaschine
DE370799C (de) Rechenmaschine
AT103596B (de) Sprossenradrechenmaschine.
DE342367C (de) Rechenmaschine mit zwei Resultatzaehlwerken
AT60353B (de) Rechenmaschine nach System Thomas.
DE401497C (de) Rechenmaschine
DE325261C (de) Rechenmaschine fuer alle vier Spezies
US1808720A (en) Hans htjbeb
DE435047C (de) Zehneruebertragung in der Multiplikator- und Quotientenreihe von Rechenmaschinen
DE460652C (de) Aus mehreren Einzelrechenmaschinen mit voneinander vollkommen unabhaengigen Einstellwerken zusammengesetzte Rechenmaschine
DE415405C (de) Zaehlvorrichtung fuer Arbeitseinheiten und auf diese entfallende Lohnbetraege
DE905206C (de) Rechenmaschine mit mehreren Schaltwerken und mehreren von diesen Schaltwerken antreibbaren Zaehlwerken
DE404885C (de) Rechenmaschine mit zwei gleichachsig auf einem verschiebbaren Schlitten angeordneten Zaehlwerken
DE390725C (de) Sprossenradrechenmaschine mit Zehneruebertragung im Umdrehungszaehlwerk
AT35739B (de) Umdrehungszählwerk mit Zehnerübertragung für Rechenmaschinen mit Antriebrädern von einstellbarer Zähnezahl.
DE346208C (de) Rechenmaschine mit einem Umdrehungszaehlwerk
AT235608B (de) Variationszählrechner
DE573939C (de) Dauerkalender
DE525596C (de) Freistempelmaschine
DE426313C (de) Selbsttaetige Umschaltvorrichtung fuer den Antrieb von Umdrehungszaehlwerken an Rechenmaschinen
AT108510B (de) Resultatsanzeigevorrichtung für Rechenmaschinen.
DE731806C (de) Rechenmaschine
AT92753B (de) Rechenmaschine mit zwei Resultatzahlwerken.
DE450246C (de) Sprossenrad-Doppelrechenmaschine