CH102103A - Turbinenanlage mit Zahnradgetrieben. - Google Patents

Turbinenanlage mit Zahnradgetrieben.

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CH102103A
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Angturbin Aktiebol Ljungstroms
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Ljungstroms Angturbin Ab
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  Turbinenanlage mit     Zahnradgetrieben.       Bei Turbinenanlagen mit     Zahnradgetrieben     bat es sich als schwierig erwiesen, in vorteil  haftester Weise die Turbine im Verhältnis zu  dem Zahnradgetriebe, wie auch die verschiede  nen Zahnräder innerhalb des Getriebes anzu  ordnen.

   Für Schiffsanlagen sind verschiedene  Konstruktionen vorgeschlagen und hergestellt  worden; keine von ihnen verbindet jedoch  gleichzeitig zusammengedrängte Form mit  gutem     Zahneingriff.    Entweder sind die  verschiedenen     Getriebegruppen    an getrennte  Plätze verlegt worden, um lange     Torsions-          wellen    zu erlangen, damit ein möglichst     gleich-          förmiger.Zahndruck    entstehen soll, oder man  hat sich auch mit der zusammengedrängten  Form begnügen, aber von der Forderung  langer     Torsionswellen,    um einen guten Zahn  eingriff     züi    erzielen, abstehen müssen.

   In man  chen Fällen ist es jedoch notwendig, eine  Verbindung zwischen Turbine und Getriebe  herzustellen, die einerseits einen guten Zahn  eingriff zwischen den verschiedenen Getriebe  rädern gibt, anderseits geringen Platz in An  spruch nimmt. Eine derartige Konstruktion    ist von besonderer Bedeutung bei turbinen  getriebenen Lokomotiven, wo der Raum durch  das verhältnismässig knapp bemessene     Laäe-          profil    beschränkt ist.  



  Vorliegende Erfindung betrifft eine Tur  binenanlage mit Zahnradgetrieben, die einen  guten Zahneingriff und möglichst kleine<B>Ab-</B>  messungen besitzt, und besteht darin,     dass    die  Turbine zwischen zwei Getriebegehäusen mit  selbsttätig einstellbaren Getrieben angeordnet  ist, welch letztere, an<B>je</B> einer Seite eines  andern Gehäuses verlegt sind, welches, ein  zweites Getriebe enthält, wobei die einstell  baren Getriebe einen gleichförmigen Zahn  druck bewirken und die     obenerwähnten    lan  gen     Torsion#wellen    ersetzen.  



  Die Zeichnung stellt ein für Lokomotiven       geeignetee    Ausführungsbeispiel der Erfindung  dar.  



  <B>1</B> bezeichnet die Turbine, die mittelst ihrer  Welle 2 mit Hilfe von Gelenkkupplungen<B>3</B>       bezw.        3.,    und<B>3b</B> die     Zahn.radwellen    4 treibt.  Diese Zahnradwellen 4 sind<B>*</B> in beweglichen  Gehäusen<B>5</B> derart gelagert,     dass    die Zahnräder      der Welle 4 sieh zur Erzielung eines gleich  förmigen     Zalindruckes    unbehindert selbsttätig  einstellen     hAinen.    Die Gehäuse<B>5</B> sind in  Kugellagern<B>6</B> gelagert, welche innerhalb der  hohlen Welle<B>7</B> angeordnet sind. Auf dieser  Welle<B>7</B> sind     Zalinräder   <B>8</B> befestigt, welche  mit auf der Welle<B>10</B> befestigten Zahnrädern<B>9</B>  in Eingriff stehen.

   Für     Lokomotivenantrieb     ist die erwähnte Welle<B>10</B> mit Kurbeln<B>11</B>  versehen. Diese Welle ist in demselben Ge  triebegehäuse 12 wie die     Zwischenwelle   <B>7</B>  gelagert.     'Wie    ersichtlich, befinden sich die  beweglichen Gehäuse<B>5</B> an<B>je</B> einer Seite des  das zweite Getriebe<B>8, 9</B> enthaltenden Ge  häuses 12 und ferner zwischen der Turbine<B>1</B>  und dem Schwingungsbereich der Kurbeln<B>11.</B>  



  Falls das Getriebe für Rückwärtsgang  ausgebildet ist, können die zur Erzielung des  Rückwärtsganges dienenden     besonderenZahn-          räder    zweckmässig auch in dem     Getriebe-          gebäuse    12 gelagert werden. Wird eine     Doppel-          rotationsturbine    verwendet, so können die  Wendegetriebe innerhalb des Gehäuses<B>5</B> an  geordnet werdet).  



  Um gewisse     achsiale    Bewegungen der  Welle 2 im Verhältnis zu den selbsttätig  einstellbaren Zahnrädern zu ermöglichen,  werden zweckmässig die Gelenkkupplungen  als     Alembrankupplungen    ausgebildet.<B>.</B> Die  Kupplung<B>S.,</B> und<B>3b</B> ist als. eine derartige       Membrankupplung    angenommen.  



  Derartige     achsiale    Bewegungen können  einerseits dadurch entstehen,     dass    die Zahn  räder auf den Wellen 4 zur Erzielung eines       gleichförinigen    Zahndruckes eine     achsiale    Ver  schiebung erfordern, anderseits infolge     #Värme-          veränderungen.     



  Falls die Turbinenanlage beispielsweise       zum    Treiben von Schiffen verwendet wird,    kann die Welle<B>11</B> ohne Kurbeln ausgeführt  und direkt oder     indirokt    mit der anzutreiben  den Schraubenwelle gekuppelt -werden.  



  Das Getriebe nimmt einen verhältnismässig  geringen Platz in Anspruch, weil sämtliche  Zahnräder nahe beieinander, ohne Verwendung  von langen     Torsionswellen,    angeordnet sind,  wobei jedoch ein guter     Zahneingriff        ei-halten     bleibt.  



  Die Zahnräder können natürlich mit ge  raden oder mit schiefen Zähnen versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Turbinenanlage iiiit Zahnradgetrieben, da durch gekennzeichnet, dass die Turbine, zur Erzielung eines gleichförmigen Zahndruckes und zur Vermeidung langer Torsionswellen, zwischen zwei Getriebegehäusen mit selbst tätig einstellbaren Getrieben angeordnet ist, welch letztere an<B>je</B> einer Seite eines andern Gehäuses verlegt sind, welches ein zweites Getriebe enthält. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Turbinenanlage nach Patentanspruch, be sonders zum Lokoinotivenantrieb geeignet, dadurch gekennzeichnet, dass in dem das zweite Getriebe enthaltenden Gehäuse eine mit Kurbeln versehene Welle gelagert ist.
    2. Turbinenanlage nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Getriebe- gehätise mit den selbsttätig einstellbaren Getrieben zwischen der Turbine und dem Schwingungsbereich der Kurbeln angeord net sind.
CH102103D 1921-06-04 1922-04-28 Turbinenanlage mit Zahnradgetrieben. CH102103A (de)

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