CH102676A - Signalvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge zum Anzeigen des Überfahrens von geschlossenen Streckensignalen. - Google Patents

Signalvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge zum Anzeigen des Überfahrens von geschlossenen Streckensignalen.

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CH102676A
CH102676A CH102676DA CH102676A CH 102676 A CH102676 A CH 102676A CH 102676D A CH102676D A CH 102676DA CH 102676 A CH102676 A CH 102676A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pawl
railway vehicles
signal
signaling device
organ
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hasler A-G Vormals Tele Hasler
Original Assignee
Hasler Ag
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Publication date
Application filed by Hasler Ag filed Critical Hasler Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/06Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling by electromagnetic or particle radiation, e.g. by light beam

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description


  



     Signalvorrichtung f#r Eisenbahnfahrzeuge    zum Anzeigen des   Überfahrens    von geschlossenen Streckensignalen.



      I) ie Erfindung hat zum G-egenstand eine
Signalvorrichtung f#r Eisenbahnfahrzeuge       zum Anzeigen    des   Uberfahrens von geschlos-    senen Streekensignalen. Dieselbe ist dadurch gekennzeichnet, dass ein die Betätigung des
Signals normalerweise verhinderndes Organ in der Sperrstellung durch eine Vorrichtung gehalten ist, die durch einen   elektromagne-    tisch beeinflussbaren Teil so betätigt werden kann, dass sie das genannte Organ freigibt, welches sich selbsttätig aus seiner   Sperrstel-      lung      hera.

   usbewegt    und die   Bet#tigung des   
Signals bewirkt,   die durch Zur#ckbewegen    des freigegebenen Orga nes in die   Sperrstel-    lung von Hand unterbrochen werden kann.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs   beiapiel des Erfindungsgegenstandes darge-    stellt.



   Fig,   1    ist ein senkrechter Schnitt desselben,   und Fig. 2    eine Draufsicht der   Sperr-    vorrichtung.



     .      A. m obern Teil    des Gehäuses   1    ist eine Druckluftleitung 2 angeschlossen, die normalerweise durch einen Ventilkörper 3 ge schlossen ist. Derselbe befindet sich in einem seitwärts aus dem Gehäuse 1 hinausführen den Kanal 14, welcher in einer Pfeife 5   endigt.   



   Die senkrecht nach unten führende Ventil stange 6 wird durch eine Feder 7 stets   naeh    oben   gedr#ckt,    wenn ein.   dieletzteretra-    gende, senkrecht verschiebbar im Boden des    Geh#uses 1 gef#hrte    Stange 8 sich in der obern Endstellung befindet. Die Stange 8 ist am untern Ende mit einem Griffknopf 9 und oberhalb des   Gehäusebodensmit    einer Ver zahnung 10 versehen. Mit derselben kämmt die. als Zahntrieb ausgebildete Nabe 11 einer
Klinke 12, die am freien Ende eine seitwärts varspringende Nase 13   hat.

   Diese Nase 13    ist auf der innern Fla, nke 14 schräg nach innen vorspringend ausgebildet   uns-rift    in der untern in Fig. 1 durch gestrichelte Linien angedeuteten Stellung unter die seitwärts   vor-      springende, rechts abgeschrägte Nase    15 eines mit seinem einen Arm nach unten und mit seinem andern Arm nach rechts ragenden Winkelhebels 16. Derselbe wird durch eine Feder 17 fortwährend gegen einen Anschlag 18 gezogen und in der durch denselben bestimmten Stellung gehalten.

   Der liegende Arm des Winkelhebels 16 greift unter das freie Ende eines bei 19 gelagerten Hebels 20, der den Anker 21 eines polarisierten Relais 2 trägt, dessen Spulen so gewickelt sind, dass sie, wenn sie beim   Überfahren eines geschlos-    senen   Streekensignals unter Vermittlung    eines   Streckenkontaktes    einen elektrischen Stromstoss erhalten, geschwächt werden.



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Signalvorrichtung ist folgende :
In der Normalstellung,   d.      h.    in der Sperrstellung, ist das   Absehlussorgan    3 unter Ver  mittlung    der Stange 8 und der Feder 7 durch die Sperrvorrichtung 12,16 in Schliesslage gehalten, so daB der Austritt von Druckluft aus der Leitung 2 in den Kanal   4    und damit die Tätigkeit des Signals bezw. das Ertönen der Pfeife 5 verhindert ist.

   Der Hebel 20 ist durch das Relais 22 stets in der obern Stel  lung gehalten.    Sobald ein geschlossenes Strek  kensignal überfahren    wird, wird durch einen elektrischen Stromstoss das Relais 22 ge  schwächt, worauf    der Hebel 20 naeh unten auf den Winkelhebel 16   f#llt,    welcher dadurch entgegen der Wirkung der Feder 17 zum Ausschwingen gebracht wird. Die Nase 15 des Winkelhebels 16 bewegt sich dabei   a. us dem    Bereich der Nase 13 der Klinke 12 und gibt dieselbe infolgedessen frei. Durch die Wirkung der Feder 7 wird die Stange 8 nach unten geschoben, wobei die Klinke 12 aufwärts gedreht wird.

   Der Winkelhebel 16 wird nachher sofort wieder in seine   Anlage-    stellung   am Anschlag 18 zuriickgedreht.    Infolge der Entspannung der Feder 7 und des Druckes der Druckluft auf das Abschlussorgan 3 wird dasselbe von seinem Sit-z abgehoben, so dass   Druekluft    in die Pfeife 5 ausströmen kann, welche. dadurch zum Er  tönen gebraeht    wird. Zur Unterbrechung der Tätigkeit dieses Signals genügt es, die Stange 8 durch einen Druck von unten auf den Griff 9 nach oben zu schieben. Dabei schwingt die Klinke 12 naeh unten, die abgeschrägte Flanke 14 der Nase 13 trifft die schräge Flanke der Nase 15 und drängt dieselbe unter Ausschwingen des Winkelhebels 16 entgegen der Wirkung der Feder 17 zurück.

   Sowie die Nase   la    unter die Nase 15 zu liegen kommt,   sehwingt der Winkelhebel    16 wieder in seine Sperrstellung zurück, in   wele. her er dureh    die Nase 15 der Klinke   13,    13 den   Weg-nacli    oben verlegt, so dass die Stange 8 und die Ventilstange 6 in ihrer obern Endstellung g gehalten sind.



   Wirkt die beschriebene Signalvorrichtung mit einem registrierenden Geschwindigkeitsmesser zusammen, so ist die Achse 19 des Hebels 20 seitwärts aus dem Gehäuse 1 hinaus geführt und zweckmässigerweise mit dem   Auslosemechanismus    der Markiervorrichtung des   Geschwindigkeitsmessers    in Verbindung gesetzt, und wird von   demselben a. us    wieder   selbstt#tig zur#ckgedreht, wodurch    der Hebel 20 in seine obere Stellung   zurüekge-    bracht wird.

   Ist die   Signalvorrichtung nicht    mit einem Geschwindigkeitsmesser in   Verbin-    dung, so kann die Achse 19 des Hebels 20 seitwärts aus dem Gehäuse 1 herausgeführt und   au#erhalb    desselben mit einem Griff versehen sein, oder es kann irgend eine andere Vorrichtung vorhanden sein, die gestattet, den vom Relais 22 freigegebenen Hebel 20 wieder in seine gehobene Lage   zurückzu-    bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Signalvorrichtung f#r Eisenbahnfahr- zeuge zum Anzeigen des Cberfahrens von geschlossenen Streckensigna. len, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Betätigung des Signals normalerweise verhinderndes Organ in der Sperrstellung dureh eine Vorriehtung gehalten ist, die durch einen elektromagne- tisch beeinflussbaren Teil so betätigt werden kann, dass sie das genannte Organ freigibt, welches sich selbsttätig aus seiner Sperrstellung herausbewegt und die Betätigung des Signals bewirkt, die durch Zur#ckbewegen des freigegebenen Organes in die Sperrstel lung von Hand unterbroehen werden kann.
    UNTERANSPR#CHE : 1. Signalvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge zum Anzeigen des Überfallrens von ge sehlossenen Streckensignalen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeiehnet, daB das die Betätigung des Signals normalerweise verhindernde Organ mit einer längsver schiebbaren Stange in Verbindung steht, die eine Verzahnung aufweist, mit wel cher ein mit einer Elinke verbundener Zahntrieb k#mmt, so dass beim Verschie- ben der genannten Stange die Klinke, wel che mit einem Sperrhebel zusammenwirkt, gedreht wird.
    2. Signalvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge zum Anzeigen des Überfahrens von ge schlossenen Streckensignalen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Zahntrieb verbundene Klinke und der mit derselben zusammenwirkende Sperrhebel seitwärts gegeneinander vorspringende, in der Sperrstellung untereinander greifende Nasen haben, welche je eine schr#ge Flanke auf- weisen und, in der einen Bewegungsrich- tung der Klinke aneinander gleitend, ein Ausschwingen des Sperrhebels aus seiner Sperrstellung bewirken.
CH102676D 1923-02-01 1923-02-01 Signalvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge zum Anzeigen des Überfahrens von geschlossenen Streckensignalen. CH102676A (de)

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