CH103805A - Turbinengetriebene Lokomotive. - Google Patents

Turbinengetriebene Lokomotive.

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CH103805A
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Angturbin Aktiebo Ljungstroems
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Ljungstroms Angturbin Ab
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Description


  Turbinengetriebene     Lokomotive.       An durch Turbinen getriebenen- Lokomo  tiven ist vorgeschlagen worden, zwei Wagen  zu verwenden, von welchen. der vordere einen  Dampfkessel -'und der hintere einen der Lo  komotive zugeordneten Kondensator trägt.  Gemäss verschiedenen Bauarten wird die trei  bende Turbine mit ihrer mechanischen Kraft  übertragung als in ganzes oder ungeteiltes       >s        aschinenaggregat    entweder auf dem Kessel  wagen oder auf dem     Kondensatorwagen    an  geordnet, man hat aber auch     vtirgeschlagen,     die Turbinenanlage in zwei oder mehrere  Teile zu zerlegen, welche teils auf den Kessel  wagen, teils auf den Kondensator wagen an  geordnet sind, und zwar ist auch vorge  schlagen,

   dass die vordern     und.    hintern Teile  der Wagen geeignete Stellen für die Anord  nung dieser Anlage darbieten. Schwierigkeiten  sind aber unter allen Umständen vorhanden  gewesen,     Läufräder    vor den Triebrädern an  zuordnen, wenn diese letzteren im vordern  Teil eines Wagens vorgesehen sind und be  sonders, wenn sie im vordern Teil des     Kon-          densatorwagens    angeordnet sind.

      Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine turbinengetriebene Lokomotive, die  aus zwei Fahrzeugen besteht, wobei das trei  bende     lllaschinenaggregat    im vordern Teil  des hintern Wagens vorgesehen ist, und be  steht darin, dass einige oder alle der vordern  Räder des hintern Wagens als Triebräder in  einem Drehgestell angeordnet sind, welches  durch eine eine schiefe Stellung der Wagen  zueinander gestattende Gelenkkupplung mit  dem vorn befindlichen Wagen verbunden ist.  



  Die beigefügten Zeichnungen zeigen eine  nach der Erfindung ausgeführte Lokomotive,  bestehend aus zwei zusammengekuppelten  Wagen, wo die Triebvorrichtung im vordern  Teil des hintern     Wagens    angeordnet ist.  



       Fig.    1 und 3 zeigen Seitenansichten einer  nach der Erfindung ausgeführten Lokomotive  in zwei verschiedenen Ausführungsformen;       Fig    2 zeigt die zwischen den Wagen der       Fig.    1 angeordnete Kupplung in ' grösserem       Massstabe    und     Fig.    4 die zwischen den Wagen  der     Fig.    3 angeordnete Kupplung.      Nach den     Fig.    1 und 3 ist 1 der vordere  Wagen, der 'den Kessel 2 und den Kohlen  bunker 3 trägt.

   Der hintere Wagen 4 trägt  einen luftgekühlten Kondensator 5, einen auf  speichernden Flüssigkeitsbehälter 6 und die  im     vordern    Teil 7 des Wagens vorgesehene  Triebvorrichtung 8, die hier aus einer Tur  bine mit Kraftübertragung auf die Trieb  räder 9 besteht.  



  Nach     Fig.    1 ist der vordere Wagen 1,  der Kesselwagen, teils auf dem vordern Dreh  gestell 10 und teils auf drei andern Räder  paaren 11 gelagert, welche in einem Dreh  gestell zusammengeführt oder im Rahmen  gelagert sein können. Der hintere Wagen,  der     gondensatorwagen,    ist mit seinem hintern  Teil auf einem Drehgestell 12 gelagert.

   Alle  Triebräder 9 sind im vordern Teil des hin  tern Wagens in einem Drehgestell 13 zu  sammengeführt,     das',    die     Kraftübertragungs-          vorrichtung    und auch die Turbine trägt, wo  bei die gelenkige Verbindung zwischen dem  Drehgestell 13 und dem     Kondensatorbehälter     6 am     Turbinenauslass    bei 14 angeordnet ist.  Es ist jedoch ersichtlich, dass die Turbine  auch mit dem Behälter 6 fest verbunden  werden kann, 'wobei     die-gelenkige    Verbin  dung in     derdKraftübertragungsvorrichtung    an  geordnet sein kann.  



  Dieses     Maschinendrehgestell    13 ist an den       vordern    Wagen, wenn der Rahmen 15 sein  Untergestell bildet oder an das Drehgestell  des Wagens, wenn der Rahmen 15 ein dem  Kesselwagen zugeordnetes Drehgestell bildet,  gekuppelt. Die Räder 11 des     vordern    Wagens  oder des hintern Drehgestelles bilden Lauf  räder für das Maschinengestell 13, indem die  Kupplung ein Gelenk bildet, welches ge  stattet, dass die beiden Wagen in eine schiefe  Stellung zueinander gelangen können.  



  In     Fig.    1 und 2 ist eine solche Kupplung  bekannter und einfachster Art dargestellt,  in welcher ein Bolzen 16 von den beiden  Wagen hervorspringende Ösen 17     bezw.    18  verbindet. Die infolge der Kurven entstehende  Drehung der Wagen wird durch die Kupp  lung derart bestimmt, dass sie um     die,Achse     19 herum stattfindet.    In     Fig.    3 wird gezeigt, wie das Dreh  gestell 13 an den Rahmen des Kesselwagens  gekuppelt ist, trotzdem der hintere Teil dieses  Wagens auf einem Drehgestell 20 gelagert  ist. Das Drehgestell 13 ist mit dem Wagen 1  durch eine Kupplung verbunden, die eine  Drehachse zwischen den Wagen hervorbringt,  die ausserhalb der Kupplung, zum Beispiel  bei 21 liegt.

   Die in der     Fig.    4 dargestellte  gelenkige Kupplung ist bekannt und besteht  aus Lenkern 22, die die Wagen verbinden,  wobei ein Lenker 23 eine Bewegung der  Wagen senkrecht zueinander verhindert. Es  ist ersichtlich, dass die Räder des Kessel  wagens auch hier als Laufräder für das     b1a-          schinendrehgestell    13 dienen. Der     führende          Wagen    hat hierbei kleinere Räder als der  geführte Wagen.  



  Nach der Erfindung können natürlich  auch andere Ausführungsformen als die oben  beschriebenen     getroffen    werden. So zum Bei  spiel können Turbinenanlagen auf dem     hin-          tern    Drehgestell des vordern Wagens unter  Beibehaltung derselben Kupplungsweise an  geordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Turbinengetriebene Lokomotive, die aus zwei Wagen besteht, wobei das treibende Maschinenaggregat im vordern Teil des hin tern Wagens angeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass einige oder alle der vordern Räder des hintern Wagens als Triebräder in einem Drehgestell vereinigt sind, welches durch eine eine schiefe Stellung der Wagen zueinander gestattende Gelenkkupplung mit denn vorn befindlichen Wagen verbunden ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Lokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hintern Räder des vordern Wagens in einem Drehgestell vereinigt sind, und dass das genannte Drehgestell des hintern, Wagens mit dem Rahmen des vordern Wagens gekuppelt ist. 2. Lokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Dreh- gestell des hintern Wagens die Kraftüber- tragungsvorrichtung von der Turbine auf die Triebräder selbst trägt. 3.
    Lokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Wagen hinten ein Drehgestell besitzt, wobei dieses führende Drehgestell kleinere Räder als das genannte geführte Drehgestell des hintern Wagens hat.
CH103805D 1922-02-22 1923-02-20 Turbinengetriebene Lokomotive. CH103805A (de)

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CH103805D CH103805A (de) 1922-02-22 1923-02-20 Turbinengetriebene Lokomotive.

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