CH103891A - Verfahren zur Verhütung von Kesselsteinbildung. - Google Patents

Verfahren zur Verhütung von Kesselsteinbildung.

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CH103891A
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  Verfahren zur Verhütung von     Kesselsteinbildung,       ' Die Erfindung betrifft sowohl .die vor  beugende Behandlung des Speisewassers zur  Verhinderung des     Kesselsteinansatzes,    als  auch die Ablösung und Entfernung bereits  gebildeten Kesselsteines. Beides wird im  Sinne der Erfindung dadurch erreicht. dass  dem Kesselwasser wasserlösliche Harze,  insbesondere     Gummiharze,    wie zum Beispiel       Olibanum,    zugesetzt werden.

   Das von alters  her als Räuchermittel dienende Harz     Oli-          banum    (Weihrauch) enthält 20 bis 80      /a     Gummi, 50 bis 60 % Harz, 8 bis 7 % äthe  rische     Ole.    Dank dem Gehalt an Gummi  ist es in warmem Wasser allmählich lös  lich.  



  Wird in einem im Betrieb stehenden  Kessel mit starkem     Kesselsteinbelag        Oli-          banum    im Gewichtsverhältnis     1:50000     (20     gr    auf 1.000 Liter Wasser) eingebracht,  so vollzieht sich die Ablösung der fest  gewachsenen     Kesselsteinkrusten    in     etwa,     8 Tagen. Spült man nun die Kesselwände  inwendig mit einem Wasserstrahl ab und  setzt dann 'wieder in Betrieb, so zerfällt der  Kesselstein im Verlauf von drei bis vier  Wochen vollständig zu Schlamm.

   Der regel-    mässige Zusatz von     Olibanum    in Zeit  abschnitten von etwa, vier Wochen verhütet  das Ansetzen von Kesselstein vollkommen,  indem sich die     Kesselsteinbildner    als leicht  beweglicher Schlamm ausscheiden. Bei  einem neuen oder gereinigten Kessel genügt  eine Menge von 10     gr    auf 1000 Liter des  Kesselwassers, entsprechend     1:100,000.     



  Das Verfahren führt also wegen der klei  nen Mengen der wirkenden     Mittel    mit ge  ringen Kosten zum Ziele, ohne dabei mit  irgendwelchen Übelständen behaftet zu sein,  da die Zusätze für Eisen oder sonstiges Me  tall, Gummi, Glas und andere Dichtungs  mittel vollkommen unschädlich sind:       Wenn    man das die     Kesselsteinbildung     verhindernde Mittel in das kalte Wasser  einbringen will, so empfiehlt es sich, es vor  her in einem mit Wasser     mischbaren    Lö  sungsmittel, wie Alkohol, zu lösen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verhütung von Kessel- steinbilduDg, dadurch gekennzeichnet, daB dem Kesselwasser wasserlösliche Harze zu gesetzt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Gummiharze zugesetzt werden. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Olibanum zu gesetzt wird.
CH103891D 1922-09-14 1923-03-09 Verfahren zur Verhütung von Kesselsteinbildung. CH103891A (de)

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