CH104009A - Schnellschluss-Zangenbremse an Eisenbahnfahrzeugen, insbesondere Seilbahnwagen. - Google Patents

Schnellschluss-Zangenbremse an Eisenbahnfahrzeugen, insbesondere Seilbahnwagen.

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CH104009A
CH104009A CH104009DA CH104009A CH 104009 A CH104009 A CH 104009A CH 104009D A CH104009D A CH 104009DA CH 104009 A CH104009 A CH 104009A
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CH
Switzerland
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brake
caliper
quick
action
screw
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Application number
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English (en)
Inventor
Gesellschaft Der L Von Ro Bern
Original Assignee
Der L Von Roll Schen Eisenwerk
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Application filed by Der L Von Roll Schen Eisenwerk filed Critical Der L Von Roll Schen Eisenwerk
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H7/00Brakes with braking members co-operating with the track
    • B61H7/02Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes
    • B61H7/04Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes attached to railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  



     Schuellschlu#-Zangenbremse an Eisenbahnfahrzeugen, insbesondere Seilbahnwagen.   



   Die Erfindung betrifft eine   Schnell-    schluss-Zangenbremse an Eisenbahnfahrzeu gen, insbesondere   Seilbahnmagen,    die auf    Sehienen    laufen. Die bisher   #blichen,    mit ihren Hebeln bekanntlich einen   Schienen-    kopf umfassenden Zangenbremsen werden zur Erzeugung des nötigen Bremsdruckes meist   dureh dic Bewegung des    Wagens be  tätigt, indem    zum   Beispiel nach Einr#cken    einer Kupplung die Drehung einer Radachse auf ein das Schliessen der Bremszange bewirkendes Glied, beispielsweise eine Schraubenspindel, übertragen wird.

   Da in geöffnetem   % nstancl die Bremsorgane    ein ziemlich grosses Spiel aufweisen   m#ssen,    braucht es eine gewisse Bewegung des Wagens, bis die Bremsorgane die Bremsfläche berühren. Während dieser   Schliessperiode    findet keine Bremswir  kung statt,    sondern eine Beschleunigung der   Wagenbewegung,    wodurch die zum Anhalten   n#tige    Energie in unerwünschter Weise vergrössert wird.

   Durch die vorliegende Er  findung    wird bezweekt, das Anlegen der Bremsorgane an die   Bremsflächen,    also das   Schlie#en    der Bremse, unabhängig von der
Bewegung des Wagens und deshalb   m#g-       lichst    rasch zu bewirken,   f#r    das Festziehen der Bremse zur Erzielung des nötigen Brems druckes aber die Bewegung des Wagens nutzbar zu machen.



   Auf der Zeichnung ist ein   Ausführungs-    beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar r zeigen :
Fig.   1    einen   Aufri#    desselben mit Teilen im Schnitt, und
Fig. 2 eine Ansicht eines Teils von rechts der Fig. 1.



   Die Achse   1    des auf der Schiene 2   lau-    fenden Rades eines im   übrigen nicht darge-    stellten Seilbahnwagens trägt lose drehbar die an ihrem Umfang als Zahnrad ausgebildete   Iiupplungshälfte    3 der   Klauenkupp-    lung 3,4, deren andere   H#lfte    4 mittelst eines auf der Zeichnung nicht ersichtlichen   Hebelgestanges achsial verschiebbar    ist, jedoch durch einen Keil gezwungen wird, die   Drehung der Wagenachse l mitzumachen.   



  Mit der   Eupplungshälfte 3 kämmt die    eine an ihrem Umfang mit einer   Verzahnung ver-    sehene   H#lfte    5 einer   Eegelreibungskupp-    lung 5,6. Die Kupplungshälfte 5 sitzt drehbar auf der Nabe der Gegenhälfte 6 und wird durch eine Feder 7 an dieselbe   angedr#ckt.   



  Die Kupplungshälfte 6 sitzt lose drehbar auf der Schraubenspindel 8, auf welcher neben der Kupplungshälfte 6 ein Sperrad 9 festsitzt, in welches eine an 6 angeordnete Sperrklinke 10 eingreift. Diese überträgt die Drehung der   Kupplungshälfts 6    im einen Drehsinne auf das Sperrad   9    bezw. die Sehraubenspindel   8.    welche auf zwei zueinander entgegengesetzten Gewinden 11 und 12 zwei Schraubenmuttern   13    und 14   tr#gt.   



  A. n denselben greifen in bekannter Weise unter Vermittlung von Bolzen 15 die Brems  zangenhebel    16 an, welche den Kopf der Schiene 2'mit ihren untern Enden untergreifen. Auf der Schraubenspindel 8 sitzt ferner eine Scheibe 17 fest, welche eine Sperrklinke   18      tr#gt,    die in ein auf der Spin del 8 drehbares Sperrad 19 eingreift. An der Nabe desselben ist das eine Ende einer Spiralfeder 20 befestigt, deren anderes Ende an einem Zapfen 21 des Wagenrahmens   22    angreift. Die Nabe des Sperrades 19 ist an n ihrem Umfang mit einem Sperrzahn 23 versehen, welcher   gew#hnlich    an einem Riegel   24 anliegt,    der dann eine Drehung der Sehraubenspindel 8 im Sinne der Entspannung der   Spiralfedar 20 verhindert.

   Mittelst    einer an ein Vierkant 25 der Schraubenspindel angesteckten Kurbel kann die Spiralfeder   20    gespannt werden.



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Bremse ist folgende :
Wird durch ein auf der Zeichnung nieht   ersichtliches Hebelgestänge automatisch    oder durch den Wagenführer der Riegel 24 zu  r#ckgezogen   ; und die Klauenkupplung 3, 4   eingeriiekt,    so wird durch die gespannte Feder 20 die Schraubenspindel 8 in rasche Umdrehung versetzt. Hierbei werden durch die beiden Schraubenmuttern 13 und 14 die obern Schenkel der   Bremszangenhebel    auseinander bewegt, bis die untern Schenkel mit dem freien Ende an den Flanken des Kopfes der Schiene   2# anliegen.    Bei dieser Drehung der Sehraubenspindel 8 wird die Klinke 10 und damit die Reibungskupplung 5,6 nicht mitgenommen. weil das Sperrad 9 sich unter der Klinke 10 entgegengesetzt zur Sperrrichtung dreht.

   Dieses Anlegen der Bremszange an den Schienenkopf vollzieht sich demnach fast augenblicklich, reduziert also   den Schlu#weg der    Zange auf ein Minimum, was der Zweck der Erfindung ist.



   Wenn die   Greifschenkel    der Bremszange 16 an der   Schiene 2# anliegen, h#rt    die Drehung der Schraubenspindel 8 durch die   Fe-    der   20 auf, inolge des gr##eren Widerstan-    des. Da aber   oleiehzeitig    mit dem Zurüekziehen des Riegels   24    uch die   Klauenkupp-    lung 3 4   einger#ckt    wurde, wird die Dre  hung    der Sehraubenspindel 8 fortgesetzt durch die Bewegung des Wagens selbst, dessen Laufradachse 1 durch die Klauenkupplung 3. 4, die Reibungskupplung 5,6 und die Sperrklinke 10 das auf der   Schrauben-    spindel 8 aufgekeilte Sperrad 9 antreibt.



  Dadurch wird die Bremszange 16 nun mit grosser Gewalt gegen die Schiene   2# gepre#t.   



  Mit Hilfe der Reibungskupplung 5,6 bezw. der Sehraubenfeder 7 kann die Wirkung der Bremse reguliert werden.   



   Das Öffnen der Bremszunge 16 geschieht    dureli   entspreeliendes    Drehen der   Sehrauben-    spindel 8. Beim   #ffnen    der Bremse wird die Feder   20    wieder gespannt.



   Die   rasche Drehung des Sperrades 19 und    damit der   Schraubenspindel 8 kann, stait    unmittelbar durch eine Feder,   dure-li    eine andere Antriebsvorrichtung, z. B. ein Zahn  stangengetriebe, erfolgen,    die beispielsweise unter der Einwirkung einer Feder, eines Gewichtes, eines   gasformigen    oder flüssigen Druckmittels steht   oder.    auf elektrischem Wege in Tätigkeit gesetzt wird.   Statut dix    Schraubenspindel zu drehen, könnten auch die Schraubenmuttern 13 und 14,   z.      B,    mittelst eines   Zahnstangengetriebes, zweeks    ra  schen Schlie#ens    der Zange, gedreht werden.



   Eine weitere Möglichkeit, das schnelle   Sehliessen    der Zange zu bewirken, bestünde auch in der Anbringung von Exzentern auf den Zapfen 15 der Muttern 13, 14, welche durch ein geeignetes Gestänge, z.   B.    ein Zahn stangengetriebe, so gedreht würden, dass die obern Enden der   Bremszangenhebel    voneinander entfernt und dadurch die untern Enden   der Sehiene genähert werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schnellschlu#-Zangenbremse an Eisen bahnfahrzeugen, insbesondere Seilbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremszange au#er mit einem Getriebe, das zur Betätigung der Bremse mit einer Radachse des Fahr- zeuges gekuppelt werden kann, mit einer zweiten Antriebsvorrichtung in Wirkungsverbindung steht, die unabhängig vom erst- genannten Getriebe auf die Bremszange wir lKen kann, zum Zwecke, das SchlieBen der Bremsa unabh#ngig von der Bewegung des Wagens und deshalb m#glichst rasch zu bewirken, für das Festziehen der Bremse zur Erzielung des notigen Bremsdruckes aber die Bewegung des Wagens nutzbar zu machen.
    UNTERANSPR#CHE : l. Schnellschlu#-Zangenbremse nach Patent- anspruch, bei welcher zum Festziehen der Bremszange durch die Wagenbewegung eine auf zueinander entgegengesetzten Ge winden mit Schraubenmuttern ausge rüstete Schraubenspindel eine von einer Radaelise nus antreibbare Reibungskupp lung tr#gt, dadurch gekennzeichnet, da# die Schraubenspindel von der Reibungs- kupplung nur in einem Drehsinne unter Vermittlung eines Gesperres angetrieben werden kann und mit Hilfe eines zweiten Gesperres fortw#hrend unter der Einwir kung einer Drehkraft steht,
    wobei die Dre hung dureh eine Sperrvorrichtung verhin dert und durch Auslösen der letzteren er m#glicht wird.
    2. Schnellschluss-Zangenbremse nach Patent- ansprueh und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, daB die auf die Sehrall- benspindel wirkende Drehkraft von einer die Schraubenspindel umgebenden Feder ausgeübt wird.
    3. Schnellschlu#-Zangenbremse nach Patent- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die Schraubenspindel mit einem Zahnstangengetriebe in Wir kungsverbindung steht, durch welches die Drehkraft auf die Schraubenspindel über tragen wird.
    4. Schnellschluss-Zangenbremse nach Patent- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Antriebs vorrichtungg der Schraubenspindel unter der Einwirkung eines gasförmigen oder flüssigen Druekmittels steht.
    5. Schnellschlu#-Zangenbremse nach Patent- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Antriebs vorrichtung der Schraubenspindel auf elektrischem Wege betätigt werden kann.
    6. Schnellschluss-Zangenbremse nach Patent- anspruch, bei welcher zur Betätigung der Bremszange auf zueinander entgegenge setzten Gewinden angeordnete Sehrauben- muttern dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenmuttern mittelst der zweiten Antriebsvorrichtung gedreht wer den k#nnen.
    7. Schnellschlu#-Zangenbremse nach Patent anspruch, bei welcher die Bremszange un ter Vermittlung von Zapfen mit gleich- achsig zueinander angeordneten Schrau- benmuttern in Wirkungsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen mittelst der zweiten Antriebsvorrichtung drehbare Exzenter tragen, durch deren Drehung der rasche Schluss der Brems zange herbeigeführt werden kaon.
CH104009D 1923-05-09 1923-05-09 Schnellschluss-Zangenbremse an Eisenbahnfahrzeugen, insbesondere Seilbahnwagen. CH104009A (de)

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CH104009D CH104009A (de) 1923-05-09 1923-05-09 Schnellschluss-Zangenbremse an Eisenbahnfahrzeugen, insbesondere Seilbahnwagen.

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CH (1) CH104009A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101633362B (zh) * 2009-03-05 2011-08-03 唐进元 一种抱轨式自动防跑矿车

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