Apparat zum Enthärten von Wasser mittelst Zeolithen.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Ap- parat zum Enthärten von Wasser mittelst
Zeolithen. Unter der Bezeichnung Zeolithe versteht man wasserhaltige Aluminiumsili- ka, und andere Stoffe, welche hasenaustau- schende Eigenschaften ha. ben.
Der vorliegende Apparat besitzt eine Enthärtungskammer und wenigstens eine Kam mer zur Regenerierung der erschöpften Zeolithe, sowie eine Waschkammer für die rege nerierten Zeolithe, welche Kammern mitein- ander in Verbindung stehen, um einen geschlossenen, bestÏndig wiederholbaren Kreislauf der Zeolithe zu erm¯glichen, bei welchem die regenerierten, aktionsfähigen Zeolithe durch eine Fördcrvorrichtung gefördert, in die Waschkammer eintreten und hierauf in die Enthä. rtungskammer. dann in die Regene- rierkammer und schlie¯lich wieder in die Wasehlka, m. mer gelangen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dure-li eine beispielsweise Ausf hrung veranschaulicht. und zwar zeigt : Fig. l eine Ausführungsform des Erfin- dungsgegenstandes in VorderansiMnt, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Ansicht von oben,
Fig. 3 eine Einzeldarstellung des obern
Teils in grösserem Massstab, wobei ein Ein- trittsrohr der Übersichtlichkeit wegen in ver stellter Lage veranschaulicht ist ;
Fig. 4 und 5 sind Teildarstellungen, welche in der Beschreibung ihre Erklärung finden ;
Fig. 6 zeigt eine Einzelfl. arstellung eines Kolbens, welcher dazu dient, die Waschka. m- mer zu schliessen,
Fig. 7 eine vergrösserte schaubildliche Einzeldarstellung eines Zylinders für diesen Kolben, wobei einzelne Teile weggebroehen sind,
Fig. 8 eine Einzeldarstellung eines der in der Waschkammer angeordneten Prellringe,
Fig. 9 eine der in dem untern Teil der EnthÏrtungskammer angeordneten durchbro chenen Platten im Grunddri¯,
Fig. 10 eine Scheidewand zwischen der Enthärtungshammer und einer Abziehkam- mer im Grundriss,
Fig. 11 eine Unteransicht eines becherförmigen Mündungsstückes. an einem Einlass- rohr, und
Fig.
l 2 einen senkrechten Schnitt durch Mue Zuführungsvorrichtung für die Salzl¯sung.
Wie namentlich Fig. l erkennen lϯt, ruht der Apparat auf einem Sockel]. auf dem der BehÏlter 2 zum EnthÏrten des Was sers mit seinen Zubehörteilen und der Salz behälter 3 aufgebaut, sind.
Der Behälter 2 ist mit Zeolithen bis etwa zu der gebrochenen Linie Z, Z, Z angefüllt.
Vorzugsweise kommen hierbei, teilweise als Träger für die Zeolithe, eine Anzahl Sien- b¯den 4 in Anwendung, einerseits um die Filtersubstanz, d. h. die Zeolithe gleichmässi- ger über die ganze Querschnittsfläche des Be hälters 2 auszubreiten und anderseits das Wasser bei seiner Strömung nach oben zu verteilen. Wenn mehrere Siebboden 4 eingebaut werden, so werden sie zweckmässig durch Stangen 5 verbunden und durci Hülsen 6 in Abständen voneinander gehalten und als Ga. nzes in den Behälter 2 eingesetzt. Abzaipfhähne 32, 33 sind vorgesehen, um die H¯he der ZeolithsÏule in dem Behälter zu prüfen.
Das zu enthärtende Wasser tritt mit be trächtlich höherem als Atmosphärendruck in den Behälter 2 durch den Hahn 22 und das Rohr 7 ein, welches innen in den umgekehr- ten Becher 8 einmündet. Letzterer ist oben in der Mitte mit einer Austrittsoffnung 9 versehen. Das Rohr 7 mündet in den P) eeher 8 zweckmϯig horizontal ein, und zwar so, (lass das Wasser darin kreiselt und in den Behäl- ter @ ausfliesst. ohne dabei das umgebende Wasser und die Zeolithe aufzuwirbeln. Das zu enthärtende. Wasser verteilt sieh über die ganze Querschnittsfläche des Filterbehälters 2 und steigt, durch die Durchbrechungen bezw.
Siebl¯cher 10 der Loden 4 in der Filt. er- kolonne und durch die Zeolithsäule empor.
Die Kraft des aufsteigenden Wassers lockert die Zeolithsäule auft so dass sie während des EnthÏrtungsprozesses in dem aufgelockerten Zustande ein grösseres Volumen einnimmt.. wie im Ruhezustande. Die Hohe, bis zu welcher die Zeolithsäule ansteigt, hängt von der Aufsteigegeschwindigkeit des Wassers ab ; in kei- nem Falle aber steigt sie ber die oberste durchlochte Scheidewand 11, tuber welche sich die Abziehkammer 103 befindet.
Diese@ Boden 11 besitzt Íffnungen 12 (Fig. 10), und das Wasser zu verteilen und das Eindringen der Zeolithe in die Abziehkammer zu verhin. dern, ferner in der Mitte eine Íffnung l3 und seitwÏrts eine Íffnung 14 f r das F ll rohr 15. das mit einer Verschlu¯kapsel 16 versehen ist. und durch welches Zeolithe in den BehÏlter 2 eingef hrt werden. Der Boden 1. 1 ist durch eine Stange 17 und Schraubenmuttern mit der obersten Platte 5 verbunden.
Die regenerierten Zeolithe fallen durch den untern Waschkammerteil 60 (Fig. 1) in den Behälter 2 : die Zeolithe. die sich im obern Teile des Gefässes 2 befinden, haben d. aher wasserenthÏrtende Wirksamkeit; nach unten hin nimmt diese FÏhigkeit ab, so da¯ die Zeolithe, die sich a, m Boden des Behälters 2 befinden, zur WasserenthÏrtung unbrauchbar sind, bis sie wieder regeneriert worden sind.
Diese Abstufung in der Wirlsa. mkeit der Zeolithe. entsprechend ihrer H¯henlage im BehÏlter 2 wird bestÏndig dadurch aufrecht erhalten, da¯ wiederhergestellte Zeolithe am obern Ende der Säule zugeführt, und ver- brauchte Zeolithe am Boden abgezogen wer- den, wie dies weiter unten beschrieben ist.
Das Niedersinken der Zeolithe im BehÏlter 2 wird durci die Siebb¯den 4 verz¯gert.
Da das Wasser durch die Zeolithe nach oben steigt, kommt es zuerst in Kontakt, mit den fast unwirksamen Zeolithen. Je hoher es indessen steigt, desto gr¯¯er wird die EnthÏrtung durch Ber hrung mit enthÏrtungskrÏftigeren Zeolithen. Das Wasser verliert mehr und mehr von seinen die Härte bewir kenden Bestandteilen, wobei die vollständige EnthÏrtung in der NÏhe des obern Endes der Zcolithsäule durch die noch vorkommen wirk- samen Zeolithe bewirkt wird.
Das Wasser str¯mt nach seiner vollstÏndigen EnthÏrtung zum gr¯¯ten Teil durch die Íffnungen 12 des Bodens 11, und zieht schlie¯lich durch das Rohr 18 ab, welches mit einem verj ngten Teil 19 versehen ist, um die Abflu¯geschwindigkeit des Wassers zu ver ringern. Durch diese Leitung gelangt, es zu der Entnahmeleitung 20. Ein mittelst Hand zu betätigencles Ventil 21 ist vorgesehen, um den Zutrií-. t des Wassers zu den Abzugs hähnen abzusperren. Letztere sind nicht auf der Zeichnung veranschaulicht. Das Abzugs- rohr 18 ist mit einem T-St ck 23 versehen, von dem ein Rohr 24 zu dem Salzbehälter 3 führt.
In dieser Rohrleitung 24 ist ein mittelst Hand oder auf andere Weise zu betä. tigendes Ventil 25 vorgesehen, welehes dazu dienen soll, d'en Wasserstrom abzusperren, wÏhrend der Salzbehälter 3 wieder gefüllt wird. Der Salzbehälter 3 ist oben mit einer Beschik- kungsvorrichtung 26. ausgerüstet, welehe mit einem St¯psel 27 versehen ist, der an einem Verschlusshebel 28 sitzt.. Letzterer ist bei 29 angelenkt und wird am andern Ende mittelst ebenfa lls angelenkter Fl gelschraube 30, 31 nieder. geschraubt. Ein Hahn oder Ventil 34 ist vorgesehen, um Wasser aus dem BehÏlter 3 abzuzapfen, bevor derselbe mit dem Salz gefüllt wird.
Es ist ferner am untern Ende e des Behälters 3 ein Auslasshahn 35 vorgesehen. Ferner ist noch ein Siebrohr 36 eingebaut, welches in clen untern konischen Teil des Behälters 3 ragt und dazu dient, die Salz lösung in der NÏhe des Bodens. abzuziehen.
Der Boden des Enthärtungsgefässes 2 ist mit t-einem Ausla¯rohr 37 versehen, dessen nach innen vorspringendes Ende unten ausgeschnitten ist, um gewissermassen einen Sehild 38 zu bilden, der verhindern soll, dass ¯ die Zeolithe eine dichte Masse bilden, welche die Auslassöffnung verstopfen würde. Durch dieses Rohr können wie weiter unten noch erlÏutert wird. nasse Zeolithe aus dem BehÏlter 2 abgezogen und zu einer Regenerierkammer 39 bef¯rdert werden.
Ein Rohr 40 führt Salzlösung von de m Siebrohr 36 in die untere Kammer 41 (Fig.
12), der die Salzlösung zuführenden Vorrich tung 42 hebt und dabei den lose eingepassten a Ventil wirkenden Kolben 43 an, bis derselbe gegen den Ventilsitz 44 schlägt, wodurch das Ventil 47 angehoben und. die in der zentralen Kammer 45 enthaltende Salzl¯sung in die obere Kammer- 46 gedrückt wird, aus der eine gleiche Menge der Salzlösung durch das Rohr 48 in die Regenerierkammer 39 bef¯rdert wird, wo sie mit, den erschöpften Zeolithen in Berührung kommt und sich mit denselben vermischt, um die harten Substanzen claraus zu entfernen.
Wenn die Speisevorriehtung 42 eine abgemessene Menge der Salzlösung abgeliefert hat, verhindert das Ventil 47 den R ckflu¯ der Lösung ; der lose Kolben 43 sinkt unter seiner eigenen Sehwere, wobei die unter ihm befindliche Salzlosung um den Kolben herum in die zentrale Kammer 45 gelangt.
Eine Stance 50 kan, n mittelst 'einer Stellschraube 51 derart eingestellt werden, da¯ die Lage des Kolbens 43 nach unten begrenzt und dadurch die Menge der jeweilig in die Speisevorrich- tung gelangenden Lösung geregelt wird ; eine gleiche Menge. der Lösung wird in die Rege- nerierkammer 39 jedesmal eingeführt, wenn eine entsprechende Menge des Minerals in die Regenerierkammer aufgegeben wird.
Die Zeolithe samt Salzlösung gelangen aus der Kammer 39 durch ein Rohr 52 von oben in eine obere Regenerierkammer 53, um dort wiederum von der Lösung durchspült zu werden. Die Kammern 39 und 53 haben Entl ftungshÏhne 54 und 55. In den Kammern 39 und 53 werden die Zeolithe mit der Salzlösung gemischt, wobei das Mischungs- verhältnis so bemessen ist, dass die Mischung genügend flüssig ist, um sich intermittierend fördern zu lassen.
Es ist ersichtlich, dass jede Regenerier- kammer mit ihrer Eint. rit. tsöffnung am obern Ende und Austritts¯ffnung am Boden eine Vorrichtung bildet, durch welche ein Riiez- fluss der Zeolithe und der Salzlösung verhindert wird. Eingeschlossene Luft wird beim Zuführen der Zeolithe und der Salzlösung durch die Hähne 54 un. d 55 entweichen können.
Das regenerierte Mineral gelangt aus der Kammer 53 durch das Rohr 56 in den obern Waschkammerteil 57 (Fig. 1), welcher einen trichterförmigen Boden hat und von dem untern Waschkammerteil 60 durch das Zeolith- ventil 58 in dem Verbindungsstück59ge- trennt ist.
Der Teil, welcher die I ;. a. mmer 60 bildet-,, istindem.Behälter2versenkt,wasdenAp- parat kompendi¯ser macht. Der Kammerteil 60 enthält eine Reihe von Prellringen 66. Das Ventil 58 sitzt am untern Ende einer Ventil- stange 61 und hat einen Ans@hlag 62, der @benfalls an der Stange befestigt ist. Beide, dos Ventil 58 und der Anschlag 62, sind an der Stange 61 durch die Mutter 63 befestigt.
Das Ventil 58 wird in die Schlussstellung durci den Dru-cl. des Wassers na. ch oben angehoben, indem das Wasser im Raum 57 ge gen @en einen Kolben 64 drüekt, der Pael, @ rillen 65 hat und lose in den Zylinder 67 ein- gepa?t ist. Der Zylinder 67 besitzt einen Kopf 68. in dem ein R. ücksehlagkugelventil 69 an- geordnet ist.
Der Zylinder 67 hat ferner eine Schulter 70 (Fig. 7), welche eine Auflage für die Mutter 71 bildet, die auf einem Gewinde- zapfen 72 Fig. 6) des Kolbens 61 sitzt. Der Zylinder hat ferner seitliche Öffnungen 73, durch welche das Wasser zu der Kammer 7-1 der Fördervorrichtung fliesst, wenn das Ventil 58 geschlossen ist. Der Kolben 64 ist mit der Ventilstange 61 durch ein Universalgelenk 75 verbunden.
Die F¯rdervorrichtung besitzt ein GehÏus@ 76. welches als Futter eine H lse 77 hat. Am untern Ende dieser H lse ist ein ebenfalls h l senartiger Körper 78 lose eingepasst, der eine Anzahl Dichtungsrillen 79 (Fig. 5) auf weist und oben eine ringf¯rmige Nut 80 hat, die konzentrisch mit der achsialen Öffnung 81 verläuft. Der hülsenartige Hohlkörper 78 ist von unten so ausgebohrt, dass er lose den Zy linder 67 aufnimmt, wodurch Raum gespart wird. und der Apparat eine kompendiösere Form erhält. Auf dem Hohlkörper 78 ist ein prismatischer Ventilk¯rper 82 lose aufgesetzt. der mit einem ringf¯rmigen Ansatze 83 seiner untern AuflageflÏche (Fig. 4) in die ringf¯r migre Nut des Hohlk¯rpers 78 pa?t.
Wenn der ringförmige Ansatz 83 in die ringförmige Xut 80 einspringt, und der Körper 82 auf den h lsenartigen Hohlkörper 78 aufschlägt, er- gibet sieh ein Puffereffekt.
Das obere Ende 84 des Ventilkörpers 82 ist kegelförmig ausge- bildet und pa?t in eine entspre@hende, eben- falls kegelf¯rmige Vertiefung 87 eines Ven tilsitzes. In letzteremisteinSchlagstift85 angeordnet, der sich in einer passenden Bohrung auf- und abwÏrts bewegen kann; die Aufwärtsbewegung findet statt, wenn der Eörper s) in seine höehste Lage durch das aufsteigende verbrauchte Waschwasser gehoben wird.
Der Schlagstift ist mit einer a@h- sialen Bohrung 86 versehen Wenn der durch die'Körper78.82gebildeteKolbenang'eho- ben wird, dr ckt er das dar ber in der Kammer 74 befindliche Wasser durch die Bohrung 86 des Schlagstiftes 85 in die Abflu?kammer 88, welche si@h unterhalb einer Membrane 89 befindet, die zwischen den beiden GehÏus@- teilen 90 und 91 eingespannt ist. Ein Gewicht 92 setzt dem Druck des- Wassers an der Au ?enseite der Membrane 89 Widerstand ent gegen ; der Druck dieses Gewichtes dient fer- ner da. zu, den Ventilk¯rper 82 von seinem Sitz abzusto?en.wie dies unten beschrieben werden soll.
Das Wasser, wel@hes sich in der Kammer 88 befinde@, flie?t immer durch das Rohr 93 langsamer ab, als es durch die Bohrung 86 von der Kammer 57 aus zuflie?t. Das Wasser fliesst von der R¯hre 93 aus durch Widerstandsrohrschlangen 94. 95. die aus feinen Polirez besteh"n und verschiedenen Widerstand bieten, nach au¯en ab. Das erstgenannte Rohr 94 soll bei der dargestellten Ausf h rungsform den zweifachen Widerstand wi@ das Rohr 95 entgegensetzen.
Jede dieser Rohrspiralen hat zweekmϯig ein Ventil 96 bezw. 97, so da¯ man das Wasser durch eine der R¯hren oder auch durch beide abflie¯en lassenunddadurchdieGeschwindigkeitder Wirkung der F¯rdervorrichtung beeinflussen kans. Wellll der Ventilk¯rper 82 den Schlag stift 85 angehoben und die Íffnung 87 geschlossen hat (wobei zu bemerken ist, da¯ der Ventilsitz zwe kmϯig elastisch ist), so wird der Strom des s abzichenden Waschwassers dadurch zum Stillstand kommen, worauf der Hohlk¯rper 78 unmittelbar durch seine Schwere in die in Fig. 1 und 3 dargestellte Ruhelage zur ckkehren wird.
Rin Zapfen 98 ist durch die obere Scheibe 99. die Membrane 89 und die untere Scheibe 100@ sowie das feste Ende einer Feder 101 hmdurchgeführt, und alle diese Teile werden in ihrer Lage durch die Motter 102 si, cher gehalten.
Wenn der Ventilkörper 82 in seinen Sitz eingreift, befindet sich die Membrane 89 in angehobener Lage, und während dabei das Wasser durch das Rohr 93 abströmt, drückt das Gewicht 92 die Membrane und die damit in Verbindung stehenden Teile abwÏrts, so da¯ das freie Ende der Feder 101 gegen den Schlagstift 85 stosst, wobei es den Schlagstift nach unten drückt und dadurch den Ventilkorper 82 von seinem Sitze abstosst. Dadurch wird der Ventilkörper 89 unmittelbar auf den H lsenk¯rper 78 zur ckgesto¯en und der Kolben 78, 82 in seine ursprüngliehe Stellung gebracht, worauf er wieder durch den aufwärts geriehteten Strom des Waschwassers angehoben wird.
IT. sich die Wirkungsweise des Apparates klar zu machen, nehme man an, dass eine Mi ncralfüllung durch das Rohr 37 von dem Boden des Behälters 2 aus in die Regenerier- kammer 39 bef¯rdert worden ist, und da¯ sich d as Gewicht 92 in. angehobener Lage befindet und die Membrane nach oben gewölbt ist, wobei der Ventilkörper 82 angehoben ist und in die Íffnung 87 eingreift, so dass ¯ wÏhrend dieser Zeit jedes weitere Entweichen von Waschwasser in die Kammer 88 verhindert sein würde. Der Hohlkörper 78 un. d das Ventil 58 mit dem daran befindlichen Teilen würclen sich alsdann in der aus der Zeichnung er sichtlichen Lage befinden.
D, a das Gewieht 92 auf der Membrane 89 aufruht, steht das verbrauchte Waschwasser, welches vorher in die Kammer 88 eingelassen worden ist, unter Druck und fliesst unter diesem Druck durch die Rohrschlangen 95 und 94 a. b. Während das Gewicht sinkt. dr ckt die Feder 101 mehr und mehr auf den Schlag- stift 85, der seinen Drues der Spitze des Ventilkorpers 82 mitteilt, welcher in die ) ffnung 87 eingreift, dieselbe schliessend. Wenn der Druck der Feder so stark geworden ist, da¯ er gr¯¯er ist, wie der Druck des Wassers in dom System, welcher den Körper 82 in dem Sitz 87 hält, wird der Ventilkörper 82 von seinem Sitz abgestossen.
Da cler Ventilkörper 82 nicht den ganzen Querschnitt der lt. a. mmer 74 ausfüllt, sinkt er in dem Wasser, bis er in Ber hrung mit dem h lsenartigen K¯rper 78 kommt, wie dies in der Zeichnung veranschau- licht ist.
Wenn der Ventilkörper 82 von dem Sitz 87 abgedrückt ist, hat die Kammer 74 freie Verbindung mit der Atmosphäre durch die Bohrun g 86, die Kammer 88, das Rohr 93 und die Rohrsehla. ngen 95 und 94, und deshalb wird der Druck in der Kammer 74 bis beinahe auf den AtmosphÏrendruck fallen.
Der Druck im obern Waschkajnmerteil 57, welcher sich in freier Verbindung mit der Enthärtungskam. mer durch das Verbindungs- stück Raum 59 und den untern Waschkam- merteil 60 befindet, ist deshalb derselbe wie in der Ent, llfirtungska. mmer, nämlieh leträeht- lich über Atmosphärendruck. Dieser Überdruck, welcher auf den Kolben 64 wirkt, hebt denselben und damit auch das Ventil 58 an, bis es die Offnung zwischen dem Kammerteil 57 und dem Verbindungsstück 59 sehliesst, wobei die Finger des Anschlages 62 gegen die obere Begrenzungswand des Verbindungsstückes 59 stossen. Wenn der Anschlag 62 das Ventil 58, die verbindende.
Stange 61 und den Kolben 64 in die Ruhelage bringt, wenn also das Ventil 58 geschlossen ist, gibt der untere Teil des Kolbens 64, der unter den Dichtungsringen 65 einen kleineren Dureh- messer als dar ber aufweist (Fig. 6), die seitlichen Öffnungen 73 des Zylinders 67 (Fig.
7) frei, wodurch die Verbindung des Kam merteils 57 mit der Kammer 74 auf folgendem Wege hergestellt ist : K. ammerteil 57, Raum zwischen dem untern Teil des Kolbens 64 un, d dem innern Teil des Zylinders 67, Off nungen 73, Raum zwischen der äussern Man telfläche des Zylinders 67 und der innern MantelflÏche des h lsenartigen KÙrpers 78. achsiale Öffnung 81 des hülsenartigen Hohlkörpers 78, Kammer 74. Dadurch wird der Druck im Kammerteil 57 momentan auf na- hezu AtmosphÏrendruck reduziert.
WÏhrend jedoch der Kammerteil 57 von dem Verbin- dungsstück 59 und dem Waschkammerteil 60 abgeschlossen ist, ist er mit der Enthärtungs- kammer durch das Rohr 56, die obere regs- nerierkammer 53, das Rohr 52. die untere Re generierka. mmer 39 und das Rohr 37 verbunden (Fig. 1).
Da der Druck in der EnthÏr tungskammer bedeutend grosser als der At- mosphärendruck ist, wird eine Beschickung des nassen Minerals vom untern End'e der Enthärtungskammer 2 in das Rohr 37 bye- druckt, wobei es einen Teil des noch im Rohr 37 befindlichen Minerals weiter befördert : diese Beschickung gelangt in die Kammer 39. wÏhrend ein Teil der dort befindlichen Salx- losung gemischt mit Zeolithen durch d'ts Rohr 52 weiter befordert wird.
Es wird da durez eine entsprechende Menge des Gemi- aus aus der obern Kammer 53 durch d@ lez Rohr 56 in den obern Wasohka. mmcrteil 57 befördert.
Hier fällt das Mineral auf den P) o- den des Ka, mmerteils 57 und kommt auf dem Ventil 58 zur Ruhe, während die Flüssigkeit durch die Offnungen 73 in das Rohr 77 einfliesst, dabei die Körper 78 und 82 2 anhebend. welche zusammen einen Kolben bilden, bis der Ventilkorper 82 wiederum die Öffnung 87 abschliesst, und dadurch ein weiteres Entwei- chen von verbrauchtem Waschwasser verhin- dert, wobei der Druek in der Rohre 77. df-m obern Wasohkammerteil 57. den Regenerier- kam.
mern 39 und 53 und deren Verbindungs- röhren im wesentlichen mit dem Truck in der Enthärtungskammer ausgeglichen wird, wor- auf der hülsenartige Ventilkörper 78 auf den Pollen des Rohres 77 fällt.
Das Ventil 58 fällt alsdann unter seiner eig'nen Schwere Cda der Druck auf beiden Seiten in dem Kammerteil 57 und dem Ver- bindungsstück 59 gleich ist), und das Eunel- rüclcsehlagventil G9 sitzt auf, wodurch verhin df-rt wird, daB durch den Niedergang des be lasteten Ventils 58 und des Kolbens 64 der Druck in der Kammer 74 sinkt und das Ventil 82, welches jetzt in der Íffnung 87 sitzt. von diesem Sitz. abgehoben wird.
Das Ventil 5. 8 und die damit verbundenen Teile sinken all- mahlich in dem Masse, wie das Wasser zwi- sehen dem Zylinder 67 und den Wandungen des Zylinders 78 dnrchf liesst.
Die Zeolithe. welche sich auf dem Ventil 58 abgesetzt haben. fallen unter ihrer eigenen Schwere in das Verbindungsst ck 59 und dclnn durch den mit Prellplatten versehenen rohrf¯rmigen Waschkammerteil 60. WÏhrend die regenerierten Zeolithe aus dem Kammer teil 57 herausfallen. Mu? an ihrer Stelle Wasser durch den Kammerteil 60 emporsteigen. da es nicht leicht durch die einzi, andere Íffnung, nÏmlich durch das Rohr 56 in den Ka. ammerteil 57 gelangen kann, und zwar des Ka. nichet, weil die Kammern 53 und 39 und die R¯hren 52 und 34 mit den schweren nassen Zeolithen gef llt sind.
Di@@@ Ersatzwasser. welches durch den Kammerteil 60 emporsteigt, wÏscht das nie dergehende Mineral frei von verbrauchter Salzl¯sung. so da? es wieder geeignet ist, AN'iss nt enllnirten.
Der Strom des Wassers aufwÏrts durch den Wasehkammer teil 60 ist kontinuierlich. sogar wenn keine Zeolithe in den Kammerteil 60 O vom Kammerteil 57 aus eintreten. wie es der Fall ist, wenn das Ventil 58 geschlossen ist, da alsdann die Z@olithe im Verbindungs- st ck 59 in und durch den Waschkammerteil 60 fallen und dadurch der Aufstrom des Vaschwn'-.serdurchdenK)'merte]l6 < )anf- rccht celait wird. Die Zeitfolge der aufeinanderfolgenden Beschickungen an Zeolithen ist also derart bemessen, da? der Kammerteil 60 niemals von fallenden Zeolithen leer ist.
Dieser au@steigende Strom des Wasch- wassers wird p@@iodisch vermehrt durch die Menue des Wa@@@@@. welche n¯tig ist. um den Kolben 64 anzuheben, und das Ventil 58 auf seinen $itz zu bringen; denn dieses Wasser steigt durch die Waschkammer empor. Er wird ferner periodisch dadurch vermehrt, da? das Ventil 58 vor bergehend ge¯ffnet ist, und da¯ die nassen, sehweren. Zeolithe in den Kammern39und53.welchedurchdasRohr 52 miteinander in verbindung stehen, sieh setzen und der druck in der ka.mmer 2 gr¯ sser ist als der in der Regenerierkammer 53.
Der Strom der Salzlösung clureh die Zuiührungsvorrichtung 42 wird in Gang gesetzt, wenn die Beschickung des Minerals durch die Kammern 39 und 53 und die und rohrleitung 52 gefördert wird ; denn zu dieser Zeit ist der Druck in der Kummer 39 nicht so hoeh, wie in dem SalzbehÏlter 3, der in freier Verbindung mit dem EnthÏrtungskessel 2 durch das Rohr 24 steht.
Die Salzlosunb aus òdem Kessel 3 fliesst in die Region niederen Druekes bezw. in die Kammer 39, wenn die Beschickung der nassen Zeolithe gefördert wird und hebt in der Vorrichtung 42 den Kolben 43 an, wie dies vorher beschrieben worden ist.WennderVentilkörper82 sitzt und der Druck sich durch das ganze System augleicht, fÏllt der als Ventil dienende Kolben 43 unter seiner eigenen Schwere, wie vor lier besehrieben.