CH104708A - Verfahren zur Herstellung eines neuen grünen Schwefelfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen grünen Schwefelfarbstoffes.

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CH104708A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B49/00Sulfur dyes
    • C09B49/10Sulfur dyes from diphenylamines, indamines, or indophenols, e.g. p-aminophenols or leucoindophenols

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen grünen     Schwefelfarbstoffes.       Es     wurde    gefunden,     da3    man zu einem  neuen grünen Schwefelfarbstoff     gelangt,     wenn man das Indophenol,     welches    zum     Bei-          spiel    .aus     Monobenzyl-a-nap.hthylamin    und       p-Amznophe,nol    erhalten werden kann, durch       Behandeln    mit Salzen der     schwefligen    Säure,

    in     eine    neue     Sulfosäure    des     1-Monobenzyl-          amino    - 4 - p' -     oxyphenylnaphthylamins    über  führt und     diese    mit     Alkalipolysulfid    in Ge  genwart von Kupfer erhitzt.  



  Der neue Farbstoff bildet in getrocknetem       Zusta-nid,'e    ein     .dunkelblaues,    kupferglänzendes  Pulver, er löst sich in     konzentrierter    Schwe  felsäure mit blauer, in verdünntem     heissem          Schwefelnatrium    mit     bläulichgrüner    Farbe.  Die     Baumwollfärbung    ist ohne weitere Nach  behandlung rein grün und widersteht kochen  der alkalischer Seifenlösung.

           Beispiel:       83,8 Teile des Indophenols,     erhalten    durch       Einwirkung    von     Chinonchlorimid    -auf     Benzyl-          a-narphthylamin,    werden mit 78 Teilen einer  40     %igen        Bisulfitlösung    und zirka 50 Teilen  Wasser     versetzt.    Es tritt gelbe Färbung ein.    Es     wird    bei     Zimmertemperatur    über Nacht  gerührt, dann :auf - 40   erwärmt und bei 40       bis   <B>50'</B> zwei     Stunden        weiter    gerührt.

   Darauf       wird    mit     Sodalösung    alkalisch gemacht und  im Vakuum     eingedampft.    Die     Sulfosäure    des       1-Monabenzylamino-4-p'-oxyphenylnaphthyl-          amins    ist     ein    graues Pulver und sehr leicht in  Wasser     löslioch.       22,1 Teile des     Natriumsalzes    werden in  eine .auf 185 bis 140   eingekochte Polysulfid  lösung aus 57 Teilen     kristallisiertem        Schwe-          felnatrium,    19,2 Teilen Schwefel und 4,5 Tei  len     Kupfervitriol    eingetragen.

   Man kocht so  lange ,am     Rückfluss,    bis das Indophenol ver  schwunden ist. Der     Farbstoff    wird dann   durch Ausblasen ,gewonnen.         Die        Alkalipolysulfidmenge,    das     Verhält-          nis    von Schwefel und     Schwefelnatrium    und  die     Temperatur    der Schmelze können inner  halb ziemlich weiter Grenzen variiert werden.  Ferner     kann    ,auch das     Backverfahren    bis zu  einer Temperatur von 180 bis 185   ange  wandt werden, ohne dass der Farbton des  Farbstoffes leidet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen grünen Schwefelfarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet; dass man das Indophenol, welches aus Monobenzyl - a - naphthylamin und p- Aminophenol erhalten werden kann, durch Behandeln mit Salzen der schwefligen Säure in eine neue Sulfosäure des 1-Monobenzyl- amino - 4 - 1i -oxyplienylnaphthylamins über führt und diese mit Alkalip.olysulfiid in Ge genwart von Kupfer erhitzt.
    Der neue Farbstoff bildet in getrocknetem Zustande ein dunlzelblatics, kupferglänzendes Pulver, er löst sich in konzentrierter Schwe- felsäure mit blauer, in verdünntem heissem Schwefelnatrium mit bläulichgrüner Farbe. Die Baumwollfiirbuiis ist ohne weitere Naeli- behandlung rein grün und widersteht kochen ,der alkalischer Seifenlösung.
CH104708D 1922-07-28 1922-07-28 Verfahren zur Herstellung eines neuen grünen Schwefelfarbstoffes. CH104708A (de)

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