CH120807A - Verfahren zur Darstellung von 4.4'-Dimethyl-5.5'-6.6'tetrachlorthioindigo. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 4.4'-Dimethyl-5.5'-6.6'tetrachlorthioindigo.

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CH120807A
CH120807A CH120807DA CH120807A CH 120807 A CH120807 A CH 120807A CH 120807D A CH120807D A CH 120807DA CH 120807 A CH120807 A CH 120807A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung voll     4:.        V-Dimethyl-5.        5'-6.        6'tetraehlorthioindigo.       Es ist gefunden worden, dass man zu     Kü-          penfarbstoffen,    die den höchsten Anforde  rungen der Licht- und     Bäuchechtheit    genü  gen, gelangt, wenn man die 3     @Iethyl-4.        5-          dihalogenphenyl-l-thioglykolsäuren,    sowie  solche     Thioglyli:

  olsäuren,    die in ihrer     2-Stel-          lung    eine weitere     harboxyl=,   <B>l</B>     #    = 0     NH2     oder     Nitrilgruppe    enthalten,     na:;h    den be  kannten Methoden in das entsprechende       Oxythionaphten    und dann weiter in die       Thioindigofarbstoffe    überführt.

   Weiter ist  festgestellt worden, dass auch die Kondensa  tionsprodukte, die nach den     übli.;hen    Metho  den mit     Oxythionaphthen    entstehen, unter  Anwendung des     4-Methyl-5.        6-dihalogenoxy-          thionaphthens    ähnliche     Echtheitäeigenscha.f-          ten    aufweisen, wie der durch Oxydation her  stellbare 4.     4'-Dimethyl-5.    5'-6.     6'-tetrahalo-          genthioindigo.     



  Gegenstand dieses     Hauptpatentes    ist ein  Verfahren zur Darstellung des     4.4'-Di-          methyl-5.5'-6.6'-tetrachlorthioindigos,    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass     4-Me-          thyl-5.        6-dichloroxythionaphthen    durch Oxy-         dation    in den     Thioindigofarbstoff    überge  führt wird.  



  <I>Beispiel 1:</I>  40 Gewichtsteile     3-Methyl-4.5-dichlor-          phenyl-l-thioglykol-2-karbonsäurenitrit    wer  den mit<B>1250</B> Teilen Wasser, 20 Gewichts  teilen     Natronlauge    und 5 Gewichtsteilen  Schwefelnatrium in Lösung gebracht. Nach  erfolgter Lösung werden weitere 180 Ge  wichtsteile Natronlauge hinzugefügt und  2 Stunden bei 80 bis 85   gerührt. Schon  beim Erwärmen beginnt die Ausscheidung  des     Natriumsalzes    der     4-Methy    1-5 .     6-dichlor-          3-amino-l-thionaphthen-2-karbonsäure,    die  nach Zugabe von 100 Gewichtsteilen Koch  salz beim Erkalten fast vollständig ist.

   Nach  dem Absaugen und Waschen mit Kochsalz  lösung wird die feuchte Paste in der zwan  zigfachen Menge Wasser unter Zugabe von  etwas Natronlauge und     Bisulfit    in Lösung  gebracht, filtriert, das Filtrat mit verdünn  ter Salzsäure angesäuert und auf dem Was  serbade so lange erwärmt, bis die     Oxythio-          na.phthenbildung    beendet ist.

   Das Oxythio-           naphthen    wird nach     dein        Erhalten        abgesaugt,     gewaschen und, wenn nötig,     getrocknet.    Sein       Schmelzpunkt    liegt bei<B>157</B>  .

       "Zwecks        L1m-          wandlung    in den Farbstoff löst man ?0 Ge  wichtsteile des     Oxythionaphthens    in 50 Ge  wichtsteilen Sprit und 115     Gewichtsteilen          atronlaube    40       B6,    giesst die Lösung in       oine    auf 70   erwärmte Lösung von 100 Ge  wichtsteilen     Kupfersulfat    in 1000 Teilen  Wasser allmählich unter Rühren ein und lei  tet in der Wärme mehrere Stunden einen  kräftigen Luftstrom durch die     Flüssigkeit.     Ist die     Farbstoffbildung    beendet,

   so fügt man       M0    Gewichtsteile Schwefelsäure von     tih          B(I     hinzu und erwärmt ebenfalls unter     Durch-          blasen    von Luft noch einige Stunden.     Der     Farbstoff wird abgesaugt und     his    zur neu  tralen Reaktion     gewaschen.     



  Der 4.     4'-Dimetliyl-5    . 5'-6 .     h'-tetraclilor-          bisthionaphthenindigo    stellt ein blaustichig  rotes Pulver dar, das in Schwefelsäure mit  grüner Farbe löslich ist. Er     geht    beim     Ver-          küpen    mit     goldgelber    Farbe in Lösung,     zieht.     restlos auf die Faser und erzeugt auf Baum  rolle sehr klare,     blaustichigrote    Farbtöne,  die sich durch aussergewöhnlich gute     Echt-          lieitseibenschaften    auszeichnen.  



       Beispiel   <I>2:</I>  1.5     GewlchtsteilL-        3-AIethyl--l.        i-dichlor-          plieny        1-1-thioglylzolsäure    werden bei 5   unter  Rühren in 150 Gewichtsteile     rhlorsulfon-          säure        eingetragen    und     längere        Lot    bei dieser  Temperatur gerührt.

   Hierbei löst sich die       Thiogh-l;olsä.ure    mit braungelber Farbe; bei  längerer     Einwirkung    der     Chlorsulfonsäure            geht    die Farbe in     Grün    über.     \Vill        inan    das       Oxythionaplithert    isolieren, so kann dies  durch     Aufgiessen    der     Reaktionsmasse    auf Eis  geschehen, nachdem die     Einwirkung    der       Clilorsulfonsäure    etwa eine halbe Stunde ge  dauert hat.

   Um die Oxydation des     Oxytliio-          naphthens    zum Farbstoff durchzuführen, er  wärmt man noch einige Stunden auf     3(_l      und  giesst dann in     Eiswasser.    Der in blauroten  Flocken ausfallende Farbstoff wird abge  saugt und neutral gewaschen.  



  Die als     Ausgangskörper        verwendete        3-          Methyl-4    .     5-dichlorplienyl-l-tliioglykol.säure     kann dargestellt werden, indem man salz  saures     6-Clilor-?-toluidin    den in den deut  schen     Patentsehriften        1r.        360690    und     36-18??     beschriebenen     Umsetzungen    unterwirft und  die so     gewonnene    ?-     @mino-3-methyl-4    .       elilorphenyl-l-tliiob1yl@olsäiire        enlamidiert.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Darstellung von 4. methyl-5.5'-6 . 6'-tetrachlorthioindibo, da durch gekennzeichnet, dass man 4-3Ietliyl- 5.6-dicliloroxythionaphtlien durch Oxydation in den Thioindibofarbstoff überführt.
    Dieser ist ein blaustichi g rotes Pulver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure ?nit grüner Farbe löst, beim Verhüpen ein.> goldgelbe Iiüpe liefert und -,ins dieser Iiüp_# Baumwolle in klaren, blaustichig roten Tönen von ausser gewöhnlich guten Echtheitseigenschaften färbt.
CH120807D 1925-05-06 1926-05-03 Verfahren zur Darstellung von 4.4'-Dimethyl-5.5'-6.6'tetrachlorthioindigo. CH120807A (de)

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