CH106107A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes.

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CH106107A
CH106107A CH106107DA CH106107A CH 106107 A CH106107 A CH 106107A CH 106107D A CH106107D A CH 106107DA CH 106107 A CH106107 A CH 106107A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D251/00Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D251/26Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hetero atoms directly attached to ring carbon atoms
    • C07D251/40Nitrogen atoms
    • C07D251/54Three nitrogen atoms
    • C07D251/70Other substituted melamines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Macromolecular Compounds Obtained By Forming Nitrogen-Containing Linkages In General (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines- neuen Zwischenproduktes.    Es wurde. gefunden,     d:ass    man ein neues  Zwischenprodukt, das tertiäre Kondensations  produkt von einem Hol.     Cyanurchlorid    mit  einem     Mol.        1-Aminobenzol-4-sulfosäure,        einem          Mol.        2.5-Aminonaphthol-7-sulfosäure    und  einem     Mol.    Anilin, erhält, wenn man auf ein       Mol.        Cyanurchlorid    in     beliebiger    Reihenfolge  ein Mal.

       1-Aminobenzol-4-sulfosäure,    ein     Mol.          2.5-Amino.naphthol-7-sulfosäure        und    ein       Mol.        Anilin        einwirken    lässt.  



  Diese Kondensation wird durch Zusam  menrühren der Komponenten in einem geeig  neten Verdünnungsmittel durchgeführt, und  es wurde gefunden, dass Wasser .als     solches    in       überraschender    Weise sehr gut geeignet     ist.     Das     tertiäre    Kondensationsprodukt aus einem       Mol.        Cyanurchlorid    mit einem     Mol.        1-Amino-          benzol-4-sulfosäure,

      einem     Mol.        2.5-Amino-          naphthol-7-sulfosäure    und einem     Mol.    Anilin  bildet     ein    in Wasser ziemlich leicht lösliches,  fast farbloses Pulver. Es enthält kein reak  tionsfähiges Chloratom mehr und stellt ein       wertvolles    Ausgangsmaterial zur Herstellung  von Farbstoffen dar.

           Beispiel-1:     Eine fein verteilte     Aufschlemmung    von  18,5 Teilen     Cyanurchlorid    in 1000     Teilen     Wasser wird mit     Salzsäure    schwach sauer       gestellt    und nach und nach bei 0  unter Rüh  ren mit einer     Lösung    von 26,2 Teilen 2. 5  aminon.aphthol-7-sulfos,aurem Natrium in 500  Teilen Wasser versetzt,     wobei        mann    durch     Zu-          gabe    von     .Sodalösung    (im ganzen 5,3 Teile)  die Reaktion immer schwach sauer hält.

   Die  so erhaltene klare Lösung     wird    mit einer     Ui-          sung    von     1-aminobenzol-4-sulfosaurem    Na  trium in 250 Teilen Wasser versetzt. Man  rührt bei     Zimmertemperatur,    bis die     1-Amino-          benzol-4-sulfosäure    verschwunden ist, und  neutralisiert die entstandene Salzsäure mit 5,3  Teilen Soda.

   In diese Lösung gibt     mann    nun  9,3 Teile Anilin und kocht das Ganze zirka  eine Stunde am     Rückfluss.    Aus der klaren  Lösung     isoliert    man das     tertiäre    Kondensa  tionsprodukt .aus     einem        Mol.        Cyanurehlokid,     einem     Mol.    2.     5-Aminonaphthol-7-sulfosäure,     einem     -Mol.        1-Aminobenzol-4-sulfosäure    und  einem     Mol.    Anilin durch     Aussalz.en    und Fil  trieren.

             Beispiel   <I>2:</I>  Eine fein verteilte     Aufsehlemmunb    von  <B>18,5</B> Teilen     Cyanurchlorid    in 1000 Teilen       Wasser    wird mit Salzsäure     schiwach    sauer ge  stellt und nach und nach bei 0  unter     R.iih-          ren    mit einer Lösung von 26,2 Teilen     2.5-          aminonaphthol-7-sulfosaurem    Natrium in 500  Teilen Wasser versetzt,     wobei        man    durch Zu  gabe von     Sodalösung    (im ganzen 5,3 Teile)  die     Reaktion    immer schwach sauer hält.

   Die  so erhaltene klare Lösung wird mit 19,5 Tei  len     1-aminobenzol-4-sulfosa.urem    Natrium,  gelöst in 250 Teilen Wasser, versetzt.     Mali     rührt bei Zimmertemperatur, bis die 1     Amino-          benzol-4-sulfosä.ure    verschwunden ist, und  neutralisiert die entstandene Salzsäure mit  5,3 Teilen Soda.

   In diese     Lösun.b    gibt     ma.n     nun 9,3 Teile Anilin und kocht das Ganze  zirka, eine Stunde .am     R.ü,ekfluss.    Aus der  klaren Lösung isoliert man das     tertiäre    Kon  densationsprodukt aus einem     Mol.        Cya.nur-          chlorid,    einem     Mol.    2     #        5-Aminon,aphthol-4-          sulfosä.ure,    einem Hol.     1-Amiiiobenzol-4-sulfo-          säure    und einem     Mol.    Anilin durch     Aussahen     und Filtrieren.

      <I>Beispiel 3:</I>    Eine fein     verteilte        Aufschlemmung    von  18,5 Teilen     Cyanurchlorid    in     1(l00    Teilen  Wasser wird mit. Salzsäure schwach sauer ge  stellt und nach und nach bei 0  unter Rüh  ren mit einer Lösung von     26,?    Teilen 2.     5-          aminonaphthol-sulfosaurem    Natrium in 500  Teilen Wasser versetzt,     wobei    man durch Zu  gabe von     Sololösung    (im ganzen 5,3 Teile)  die Reaktion schwach sauer hält. Die so er  haltene klare     Flüssigkeitsmasse    wird mit 9,  Teilen Anilin versetzt.

   Man rührt bei Zim  mertemperatur, bis das Anilin verschwunden  ist, und neutralisiert die entstandene Salz  säure mit 5,3 Teilen Soda. In diese     Lösung          gibt    man 19,5 Teile     1-aminobenzol-l-sulfo-          saures    Natrium in 250 Teilen Wasser und  kocht das Ganze zirka eine Stunde am Rück  fluss.

   Aus der     neutralisierten    klaren Lösung  isoliert man das tertiäre Kondensationspro  dukt aus einem     Mol.        Cyanurehloizd,    einem       112o1.    2 .     5-Aminon.a:phtliol-        7-sulfosäur    e, einem         31o1.    Anilin und einem     31o1.    1.-     Aminol)enzol-          I-snlfasäure    durch     Aussalzen    und Filtrieren       Beispiel        E:

       Eine fein verteilte     Aitfschlemmunb    von  18,5 Teilen     Cyanurchlorid    in 1t100 Teilen       Wasser        wird    mit Salzsäure schwach sauer ge  stellt und bei 0  unter Rühren mit einer Lö  sung von     1.9,:5    Teilen     1-aminobenzol-.l-sulfo-          saurem        Natrium    in     ?511    Teilen Wasser ver  setzt.

   Die     frei--E#wordene    Salzsäure     wird    mit  5,3 Teilen     Socla    neutralisiert und zu der Lö  sung nach und nach bei     Zimmertemperatur     eine Lösung von     ?6,2    Teilen 2 .     ;i-aminonaph-          i;liol-7-sul.fosaurem    Natrium in 500 Teilen       Wasser        zugerührt.    wobei man durch     Zugabe     von     Soda.lösung    (im     -auzen    5,3 Teile) die Re  aktion     schiwach    sauer hält.

   Ist alle     2.5-          A;minon.aphthol--t-sulfosäure        verschwunden,     so     versetzt.    man die Flüssigkeitsmasse mit  9,3 Teilen Anilin und kocht eine Stunde am       Rückfluss.    -Man     neutralisiert    die entstandene  Salzsäure und isoliert das tertiäre     ILondensa-          tionsprodukt    aus     einem        Mol.        Cyanurchlorid,     einem Hol.     l.-Aininolienzol-4-sulfosäure,    einem       Mol.    2 .

   5-     Aniinonaphtliol-7-sulfosäure    und  einem     31o1.    Anilin durch     Aussa:lzen    und Fil  trieren.  



  <I>Beispiel 5:</I>  Eine fein verteilte-     Aufschlemmung    von  <B>1.8,5</B> Teilen     Cyanurchlorid    in 1000 Teilen       Wasser    wird mit Salzsäure schwach sauer  bestellt und bei 0  mit 9,3 Teilen Anilin ver  setzt. Sobald das Anilin     verchwu.nden    ist,  neutralisiert man die entstandene     Salzsäure     mit 5,3 Teilen Soda und gibt nasch und nach  bei.

   Zimmertemperatur eine Lösung von 26,2  Teilen     \?    .     5-aminona:plitliol-7-sulfosaurem    Na  trium in 500 Teilen Wasser     zti,        wobei    man  durch Zugabe     von        Sodalösun.g        (.rin        ganzen     5,3 Teile) die Reaktion     sehwach    sauer hält.

    Die so erhaltene     klare    Flüssigkeitsmasse wird  mit 19,5 Teilen     1-aminobenzol-4-sulfosaurem     Natrium in 250 Teilen     Wasser    versetzt und  das Ganze eine     Stunde        lang    im     Rückfluss    ge  kocht. Aus der neutralisierten,     klaren    Lö  sung isoliert man das tertiäre     Iiondens        ations-          prodiilLt        ztis    einem     111o1.        Cy        anurchlorid,    einem  Hol.

   Anilin, einem Hol.<B>22</B> . 5-Aminonaphthol-           7-sulfosäure    und einem     Mol.        1-Aminobenzol-          4-sulfosäure    durch Aussülzen und Filtrieren.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUC)II -#'crfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes, des tertiären Kondensa tionsproduktes von einem Mol. Cyanurchlorid mit.
    einem Mol. 1-Aminobenzol-4-sulfosäure, einem Mol. 2.5-Aminonaphthol-7-sulfosäure und einem Mol. Anilin, dadurch gekennzeich net, dass man in beliebiger Reihenfolge auf ein Mol. Cyanurchlorid ein Mol. 1-Amino- benzol-4-sulfosäure,
    ein Mol. 2.5-Amino- naphthol-7-sulfosäure und ein Mol. Anilin einwirken lässt. Dias tertiäre Kondensationsprodukt aus einem Mol. Cyanurchlorid mit einem Mol. 1- Aminobenzol-4-sulfosäure,
    einem Mol. 2.5- Amino@naphthol-7-sulfosäure und einem Mol. Anilin bildet ein in Wasser ziemlich leicht lösliches, fast farbloses Pulver. Es enthält kein reaktionsfähiges Chloratom mehr und stellt ein wertvolles Ausgangsmaterial zur Herstellung von Farbstoffen dar.
CH106107D 1922-09-07 1922-09-07 Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes. CH106107A (de)

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