CH106345A - Rauch- und Feuermeldeapparat für Wohn- und Arbeitsräume. - Google Patents

Rauch- und Feuermeldeapparat für Wohn- und Arbeitsräume.

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CH106345A
CH106345A CH106345DA CH106345A CH 106345 A CH106345 A CH 106345A CH 106345D A CH106345D A CH 106345DA CH 106345 A CH106345 A CH 106345A
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CH
Switzerland
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smoke
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fire alarm
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Inventor
Russi Otto
Imholz Josef
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Russi Otto
Imholz Josef
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Description


  Rauch- und     Feuermeldeapparat    für Wohn und Arbeitsräume.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Rauch- und     Feuermeldeapparat        fürWohn-    und  Arbeitsräume, welcher eine rechtzeitige     Signali-          sierung    bei Rauchbildung und Feuerausbrüchen  in geschlossenen     Ritumen    ermöglichen soll.  



  Gemäss der Erfindung ist ein zwischen  zwei Kontakten pendelnder, unter Wirkung  einer Feder stehender Hebel durch ein Haar  in gewisser Stellung gehalten. Die Kontakte  sind in einen mit einer Alarmvorrichtung ver  sehenen Stromkreis eingebaut. Das Ganze ist  derart, dass, wenn durch Einwirkung von Rauch  oder Feuer eine     Veränderung    beziehungsweise  Zerstörung des Haares stattfindet, der Hebel  sich gegen einen der Kontakte bewegt, da  mit den Stromkreis schliesst und die Alarm  vorrichtung in Tätigkeit setzt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform zur Darstellung gebracht  und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht von vorn,       Fig.    2 eine Ansicht von der Seite mit teil  weisem Schnitt,       Fig.    3 ein Schaltungsschema, und       Fig.    4 ein Schaltungsschema     einerVariante.       1 ist ein aus Isolationsmaterial gebildeter  Kasten, welcher durch das Drahtgitter 2 nach  vorn abgeschlossen ist. - 3 sind auf dem  Kastenboden angeordnete Klemmen, an welche  die Leitungsdrähte 4 angeschlossen sind. Von  der eineu     Klemme    3 geht der nach den bei  den Kontakten 5 führende Draht 6 aus.

   Die  Kontakte 5 werden durch je eine stehende  Platte gebildet, in welcher eine Stellschraube 7  lagert. Zwischen den Stellschrauben 7 pen  delt der Hebel 8, welcher mit einem Zapfen 9  starr verbunden ist, welch letzterer in dem  im Schnitt gezeichneten Teil der     Fig.    2  U-förmigen Lager 10 drehbar angeordnet ist.  Das Lager 10 ist durch Draht 61 mit der  andern Klemme 3 elektrisch verbunden. Der  Hebel 8 steht unter Wirkung der Spiral  feder 11, welche so wirkt, dass er das Be  streben hat, sich beispielsweise gegen die in       Fig.    1 linke Kontaktschraube zu bewegen.  Der Zapfen 9 weist einen rechtwinklig zu  diesem stehenden Arm 12 auf, an welchem  das eine Ende des Haares 13 befestigt ist.

    Das andere Ende des Haares 13 ist dagegen  an einen Stift 14 befestigt, der mittelst der  Schraube 15 im Haltekörper 16 gehalten      wird. Durch     Lösung    der Schraube 15 kann  der Stift 14 hin- und     herverschoben    und das  Haar damit entsprechend gespannt werden.  



  In den durch die Drähte 4, 6 und<B>6'</B> ge  bildeten Stromkreis ist eine Alarmglocke 17,  ein     Anzeigesignal    18 zur örtlichen Anzeige  des Kontaktschlusses und die Batterie 19  eingebaut. Das     Anzeigesignal    18 bringt bei  spielsweise eine Fallklappe zur Auslösung,  welche eine Nummer freigibt, welche     mit    der  Räumlichkeit elektrisch korrespondiert, in  welcher der Erfindungsgegenstand installiert  ist.

   Bei     Rauchentwicklung    findet durch die  scharfen Rauchgase ein Zusammenziehen des  Haares statt, so dass dasselbe eine Verdrehung  des Zapfens 9 und damit des Hebels 8 be  wirkt, wodurch letzterer gegen die rechte  Stellschraube 7     (Fig.1)        verschwenkt    wird  und den Stromkreis schliesst, was eine In  funktionssetzung der Alarmglocke 17 bewirkt.  Wird das Haar 13 vom Feuer     erfasst,    wo  durch es verbrennt, so bewirkt die Spiral  feder 11 eine Bewegung des Hebels 8 gegen  die linke Stellschraube 7. Sollte das Haar  durch anderweitige Einwirkung zum Beispiel  auf selbsttätige Weise Zerstörung erfahren,  so findet wie vorgeschrieben eine Alarmierung  statt, in welchem Falle nur zur Ersetzung  des defekten Haares zu schreiten ist.  



  Normalerweise wird das Haar nicht vom  Feuer erfasst,     ausgenommen    dar der Brand  herd mit dem Installationsort des Erfindungs  gegenstandes örtlich zusammenfällt. In der  Variante des Schaltungsschemas     Fig.    4 findet  nun durch Rauch- oder     Feuereinwirkung    ver  ursachte     Veränderung        beziehungsweise    Zer  störung des Haares eine zueinander jeweils  verschiedene Signalauslösung statt. Schlägt  der Hebel gegen den linken Kontakt 5, was  bei der direkten Zerstörung des Haares durch  Feuer der Fall sein wird, so findet eine     In-          fuirktionssetzung    der Alarmglocke 20 statt.

    Bewegt sich dagegen der Hebel 8 gegen den  rechten Kontakt, was bei durch Rauchein  wirkung bewirkter     Zusammenziehung    des  Haares der Fall ist, so tritt die Alarmglocke  21 in Tätigkeit. In beiden Fällen wird das         Anzeigesignal    22 zur Auslösung gebracht.       \?3    ist     wiederum    die in dein Stromkreis ein  gebaute Stromquelle     resp.    Batterie.  



  Tabakrauch hat     auf    das Haar selbst kei  nen Einflur, da ihm die scharfen Gase fehlen,  welche ein     Zusammenziehen    desselben herbei  führen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rauch- und Feuernreldeapparat für Wohn und Arbeitsräume, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen zwei Kontakten schwingen der, unter Wirkung einer Feder stehender Hebel durch ein Haar in gewisser Stellung gehalten wird, wobei die Kontakte in einen mit einer Alarmvorrichtung versehenen Strom kreis eingebaut sind, das (Tanze derart, dar, wenn durelr Rauch- oder Feuereinwirkung eine Veränderung bezw. Zerstörung des Haares erfolgt,
    der Hebel sich gegen einen der Kon takte bewegt, damit den Stromkreis schliesst und das Alarmsignal in Tätigkeit setzt. UN TER'1N SPRü CHE 1. Rauch- und Feuerrneldeappara t nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar der Hebel nnit einem Drehzapfen starr ver bunden und letzterer in einem Lager dreh bar angeordnet ist, wobei der Zapfern einen Arm aufweist, an welchem das eine Ende des Haares befestigt ist.
    Rauch- und Feuer-Meldeapparat nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dar) die Feder, unter deren Wirkung der Hebel steht, eine Spiralfeder ist, wobei die Kontakte, zwischen denen das freie Ende des Hebels liegt, zwei in Platten gelagerte Stellschrauben sind. 3.
    Rauch- und Feuernneldeapparat nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende des Haares an einem in einem Halte körper verschiebbaren und in denselben mittelst einer Schraube fixierbarem Stift befestigt ist. 4. Rauch- und Feuernneldeapparat nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da13 bei durch Rauch und durch Feuer bewirkte Verän derung bezw. Zerstörung des Haares je- weils ein besonderes Alarmsignal in Tätig keit gesetzt wird.
CH106345D 1923-11-17 1923-11-17 Rauch- und Feuermeldeapparat für Wohn- und Arbeitsräume. CH106345A (de)

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