CH106576A - Zielapparat für Handfeuerwaffen. - Google Patents

Zielapparat für Handfeuerwaffen.

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CH106576A
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CH
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Kiener Alois
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Kiener Alois
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/24Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor rack-and-pinion; lever; linkwork
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/01Sighting devices characterised by the visual combination effect of the respective geometrical forms of fore and rear sight
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/44Spirit-level adjusting means, e.g. for correcting tilt; Means for indicating or correcting tilt or cant
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying

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Description


  Zielapparat .für Handfeuerwaffen.    Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist ein Zielapparat für     Handfeuerwaffen,    der  ein rasches und genaues Erfassen. des Zieles  ermöglicht.  



  In beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen je einen Querschnitt  des Apparates von der beim Zielen dem  Schützen zugekehrten     bezw.    abgekehrten Seite  gesehen;     Fig.    3 und 4 sind zwei Seiten  ansichten von     .9.        bezw.    von B in     Fig.    1  gesehen; und     Fig.    5 veranschaulicht eine  Einzelheit;     Fig.    6 ist eine Detailvariante;  In     Fig.    7 sind die zum Zielen zu benützen  den Teile dargestellt, so wie sie bei richtiger       Anvisierung    einer Zielscheibe dem Schützen  erscheinen.

   Der     Apparat    nach     Fig.        7.-4    ist  für das schweizerische.     Infanteriegewehr    be  stimmt. Das Gestell 1 dieses Apparates be  steht aus einem einzigen Stück. Es wird mit  der Schraube 2 an die     Visierbacken    der Waffe,  die hier nicht gezeichnet sind, befestigt. Die  Schraube 2 besitzt an dem einen Ende einen  Kopf 5 mit     daranstossendem    Vierkant 6; die  Mutter 4 dient zur Arretierung der Mutter 3.    Der Vierkant 6 steckt in einer viereckigen,  passenden Öffnung einer Seitenwand des Ge  stelles, um beim Anziehen oder Lösen der       Muttern    3 und 4 ein Drehen der Schraube  im linken oder rechten Sinne zu verhindern.

    In die beiden Bohrungen     1"        (Fig.    4) und     1b          (Fig.    3) reicht der     Visierlagerstift,    um den  sich die     Visierplatte    drehen kann.     Spitzkrallen     8 und     8"    klammern sich beim Anziehen der  Schraube 2     bezw.    der Mutter 3 an den Schaft  der Waffe. Der Schaft der Waffe ist hier  nicht gezeichnet. Die beiden Stufen 7 und 7a       (Fig.    1) sind der Waffe angepasst und ent  sprechen der äusseren Form des Laufes.

   Das  Befestigen des Apparates geschieht in der  Weise, dass derselbe soweit über die Visier  backen der Waffe gebracht wird, bis der auf  beiden Seiten der     Visierbacken    hervortretende  Lagerstift in die Bohrungen     1"    und     1b    ein  schnappt. Hierauf wird die Mutter 3 ange  zogen, so dass sich die     Spitzkrallen    8 und     8"     an dem Schaft der Waffe festklammern.

   Durch  die beidseitige Lagerung des     Visierlagerstiftes     in den Bohrungen     1"    und 1b einerseits und  durch das Eingreifen der     Spitzkrallen    in den  Schaft, anderseits wird eine rasche und      zuverlässige Befestigung und zugleich eine  stets richtige Stellung des Apparates an der       Waffe    erzielt. Das Befestigen und Entfernen  des Apparates geschieht, ohne irgend einen       unerlaubten        Eingriff    an der     Waffe    vornehmen  zu müssen. An der obern Seite des Gestelles 1  ist mit zwei Nieten     14b    und     14"    der Träger 14  befestigt, in den die Regulierschraube 15  eingesetzt ist.

   Die Schraube 15 ist in einer  Bohrung des     Trägers    14 drehbar und wird  durch den mittelst eines Stiftes 17 an ihr       befestigten    Ring 18 an einer     achsialen    Ver  schiebung verhindert. An der einen Seiten  wand des Gestells 1 ist der     Libelleträger    19       (Fig.    1 und 4) angebracht. Dieser hat in dem  kürzeren Schenkel ein Gewinde, in das die  Schraube 15 eingreift. Der     Libelleträger    19  besitzt in der obern Hälfte eine     Boln-ung,    firn  welcher der Lagerzapfen 13 der Libelle 9  sitzt.

   Der Träger 19 ist mittelst der Schraube  20, die einen Kopf 24 finit     anstossendem    Vier  kant     23    besitzt, sowie     mittelst        der    Mutter 21  und     Arretiermutter    22 am Gestell 1 befestigt.  Der Vierkant 23 sitzt in einer passenden       Öffnung    im Gestell 1, um zu verhindern,  dar die Schraube 20 beim Anziehen oder  Lösen sich um die eigene Achse drehen kann.       Ausschnitte    25 und 26 ermöglichen das verti  kale Verschieben des     Libelleträ,gers.    Die Li  belle 9 ist mit einer Metallhülse 10 versehen.

    Die Hülse 10 hat einen bis auf die     Hölie     der Längsachse gehenden Ausschnitt 11, in  welchem die Blase der Libelle sichtbar ist.  Der Lagerzapfen 12 der Libelle ist im  Querschnitt halbrund; er sitzt in einer pas  senden, halbrunden Öffnung des Gestells 1  und verhindert dadurch ein Drehen der  Libelle     um    die eigene Achse. An beiden  Seiten des Gestelles 1 sind die     Btigel    36  und 37     (Fig.    2)     mittelst    je zwei     Schrauben          3@a-35b-35,--35d    befestigt.

   Die Achse 45  besitzt zwei Zahnrädchen 38 und     38a,    welche in  die     Zahnungen        38b    und     38e    eingreifen. Damit  die Achse 45 mit den daran befestigten Zahn  rädchen 38 und     38a    samt dem den     Zielöff-          nungseinsatz    40     tragenden    Teil 39     bequem     an die Zahnungen     38b    und     38"    verbracht  werden kann, sind die Bügel 36 und 37 auf    der inneren Seite mit je einer     Öffnung    44  und     44"    versehen.

   In     Fig.    5 ist der Bügel 37  in Ansicht dargestellt. Die Achse 45 besitzt  an dein einen     Eride    ein bis zum Zahnrädchen       38"    reichendes Gewinde 28 und an dem  andern Ende einen Vierkant 27. Die Regulier  mutter 30 mit Ansatz 32     (Fig.    2) besitzt  inwendig Gewinde     28a,    und     auswendig    Ge  winde 31.     Mittelst    dieser     Mutter        kann    die  Achse 45 horizontal nach links oder rechts  verschoben werden.

   Die Reguliermutter 34  mit Ansatz 35 und Gewinde<B>31"</B>     (Fig.    2),  die in Form und     Ausführung    der     ALIutter    30  ähnlich ist, passt     finit    ihrer     achsialen    Durch  brechung auf den     Vierkant    27. Durch das  Drehern der Mutter 34 im linken oder rechten       Sinne    hebt oder senkt sich die     .Achse    45.  Die     Muttern    29 und 33 dienen zum Arre  tieren der Achse 45, beziehungsweise der       Muttern    30 und 34 in beliebiger Stellung.

    Die Achse 45 ist in der Mitte bei     42a,          (Fig.    1) auf die Breite des Teils 39 auf  einen kleineren Durchmesser abgedreht. Der  Teil 39 mit dem durch die Schraube 42 an  ihm befestigten Lager     39"    und dem     Ziel-          öffnungseinsatz    40 ist auf der Achse 45  drehbar.

   Um zu verhindern, dass beim Auf  wärts- oder     Abwärtsbewegen    der Achse 45  der Teil 39     rnit    dein     Zielöflnungseinsatz    40  sich drehen kann, ist unter der Schraube 42  ein     Führungsbügel    43 befestigt, der sich in  den auf beiden     Seiten    des Gestells 1 ange  brachten     Führungsschlitzen        43a    und     43b    ver  schieben kann. Der mit einer schlitzförmigen  Zielöffnung 41     versehene    Einsatz 40 ist aus  wechselbar. Er besitzt ein Gewinde, das in       den    Teil 39 eingreift.

   Der Einsatz 40 kann  nach Bedarf mit einer entsprechend grossen  oder kleinen     Zielöffnung    versehen werden.  Die     Zielöffnung    41 ist gegen das Ziel zu im  Querschnitt vergrössert. Die Zielöffnung könnte  anstatt schlitzförmig auch kreisförmig sein.       Fig.    6 zeigt die Haltevorrichtung eines für  den schweizerischen Karabiner     bestimmten     Zielapparates. Der Apparat ist im übrigen  gleich demjenigen nach     Fig.    1-5. Unter  Verwendung der beschriebenen Vorrichtung  ist es dem Schützern möglich, mit Hilfe\ der      Zielöffnung 41 einerseits und mit der Li  belle 9 anderseits besser als bisher das Ziel  zu erfassen     bezw.    die Haltung der Waffe zu  kontrollieren.

   Das Anvisieren des Zielkreises  in der Zielscheibe erfolgt normalerweise über  den     Visiereinschnitt    durch die Zielöffnung 41  über das Korn derart, dass die     Zielöffnung     auf der     Kornoberkante    erscheint. Die Ziel  öffnung am Apparat entspricht unter Berück  sichtigung der Distanz vom Auge des Schützen  bis zur Zielöffnung und bis zur Zielscheibe  dem schwarzen Kreise in der Zielscheibe,  das heisst der Randkreis an der obern Seite  der Zielöffnung erscheint beim Zielen gleich  gross wie der Rand des schwarzen Kreises  in der Zielscheibe.

   Beim normalen Anvisieren  des Zielkreises wird nun die     Zielöffnung    auf  der     Kornoberkante    so weit sichtbar gemacht,  dass sich der halbkreisförmige, obere Rand  der     Zielöffnung    mit dein Rande des Ziel  kreises deckt und die     Kornoberkante    den  Zielkreis unten berührt.  



       Fig.    7 veranschaulicht die gegenseitige  Stellung des     Visiereinschnittes    41d, der Ziel  öffnung 41, des Kornes 41, und des Ziel  kreises der Zielscheibe 41b, beim normalen  Erfassen des Zieles. 41"     veranschaulicht    einen  Teil der     Visierplatte.    Der übrige Teil der  Waffe ist hier nicht gezeichnet. Ein weiterer  Vorteil dieses Apparates ist der, dass der  Schütze die Zielöffnung 41 nach vier Rich  tungen hin schnell und präzis verstellen  kann.

   Diese Vorrichtung gibt dem Schützen  auch die Möglichkeit, nach Verstellung der  Zielöffnung, beim Zielen die Zielöffnung mit  dem schwarzen Kreis der Scheibe zur Deckung  zu bringen, während die durch den Visier  einschnitt und die     Kornoberkante    bestimmte       Visierlinie    nach einem beliebigen gewünschten  Haltepunkt der Zielscheibe geht, um     alsdacin     gleichmässige und entsprechende Resultate zu    schiessen. Die eingebaute Libelle zeigt dem  Schützen jede Neigung, jedes Verkanten im  linken oder rechten Sinne an. Die Libelle  kann mittelst einer Regulierschraube genau  eingestellt werden. Der Apparat selbst wird  an die beiden     Visierbacken    mittelst einer  einzigen Schraube befestigt und arretiert.

    Mit Hilfe dieses Apparates erhält die     Ordo-          nanzwaffeden    Charakter einer Präzisionswaffe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zielapparat für Handfeuerwaffen, zur Er möglichung eines raschen und genauen Er- fassens eines Zieles, dadurch gekennzeichnet, dass er einen mit einer Zielöffnung versehenen Teil besitzt, -der so eingestellt werden -kann, dass die Zielöffnung beim Anvisieren einer mit einem Zielkreis versehenen Zielscheibe auf der Kornoberkante sichtbar wird und sich auf wenigstens einem Teile ihres Randes mit dem Rande des Zielkreises deckt, und dass ausserdem der mit der Zielöffnung versehene Teil sich nach Belieben allseitig auch so einstellen lässt,
    dass beim Zielen ebenfalls wenigstens ein Teil des Randes der Ziel öffnung mit dem Rande des Zielkreises zu sammenfällt, während dagegen gleichzeitig die durch den Visiereinschnitt und die Korn oberkante bestimmte Visierlinie nach einem beliebigen gewünschten Haltepunkt der Ziel scheibe geht, ferner dadurch gekennzeichnet, dass eine Libelle in den Apparat eingebaut ist, an welcher der Schütze jedes Verkanten der Waffe im linken oder rechten Sinne feststellen kann, und dass Befestigungsmittel vorhanden sind, vermittelst welcher der Appa rat, ohne irgend einen unerlaubten Eingriff an der Waffe vornehmen zu müssen, rasch an ihr befestigt und wieder von ihr entfernt werden kann..
CH106576D 1922-03-17 1922-03-17 Zielapparat für Handfeuerwaffen. CH106576A (de)

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