CH110818A - Einrichtung zum Vorwärmen von Speisewasser in Vorwärmern für Kessel mit schwankender Dampfabgabe bei Dampfmaschinen mit veränderlicher Drehzahl und Leistung. - Google Patents

Einrichtung zum Vorwärmen von Speisewasser in Vorwärmern für Kessel mit schwankender Dampfabgabe bei Dampfmaschinen mit veränderlicher Drehzahl und Leistung.

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CH110818A
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

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  Einrichtung zum     Vorwärmen    von     Speisewasser    in     Vorwärmern    für Kessel mit  schwankender Dampfabgabe bei Dampfmaschinen mit veränderlicher Drehzahl  und Leistung.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Ein  richtung zum Vorwärmen von Speisewasser  in     Vorwärmern,    z.

   B. in     Rauchgasvorwärmern,     für Kessel mit schwankender Dampfabgabe  bei Dampfmaschinen mit veränderlicher Dreh  zahl und Leistung, insbesondere Lokomotiven,  und besteht darin, dass die durch den Speise  wasservorwärmer geführte Wassermenge     mit-          telst    einer Einrichtung geregelt wird, die in  Abhängigkeit von der Füllung der Dampf  maschine durch deren Steuerung verstellt  wird. Dadurch wird erreicht, dass die vor  zuwärmende Wassermenge sich in Abhängig  keit von der Drehzahl und der Füllung der  Dampfmaschine selbsttätig verändert.  



  In der Zeichnung ist schematisch in     Abb.    1  ein     Ausführungsbeispiel    einer Einrichtung  gemäss der     Erfindung    mit einer     doppeltwir-          kenden    Speisewasserpumpe gezeigt.  



  1 ist eine vom Gestänge einer Lokomotive  angetriebene Pumpe (Fahrpumpe). Die Pumpe  saugt das Kesselspeisewasser über die Saug  leitung 2 aus dem nicht gezeichneten Wasser-    Behälter an und drückt . es über die Druck  leitung 3, in welche ein     Raucbgasvorwärtner    4       eingebaut    ist, über den Speisekopf 5 in den  Kessel.  



  Um das Mengenverhältnis der     den    Wärme  austausch vollziehenden Mittel (Rauchgase  und Kesselspeisewasser) - auch bei verschie  dener Leistung der Dampfmaschine konstant,       bezw.    nahezu     konstant    zu erhalten, ist die  Leistung der Fahrpumpe 1 durch ein von der  Steuerwelle 8     (Reversierwelle    8) mittelst des  Gestänges 7, 9     beeinflu1Sbares    Regelorgan G  in Abhängigkeit von der     Füllung    regelbar       gemacht,        wobei        zweckmässig        das     derart ausgebildet ist,

   dass bei Vollfüllung  der     Dampfinaschine.    die Wasserförderung- in  den Kessel wenigstens verringert wird.:  In der Zeichnung ist das Regelorgan in  einer die     Saugleitung    2 und     Di,uckleitung    3  kurzschliessenden     Zweigleitung    10 eingebaut,  weil die Pumpe     doppeltwirkend'    ist. Das  Regelorgan kann aber auch in einer .der  beiden     Pumponleitungen        2"-    3 angeordnet      werden, wenn zum Beispiel die     Pumpe    ein  fachwirkend ist.  



  Die     Abb.    2-4 veranschaulichen verschie  dene Stellungen des Regelorgans 6, die es  in Abhängigkeit von der Steuerung der  Dampfmaschine einnehmen kann.  



       Abb.    2 zeigt die Stellung des Regelorgans  in der     ?Null-,        bezw.    Mittelstellung der Steue  rung, in welcher die Maschine ohne Dampf  läuft. In dieser Stellung sind die Saugleitung  und Druckleitung der Pumpe     kurzgeschlossen          bezw.    verbunden und dadurch die Wasser  förderung in den     Rauchgasvorwärmer    unter  brochen.  



  In     Abb.3    ist die Stellung des Regel  organs 6 bei 50     ojo    Füllung der Dampf  maschine gezeigt. In dieser Stellung der  Steuerung ist der     KUrZ8Chluss,        bezw.    die Ver  bindung zwischen Saug- und     Druckleitung     der Pumpe unterbrochen, und es wird die  gesamte, von der Pumpe angesaugte Wasser  menge in den     Rauchgasvorwärmer    gedrückt.  



  In     Abb.4    ist die Stellung des Regel  organs 6 bei voll ausgelegter     Steuerung    ge  zeigt, welcher Stellung Vollfüllung der Dampf  maschine entspricht. In dieser Stellung der  Steuerung, welche dem Anfahren und dem  Leerlauf entspricht, ist die     Wasserförderung     in den Kessel,     bezw.    in den     R.auchgasvor-          wärmer    unterbrochen.  



  Wird mittelst der Speisevorrichtung das  Speisewasser über den     Rauchgasv        orwärmer    4  in den Dampfkessel gedrückt, so stellt sieh  zwischen den Rohrgeschwindigkeiten des an  zuwärmendenWassers und den Geschwindig  keiten der Rauchgase, mit welchen letztere  die Rohre umspülen, ein bestimmtes Ver  hältnis ein. Ist die Dampfmaschine geringer  belastet, so ist der Dampfverbrauch ein ge  ringerer und demzufolge auch der Speise  wasserverbrauch des Dampfkessels. Ebenso  bedarf die Feuerung einer geringeren Menge  von Kohle. Steigt der     Dampfverbrauch    der  Dampfmaschine, so ergibt sich wiederum ein  höherer Speisewasserverbrauch, und es ist  eine Forcierung der     Feuerung    erforderlich.

    Der Speisewasserverbrauch und der Kohlen  verbrauch stehen somit in einem direkten    Verhältnis,     welelres    durch Einstellung der  Steuerwelle S und des Regelorgans 6 nahezu  konstant erhalten werden kann.  



  Es stehen aber auch die     Rauchgastempera-          turen    in einem gewissen Verhältnis zur Speise  wassermenge, da bei geringerer Beanspruchung  des Kessels geringere Speisewassermengen  nötig sind und infolge des geringeren Kohlen  verbrauches auch geringere     Rauchgastempera-          turen    auftreten. Bei grösseren Speisewasser  mengen treten     höhere        Rauchgastemperaturen     auf; gleichzeitig ist aber auch eine grössere  Speisewassermenge erforderlich.  



  Die     Querschnitte,    durch welche das Speise  wasser und auch die     Rauchgase        strömen,     sind konstant. Es wachsen daher die     Ge-          schwincligkeiten,    unter welchen der     Wärme-          austausch    vor sieh gebt, bei grösseren Speise  wassermengen und grösseren     llauchgasmengen.     



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung  ermöglicht     soraeh    die     bestmöglichste        An-          wärmung    des Kesselspeisewassers mittels  Rauchgasen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Eirrrichturrg z1111) Vorwärmen voll Speise wasser in Vorwärurern für Kessel mit schwan kender Dampfabgabe bei Dampfmaschinen mit veränderlicher Drehzahl und Leistung, insbesondere Lokomotiven, dadurch gekenn zeichnet, dass die durch den Speisewasser vorwärmer geführte Wassermenge mittelst einer Einrichtung geregelt wird, die in Ab hängigkeit voll der Füllung der Dampf rnasehine durch deren Steuerung verstellt wird.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentan,pruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine voll der Maschine angetriebene Speisepumpe, welche das Speise wasser durch den Vorwärrner fördert, mittelst einer Einrichtung geregelt wird, die vor dem Vorwärme) liegt, derart, dass die vorzu- wärmendeWassermenge sich in Abhängig keit voll der Drehzahl und der Füllung der Dampfmaschine selbsttätig verändert.
CH110818D 1923-04-18 1924-03-21 Einrichtung zum Vorwärmen von Speisewasser in Vorwärmern für Kessel mit schwankender Dampfabgabe bei Dampfmaschinen mit veränderlicher Drehzahl und Leistung. CH110818A (de)

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