CH111460A - Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und Apparaten. - Google Patents

Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und Apparaten.

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CH111460A
CH111460A CH111460DA CH111460A CH 111460 A CH111460 A CH 111460A CH 111460D A CH111460D A CH 111460DA CH 111460 A CH111460 A CH 111460A
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CH
Switzerland
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cartridge
switch
housing
cap
overheating
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English (en)
Inventor
Hickel Wilhelm
Pletscher Jun Otto
Original Assignee
Hickel Wilhelm
Pletscher Jun Otto
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/74Switches in which only the opening movement or only the closing movement of a contact is effected by heating or cooling
    • H01H37/76Contact member actuated by melting of fusible material, actuated due to burning of combustible material or due to explosion of explosive material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Fuses (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


  Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen  und     .Apparaten.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     selbsttätiger    Wärmeschalter zum Schutze  gegen Überhitzung von     Maschinen    und Ap  paraten, bei dem ein unter Federwirkung  stehender, an seinem untern Ende durch ein  Schmelzmetall gesperrter Schaltstab einen  Stromkreis beherrscht, und welcher \Wärme  schalter dadurch gekennzeichnet ist, dass der  Schaltstab durch den in einer abnehmbaren  Kappe untergebrachten     Schmelzkörper    in  einer Führungshülse gehalten wird, welche  eine in ein Gehäuse eingesetzte Patrone bil  det, wobei .der Schaltstab Gleitkontakte trägt,

    die gegenüber Leitungsanschlüsse aufneh  menden Kontakten im Gehäuse beim  Schmelzen des Schmelzkörpers relativ ver  schoben werden, wobei die Patrone durch  Verschrauben eines Deckels des Gehäuses  mit der Kappe auf den für die Temperatur       massgebenden    Teil des zu schützenden Gegen  standes.     aufgepresst    werden kann.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes zur Darstellung gebracht,  und zwar     zeigt:            Fig.    1 und 2 je einen Vertikalschnitt  durch dieselbe in ein-     bezw.    ausgeschalteter  Stellung,       Fig.    3 einen     Querschnitt    nach der Linie       ,l--A    der     Fig.    1, und       Fig.    4 eine Endansicht zu Füg. 1 nach  Entfernung     einer    Kappe.  



  Eine aus isolierendem Material, z. B. aus  Fiber oder     Galalith,    bestehende, ein Gehäuse       bildende    Hülse 1 besitzt zwei seitliche Arm  stumpfe 2. In jeden Armstumpf ist eine       Anschlussklemme    3     eingewindet.    Dieselbe ist  durch eine an die Klemme geschraubte, iso  lierende Schutzkappe 4 verdeckt. Die An  schlussklemme 3 weisen im Innern der Hülse  1 freiliegende Kontaktflächen 5 auf, an  denen nach     Fig.    1 zwei     Gleitkontakte    6 an  stehen..

   Die Kontakte 6     sind    in einem Röhr  chen 7     verschiebbar    gelagert; sie werden  durch ein     Schraubenfederchen    8 zwecks Her  stellung einer gut     leitenden    Verbindung an  die Kontaktflächen 5 gedrückt.

   Jeder     Gleit-          kontakt    6 ist mittelst eines kurzen     Stift-          chens    9 in einem     Längsschlitz    10 des Röhr  chens 7 geführt.     Das    Röhrchen 7 sitzt in      einer     Querbohrun"    der     Führungsnoche    11       eines        ans        Isoliermaterial    bestehenden Sehalt  .tabes 12 fest. Dieser wird von einer in die  Hülse 1     bestechten    Patrone oder Führungs  hülse 13 .aufgenommen.

   Die     Vocke        1l    rast  durch einen breiten Querschlitz     1-1    der Pa  trone in .eine an der     Innenwandung    der Hülse  1     vorgesehene    Führungsnut 15. Die Patrone  13 besitzt einen vorstehenden Kranz 16, wo  mit sie auf der Hülse 1 aufsitzt. An den       S-haltstab    12 ist     oberends    ein Kopf 17 ge  schraubt.     Clegen    diesen     drückt    eine Schrau  benfeder 18, die auf einer auf dem Kranz       lt>        liebenden    Scheibe 19 abgestützt ist,  welch letztere :dem Oberteil des Schaltstabes  12 Führung gibt.

   Die Scheibe 19, sowie die  Patrone 13 sind mittelst einer als     Deckel     wirkenden     Überwurfmutter    20 an der Hülse  1 festgehalten.     Unternends    besitzt der  Schaltstab 12 einen Stift 21 mit Kopf 22.  Es bezeichnet 23 einen scheibenförmigen       Schmelzkörper,    dessen     .Schmelzpunkt    auf  eine der zulässigen Erhitzung     der    mit dem  Wärmeschalter ausgestatteten Anlage ent  sprechende Temperatur     abgestimmt    ist. Der  Schmelzkörper weist einen Einschnitt. 24  auf, womit er an den Bolzen 21     besteckt    ist.

         3n    den     gewindetrabenden        Enclteil    25 der  Patrone ist eine gut     wärmeleitende,        zweck-          mässiger-,veise        metallene    Kappe 26 geschraubt.  Dieselbe weist eine zentrale Versenkung 27  auf, in welcher der Kopf 22 Platz findet, wo  gegen der Boden der Kappe 26 den Schmelz  körper 23 an die untere Endfläche der Pa  trone 13 presst.  



       Dic    beschriebene Ausführungsform des       Wärmeselialters    ist beispielsweise für Elek  tromotoren, Transformatoren und andere  starkbelastete Apparate, sowie für Genera  toren bestimmt. Die Hülse 1     wird    so in eine  mit     Innengewinde        versehene    Bohrung der       Verselialung    der     ,gegen    Überhitzung zu  schützenden Maschine     bezw.    des Apparates  geschraubt,

   dass durch Verschrauben des     Dek-          kels    20 .die Patrone 13 mit der Kappe 26  gegen den für .die Temperatur massbebenden  Teil des zu     schützenden        Gegenstandes        attfs@-          presst    wird.

   Hierbei ist ein     Stromleiter    der         Maschine    oder des Apparates über die     An-          schlussklemmen    3     -eführt.    Die den Schmelz  körper 23     einschliessende    Kappe 26 wird so  mit den durch die     Überhitzung    am     ehest-n     gefährdeten Maschinen-     bezw.        Apparateteile     möglichst genähert oder unmittelbar auf  dieselben aufgesetzt,

   damit dem Schmelz  körper die U     bc-rtcmperatur    rasch mitgeteilt  und die im folgenden     beschriebene    U     nter-          breellung    de,     elektriselien    Stromes beizeiten       bewerkstelligt    wird. Die Kappe 26 ist     arn     Umfang mit einem     wärmeisolierenden    -Man  tel<B>28</B> verkleidet, um eine     Abkühlung    der  selben speziell bei durchlüfteten Motoren, so  wie bei andern ventilierten Maschinen und  Apparaten     zti    verhindern.

   Die Unterbrechung  des     Stromkreises    kommt dadurch     zustande,     .dass der bei     Übertemperatur        dttrcllsclini;@l-          zende        Schmelzkörper        ?3    den     feclerbela.steten     Schmelzstab     12    nach oben in die in     Fig.     gezeichnete     Stellung        schnellen        lässt,        wobei     -die     Gleitkontakte    6 von den     l@ontal#:

  tflächen          abgleiten.        Zwis    Ehen die     Kontaktflächen    5  ist nun der     isolierende        Selialtstab    12 einge  treten,     wel_@aier    das     Auftreten    eines     L:elit-          bo-,ens        zwisuhen    den Polen     verhindert.        L:

  m     den Schalter wieder     intakt    zu machen, wird  vorerst die     Überwurfmutter    20     nach'        Lo      schrauben entfernt, .der Mantel 28 abgestreift  und die Patrone 1 3 mit dem     Seha:ltstab    12  aus der Hülse 1     lierattsgeilo.mmen.        -Nach    Los  schrauben der Kappe ?6 und Entfernen der  Schmelzmasse wird der Stift 21 :durch Nie  derdrücken des Kopfes 17 so weit     vorbe-          sehoben,    bis er aus der Durchbohrung der  Patrone 13     herausra;

  -t,    worauf an den Stift  ein neuer     Schmelzkörper    gesteckt. die Pa  trone 13 mit dem Schaltstab wieder in die  Hülse 1 eingesetzt und diese mit der     L'ber-          wulrfmutter    20     vehs-Iraubt    wird.  



  Der     -#fiärmes(,lialter        könnte        auch    mehr  polig gebaut. sein, wobei der     Schaltstab    1?  mit einer     entsprechenden    Anzahl stromleiten  der     Brücken    (6, 7)     ausgestattet    würde.

   Des  ferneren könnte der Schalter statt den Strom  kreis unterbrechen, denselben schliessen,     tvo-          bei    die stromleitende Brücke 6, 7 in der     Be-          reitsehaftstellung    des Schaltstabes 12     gegen         die Kontaktflächen 5 versetzt angeordnet       -wäre,    so dass sie sich erst beim Durchschmel  zen des Schmelzkörpers zwischen dieselben  vorschiebt.  



  Die stromleitenden Brücken oder die  stromleitende Brücke, welche von dem Schalt  stab getragen werden, können auch ausser  halb der Patrone     bezw.    patronenähnlichen  Fassung 13 gelegen und angeordnet sein, wo  bei dann ein besonderes Gehäuse für .die  stromleitende Brücke     bezw.    Brücken vorhan  den wäre, welches mit der Hülse 1 zusam  mengebaut wäre.  



  Der Schmelzkörper 23 könnte auch eine  andere Gestalt als scheibenförmig haben. So  könnte zum Beispiel ein durch den     verschieb-          baren        Schaltstab    12 gesteckter, aus     Schmelz-          metall    bestehender Stift denselben Zweck  ei füllen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und Ap paraten, bei dem ein unter Federwirkung stehender, an seinem untern Ende .durch ein Schmelzmetall gesperrter Schaltstab einen Stromkreis beherrscht, und welcher Wärme schalter dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schaltstab durch den in einer abnehmbaren Kappe untergebrachten Schmelzkörper in einer Führungshülse gehalten wird, welche eine in ein Gehäuse eingesetzte Patrone bil det, wobei der Schaltstab Gleitkontakte trägt,
    die. gegenüber Leitungsanschlüsse auf nehmenden Kontakten im Gehäuse beim Schmelzen des Schmelzkörpers relativ ver schoben werden, wobei die Patrone durch Verschrauben eines Deckels des Gehäuses mit .der Kappe auf den für .die Temperatur massgebenden Teil des zu schützenden Gegen standes aufgepresst werden kann.
    UNTERANSPRUCH: Wärmeschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schmelzkör per in Scheibenform mittelst eines Ausschnit tes (24) unterhalb rler aus Isoliermaterial be stehenden Patrone (13) auf .dem Bolzen (21) eines,die Verlängerung des Schaltstabes, (12) bildenden Ansatzes mit Kopf (22) sitzt und zwischen .der ,Stirnfläche der Patrone (13) und der aufschraubbaren Metallkappe (26) eingeklemmt liegt.
CH111460D 1923-12-31 1924-06-30 Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und Apparaten. CH111460A (de)

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DEH95630D DE428091C (de) 1923-12-31 1923-12-31 Selbsttaetiger Waermeschalter zum Schutze gegen UEberhitzung von Maschinen und Apparaten

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CH111460A true CH111460A (de) 1925-08-17

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CH111460D CH111460A (de) 1923-12-31 1924-06-30 Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und Apparaten.

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US3479876A (en) * 1967-08-25 1969-11-25 Commodity Marketers Inc Successive temperature indicator

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AT103449B (de) 1926-05-25
AT102811B (de) 1926-03-25
DE428091C (de) 1926-04-27
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US1642953A (en) 1927-09-20

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