CH111460A - Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und Apparaten. - Google Patents
Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und Apparaten.Info
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/74—Switches in which only the opening movement or only the closing movement of a contact is effected by heating or cooling
- H01H37/76—Contact member actuated by melting of fusible material, actuated due to burning of combustible material or due to explosion of explosive material
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Description
Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und .Apparaten. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und Ap paraten, bei dem ein unter Federwirkung stehender, an seinem untern Ende durch ein Schmelzmetall gesperrter Schaltstab einen Stromkreis beherrscht, und welcher \Wärme schalter dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schaltstab durch den in einer abnehmbaren Kappe untergebrachten Schmelzkörper in einer Führungshülse gehalten wird, welche eine in ein Gehäuse eingesetzte Patrone bil det, wobei .der Schaltstab Gleitkontakte trägt,
die gegenüber Leitungsanschlüsse aufneh menden Kontakten im Gehäuse beim Schmelzen des Schmelzkörpers relativ ver schoben werden, wobei die Patrone durch Verschrauben eines Deckels des Gehäuses mit der Kappe auf den für die Temperatur massgebenden Teil des zu schützenden Gegen standes. aufgepresst werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt: Fig. 1 und 2 je einen Vertikalschnitt durch dieselbe in ein- bezw. ausgeschalteter Stellung, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie ,l--A der Fig. 1, und Fig. 4 eine Endansicht zu Füg. 1 nach Entfernung einer Kappe.
Eine aus isolierendem Material, z. B. aus Fiber oder Galalith, bestehende, ein Gehäuse bildende Hülse 1 besitzt zwei seitliche Arm stumpfe 2. In jeden Armstumpf ist eine Anschlussklemme 3 eingewindet. Dieselbe ist durch eine an die Klemme geschraubte, iso lierende Schutzkappe 4 verdeckt. Die An schlussklemme 3 weisen im Innern der Hülse 1 freiliegende Kontaktflächen 5 auf, an denen nach Fig. 1 zwei Gleitkontakte 6 an stehen..
Die Kontakte 6 sind in einem Röhr chen 7 verschiebbar gelagert; sie werden durch ein Schraubenfederchen 8 zwecks Her stellung einer gut leitenden Verbindung an die Kontaktflächen 5 gedrückt.
Jeder Gleit- kontakt 6 ist mittelst eines kurzen Stift- chens 9 in einem Längsschlitz 10 des Röhr chens 7 geführt. Das Röhrchen 7 sitzt in einer Querbohrun" der Führungsnoche 11 eines ans Isoliermaterial bestehenden Sehalt .tabes 12 fest. Dieser wird von einer in die Hülse 1 bestechten Patrone oder Führungs hülse 13 .aufgenommen.
Die Vocke 1l rast durch einen breiten Querschlitz 1-1 der Pa trone in .eine an der Innenwandung der Hülse 1 vorgesehene Führungsnut 15. Die Patrone 13 besitzt einen vorstehenden Kranz 16, wo mit sie auf der Hülse 1 aufsitzt. An den S-haltstab 12 ist oberends ein Kopf 17 ge schraubt. Clegen diesen drückt eine Schrau benfeder 18, die auf einer auf dem Kranz lt> liebenden Scheibe 19 abgestützt ist, welch letztere :dem Oberteil des Schaltstabes 12 Führung gibt.
Die Scheibe 19, sowie die Patrone 13 sind mittelst einer als Deckel wirkenden Überwurfmutter 20 an der Hülse 1 festgehalten. Unternends besitzt der Schaltstab 12 einen Stift 21 mit Kopf 22. Es bezeichnet 23 einen scheibenförmigen Schmelzkörper, dessen .Schmelzpunkt auf eine der zulässigen Erhitzung der mit dem Wärmeschalter ausgestatteten Anlage ent sprechende Temperatur abgestimmt ist. Der Schmelzkörper weist einen Einschnitt. 24 auf, womit er an den Bolzen 21 besteckt ist.
3n den gewindetrabenden Enclteil 25 der Patrone ist eine gut wärmeleitende, zweck- mässiger-,veise metallene Kappe 26 geschraubt. Dieselbe weist eine zentrale Versenkung 27 auf, in welcher der Kopf 22 Platz findet, wo gegen der Boden der Kappe 26 den Schmelz körper 23 an die untere Endfläche der Pa trone 13 presst.
Dic beschriebene Ausführungsform des Wärmeselialters ist beispielsweise für Elek tromotoren, Transformatoren und andere starkbelastete Apparate, sowie für Genera toren bestimmt. Die Hülse 1 wird so in eine mit Innengewinde versehene Bohrung der Verselialung der ,gegen Überhitzung zu schützenden Maschine bezw. des Apparates geschraubt,
dass durch Verschrauben des Dek- kels 20 .die Patrone 13 mit der Kappe 26 gegen den für .die Temperatur massbebenden Teil des zu schützenden Gegenstandes attfs@- presst wird.
Hierbei ist ein Stromleiter der Maschine oder des Apparates über die An- schlussklemmen 3 -eführt. Die den Schmelz körper 23 einschliessende Kappe 26 wird so mit den durch die Überhitzung am ehest-n gefährdeten Maschinen- bezw. Apparateteile möglichst genähert oder unmittelbar auf dieselben aufgesetzt,
damit dem Schmelz körper die U bc-rtcmperatur rasch mitgeteilt und die im folgenden beschriebene U nter- breellung de, elektriselien Stromes beizeiten bewerkstelligt wird. Die Kappe 26 ist arn Umfang mit einem wärmeisolierenden -Man tel<B>28</B> verkleidet, um eine Abkühlung der selben speziell bei durchlüfteten Motoren, so wie bei andern ventilierten Maschinen und Apparaten zti verhindern.
Die Unterbrechung des Stromkreises kommt dadurch zustande, .dass der bei Übertemperatur dttrcllsclini;@l- zende Schmelzkörper ?3 den feclerbela.steten Schmelzstab 12 nach oben in die in Fig. gezeichnete Stellung schnellen lässt, wobei -die Gleitkontakte 6 von den l@ontal#:
tflächen abgleiten. Zwis Ehen die Kontaktflächen 5 ist nun der isolierende Selialtstab 12 einge treten, wel_@aier das Auftreten eines L:elit- bo-,ens zwisuhen den Polen verhindert. L:
m den Schalter wieder intakt zu machen, wird vorerst die Überwurfmutter 20 nach' Lo schrauben entfernt, .der Mantel 28 abgestreift und die Patrone 1 3 mit dem Seha:ltstab 12 aus der Hülse 1 lierattsgeilo.mmen. -Nach Los schrauben der Kappe ?6 und Entfernen der Schmelzmasse wird der Stift 21 :durch Nie derdrücken des Kopfes 17 so weit vorbe- sehoben, bis er aus der Durchbohrung der Patrone 13 herausra;
-t, worauf an den Stift ein neuer Schmelzkörper gesteckt. die Pa trone 13 mit dem Schaltstab wieder in die Hülse 1 eingesetzt und diese mit der L'ber- wulrfmutter 20 vehs-Iraubt wird.
Der -#fiärmes(,lialter könnte auch mehr polig gebaut. sein, wobei der Schaltstab 1? mit einer entsprechenden Anzahl stromleiten der Brücken (6, 7) ausgestattet würde.
Des ferneren könnte der Schalter statt den Strom kreis unterbrechen, denselben schliessen, tvo- bei die stromleitende Brücke 6, 7 in der Be- reitsehaftstellung des Schaltstabes 12 gegen die Kontaktflächen 5 versetzt angeordnet -wäre, so dass sie sich erst beim Durchschmel zen des Schmelzkörpers zwischen dieselben vorschiebt.
Die stromleitenden Brücken oder die stromleitende Brücke, welche von dem Schalt stab getragen werden, können auch ausser halb der Patrone bezw. patronenähnlichen Fassung 13 gelegen und angeordnet sein, wo bei dann ein besonderes Gehäuse für .die stromleitende Brücke bezw. Brücken vorhan den wäre, welches mit der Hülse 1 zusam mengebaut wäre.
Der Schmelzkörper 23 könnte auch eine andere Gestalt als scheibenförmig haben. So könnte zum Beispiel ein durch den verschieb- baren Schaltstab 12 gesteckter, aus Schmelz- metall bestehender Stift denselben Zweck ei füllen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbsttätiger Wärmeschalter zum Schutze gegen Überhitzung von Maschinen und Ap paraten, bei dem ein unter Federwirkung stehender, an seinem untern Ende .durch ein Schmelzmetall gesperrter Schaltstab einen Stromkreis beherrscht, und welcher Wärme schalter dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schaltstab durch den in einer abnehmbaren Kappe untergebrachten Schmelzkörper in einer Führungshülse gehalten wird, welche eine in ein Gehäuse eingesetzte Patrone bil det, wobei der Schaltstab Gleitkontakte trägt,die. gegenüber Leitungsanschlüsse auf nehmenden Kontakten im Gehäuse beim Schmelzen des Schmelzkörpers relativ ver schoben werden, wobei die Patrone durch Verschrauben eines Deckels des Gehäuses mit .der Kappe auf den für .die Temperatur massgebenden Teil des zu schützenden Gegen standes aufgepresst werden kann.UNTERANSPRUCH: Wärmeschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schmelzkör per in Scheibenform mittelst eines Ausschnit tes (24) unterhalb rler aus Isoliermaterial be stehenden Patrone (13) auf .dem Bolzen (21) eines,die Verlängerung des Schaltstabes, (12) bildenden Ansatzes mit Kopf (22) sitzt und zwischen .der ,Stirnfläche der Patrone (13) und der aufschraubbaren Metallkappe (26) eingeklemmt liegt.
Applications Claiming Priority (1)
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