CH111477A - Sicherheitsvorrichtung an Anlagen zum Lagern und Abfüllen von feuergefährlichen Flüssigkeiten nach dem hydraulischen System. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an Anlagen zum Lagern und Abfüllen von feuergefährlichen Flüssigkeiten nach dem hydraulischen System.

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CH111477A
CH111477A CH111477DA CH111477A CH 111477 A CH111477 A CH 111477A CH 111477D A CH111477D A CH 111477DA CH 111477 A CH111477 A CH 111477A
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CH
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hydraulic system
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J Wittmann
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J Wittmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/22Safety features
    • B65D90/38Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description


  Sicherheitsvorrichtung an Anlagen zum Lagern und Abfüllen von feuergefährlichen  Flüssigkeiten nach dem hydraulischen System.         Die    vorliegende Erfindung betrifft eine  Sicherheitsvorrichtung an Anlagen zum La  gern und Abfüllen von     feuergefährlichen     Flüssigkeiten nach dem hydraulischen Sy  stem, um bei einem Ausbruch von Feuer in  der Umgebung der Anlage das Austreten von  feuergefährlicher Flüssigkeit aus der Anlage  zu verhindern.  



  Bei solchen Anlagen zum Lagern und  Abfüllen von Benzin, Benzol,     Petrol,    Öl und  andern feuergefährlichen Flüssigkeiten, die  spezifisch leichter sind als Wasser, und vom  Wasser nicht absorbiert werden, steht die  Flüssigkeit im     Gebrauchszustande    der An  lage unter Wasserdruck und, sobald Flüssig  keit entnommen     wird,    fliesst ein entsprechen  des Volumen Wasser nach. Es können also  niemals Leer- oder Lufträume in der Anlage  entstehen, somit kann sich in der Anlage  auch kein explosibles Gasgemisch bilden,  die Anlage ist also durchaus     explosions-    und  feuersicher.  



  Es kann nun aber der Fall eintreten,  dass in der Umgebung der Anlage Feuer  ausbricht, dem auch die Anlage ausgesetzt    ist. Dann könnte es vorkommen, dass die       Abzapfapparatur    der Anlage demoliert wird.  Wenn nun in einem solchen Fall der weitere  Zufall vorliegen sollte, dass das     Abschluss-          organ    in der     Druckwasserleitung    nicht ab  geschlossen sein sollte, so könnte der Inhalt  der Anlage an feuergefährlicher Flüssigkeit  durch die     Leckstelle    herausgedrückt werden.  Dies zu verhindern, ist der Zweck der vor  liegenden Erfindung.  



  Die Zeichnung stellt von einer Anlage der  genannten Art, die mit der Sicherheitsvorrich  tung versehen ist, ein Ausführungsbeispiel  mit den in Betracht fallenden Teilen in       Fig.    1 schematisch dar, während     Fig.    2 und 3  Einzelheiten dazu in andern Stellungen bei  spielsweise zeigen.  



  Der Tank a ist durch die Druckwasser  leitung     b    mit dem Hochreservoir c verbunden,  das an eine Wasserzuleitung angeschlossen  und mit Schwimmerventil versehen ist, so dass  die Wasserzuleitung bei gefülltem Reservoir       geschlosen    ist und-der Tank unter :dem kon  stanten, durch die Höhenlage des Reservoirs c  bestimmten Wasserdruck steht.      Oben am Tank a. zweigt die     Flüssig-          keitästeigleitung        d    ab, die über den möglichen  Höchststand der     Steigflüssigkeit        hochgeführt     und am obern Ende offen,     respektive    mit  einem Schnüffelventil versehen ist.  



  In einer Höhe, die über der Höhenlage  des Reservoirs c liegt, zweigt von der Steig  leitung<I>d</I> die     Abzapfleitung        f    ab, in die so  mit nie Wasser, sondern nur reine Lager  flüssigkeit     übertreten    kann. Die     Zapfleitung          f    ist mit einem     Durchflusszähler    g ausge  rüstet und geht in den     Zapfschlauch        lt    über,  an dessen Ende der     Zapflialin        i.    angebracht  ist.  



  In die     Druckwasserleitung    b ist der       Steuerhahn    s eingeschaltet, von dem die       @@rasserabllussleitung    t abzweigt.  



  Ist die Anlage nicht in Betrieb, so :soll  der Hahn s so     gestellt    sein, wie in     Fig.    1       angegeben    ist. Das Reservoire ist dabei  gegen den Tank     ca    abgeschlossen, während  dieser mit der Ableitung     t    in     Verbindung     steht. Die Apparatur der Anlage ist dabei bis       nahe    an die Höhenlage des     Hahnens    s heran       von    allen Flüssigkeiten leer.  



  Soll     OOlezapft    werden, so wird der     Halin        s     in     die    Stellung nach     Fig.    ?     @ebraclit.        1Ti        n     liegt der Tank unter dem     @\'asserdruclz,    ent  sprechend der Höhenlage des Reservoirs r"  und diesem Druck entsprechend steigt     die    La  gerflüssigkeit in der Leitung d, denn im Tank  lagert die     gegenüber    Wasser spezifisch leich  tere Lagerflüssigkeit, zum Beispiel Benzin.

    über dem Wasser, und das einströmende  Wasser     drückt    die     Lagcrfltissigkeit    in die  Steigleitung, aus dieser durch die Leitung     f,     den     Zapferischlaueh        la    und den     Zapfenlialin    i,  sobald und solange dieser     geöffnet    ist.

   Nach  beendeter     Zapfung,    wenn also     i    geschlossen  ist, wird der Steuerhahn s wieder in die  Stellung nach     Fig.    1 gebracht, dann fällt  die Lagerflüssigkeit aus der Steigleitung d  wieder in den Tank zurück, bis nahe an die  Höhenlage des Hahnes s heran, den man mit  dem Tank a zweckmässig so anordnet, dass  im     Tiefststande    der Flüssigkeit diese ganz  unter Erdniveau liegt. Wird es nun aber  unterlassen, den Hahn s umzusteuern, nach  dem Hahn i geschlossen worden ist, so bleibt  die feuergefährliche Flüssigkeit in der An-    Tage unter Druck und nimmt darin ihren  Höchststand ein, den sie beibehält.  



  Um nun in     einem    solchen Falle trotzdem  zu vermeiden,     dass    bei einem     Brandausbrueli     in der     Nähe    der Anlage, durch den Teile der  selben zerstört     wiir den,    Lagerflüssigkeit     aus     der Anlage     ausi-ritt,    ist vor Steuerhahn s in  die     @rucl@wasserleitung        b        ein        ü:

  ntleerungs-          stutzen        eingesuhaltet,        dessen        Ausfluss-          öffnung    durch eine     Klappe        p    geschlossen ge  halten wird.

   Ein Hebel<I>q</I> an der     Klappe        1r     ist durch ein Kabel     r-    an der Decke des       .Ipparatera.xrmes        aufgehängt.    In das Kabel  ist ein Gewicht y und     eine        Schmelzsicherung        tt          @@in@eschaltet,        die    aus zwei     Afetallplatten        be-          steht,        welche        mit    Weichlot, das bei bestimm  ter     \fcrripcrat:

  ur    schmilzt, zusammengelötet  sind, von     denen    die eine mit dem obern,     die     andere mit     deni        unt=ern        'feil    des Kabels ver  bunden ist.  



  Sobald das Weichlot zwischen den Plat  ten der     Sicherung        schmilzt,    so lösen sich die  beiden Platten auseinander, der Zug im  Kabel     r-        wird        dadurch    aufgehoben, das     Ge-          w        icht:        y        Alli    herunter und die     Klappe    p wird       geöffnet,    (las     \V;

  ,sser    aus dem Hochbehälter     c          fliesst        a1)    und die Anlage wird vom     Wasser-          drueli    entlastet, so dass die Lagerflüssigkeit  aus der Steigleitung unter Erdniveau     zuriick-          fällt.     



  Statt eines Gewichtes könnte auch     eine     Druckfeder die Klappe     zti    öffnen suchen,  daran aber durch die Spannung des Kabels       gehindert    :ein     und    erst zur Wirkung     kom-          nien,    worin die     Sehmelzsiulierung    in     Funktion     tritt.  



  Statt     dureli    ein gewöhnliches Kabel     könnte     die Platte.     1)    zum Beispiel. durch eine ge  spannte     Ziindschnur    zugehalten werden, so       da-ss,    wenn diese     abbrennt,    die Entleerungs  öffnung frei wird.  



  Statt einer Klappe könnte auch ein an  deres     Abschlussorga-n,    zum Beispiel > Wasser  hahn, oder     Wasserschieber,    am Entleerungs  stutzen angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung an Anlagen zum Lagern und Abfüllen von feuergefährlichen Flüssigkeiten nach dem hydraulischen Sy- stem, dadurch gekennzeichnet, dass in die Druclzwasserzuleitung ein Entleerungsstutzen eingeschaltet ist, mit einem Abschlussorgan, das durch eine durch Einfluss von Feuer oder Hitze ausschaltbare Einrichtung ge schlossen gehalten wird, zum Zweck,
    bei Feuerausbruch in der Nähe der Anlage die selbsttätige Entlastung der Anlage vom Wasserdruck zu bewirken und daher ein Ausfliessen von Lagerflüssigkeit aus der An- lage bei Beschädigung derselben zu ver hindern. UNTERANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch an Anlagen zum Lagern und Ab füllen von feuergefährlichen Flüssigkeiten nach dem hydraulischen System, im wesent lichen wie in der Zeichnung dargestellt und mit Bezug darauf beschrieben.
CH111477D 1924-09-22 1924-09-22 Sicherheitsvorrichtung an Anlagen zum Lagern und Abfüllen von feuergefährlichen Flüssigkeiten nach dem hydraulischen System. CH111477A (de)

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