CH111777A - Maschine zur Herstellung von Hörnchen (Kipfel). - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Hörnchen (Kipfel).

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CH111777A
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croissants
machine
tongue
belts
croissant
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Spitz Alfred
Original Assignee
Spitz Alfred
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Description


  Maschine zur Herstellung von Hörnchen     (Itipfel).       Die Erfindung bezieht sieh auf Maschinen  zur Herstellung von Hörnchen     (Kipfel),    bei  welchen ein     Teigstück    mit Hilfe von zwei  Speisewalzen zu einem Kuchen ausgewellt  wird, welcher unmittelbar hinter diesen  Walzen in den Spalt zwischen zwei divergie  renden, übereinander mit verschiedener Ge  schwindigkeit     bezw.    auch in verschiedenem  Sinne umlaufenden Bändern gelangt, wobei  die Bänder den ausgewellten Kuchen     zwi-          scheneinander    zu einem Hörnchen zusammen  rollen, welches sodann aus der Maschine  herausfällt.

   Die Erfindung bezweckt, die  Herstellung von Hörnchen jeder beliebigen  Form in einfacher und verlässlicher Weise  zu ermöglichen, und zwar zwischen zwei  Grenzformen: einem langen und dünnen und  einem kurzen und dicken Hörnchen. Gemäss  der Erfindung wird dies dadurch erreicht,  dass der mittlere Teil der Unterlage des einen  oder beider Bänder bei den Speisewalzen in  der Höhenrichtung regelbar ist, so dass in  diesem Teile der Spalt zwischen den Bän  dern regelbar ist.

      Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Maschine nach der Erfindung  schematisch -dargestellt.     Abb.    1 zeigt die  Maschine im Längsschnitt;     Abb.    2 ist eine  teilweise Draufsicht auf die untere Speise  walze und das untere Band, und     Abb.    3  ist im grösseren     Massstabe    ein Schnitt nach       III-III.    in     Abb.    1 und 2.  



  Die Maschine     (Abb.    1) besitzt ein Paar  von Speisewalzen 1 und 2. Hinter der untern  Walze 1 schliesst sich ein     Tragband    4 dicht  an, welches über eine Stützplatte 5, eine  hintere Walze 6 und eine Spannwalze 7 läuft.  Über dem untern Band 4 ist ein oberes Band 8       angeordnet,    welches vorn über eine Führungs  stange 9 und rückwärts über eine Walze 10  läuft und in geeigneter Weise gespannt wird.  Die     Umdrehung    der Walzen 1 und 2, sowie  die Bewegung der Bänder 4 und 8 erfolgt  von einem Hand- oder maschinellen Antrieb  aus, in der angedeuteten     Pfeilrichtung.    Die  Bänder 4 und 8 sind so gelagert, dass ihre  zueinander gekehrten Arbeitsflächen in der  Richtung nach hinten divergieren.

   Vorteil-           hafterweise    wird der das obere Band 8 tra  gende, in der Zeichnung nicht dargestellte  Rahmen     verschw        enkbar    um die Achse der       hintern    Walze 10 und die Achse der hintern  Walze 6 in einer Führung 17 verstellbar       angeordnet,    so dass der (nicht dargestellte)  Rahmen des untern Bandes 4 um eine in  der Nähe der Speisewalze 1 liegende Achse  18     verschwenkt    werden kann. Auf diese   'eise wird eine Einstellung der Divergenz  der Bänder 4 und 8 und des Spaltes zwi  schen den vordern Enden derselben je nach  Bedarf ermöglicht.  



  Gemäss der Erfindung ist beim vordern  Rand der Stützplatte 5 eine Zunge 21 um  ein Scharnier 20     verschwenkbar    gelagert,  unter welche ein keilförmig abgeschrägter  Arm 22 eines von Hand aus um eine Achse  4 v     erschw        enkbaren    Hebels 22, 23 eingreift,  so dass durch Einstellung des Armes 22 die  Zunge 21 in der Höhenrichtung eingestellt  und auf diese Weise die Spalthöhe     zwischen     derselben und dem obern Band 8 geändert  werden kann. Die Zunge erstreckt sich nicht  über die ganze Breite des Bandes 4     (Abb.    2),  und zu beiden Seiten derselben sind ortsfeste  Beilagen 25 vorgesehen, die gegen die Zunge  21 zu keilförmig absteigen     (Abb.    3).

   Sowohl  die Zunge 21, als auch die Beilagen 25 sind  durch das Band 4 überdeckt, welches über       dieselben    läuft und durch sie zu einem     ge-          ei(rneten    Profil verbogen wird.  



  Es ist aber auch eine Ausführung denk  bar, bei der sowohl die Zunge, als auch die  Beilagen auch oder nur am obern Band 8  angeordnet wären.  



  Die beschriebene Maschine arbeitet wie  folgt.:  Ein einem Hörnchen entsprechendes     Teig-          stiicl@    wird in der Richtung des Pfeils     a          Abb.    1)     zwischen    die Speisewalzen 1 und 2       gelebt.    welche dasselbe erfassen und zu einem       Kuchen    ausstrecken. Sobald das vordere  Ende dieses Kuchens das vordere Ende des  Bandes 4 erreicht, so geht es auf dieses Band  über und wird durch dasselbe in den Spalt.  zwischen die beiden Bänder hineingezogen.

         Wenn    nun das vordere Ende des Kuchens das    obere Band 8 berührt, wird es durch das  selbe     zurückgebogen,    so     dass    der Kuchen be  ginnt, sich zu einem Hörnchen zusammen  zurollen. Dabei wird der zusammenrollende  Teig durch das untere Band 4 nach     rücx-          wärts        mitgenommen,    da sich dasselbe schnel  ler als das     obere    Band 8 bewegt.

   Dabei  presst die Zunge 21 den Teig des Kuchens  und später auch den des     teilweise    zusammen  gerollten Hörnchens von der Mitte gegen die  beiden Enden hin     (Abb.    3), wodurch die  Mitte des zusammenrollenden Hörnchens     ge     schwächt wird, so     da.ss    das fertige     Hörnchei)     eine längliche Form besitzt, wie die Linie  <B>26</B> in     Abb.    3 andeutet. Je höher durch einen  Ausschlag des Armes 22 die Zunge 21 ge  hoben wird, um so mehr wird der Teig von  der Mitte gegen     die    beiden Ränder hin ge  drückt, und um so mehr gestreckte und dün  nere Hörnchen werden hergestellt.

   Umge  kehrt, wenn die Zunge 21 gesenkt wird, so  bleibt mehr Teig in der Mitte des Kuchens,  so dass das fertige Hörnchen kurz und stark       (rewölbt    ist, wie die Linie 27 in     Abb.    3 zeigt.  Wie ersichtlich, kann durch eine Höhenver  stellung der Zunge ,jede gewünschte Form  von Hörnchen erreicht werden.

   Dabei bieten  die     Beila-,en    25 den     Hörnehenspitzen    Halt,       damit    dieselben beim Zusammenrollen und  dadurch herbeigeführter Umdrehung des  Hörnchens nicht schwingen und sich beschä  digen, so dass durch die     beschriebene    Maschine  Hörnchen von     tadelloser    Form hergestellt  werden,     gleichgültig,    ob es sich um lange  und dünne oder kurze und dicke Hörnchen  handelt.  



  Die Erfindung beschränkt sich selbstver  ständlich weder auf die dargestellte Form  der Zunge 21, noch auf die Wahl eines be  stimmten Materials für dieselbe, und die  Zunge     kann        gegebenenfalls    auch elastisch  sein. Das Wesen der Erfindung besteht  darin,     class    im Zwischenraum zwischen     deri     beiden Transportbändern 4 und 8 ein Organ  vorgesehen wird, durch welches in der Nähe  der Speisewalzen 1 und 2 dieser Zwischen  raum in der Höhenrichtung regelbar     verengt     und der Teig von der Mitte gegen die beiden      Ränder der Bänder 4 und 8 gedrückt werden  kann.

   Der Vorteil der Anwendung von Bei  lagen 25 macht sich um so mehr geltend, je  dünnere und längere Hörnchen hergestellt  werden, da gerade bei solchen dünnen Hörn  chen beim schnellen Drehen die freien En  den derselben am leichtesten schwingen und  sich beschädigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Hörnchen (Kipfel), bei welcher der durch zwei Speise walzen zu einem Kuchen ausgewellte Teig durch Zusammenwirkung von zwei überein ander angeordneten divergierenden Umlauf bändern zu einem Hörnchen zusammengerollt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein mitt- lerer Teil (21) einer Unterlage (5) des einen oder der beiden Bänder (4, 8) in der Nähe der Speisewalzen (1, 2) in der Höhenrichtung verstellbar ist, so dass in diesem Teile der Spalt zwischen den Bändern veränderbar ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte des vor- dern Randes der Unterlage (5) des untern Bandes (4) eine in der Höhenrichtung verstellbare Zunge (21) verschwenkbar ge lagert ist. 2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (5) des untern Bandes (4) in ihrem obern Teil seitliche, keil förmige Erhöhungen (25) besitzt, die die Bandränder aufheben.
CH111777D 1924-04-09 1924-12-02 Maschine zur Herstellung von Hörnchen (Kipfel). CH111777A (de)

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