CH111867A - Verfahren zum Herstellen elektrischer Heiz- und Widerstandsstäbe. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen elektrischer Heiz- und Widerstandsstäbe.

Info

Publication number
CH111867A
CH111867A CH111867DA CH111867A CH 111867 A CH111867 A CH 111867A CH 111867D A CH111867D A CH 111867DA CH 111867 A CH111867 A CH 111867A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rods
electrical heating
resistance rods
manufacturing electrical
resistance
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Firma C Conradty
Original Assignee
Conradty Fa C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Conradty Fa C filed Critical Conradty Fa C
Publication of CH111867A publication Critical patent/CH111867A/de

Links

Landscapes

  • Ceramic Products (AREA)

Description


  Verfahren zum Herstellen elektrischer Heiz- und Widerstandsstäbe.         a    Es ist bereits bekannt, für elektrische  Öfen Heizstäbe dadurch zu erzeugen, dass  man einem Karbid, wie zum Beispiel Silizium  karbid, ein Metall mit amorpher Kohle hin  zufügt, diese Masse mit bekannten Binde  mitteln bindet, presst und glüht. In diesem  Falle übernimmt aber das metallische Si  lizium nicht die Leitfähigkeit, sondern soll  in Verbindung mit der hinzugefügten Kohle  ebenfalls     Siliziumkarbid    bilden und so den       Stab    zusammenschweissen. Es ist also hier  gleichsam als Backmaterial benützt.  



  Es ist auch schon bekannt, dass man ge  wisse Eisenverbindungen mit feuerfestem Ton  mischt, presst und glüht. Diese     Eisenlegierun-          ,frfn    haben aber ziemlich niederen Schmelz  punkt, und zwar keinesfalls über 1200,  so     class    sie für Heizstäbe ungeeignet sind.  



  Bei dem Verfahren zum Herstellen elek  trischer Heiz- und Widerstandsstäbe gemäss  der Erfindung wird von der Verwendung von       Siliziumkarbid    abgegangen. Gemäss der Er  findung wird Metall mit einem Schmelzpunkt  von über<B>1300'</B> mit einem Bindemittel,  welches aus einem schwer- oder unschmelz-    baren Stoff besteht, der nicht ein Karbid  darstellt, gemischt, gepresst und dann geglüht.

    Als Metall kann zum Beispiel Osmium, Uran,       Ruthenium,        Rhodium,    Palladium,     Thorium,          Tantal,    Nickel, Chrom.     Zirkon,        Vanadium,     lobalt,     Molybdän    und als Bindemittel kön  nen Chemikalien oder Mineralien, wie zum  Beispiel Asbest,     Magnesit,        Zirkonerde,        Kie-          selgur    usw., verwendet werden:

   Dabei haben  diese letzteren Beimischungen als Wider  standsmassen zu     dienen,    während der Metall  zusatz, je nach dessen     ,Art    und der Menge  desselben, die elektrische Leitfähigkeit be  stimmt.  



  Besonderes Augenmerk kann auch darauf  gerichtet werden, dass solche Metalle gewählt  werden, die in der Hitze schwer- oder     un-          oxydierbar    sind.  



  Die Herstellung der beschriebenen Heiz  und Widerstandsstäbe ist viel leichter als  die Herstellung der Stäbe aus     Siliziumkarbid.     Die nach dem beschriebenen Verfahren her  gestellten Stäbe greifen auch nicht so die  Maschinen an wie Stäbe aus     Siliziumkarbid,     das bekanntlich eines der schärfsten Schleif-      mittel ist. Ferner kann von     vorneherein    der       Widerstand    rechnerisch festgelegt werden,  was bei den- alten     Siliziumkarbidstäben    nicht  der Fall war.     fluch    haben sie eine viel längere  Lebensdauer als     Karborundumstäbe.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen elektrischer Heiz- und Widerstandsstäbe, dadurch gekenn zeichnet, dass Metall mit einem Schmelzpunkt an über<B>1300'</B> mit einem Bindemittel. welches aus einem schwer- oder unschmelz- baren Stoff besteht, der nicht ein Karbid darstellt, gemischt, gepresst und dann ge glüht wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Metalle verwendet wer den, die in der Hitze unoxydierbar oder schwer oxydierbar sind.
CH111867D 1924-12-04 1925-01-13 Verfahren zum Herstellen elektrischer Heiz- und Widerstandsstäbe. CH111867A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE111867X 1924-12-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH111867A true CH111867A (de) 1925-09-16

Family

ID=5652699

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH111867D CH111867A (de) 1924-12-04 1925-01-13 Verfahren zum Herstellen elektrischer Heiz- und Widerstandsstäbe.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH111867A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290861B (de) * 1964-03-26 1969-03-13 Max Planck Inst Eisenforschung Verwendung einer Mischung aus Chrom(III)-oxyd und Chrom

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290861B (de) * 1964-03-26 1969-03-13 Max Planck Inst Eisenforschung Verwendung einer Mischung aus Chrom(III)-oxyd und Chrom

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH111867A (de) Verfahren zum Herstellen elektrischer Heiz- und Widerstandsstäbe.
DE701387C (de) Bindemittel und Schlichte fuer Metallgussformen
DE443907C (de) Masse fuer Elektroden, die erst in dem Ofen gebrannt werden, in dem sie verwendet werden
AT106973B (de) Verfahren zur Herstellung hochsäurebeständiger, insbesondere gegen Salzsäure widerstandsfähiger Formkörper aus Molybdän oder seinen Legierungen.
AT145675B (de) Gesinterte Hartmetall-Legierung.
DE423715C (de) Feuerfeste Zustellung fuer Herde metallurgischer und anderer OEfen
DE443911C (de) Verfahren zum Herstellen von Formstuecken und Werkzeugen, insbesondere Ziehsteinen
DE526606C (de) Durch schichtweises Stampfen hergestellte Ofenauskleidung oder Ofeneinsatz fuer elektrische Induktions-Schmelzoefen
DE666039C (de) Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Gegenstaende
DE516656C (de) Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, z. B. Wolfram
DE716472C (de) Verfahren zur Herstellung von Massekernen aus magnetisierbarem Pulver
DE287613C (de)
DE554931C (de) Elektrischer Kontakt
AT130623B (de) Verfahren zum Aufarbeiten von Metallabfällen.
DE509726C (de) Verfahren zur Herstellung von Induktionsoefen
AT60965B (de) Verfahren zur Herstellung duktilen Wolframmetalles.
AT89816B (de) Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten, die aus Metall und Kohle bestehen.
DE708676C (de) Buegeleisenbolzen oder andere Teile fuer Heiz- und Kochgeraete
DE497351C (de) Verfahren zur Herstellung eines zur Stromleitung dienenden Metallmantels auf ungegluehten Kohleelektroden
AT239026B (de) Paste zur Herstellung hochverschleißfester Oberflächen von Metallen
DE429233C (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Widerstandskoerper, insbesondere Heizkoerper,aus Metalloxyden oder anderen Metallverbindungen
AT159968B (de) Wasserdichter Werkstoff, insbesondere zur Herstellung von Säcken und ähnlichen Behältern, Dichtungsbahnen u. dgl.
AT120380B (de) Verfahren zur Herstellung und Ergänzung im Betriebe selbstbrennender Elektroden.
DE453251C (de) Elektrode fuer Lichtbogenofen
CH152017A (de) Elektrode.