Hopffernhör er. Die Erfindung bezieht sich auf einen Kopffernhörer, der mit einem Federbügel versehen ist. Die bisher bekannten Ko.pffern- hörer dieser Art haben den Nachteil, dass die Ohrmuscheln durch den Druck des federnden Auflagebügels unangenehm belastet. werden, indem sich .dieser Druck auf die Telepho-ne überträgt und die letzteren gegen die Ohr muscheln presst. Um das Ohr während des Abhörens beispielsweise zur Entgegennahme von im Raum gesprochenen Mitteilungen freizulegen, war es zudem bisher notwendig, den Kopffernhörer mit. dem Bügel abzuneh men.
Die Erfindung ermöglicht die Beseiti gung dieser Nachteile dadurch, dass die En den des Auflagebügels als federnde, bogen förmig die Ohren umfassende, im wesent lichen parallel zur Ebene der Ohrmuschel liegende Stützen ausgebildet, d'e den gesam ten Haltedruck, der .durch den Bügel erzeugt wird, aufnehmen. Die verstellbar und von der Ohrmuschel abhebbar angear.dneten Ab hörtelephone überbrücken mit ihren nachgie big gelagerten Halteteilen nach Art einer Sehne die bogenförmigen Stützen. Auf diese Weise liegen die Telephone ohne wesent lichen Druck auf den Ohren des Trägers.
Vorzugsweise sind die Telephone einerseits durch elastische Bänder am Kopfbügel ge halten und anderseits an den Stützbügelenden einstellbar festgelegt. Bei einer solchen An ordnung können sich die Telephone, bedingt durch die Nachgiebigkeit der Bänder, um eine im wesentlichen lotrechte Achsiallinie drehen, um sich der jeweiligen Lage der Ohren des Trägers anzupassen. Um nun in einfacher Weise eine Höhenverstellung der Telephone vorzunehmen, können die Halte bänder mit Lochreihen versehen sein, deren Löcher mit .an den Stützbügeln sitzenden Vorsprüngen oder Stiften in Ein-griff ge bracht werden.
Die Zugwirkung .der elasti schen Bänder einerseits und die Eingriffstel- lung eines Loches - an einem Halteband mit dem Stift am Stützbügelende anderseits be stimmt in einem solchen halle .die Höhenlage des Telephons. Wenn die Haltebänder von den Stiftender Stützhügelenden abgenommen
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werben, <SEP> dann <SEP> üben <SEP> .die <SEP> Gunlmibänder <SEP> (#iili#ii
<tb> (lerartiben <SEP> Zug <SEP> <B>auf</B> <SEP> die <SEP> Teleph@one <SEP> aus, <SEP> dass
<tb> dies(. <SEP> über <SEP> clas <SEP> Oiir <SEP> nach <SEP> oben <SEP> liinwe"b@ezoberi
<tb> werden.
<SEP> Auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> ist <SEP> es <SEP> lei.(#lit <SEP> nlii\;<I>-</I>
<tb> lieh, <SEP> ohne <SEP> den <SEP> Kopfbügel <SEP> abzunehmen. <SEP> (L,
<tb> (111r <SEP> voni <SEP> Telephon <SEP> freizulegen.
<tb>
E111 <SEP> Al1flI11I'nll:@''@l)elplel <SEP> der <SEP> la'fiil(lili);p
<tb> ist <SEP> auf <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> schaubildlich <SEP> dar tr,'estellt.
<tb>
-Mit <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> der <SEP> aus <SEP> federndem <SEP> Material, <SEP> 1)ci spielsweise <SEP> Stahl, <SEP> bestehende <SEP> Kopfbügel <SEP> be zeichnet. <SEP> Die <SEP> beiden <SEP> Enden <SEP> des <SEP> Kopfbügels
<tb> ind <SEP> als <SEP> bobenfi')rmige <SEP> Stützen <SEP> ? <SEP> ausgebil(Ici
<tb> uild <SEP> mit <SEP> dem <SEP> obern <SEP> Tei.1 <SEP> des <SEP> Kopfbügels <SEP> in
<tb> ;
@f'(-eigneter <SEP> Weise, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> durch <SEP> X <SEP> ietunb, <SEP> ver blinden. <SEP> Die <SEP> Stützen <SEP> 3 <SEP> bestehen <SEP> ebenfalls
<tb> aus <SEP> federndem <SEP> TIVIaterial, <SEP> .beispielsweise <SEP> Stahl,
<tb> und <SEP> endigen <SEP> in <SEP> flache <SEP> Abkröpfungen <SEP> 3, <SEP> die
<tb> ills <SEP> Handgriff <SEP> dienen. <SEP> Der <SEP> Bogen <SEP> einer <SEP> jeden
<tb> Stütze <SEP> ? <SEP> wird <SEP> nach <SEP> Art <SEP> einer <SEP> Sehne <SEP> von
<tb> einem <SEP> Telephon <SEP> mit <SEP> der <SEP> dazugehörigen <SEP> Halte vorrichtung <SEP> überbrückt. <SEP> Zu <SEP> .diesem <SEP> Zwecke
<tb> ist <SEP> das <SEP> Telephon <SEP> d <SEP> mittelst <SEP> eines <SEP> seh <SEP> laufen artig <SEP> geführten <SEP> Gummibandes, <SEP> 5 <SEP> an <SEP> der
<tb> Brücke <SEP> 6 <SEP> des <SEP> obern <SEP> Bügelteils <SEP> I.
<SEP> befesti,#t.
<tb> Das <SEP> Gummiband <SEP> 5 <SEP> wird <SEP> durch <SEP> eine <SEP> -ehere
<tb> Brücke <SEP> 7 <SEP> äeführt. <SEP> Ferner <SEP> ist <SEP> das <SEP> Clumniibkln(1
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Schnalle <SEP> 8 <SEP> versehen, <SEP> um <SEP> eine <SEP> Ver liingerung <SEP> oder <SEP> Verkürzung <SEP> des <SEP> Bandes <SEP> vor nehmen <SEP> zu <SEP> können. <SEP> Auf,der <SEP> diametral <SEP> .gegell überlie(enden <SEP> Seite <SEP> :des <SEP> Telephons <SEP> -1 <SEP> ist <SEP> ein
<tb> Halteband <SEP> 9 <SEP> aus <SEP> Stoff, <SEP> Leder <SEP> oder <SEP> derblei t'b<B>('</B>n <SEP> befestigt. <SEP> Diese;
<SEP> Halteband <SEP> ist. <SEP> mit <SEP> Lö t'hern <SEP> 10 <SEP> versehen, <SEP> die, <SEP> wie <SEP> aus <SEP> der <SEP> Fig'lir
<tb> c-l,;iehtlich, <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Stift <SEP> Il. <SEP> in <SEP> Einriff
<tb> gebracht <SEP> werden <SEP> können, <SEP> ,der <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Stütz 1)ügelende <SEP> befestigt <SEP> ist. <SEP> Drahtlitze <SEP> 1\? <SEP> jt'ird
<tb> in <SEP> geeigneter <SEP> Weise <SEP> auf <SEP> dem <SEP> obern <SEP> Teil <SEP> 1
<tb> rles <SEP> Bühels <SEP> geführt. <SEP> Die <SEP> Gummibänder <SEP> ) <SEP> arid
<tb> die <SEP> Haltebänder <SEP> 9 <SEP> gehen <SEP> durch <SEP> entsprccliei):1
<tb> eeeschlitze <SEP> Lappen <SEP> 13 <SEP> an <SEP> den <SEP> Telephongehäu sen <SEP> hindurch.
<tb>
Beim <SEP> Gebrauch <SEP> deKopfhörers <SEP> wird <SEP> der
<tb> obene <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Bügels <SEP> 1 <SEP> durch <SEP> Erfassen <SEP> (ler
<tb> r<B>)</B>1, <SEP> Handgriff <SEP> ausgebildeten <SEP> Enden <SEP> der <SEP> Bo <B>t,</B> <SEP> =? <SEP> soweit <SEP> gespreizt, <SEP> (la.ss <SEP> er <SEP> anf <SEP> < len <SEP> Kopf
<tb> allf--esetzt <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> ohne <SEP> (lass <SEP> wie <SEP> es <SEP> 1)e1
<tb> dein <SEP> bisher <SEP> bekannten <SEP> Bügeln <SEP> der <SEP> Fall <SEP> ist.
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die <SEP> helephorit@ <SEP> iiri(1 <SEP> heile <SEP> des <SEP> Sfirtzl)uäels, <SEP> (I1(#
<tb> S@'hl;ifel) <SEP> <B>und</B> <SEP> (1hr(#n <SEP> (los <SEP> Tr;i;ge <SEP> rs <SEP> lxrüllrr-ii.
<tb> M'enn <SEP> die <SEP> Rio <SEP> piliöi'(#r <SEP> 4 <SEP> -gegenüber <SEP> den <SEP> Ollr Tnll@rd@elli <SEP> !1;#s <SEP> Tr:i.@@#rliegen, <SEP> werden <SEP> die <SEP> E11 (1(,11 <SEP> frei@@\rgel)en, <SEP> und <SEP> die <SEP> lrogenl\ürmibcri
<tb> Stützbü < @'(@l@? <SEP> 1(-,t.n <SEP> @i,#h <SEP> infolge <SEP> des
<tb> druckes <SEP> de:
<SEP> olt(#iri <SEP> Biibclir,ils <SEP> 1. <SEP> die <SEP> Ohren
<tb> des.Trii-ers <SEP> unifa-##@erid <SEP> -e-en <SEP> den <SEP> liintcrn
<tb> Shell <SEP> T1!'s <SEP> 1101)le.@, <SEP> del' <SEP> i@'nlt. <SEP> Z'S'PTII_@@'C^I' <SEP> ellpfilld lit,ll <SEP> Beaten <SEP> DI'tl@'k <SEP> ist, <SEP> als <SEP> die <SEP> Ohrmustlieln.
<tb> Die <SEP> Hörer <SEP> d <SEP> können <SEP> nun <SEP> entspre,#lien(1 <SEP> der
<tb> Hüllenlage <SEP> del@ <SEP> Ohren <SEP> des <SEP> Träger <SEP> dadurch
<tb> ein@@'es1(#111@ <SEP> wE-rdur<B>)</B>. <SEP> dass <SEP> die <SEP> Hallebiilitler <SEP> \.f
<tb> riuh\h <SEP> (lit- <SEP> Lö@iiel' <SEP> 10 <SEP> mit <SEP> den <SEP> Stiften <SEP> 1.1 <SEP> in
<tb> Elnb'I'lfl\ <SEP> b;
Il'auht <SEP> werden. <SEP> Die <SEP> Gllmniil)tiii der <SEP> 5 <SEP> üben <SEP> st < inrlib <SEP> einen <SEP> in <SEP> der <SEP> Riclitunb
<tb> des <SEP> Pfeils <SEP> P <SEP> liebenden <SEP> Zug <SEP> aus. <SEP> Die <SEP> Tele phone <SEP> d <SEP> liegen <SEP> leicht <SEP> auf <SEP> den <SEP> Ohrmuscheln
<tb> des <SEP> Trägers <SEP> auf, <SEP> während <SEP> der <SEP> Hauptdruck
<tb> des <SEP> Biigels <SEP> 1 <SEP> durch <SEP> die <SEP> Stützl)ügel(-nden
<tb> auf <SEP> den <SEP> Kopf <SEP> iil)t-l'trkl_o'eii <SEP> wird.
<SEP> Da <SEP> die <SEP> Bitli der <SEP> 5 <SEP> aus <SEP> Gummi <SEP> 11.11d <SEP> die <SEP> Binder <SEP> 9 <SEP> aus <SEP> Le der <SEP> oder <SEP> Stoff <SEP> bestehen, <SEP> sind <SEP> die <SEP> Telephoue
<tb> auch <SEP> 111n <SEP> eine <SEP> Aelislalllnl(@ <SEP> drPhbar <SEP> und <SEP> kön nen <SEP> sich <SEP> dc,n <SEP> jeweili<B><U>I</U></B>\Nii <SEP> Stelllnigen <SEP> der <SEP> Ohren
<tb> des <SEP> TI'ä\@el\:@ <SEP> allpa@E#11. <SEP> 7erin, <SEP> währelid <SEP> des
<tb> Abhörens <SEP> beisl)iclsi@-eis! <SEP> ein <SEP> Ohr <SEP> nach <SEP> aussen
<tb> rel@'eleb@ <SEP> wel'(lell <SEP> r()11, <SEP> cla.lill <SEP> wird <SEP> das <SEP> Halte I <SEP> j <SEP> an <SEP> <B>I <SEP> d <SEP> 9</B> <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Stift <SEP> <B>11</B> <SEP> ausser <SEP> Eiii--i-iff <SEP> <B>#n</B> <SEP> -e briteht, <SEP> wodurch <SEP> da, <SEP> Gummiband <SEP> :
") <SEP> das <SEP> Tele pho <SEP> n <SEP> in <SEP> R.ichtu.rib <SEP> des <SEP> Pfeils <SEP> P <SEP> nach. <SEP> oben
<tb> zieht <SEP> und <SEP> auf <SEP> dielt- <SEP> X\-eist- <SEP> (his <SEP> Ohr <SEP> clcTni ber., <SEP> freileo't. <SEP> Der <SEP> Biigel <SEP> kami <SEP> auch <SEP> so <SEP> auf bcsetzt <SEP> jverden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Stützbügelc#nden <SEP> 2
<tb> die <SEP> <B>Uhren</B> <SEP> des <SEP> <B>r</B> <SEP> hi\ü,"frS <SEP> 1-nrll <SEP> umfassen. <SEP> das
<tb> heisst <SEP> sich <SEP> auf <SEP> den <SEP> Schläfenbeinen <SEP> abstiiizeri,
<tb> was <SEP> besonders <SEP> wichtig <SEP> ist, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Kopf ferilliörer <SEP> voll <SEP> Damt>li <SEP> mit <SEP> besonderen <SEP> Haar trachten <SEP> hinter <SEP> (lein <SEP> Ohr <SEP> venvei(Ici <SEP> wird.