CH112429A - Verfahren zum aluminothermischen Verschweissen von stumpf gegeneinander liegenden Werkstücken. - Google Patents

Verfahren zum aluminothermischen Verschweissen von stumpf gegeneinander liegenden Werkstücken.

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CH112429A
CH112429A CH112429DA CH112429A CH 112429 A CH112429 A CH 112429A CH 112429D A CH112429D A CH 112429DA CH 112429 A CH112429 A CH 112429A
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aluminothermic
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K23/00Alumino-thermic welding

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Description


      Verfahren    zum     aluminother    mischen Verschweissen von stumpf gegeneinander  liegenden Werkstücken.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zum Verschweissen von stumpf gegen  einander liegenden Werkstücken, insbeson  dere Schienen, auf     aluminothermischem     Wege, welches bekanntlich darauf beruht,  dass bei der Entzündung eines aus Aluminium  und Metalloxyd, zum Beispiel Eisenoxyd, be  stehenden Gemisches     (Thermit)    das Metall  oxyd durch das Aluminium unter sehr hoher  Wärmeentwicklung zu heissflüssigem Metall  reduziert wird, welches zur     Schweiss-ung     dient.

   Diese     a.luminothermische    oder     alumino-          genetische        Schweissung    wird bisher im allge  meinen entweder derart ausgeführt, dass die  Schienen, eventuell nach Einlegen eines Zwi  schenstückes, aneinander gepresst und als  dann die Stirnflächen durch Umgiessen mit       aluminothermisah        hergestelltem    Metall auf       echweisshitze    gebracht und durch Stauchen  verschweisst werden, oder derart,

   dass die  Schienen mit einem gewissen     Zwischenraum     verlegt werden und unter Beibehaltung .dieser  Lücke das     aluminothermische    Metall     Pinge-          gossen    und mit dem     Schienenmaterial    ver-    schmolzen wird, wobei in beiden Fällen vor  der     aluminothermisehen        BL'.        indlung    in einer  den Stoss umgebenden Form vorgewärmt wür  den kann.

   Die erste Verfahrensweise hat den       Nachteil,    dass zu der lediglich von aussen er  folgenden Erhitzung der ohne Zwischenraum  fest gegeneinander     gepressben;        .also.    nicht zu  gänglichen Schienenflächen auf Schweissglut,  auch bei     Vorerhitzung,    eine verhältnismässig  grosse Menge der     aluminothermischen    Masse  erforderlich ist. Trotzdem wird insbesondere  der zentrale Teil des erheblichen Schienen  kopfquerschnittes nicht immer genügend auf  gleichmässige     Schweisstemperatur    gebracht.

    Ferner ist die Gefahr vorhanden, dass die       Oxydschicht,        welche    sich in etwaigen engen  Spalten     zwischen    den gegeneinander ge  klemmten     Endflächen    der Schienen     bezw.     der Schienen und dem Einsatzstück bei der       Va-rwärmung        bildet,        nicht    völlig von der       aluminothermischen        Eingussmasse    aufgelöst  wird.

   Der Nachteil der     zweiten    Verfahrens  weise, bei welcher weniger     Thermit    gebraucht  wird besteht bekanntlich darin. dass, man in      der am meisten beanspruchten Schienenfuge  das     aluminothermische    Metall hat, welches  häufig nicht die gleiche Festigkeit wie das  Schienenmaterial besitzt.  



  Zur Beseitigung     dieser    Nachteile besteht  das neue Verfahren gemäss der Erfindung im  wesentlichen darin, dass die zu verschweissen  den Enden mit einem gewissen     Abstan,d@    von  einander verlegt, unter Beibehaltung     dieses     Abstandes .durch     Einguss    von     aluminother-          rnischem    Metall in eine die Stossfuge umklei  dende Form auf Schweissglut. gebracht und  dann durch Zusammenpressen unter Ver  drängung dieses     Metalles        verschweisst    wer  den.

   Infolgedessen sind die beiden Schienen  flächen sowohl bei einer eventuellen     Vor-          vvärmung,    als auch bei der     aluminotlrermi-          schen    Behandlung wegen des hierbei vorhan  denen Zwischenraumes frei zugänglich, so       dass    die gesamten Stossflächen sowohl bei der       Vorerhitzung,    als auch bei der Erhitzung  durch die     aluminothermische    Masse schnell  und     gleichmässiö    erhitzt werden.

   Es genügt  daher auch eine im Verhältnis zu der be  kannten     aluminothermischerr        Schweissung    mit       aufeina.ndergepressten    Stossflächen geringere  Menge von     aluminothermiseher        31asse,    um  die Schienenenden auf Schweissglut zu brin  gen, was in wirtschaftlicher Beziehung von  Bedeutung ist, Die bei etwaiger     Vorwär-          mung    gebildete     0x5        dschicht    wird in der  heissflüssigen     Thermitmetallmasse    sicher auf  gelöst, da sie dieser allseitig frei zugänglich  ist.

   Bei dem Zusammenpressen     der    Schienen  nach dem Erreichen der Schweisshitze wird  das     aluminothermisc.he    Metall aus der Stoss  lücke     herausgepresst,    so dass die Schweiss  stelle nur durch Schienenmaterial gebildet  wird.  



  Das vorliegende Verfahren kann in fol  gender Weise ausgeführt werden:  Die Schienen werden in einer Klemmvor  richtung bekannter Art so eingespannt,     dass       sich zwischen den Schienenenden noch eine       Lücke    von etwa 10 mm befindet.     Alsdann     wird die     Sto.llfuge    in bekannter Weise mit  einer Form umkleidet.

   die in zwei     kastenfö    r  migen Hälften     üblicher    Art aus     Nlebsand     gestampft und getrocknet ist, und beispiels  weise mittelst eines     Benzolgebläses    eine Stich  flamme durch die Form geschickt, welche die  freiliegenden     Sehienenenderr        gleichmä        ssi#;-    um  spült und     vo:rerlritzt.    Nach     beendeter    Vor  erhitzung erfolgt der     Einguss    . der     alumino-          thermischcn    oder     aluminogenetisclren    Masse.

    welche zwischen die freiliegenden     Schienen-          en,dflä:clrerr    tritt     und    sie     infolgedessen    schnell  und. auf ihrer gesamten Fläche gleichmässig  auf Schweissglut bringt.

   Hierauf     werden    die  Schienenenden     mittEIst    der     Iilemmv        orrielrtun        ,-,     gegeneinander gepresst, wodurch das     alumino-          thermische    Metall aus der Stossfuge     heraus-          ged:rängt:    und die     Schweissung    der Schienen       heendet    wird. Das     herausgedräng,;e        :Metall     kann aus der obern     Einbussöffnung    der Form  austreten.

   Nach Beendigung der     Sclriveissung          wird        die        Form        zerstört        und     Als     aluminothermisches    Metall im Sinne  der     Erfindun.#    werden     auch        aolche    Metalle  verstanden, die     aus    Gemischen hergestellt  sind, die in ihrer     -#Virl@ungsweise    dem     Tlrer-          mit    gleichwertig oder ähnlich sind, und wel  che kein Aluminium enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum a.luminothermischen Ver schweissen von stumpf gegeneinander liegen den -Werkstücken, dadurch gekennzeichnet. dass die zu verschweissenden Enden in einem gewissen Abstand voneinander verlegt, durch Einguss von alrrminothermischem Metall in eine die Stossfuge umkleidende Form bebraeht und dann durch Zusammenpressen unter Ver drängung dieses Metalles verschweisst wer- :clen,
CH112429D 1923-08-30 1924-08-26 Verfahren zum aluminothermischen Verschweissen von stumpf gegeneinander liegenden Werkstücken. CH112429A (de)

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