CH112454A - Selbsttätige Umschaltvorrichtung für mit Abdampf und Frischdampf arbeitende Lokomotivinjektoren. - Google Patents

Selbsttätige Umschaltvorrichtung für mit Abdampf und Frischdampf arbeitende Lokomotivinjektoren.

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CH112454A
CH112454A CH112454DA CH112454A CH 112454 A CH112454 A CH 112454A CH 112454D A CH112454D A CH 112454DA CH 112454 A CH112454 A CH 112454A
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CH
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Friedmann Firma Alex
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Friedmann Alex Fa
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  Selbsttätige     Unüschaltvorrichtung    für mit     Abdampf    und Frischdampf arbeitende       Zokomotivinjektoren.       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung,  durch die ein mit Abdampf und Frischdampf  arbeitender     Lokomotivinjektor    dann, wenn  die Lokomotive ohne Dampf fährt     bezw.     stehen bleibt, wodurch der Zustrom von  Abdampf aufhört, in seiner Wirkung nicht  unterbrochen wird, indem bei     Aufhören    des  Druckes im     Schieberkasten    ein     zweiter    Frisch  dampfweg zum     Injektor    geöffnet wird,

   durch  den die den Abdampf ersetzende Frischdampf  menge in entspanntem Zustande zum     Injektor     gelangt.  



  Die Erfindung besteht in einer selbst  tätigen Umschaltvorrichtung für mit Ab=  dampf und Frischdampf arbeitende     Lokomo-          tivinjektoren,    bei welchen ein Gegenventil  vorgesehen ist, welches zwei verschieden  grosse Sitzflächen aufweist und mit der klei  neren Sitzfläche die     Eintrittsöffnung    für  den vom Kessel in die zweite Frischdampf  leitung zum     Injektor    strömenden Frisch  dampf, mit dem grösseren Sitze die Eintritts  öffnung für den Frischdampf in einen Raum  beherrscht, welcher durch ein Rückschlag-         ventil    gegen einen Raum abschliessbar ist,

    der durch eine Leitung beispielsweise mit  dem zwischen Regulator und     Schieberkasten     befindlichen Raum in Verbindung steht,  wodurch bei Überschreiten einer gewissen  Druckdifferenz zwischen Kesselspannung und  Arbeitsdampfdruck das Gegenventil auf den  obern grösseren Sitz gedrückt wird, den  Dampfweg durch die von ihm beherrschte  zweite     Frischdampfleitung    zum     Injektor    frei  gibt, und umgekehrt, bei Unterschreiten die  ser Differenz diese zweite Leitung schliesst.  



  Die Zeichnung stellt. eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des im Längsschnitt dar. In derselben be  zeichnet I den     Eintrittstutzen    für den Ab  dampf zum     Injektor,    2 den Weg für den  hochgespannten Kesseldampf, der durch die  innere Dampfdüse 3 dem     Injektor    zuströmt,  4 einen zweiten     Frischdampfweg,    durch den  der Kesseldampf im entspannten Zustande  zur     Abdampfdüse    5 gelangt. 6 bezeichnet  ein Gegenventil, das mit seinem obern grö  sseren Sitze einen Raum 9a gegen den mit      dem     Kessel    durch die     ()ffnung    13 und den       F:

  aum    10 in Verbindung stehenden Raum 14       absperrt.    Der Raum 9a ist gegen den Raum 9  durch das Ventil 12 abschliessbar, während  der Raum 9 selbst durch die Leitung 11  mit einem vom Arbeitsdampf durchflossenen  Raum, beispielsweise mit dem     Schieberkasten     oder dem vom     Regulator    zum     Schieberkasten     führenden     Hauptdampfrohr    der Lokomotive  verbunden ist. Der Abstand des Gegenventils  6 vom Ventil 12 kann     kleiner    sein als der  Ventilhub von 6, so     tlass    dieses einen An  schlag für das Ventil 12 bildet, wenn 6 auf  seinem     obern    Sitz 8 aufruht.

   Auch kann  in der obern Sitzfläche 8 des Gegenventils  auf irgend eine Weise etwa durch Aufrauhen  eine kleine     Undichtheit    geschaffen werden,  durch die kleine Dampfmengen auch bei ge  schlossenem Ventil von Raum 14 in den  Raum 9a gelangen können. Der Sitz des  Ventils 12 kann in gleicher Weise derart  bearbeitet sein,     da.ss    eine kleine     Undichtheit          entsteht,    und ebenso kann dieses Ventil durch       Federdruck    von seinem Sitze abgehoben sein  und sich erst schliessen, wenn der Dampf  druck in 9 ein gewisses Mass überschritten  hat.  



  Die     Wirkungsweise    der Einrichtung ist  die folgende:  Fährt die Lokomotive unter Dampf, so       tvird    in dem mit dem     Schieberkasten    ver  bundenen Raum 9 ein Druck herrschen, der  mehr oder weniger hinter dem Kesseldruck       zurückbleibt,    und es werden kleine Dampf  mengen durch den engen Spalt bei 8 aus dem  Raum 10, in     .dem    beim Speisen immer voller  Kesseldruck herrscht, durch die Räume     1.1     und 9a nach dem Raum 9     strömen.    Solange  die Druckdifferenz zwischen 10 und 9 und  damit auch die Strömungsgeschwindigkeit  ein gewisses Mass nicht überschreitet,

   wird  das Gegenventil 6 auf seinem untern Sitz 7       aufliegen    und den Dampfweg durch die  Leitung 4 sperren. Der     Injektor    arbeitet dann  mit dem durch 2     strömenden        Frisclidainpf     und dem durch 1 strömenden Abdampf.  



  Wird der Regulator der Maschine ge  schlossen, fährt also die Maschine ohne    Dampf, dann tritt im Rohr     1l    und     ebenso     im Raum 9 eine     Druckverminderung    ein.  die die Geschwindigkeit.     des    vom     Raum    10  nach dem Raum 9 strömenden Dampfes der  art steigert,     da.ss    das Gegenventil 4 auf sei  nen obern Sitz gedrückt, der Dampfstrom  nach dem Raum 9 unterbrochen und der Weg  nach dem Raum 4 freigegeben wird. Der       Injektor    arbeitet dann nur mit Frischdampf,  wobei der durch     .l    strömende Dampf     den     Abdampf ersetzt.

   Kleine Dampfmengen, die  hierbei durch die     Undichtheit    des Sitzes 8  durch den Raum 9 und die Leitung 11 in  den     Schieberkasten    eintreten, sind zwar Ver  luste, in     Ansehung    der     sehr    geringen Menge  jedoch von keiner     Bedeutung.    Dies gilt auch,  wenn statt der     Undichtlieit    des Sitzes 8 eine  besondere kleine     Öffnung    vorgesehen ist.  



  Der durch die     Leituni;    4 strömende, den  Abdampf ersetzende Frischdampf muss vor  Eintritt in die     Düsen    gedrosselt werden.  Wird der Dampf an einer Stelle 13     gedros-          selt,    die er vor dem Zutritt zum Gegenventil 6  passiert,

   so wird bei auf     seinen    obern Sitz 8       angehobenem        Gegc        nventil    6 im Raum     1.1     ein verhältnismässig kleiner Druck herrschen  und     infolgedessen    beim     Wiederöffnen    des  Regulators schon ein geringer     Schieberkasten-          druck    ausreichen, um das     Gegenventil    6 wie  der auf seinen untern Sitz zu     drücken    und  die Leitung     .1"    zu sperren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Z mchaltv orrichtung für mit lbdampf und Frisehda.mpf arbeitende Loko- inotivinjel;toreii, o,eli:ennzeichiiet durch die Anordnung eine;
    (Tegenvetilils (6), welches zwei verschieden grosse Sitzflächen aufweist und mit der kleineren Sitzfläche die Ei - trittsöffnung für den vom Kessel (durch die Räume 10 bezw. 1-1) in die zweite Frisch dampfleitung (4) zum Injektor strömenden Frischdampf, mit dem grösseren Sitze (8) die Eintrittsöffnung für den Frischdampf in einen Raum (9a) beherrscht, welcher durch ein R.ückschlagventil (12) gegen einen Raum (9)
    abschliessbar ist, der durch eine Leitung (11) mit einem vom Arbeitsdampf durch- flossenen Raum in Verbindung steht, wo durch bei Überschreiten einer gewissen Druck differenz zwischen Kesselspannung und Ar beitsdampfdruck das Gegenventil (6) auf den obern grösseren Sitz (8) gedrückt wird, den Dampfweg durch die von ihm beherrschte zweite Frischdampfleitung (4) zum Injektor freigibt, und umgekehrt, bei Unterschreiten dieser Differenz diese zweite Leitung (4) schliesst. UNTERANSPRitICHE 1.
    Selbsttätige Umschaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenventil (6) in angehobener Stellung einen Anschlag für das Rück schlagventil (12) bildet, so dass dieses nicht auf seinen Sitz gelangen kann, so lange das Gegenventil (6) auf seinem obern Sitz (8) ruht. 2. Selbsttätige Umschaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselung des den Abdampf er setzenden Frischdampfes vor seinem Zu tritt zum Gegenventil (6) erfolgt.
CH112454D 1924-05-30 1924-12-15 Selbsttätige Umschaltvorrichtung für mit Abdampf und Frischdampf arbeitende Lokomotivinjektoren. CH112454A (de)

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